Damit mache ich meine Tourenfotos

  • Ich persönlich habe hier wegen des Bushcraftportals wieder Freude am Fotografieren bekommen, weil es mir Spaß macht, meine Eindrücke, die ich unterwegs erhalte, mit den Leuten hier zu teilen. Genauso freue ich mich über die Bilder der anderen User aus anderen Gegenden.


    Meine Ausrüstung ist extrem bescheiden, aber effektiv!


    -Nikon Coolpix L20 von 2009 für 99.- Euro.
    -Stabile Tasche dafür.
    -Kleines Tischstativ aus Alu, für 1.- Euro am Wühltisch einer Fotoabteilung gefunden.



    -Jetzt mein Special: (MYOG)


    Um das kleine Stativ an einen Baum oder einen in den Boden gesteckten Ast binden zu können, damit eine angemessene Höhe für Selbstauslöserbilder oder wackelfreie ungeblitzte Dämmerungsbilder erreicht wird, habe ich mir ca.60 cm Gummizugschnur als Ring zusammengebunden und mit einem Metallhaken versehen. Damit habe ich das kleine Stativchen im Handumdrehen am Baum befestigt. Mit dem Gummi die Stativbeine an einen Baum /Stecken gewickelt und mit dem Haken das Ganze unter Gummi-Zugspannung fixiert. Dauert 10 Sekunden, wiegt nix und die Gummischnur ist ohne Platzbedarf in der Kameratasche verschwunden.



    LG Parzival

  • Ich habe die NIkon L23 und seit ein paar Jahren sogar ein ganz ähnliches Stativchen, ein Bilora für 2,99. Bei ODS hatte ich 2009 schon mal gezeigt (klick! ), wie ich das mit Trekking-Stöcken kombinieren kann. Die Idee mit der Gummischnur ist aber genial. Damit kann man auch aus drei Ästen ein richtig hohes Stativ improvisieren!


    Neuerdings habe ich auch mehr die Kamerafunktion meines Handys (Samsung B2100) entdeckt. Die Fotos von meiner bushcraft-Mittagspause oder jetzt von der Tour mit Outdoorfriend habe ich damit gemacht.



    Lieben Gruß,


    Westwood

  • Ich gebe zu, einen leichten Foto-Tick zu haben!


    Von meinem ersten selbst verdienten Geld in größerem Maße (dürfte fast 30 Jahre her sein) habe ich mir erstmal eine analoge Spiegelreflexkamera von Minolta gekauft. Diese war viele Jahre mein Begleiter, bis sie mir in Südfrankreich mit diversem Zubehör geklaut wurde! Den Arsch von Dieb könnte ich heute noch verkloppen! :haue


    Danach wechselte ich auf analoge Nikon-Spiegelreflex-Kameras und es fanden sich einige Bodys und Objektive ein (alles gebraucht gekauft).


    Im Laufe der Jahre und der beginnenden digitalen Zeit wurde einges gekauft und wieder verkauft (insbesondere "modernere" analoge Kameras) und einiges blieb.


    Momentan habe ich folgende Kameras, die mal mehr oder weniger auch auf Touren genutzt werden :


    • Yashica electro GS (bleischwere analoge Meßsucherkamera mit genialem Objektiv - 45 mm, 1:1,7)
    • Nikon FG20 (analoge Spiegelreflex, ein paar dazu passende alte Festbrennweiten, tolles Ding und unkaputtbar)
    • Sony Cyber Shot DSC-W380 (kleine Digiknipse mit ordentlicher Bildqualität und absolut beschissener Akkuleistung - insbesondere bei Kälte, das Ding ist sehr empfindlich, wird aber in einer Mini-Plastikdose privat und im Dienst überall hin mitgenommen)
    • Canon G5 (digitale Bridgekamera aus dem Jahr 2003, für ihr Alter immer noch Top-Bildqualität, gute Einstellmöglichkeiten und sehr gute Akkuleistung)
    • Nikon D90 (digitale Spiegelreflex mit einfachem Kit-Zoomobjektiv und ein paar alten analogen Objektiven)

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

  • Daaann will ich mich doch auch mal in die kleine Runde einreihen ;)


    Ich fotografiere im Augenblick mit einer:


    Canon EOS 500D (Digitale Spiegelreflexkamera)


    mit folgenden Objektiven:


    Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC
    Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD


    mit folgendem Zubehör:


    Akkupack für längere Laufzeit und weil ich damit im Hochformat nochmal ein paar Knöpfe habe (zum Auslösen, scharf stellen usw.) sehr kompfortabel!
    Stativ von Sigma... ich weis gerade nicht wie es heißt aber es wird in naher Zukunft ohnehin ausgetauscht.
    Fernauslöser
    Diverse Vorfilter die ich quasi nie nutze ;)


    Alles zusammen schleppe ich in einer


    Nova 190 von Lowepro herum (kann ich übrigens sehr empfehlen, machen sehr schöne, stabile Kamerataschen!)


    Das wird sich in Zukunft ändern:


    Ich möchte das Stativ gegen ein Manfrotto 190XPROB Stativ mit Manfrotto 496RC2 Kugelkopf tauschen sowie meine Kamera gegen eine Canon EOS 60D! An Objektiven kann man sich ohnehin tot kaufen... da hätte ich gerade noch gern ein schönes Makro was aber noch lange unerschwinglich sein wird ^^ und eine 50 er festbrennweite mit 1.8 Lichtstärke ;)


    Liebe Grüße






    [align=center]
    miteinander-füreinander


    Als ich den Schädel im Wald fand, rief ich zuerst die Polizei. Aber dann
    wurde ich neugierig. Ich hob ihn auf und fragte mich, was das für ein
    Mensch war und wieso er ein Hirschgeweih trug.


  • @ Fagris


    Das " kleine EF 50mm 1:1.8 II" bringt s auf alle Fälle.
    Festbrennweite is gleich ne andere Hausnummer was die Lichtstärke angeht.
    Die investition lohnt sich auf alle Fälle vor allem wenn du auch mal Portraits machst.
    Gibts bei amazon fürn Hunderter. Gebraucht sind die immer sehr schnell weg egal wo man schaut.
    Die 50mm Objetive entprechen ja auch ungefähr des menschlichen Blickwinkelbereichs...


    PS
    Ein sehr empfehlenswertes Video zu 50mm und warum man sie haben sollte:


    http://www.youtube.com/watch?v=PwmCrGVS3ZQ

  • @ Fagris



    Die 50mm Objetive entprechen ja auch ungefähr des menschlichen Blickwinkelbereichs...


    Das ist so nicht ganz richtig. Das gilt ja nur an einer Vollformatkamera.
    Bei Fagris seiner wäre das 35mm Objektiv vergleichbar mit dem menschlichen Blickwinkel.
    Aber davon ab,ich benutze nur noch Festbrennweiten. Nach meiner ersten Festbrennweite,waren mir die Zoomobjektive zu unscharf.

    Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicherlich unerfreulich, aber
    die Gesellschaft dort wäre von Interesse.
    Oscar Wilde

  • Als 'Hauptkamera' habe ich über die Jahre eine D300 und viel Glas. Diese 10kg sind mir eigentlich zuviel Gewicht, um das alles zu schleppen. Für Städtetouren nehme ich eine Oly m4/3, die EP-2 mit 14-42 und 20mm Pana.


    Die handlichste Cam mit dem besten User-Interface ist allerdings meine Ricoh GRD III. Mit ihrem f 1.9 28mm (auf KB gerechnet) allerdings etwas speziell, da kein Zoom für entfernt liegende Objekte. Dafür ist sie sauschnell bei meinen bevorzugten Motiven wie Straßenszenen oder Portraits mit Umfeld. Die Einstellung Macro ist umwerfend in ihrer Abbildungsleistung, das Objektiv ist erste Sahne. Durch den kleinen Chip leidet allerdings das sog. Freistellungsvermögen - in meinen Augen aber total überbewertet. Ein weiterer Nachteil ist das relativ starke Rauschen bei höheren ISO Werten.
    Es sind halt immer Kompromisse einzugehen wenn man leicht unterwegs sein will.


    Bei mir hat sich herausgestellt, dass ich keine Sport- Renn- oder sonstwie geartete Sujets knipse, es reicht, wenn die Kamera mit ihrem AF so schnell ist, wie ich mit einer Leica M4P und Manualfokus..... :squirrel
    Die Nikon verkaufe ich aber trotzdem nicht....... :)

  • Unterwegs fotografiere ich immer lieber mit dem Smartphone, da ich mir dann das Mitschleppen der Kamera erspare und die Bilder damit eigentlich besser sind.
    Ein großer Nachteil ist aber das Fehlen eines Stativgewindes und die viel zu kleine Standfläche des Smartphones für Bilder mit dem Selbstauslöser. Genau diese Funktion brauche ich aber oft bei meinen Touren.
    Das hier habe ich mir als Lösung ausgedacht und es funktioniert richtig gut:





    Ich hatte die kleinen Leimzwingen noch bei mir rumliegen, habe aber eben mal im Netz nachgeschaut und exakt die gleichen Dinger in der E-Bucht entdeckt:
    "6 Leimzwingen 60mm, Leimzwingensatz 6tlg. Neu nur 1,39€"


    Einfacher und billiger geht´s nicht und die kleinen weichen Plastikbacken beschädigen in Verbindung mit dem sehr moderaten Federdruck überhaupt nichts am Smartphone!


    LG Parzival

  • Wenn es die als Doppelzwinge (also oben und unten) gäbe, hätte ich da mehr Vertrauen in den Aufbau.
    Wenn man da nicht hundertprozentig aufpaßt - dann liegt das Smartphone unten - meinem Handy würde es nichts ausmachen - aber die Teile sind wohl empfindlicher, wenn man sieht wieviele bei ebay mit defektem Display verkauft werden.

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner

  • Kennst Du das Gorillapod, wahrscheinlich schon ??
    Da gibt es verschiedene, auch mit kleinem aufklebbarem "Stativschuh" für Geräte ohne Gewinde wie Handys/Smartphones. Durch die biegsamen Elemente kannst Du Dir dann auch das Gummiband sparen. Ich verwende es nicht oft, klappt aber supergut!

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Hallo Parzival,
    eine Frage... Was ist das für ein Messer? ;)


    Spass beiseite, ich hätte bei den Zwickern Angst um dein Display.
    Wenn ich dir einen Rat geben darf...:
    Geh mal in ein Zoofachgeschäft und dort in die Aquaristik Abteilung. Bei den Pumpne etc. sollte es jede Menge Saugnäpfe geben. Im Baumarkt gibt es bei den Sekundenklebern in der Regel so eine Epoxi-Kit (das sind so 2cm durchmessende Stäbe, innen hell, aussen grau zum ausbessern von Ausbrüchen etc.) .
    Mit den Saugnäpfen, dem Kit/Knet und den Zwickern kannst du dir dann eine Halterung formen wie du es möchtest ohne dein Display zu gefährden. Wenn du aber so Zwicker mit Saugnapf findest wie Konrad sie erwähnt hat wären die natürlich ideal (ich selbst habe sie leider noch nicht gesehen).
    Gruss

  • ...so wie der Outdoorfriend benutze ich ebenfalls einen PEDCO Ultrapod der ersten Generation (damals noch ohne "1" im Namen, dafür aber mit dem Klettband), seit über 15 Jahren. Das Ding lässt sich exakt so nutzen wie es Parzival in seinem zweiten Bild gezeigt hat - und noch an vielen Stellen mehr. Mit Klettband hat es ca. 44g. Bis 'rauf zur 300g Kompaktkamera der Mittelklasse brauche ich i.d.R. nichts anderes für's "normale" Fotografieren. Das kann ich daher guten Gewissens Jedem empfehlen.
    Bei Makrofotos usw. und/oder schweren (D)SLR+Objektiven ist dann aber wieder ein klassisches Stativ angesagt.


    Gereon

  • Meine Offroad-/Outdoorkamera ist ne Pentax Optio LS1100, hat schon einiges an Dreck abbekommen
    und wenns auch manchmal bissel im Objektiv knackst...sie funktioniert noch nach mittlerweile ~5000 Bilder.
    Stativ...nein, irgendwas hat sich bisher immer gefunden wo man sie drauf abstellen kann, das mal bei
    Pearl gekaufte Moosgummibiegestativ ist mir zu fummlig oder hält nicht wenn/wie es soll. :confused
    Je nach dem was ich knipsen will oder wenn ich die Kamera Zuhause vergessen habe kommts Handy in die
    Hand, das Galaxy S5 macht auch wegen spezielleren Optionen manchmal bessere Fotos und ist dabei ja
    "unempfindlicher" was Wasser angeht.


    Naja, ne Spiegelreflex wär manchmal was feines... :confused

  • Bei mir isses ne Panasonic DMC FT2 + Gorillapod. Bin aber auch nur n grobmotorischer Erinnerungsknipser...


    Das Lernen einzelner, isolierter Bushcraftskills ist ähnlich wie das Anhäufen von unbenutzter Ausrüstung:
    ein recht kümmerlicher Ersatz für große Abenteuer...