Posts by supi

    Ich habe vor ewigen Zeiten mal ein Stück Fichtenholz ein paar Wochen in einem Glas Diesel "mariniert"...
    Der Klotz hat ewig gebrannt und er war recht unempfinglich gegen Feuchtigkeit.


    Wenn etwas an Kienspan ran kommt, würde ich sagen dieser in Diesel marinierte Klotz.


    Gruss

    Bei dem Aufbau hätte ich die Sorge/Verdacht das die Spannung und der Ruck beim Anhieb den Hacken rausreisst. Da muss man den Ast der unter Spannung gesetzt wird schon sehr genau auswählen.
    Die Angel-JoJo´s sind eine andere Sache....


    Gruss

    Wenn man mit einem gebrochenen Bein oder vergleichbarem in der menscheleeren Pampa rumliegt....


    Also mal ehrlich, das Futter ist da das geringste Problem. Einige Tage hält man schon ohne Futter aus, und wenn man bis dahin nicht gefunden wurde ist die Nahrungsaufnahme höchst nebensächlich.

    Hämeenlinna kenne ich gut, ich habe ein halbes Jahr in Lepaa bei Hämeenlinna gearbeitet. Ich habe Freunde dort, auch wenn ich schon lange nicht mehr dort war.... ausser mit dem Zug auf dem Weg nach Helsinki.


    Kannst ja mal erzählen was du so alles getrieben hast. Es ist ja direkt am Aulanko Nationalpark. Machen die Leo´s in Parola immer noch so einen Lärm? Du warst aber nicht im Petäys Resort....


    Gruss

    So, so, in Finnland warst du....
    Wo den?
    Ich wohne übrigens in Finnland, und ich freue mich jedes mal wenn ein dt. "Langzeitreisender" (Ist das als Bezeichnung ok für dich? Es ist neutral und ohne Wertung) keine Schlagzeilen macht. Finnland ist ein Dorf...


    Freut mich das es dir gefallen hat und du anscheinend gut zurecht kamst, das ist nicht immer so.


    Gruss

    Wenn ich dir einen Tip geben darf:


    1. Mit Kiefer/Fichte/Tanne geht es besser (Harz/Wassergehalt....)
    2. Mach die Bohrung T förmig, dann kommt mehr Luft ran und der Kamineffekt wird verstärkt.


    Pass aber auf das die Bohrmaschiene stark genug ist, meine 600W Maschiene bring ich so jedes Mal zum rauchen.


    Gruss

    Eine gute Zusammenstellung bugikraxn .
    Ein kleiner Tip von mir, ich falte die Tablettenblister immer zusammen (halbiere sie also quasi) und klebe die Ränder zusammen. Da kann dann auch nichts herausgedrückt werden. Es fehlt dann zwar die Fläche um das Haltbarkeitsdatum drauf zu schreiben, aber das kann man auch auf dem Rand machen. Mir hat es auf diese Art noch nie eine Pille selbst herausgepult.


    Die NaCl-Lösung.... ich halte das eigentlich für übertrieben. Sauberes/keimfreies Wasser genügt völlig. Stattdessen würde ich ehr Octenisept mitnehmen, mit dem kann man auch Wunden auswaschen wenn es drauf ankommt.
    Ein paar 1-mal Pipetten mit Vividrin (Augentropfen) wären auch noch sinnvoll, schnell kommt mal was ins Auge und das brennen nervt extrem.



    Die grosse, sperrige Verbandsschere kannst du durch eine gute Nagelschere ersetzen. Mit der kann man auch Verbände schneiden, sie ist kleiner und nichts ist so nervig wie ein eingerissener Fingernagel.


    Jeder hat seine speziellen Bedürfnisse, von daher ist das keine Kritik meinerseits sondern rein als Ideenanstoss zu verstehen.
    Ich habe z.B. alle Mullbinden rausgeschmissen und durch Verbandspäckchen ersetzt und eine selbstklebende Binde dazugelegt.


    Gruss

    Ich wüsste jetzt für den Winter auch keine gute Alternative zu Holz und Reinbenzin.
    Die Festbrennstoffe a la Esbit müssten ja auch noch brennen, allerdings dürfte da nicht mehr viel Hitze ankommen am Topf, oder? Hab mit Esbit noch nie gekocht.


    Esbit brennt, kein Problem. Ein Fertiggericht bekommst du gut warm, Wasser fängt nach einiger Zeit auch das kochen an..... ABER es dauert eben länger und im Endeffekt hast du auch mehr Gewicht als wenn du Benzin benutzen würdest.


    Gruss

    Gerade habe ich ein Bild gefunden das evtl. auch noch hier her passt.....



    Hier grille ich bei -30Grad....ok evtl. waren es auch -32Grad... bei einer Veranstaltung des Eiskunstlauf-Vereins meiner Tochter mit einem Gasgrill Würstchen. In der Flasche ist nur Butangas, kein Gemisch, sprich, aus der Flasche kommt keinen Hauch Gas.
    Links unter dem Plastiksack ist die Gasflasche, die ich mit einem Warmluftgebläse (hat hier jeder im Auto zur Beheizung des Innenraums) zumindest etwas temperiere. Dadurch hatte ich dann Gas zum Grillen. Frei Zitiert nach Asterix und Obelix: "Die spinnen die Fin....".
    In 6h habe ich gerade mal 8 Würstchen oder so verkauft, war eine riessen Gaudie und bei der Organisatorin habe ich auf immer und ewig Narrenfreiheit.


    Gruss

    Hallo,
    immer mal wieder kommt die Diskusion auf wie gut Gas im Winter funktioniert.
    Ich habe da mal was vorbereitet:


    Zu sehen ist eine billiger Butan-Bunsenbrenner von Biltema (ein günstiger .... nennen wir es gnädigerweise Baumarkt, kein Vergleich zum OBI).
    Es hat -30Grad Celsius, das Ventil ist voll aufgedreht, kein Gas tritt aus.


    Seht ihr den dünnen weissen Strahl der aus der Brennerdüse herausspritzt? Evtl. müsst ihr euch das Bild grösser anschauen. Das ist flüssiges Butan.
    Ich habe die Gasflasche auf den Kopf gedreht und mit einer Hand gewärmt damit sich im inneren etwas Druck aufbaut der das flüssige Butan herausspritzt.
    Wenn man genau hingehört hat, hat man das Butan im inneren kochen hören.


    Auf diesem Bild verbrennt flüssiges Butan bei -30Grad.


    Dieses Bild hat mit dem Thema Gas im Winter eigentlich nichts zu tun, nur so zur Betrachtung.
    -30Grad, der Motor läuft im Leerlauf vor einem Supermarkt. Darf man nicht? Schei...egal, manchmal ist man froh wenn der Motor läuft, besonders wenn die Baterie etwas älter ist, dann lässt man den Motor eben laufen bevor man auf dem Parkplatz strandet. Ich fand die Eiskristalle und den Eiszapfen am Auspuf bemerkenswert. Das ist kondensiertes Wasser aus den Abgasen. In der Luft ist bei -30Grad nicht mehr viel Feuchtigkeit.



    -30Grad sind schon extrem, aber bei reinem Butangas geht das Theater schon bei -4 Grad los. Kurzversion: Gas im Winter....Nix gut.
    Selbst wenn man "Wintergas" (entweder ist dann Isobutan oder Propan zugemischt) benutzt kann es passieren das das Propan oder Isobutan ausgasst und das Butan zurückbleibt. Bei den Brennern wird die Wärme nach oben hin abgegeben. Bei richtig kalten Temperaturen kommt an der Gasflasche recht wenig Wärme an sodass sie sehr kalt bleibt.....
    Noch zu erwähnen wäre das manche Gaskocher bei tiefen Temperaturen anfangen zu "spucken". Flüssiges Gas wird durch das gasförmige Gas (mein alter Chemieleherer würde mir was erzählnen für diese Formulierung) mit gerissen und verbrennt dann in der Flamme. Das sind dann gelbliche Stichflammen. Nicht wirklich angenehm wenn da plötzlich ein halber Meter Feuer rauskommt.


    So das wars fürs erste.
    Gruss

    Also der alte Enders würde sich auch gut in meinem Regal machen :lol


    Zum Thema:
    Ich bin kein Freund von alles in einem, aber mit einem MSR Wisperlite kannst du nichts falsch machen. Beim Kauf musst du darauf achten das du die Version nimmst die auch Gas kann. Ich bin heute extra in den Laden um die Typen zu vergleichen, aber die heissen bei uns iergendwie anders als bei euch.
    Die eine Version kann Gass und Flüssigbrennstoffe und die andere nur Flüssigbrennstoffe...


    Wenn du dich auf Benzin konzentrieren möchtest wurde der SWEA genannt. Vorteil: keine Pumpe Nachteil: wenn man den Windschutzt=Topfstand nicht richtig drauf macht ist es wackelig. Den Fehler macht man ein mal, dann hat man den dreh raus.
    Alternativ: Einen Coleman, den 533 kenne ich gut, über die Multifuel Version kann ich nichts sagen.


    Was das Benzin bertifft.... Waschbenzin ist besser als Benzin von der Tankstelle, es macht weniger Sauerei. Im Benzin sind schon einige Additive drin.... Ich war schon ewig nicht mehr im OBI oder Landhandel, aber bei uns gibt es so 5l Kanister mit Gemisch für 2-Takter, aber auch 5l Kanister für kleine 4-Takt Motoren. Dieses 4-Takt-Motoren-Benzin ist auch recht sauber.



    Zum Vorheizen kann man kann man bei kalten Temperaturen recht gut Brennpaste anstatt Benzin nehmen obwohl die i.d.R. auf Spiritusbasis sind. Frag mich nicht warum, aber wenn Spiritus aus geht brennt das Gel noch. Ich "denke" das kommt daher das das Gel nicht so schnell abkühlt und etwas nach unten isoliert.... Ich habe auch schon Handdesinfektionsmittel (das wo es in den kleinen Fläschchen an der Kasse gibt) benutzt.



    Gas im Winter ist so eine Geschichte. Ich habe schon gesehen wie "Wintergas" aufgehört hat zu strömen obwohl im Behälter noch viel flüssiges Gas war. Die einzige Erklärung die ich dafür hatte war, das das Propan oder Isobutan ausgegasst ist und das Butan zurück blieb.Bei bspw. -30Grad kommt nicht viel Wärme an der Gaskartusche an.
    Irgendwo habe ich ein Bild wo ich bei -30Grad mit einem Gasgrill grille.... war die Idee von einer "Organisatorin" aus dem Schlittschuhlauf-Verein meiner Tochter. Der Gasflasche habe ich aus einem Karton und einem Plastiksack ein Zelt gebaut welches ich mit einem elektrischen Warmluftgebläse beheizt habe. 8 Würstchen in 6h verkauft, aber wenigstens hatte ich meine Ruhe :lol
    Wenn ich das Bild finde Poste ich es.


    Gruss

    Seh ich das richtig das der Topf und die Pfanne ein ein gutes Stück in den Windschutz reinschlüpfen?
    Ich könnte mir vorstellen das der Kocher auch bei kalten/tiefen Temperaturen (<-20Grad) funktionieren könnte. Durch den Wärmerückstau müsste der Brenner eigentlich warm genug bleiben...
    Danke füs vorstellen, den probier ich aus.


    Gruss

    Das ist ja auch nur die Broschüre für den Hausgebrauch....
    Die Sprechen von einem überarbeiteten Zivilschutzkonzept in einem Umfang von 70 Seiten.
    Die Broschüre und deren Inhalt sind nur ein kleiner Teil dieses Konzeptes. Das Konzept selbst geht viel weiter und ist auch als Arbeitsrichtlinie für untergeordnete Behörden und Komunen gedacht. Bsp. Wasserversorgung im Notfall bei Zusammenbruch der überregionalen Wasserversorgung (Ölpest im Bodensee, und schon steht halb Süddeutschland ohne Wasserversorgung da, die pumpen das Bodenseewasser bis kurz vor Würzburg) oder Sicherstellung der Stromversorgung bei grösserformatigen Stromausfällen usw.
    Sprich, das betrifft das Zeug das bei den Landratsämtern in der verschlossenen Schublade liegen sollte und nur herausgeholt wird um im Stabsrahmen Scenarien durchzuspielen. Die Unterlagen für MKS, Schweinepest und Vogelgrippe durfte ich mal durchblättern (Desinfektionspunkte für Fahrzeuge, Kontrollen des Frachtverkehrs, Vorschriften zur Keulung und Vernichtung grosser Kadavermengen usw.). Viele Landratsämter sind da nicht wirklich up to date. Bei den Hilfsorganisationen THW (wobei bei denen ehr weniger), DRK, etc. geht das geschluder gerade so weiter.


    Witzig ist das alle von dem Zivilschutzkonzept sprechen, ich es aber niergends auftreiben kann. Ich würde es mir gern mal durchlesen.


    Gegen den Inhalt der Broschüre selbst kann man eigentlich nichts sagen, es ist ein allgemein gehaltener Ratgeber. Wenn man in einem Hochwassergebiet wohnt und 2 mal im Jahr der Main im Erdgeschoss zu Besuch ist, oder wenn man in einem Erdbebengebiet wohnt ist es durchaus angebracht zumindest ein Schema in der Tasche zu haben. Die zugezogenen für die das im "Ernstfall" dann neu ist... die kommen immer ins schwitzen (Bsp. die Hochwassermarke an der Wand, aber das Erdgeschoss von der Garage zum Wohnzimmer umbauen und den Sicherungskasten in den Keller verlegen....).
    Ich selbst habe einen Plan für Stromausfall (der letzte Grosse war vor etwa einem Jahr mit 27h, aber kürze zwischen einem Flackern -10 Min sind häufiger), für den Ausfall der Wasserversorgung (jedes Jahr einmal für etwa einen Tag da wir keine Ringleitungen haben) und das normale Winterchaos (dauert bei uns in Finnland etwas länger bis das Chaos ausbricht, dann aber richtig.... wobei wenn meine Frau mal wieder ihr Auto in der Schnewehe versenkt ist die Strasse auch dicht).
    Bei jedem liegt die Gewichtung anders, da bei jedem andere Gegebenheiten herrschen, und auf alles kann man sich eh nicht vorbereiten. Wenn den Russen wieder mal ein AKW durchgeht sitz ich hier in der ersten Reihe. Gegenmassnahme wäre in die Karibik auszuwandern und mich mit Hurikanes herumärgern.....


    Gruss

    Ich glaube du bist zu früh....
    Zumindest jetzt ist da noch die "alte" Broschüre zu finden. Abgesehen von kleineren Aktualisierungen ist die über 2 Jahre alt.
    Keine Ahnung warum da die Presse gerade so draufhüpft.


    Pauschal kann man da nichts sagen. Ein grobe Richtlinie ist es, mehr kann es garnicht sein.


    Gruss



    P.s.: Bin mal gespannt was da neues kommen soll.

    Ich würde auch keines von beiden nehmen....
    Ich habe selbst ein "echtes" Kukri (hat mir eine Bekannte aus Nepal mitgebracht). Zum entasten bei Baumfällarbeiten ein guter Ersatz für ein Gertel oder eine "Machete" von Fiskars. Mein Kukri ist aber um einiges massiver als die oben genannten.
    Wie erwähnt gibt es nicht ohne Grund Beile/Äxte, Sägen und Messer. Ich verstehe aber auch das manchmal eine Mischung aus Beil und Messer sinnvoll ist, aber ich denke ich habe da andere Gründe als du. In einem dt. Wald ist man in der Regel mit einer guten Gartenschere von Felco besser bedient.


    Wenn ich dir also ein brauchbares Messer aus der Kategorie "brachial" empfehlen sollte. Es wäre dieses hier:
    https://www.varusteleka.fi/fi/…raveitsi-hiiliteras/28025


    Im BCD drüben wurde das vor einiger Zeit mal sehr gehypt und es gibt dort massig Beiträge dazu. Das allein ist aber noch kein Massstab für Brauchbarkeit. Ich kenne das Ding allerdings schon seit längerem und wenn ich gewusst oder geahnt hätte wie man drauf anspringt hätte ich es mit sattem Aufpreis vertrieben. Ich habe es selbst und in meinem Bekanntenkreis ist es auch sehr beliebt. Du kennst mich nicht und die "Vögel" mit denen ich mich abgeben auch nicht, aber ich verspreche dir das du von dem Ding nicht enttäuscht wärst.
    Mit dem hättest du was gescheites zum arbeiten und spielen, und preislich ist es auch nicht übertrieben.


    Gruss


    Ok, Tietel des Threads ist ja ,,Orientieren nach der Sonne, schön wärs" Somit passt meine Frage, auch wenn sie nicht mit der Stockmethode zu tun hat, sondern mit der Uhrenmethode (also großen Zeiger auf Sonne ... Winkel bis 12 halbieren => Süden)


    Der "kleine" Zeiger/Stundenzeiger wird auf die Sonne ausgerichtet, nicht der "grosse" Minutenzeiger.
    Eine freudsche Verdrehung, kommt vor.


    Zu Havannas Frage... aus der Hüfte heraus geschossen sollte das eigentlich keine Auswirkungen haben. Mittag ist und bleibt Mittag = höchster Sonnenstand. Eine Sonnenuhr wird ja auch nicht im Jahresverlauf verstellt. Das einzige was sich ändert ist die Höhe der Sonne über dem Horizont. 100%-ig sicher bin ich mir da jetzt aber nicht... also ohne Garantie. Ich denke noch etwas darüber nach (mit dem Astronomie-Program meines Schwiegervaters müsste man das simulieren können....).


    Gruss

    Wenn einer ein bischen spielen möchte....


    http://astromedia.eu/advanced_…keywords=sextant&x=12&y=6


    hier gibt es Sextanten aus Pappe die trotz Pappe ganz brauchbar sind. Auch der Jakobsstab kann man sich einmal genauer betrachten.


    Damit kann man dann anfangen Positionen zu bestimmen. Als ich mir meinen geholt habe (ist einige Jahre her) war noch eine genaue Anleitung zur Positionsberechnung beigelegt.


    Gruss


    p.s.: Ihr wisst warum die Piraten eine Augenklappe hatten? Weil sie sich das Auge beim andauernden in die Sonne peilen verdorben haben.


    p.s.: GlenMoray.... ich kenne Leute die sich selbst mit GPS in einem Dixi-Häuschen verlaufen. (Ich lasse mich nie wieder von meiner Frau lotsen, danach kennst du die Stadt besser als jeder Stadtführer.)

    Ja, ich habe mich etwas gröber ausgedrückt.... aber zum Süssholzraspeln fehlt mir momentan der Nerv und die Zeit.


    Zu den Schwereteilchen... hätte mir denken können das er die jetzt auspackt.
    Kurz und knapp: Er überschätzt ihre Wirkung.


    Bsp. für Fototropismus:
    Säh Kresse auf einem Teller aus und stell ihn 2 m vom Fenster entfernt auf einen Tisch. Man wird sehr schnell sehen wie sich die Keimlinge Richtung Fenster neigen. Dann dreht man den Teller und beteits nach kurzer Zeit wechseln sie die Richtung. Ein Paradepeispiel.


    Ein Bsp. für die Auswirkungen der Schwereteilchen ist gut bei der In vitro Vermehrung zu beobachten.
    Kurz und Knapp: Man entnimmt die Wachstumszellen des Triebes und vermehrt diese unter simulierter Schwerelosikkeit (ständiger Wechsel von oben und unten etc., es gibt da aber noch mehr Methoden). Ein Zellklumpen entsteht. Dieser wird geteilt und am Ende wächst eine Pflanze draus. Das macht man bspw. um virenfreies Pflanzenmaterial zu erhalten. Das ist gar nicht so schwierig, sodass das manche grössere Gartenbaubetriebe selbst machen.


    @Borderliner.... nimms mir nicht übel, aber dein letztes "Beweisfoto" ist doch ein Witz. Da nimmst du nen Baum aus einem Vorgarten an dem schon 100 mal rumgeschnippelt wurde. Ohne das Bild zu vergrössern sehe ich rechtsseitig (und nicht nur da, anscheinend wurden auch Äste abgeschnitten die auf die Strasse herausragten) 2 Stellen an denen Äste abgesägt wurden. Man sieht es am Wuchs und an den Knorzen, und wenn beim nächsten grösseren Schneefall der letzte grössere Ast rechts auch noch abbricht dient der Baum dann follends als "Beweis".


    Man kann in vieles alles mögliche reininterpretieren, aber ob das dann auch stimmt steht auf einem anderen Blatt.
    Ja, es gibt "Sonnenbrand" auf Baumrinde, und ja, der ist auf der Sonnenseite. Ja man kann auf einem bemoosten Felsen evtl. erkennen von woher die Sonne scheint (lass den Wind jedes Jahr ein paar Blätter draufblasen und es ist wieder verfälscht).
    Zuverlässig ist das alles aber nicht. Wenn du gut bist kannst du so Norden/Süden auf einen etwa 120 Grad Winkel (ehr 160Grad) "festlegen" aber für diese "Genauigkeit" genügt es zu wissen ob es Früh, Mittag oder Abend ist und die Sonne zu sehen.


    Gruss