Isolation, ultraleicht, Boden (Matte)

  • Hallo,
    ich suche eine Möglichst leichte UND kompakte Isomatte oder einen Ersatz. Und am "UND" strauchel ich gerade. Ich möchte alles hier http://4.bp.blogspot.com/-VOcF…AHm52U/s1600/IMG_7777.JPG unterbringen, da ich phasenweise sehr starke Probleme mit den Knien habe. Die quick-and-dirty Lösung wäre eine gerollte BW Falt unten dran. Ich bin mit den High-Tech Sachen nicht mehr so firm, mein Traum wäre eine Luma aus SilNylon, für die Isolation innen Silber beschichtet. Ist Blödsinn, klar...
    Eine Alternative wären die sog. Tramper-Faltmatten, also Alufolie+Schaumstoff. hat da wer verwertbare Erfahrungen?
    LG
    Walter

  • Hallo Walter,
    Bei "Unterbringen" meinst du aber seitlich am Rucksack, oder IM Rucksack?
    Bei der (wahrscheinlich von dir gemeinten)seitlichen Unterbringung kann ich nur Evazote-matten empfehlen bei Knieproblemen. ich habe nämlich auch Knieprobleme und diese Matten sind da das beste für mich.
    Viele Grüße von Parzival

  • da ich phasenweise sehr starke Probleme mit den Knien habe

    Da mache ich auch mit, leider.
    Meine Lösung ist eine Trangoworld Light-Plus Schaummatte Meine ist 210g, Packmass 55x15cm und reicht bis 0° auf Waldboden. Wenn ich noch etwas Laub in einem Poncho darunter packe ist sie sogar bequem. Jetzt wo es kalt wird und auch der Boden gefroren ist nehme ich dazu noch eine "selbstaufblasende" Trangoworld Skin-Micro Lite120x50x3cm, meine ist 375g mit Sack, das Packmass ist 12x26cm. Das gibt eine gute Kombination von Gewicht und nutzen. Mittlerweile bin ich bei 8kg gesamt ohne Essen und Wasser. mit Essen und Wasser für zwei Tage 12 bis 13kg und es hat noch Potenzial :)


    Liebe Grüsse
    draussen

  • lexa : Gegenfrage: Was soll ich davon halten? Ich kenne sie nicht, sind die gut? Unterlage werde ich mir eine aus dem britischen ABC Kit nähen (leicht wie PVC Folie, robust wie 100D Cordura und billig wie ein Kaugummi)


    Parzival : Im Idealfall unten drunter. Ja, ich weiss, Osterhase und so?


    draussen : Die Trangoworld sieht aus wie die Artriach, kann das sein?

  • Trangoworld = Artiach. Die Skin-Micro Lite kann ich übrigens auch empfehlen. Hab selbst die 120er Matte. Reicht für Oberkörper bis zu den Knien. Die Füße kommen auf den leeren Rucksack oder eine zusammengerollte Jacke.
    Das Material der Skin Micro ist gummiartig, sehr rutsch fest, lässt sich stark dehnen und ist im Vergleich zu "normalen" Luftmatten sehr durchstichfest. Allerdings sind die Matten sehr UV anfällig und sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden.
    Das Packmaß kann sich auch sehen lassen. Bilder in meinem Blog .


    ANDY

    "Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich."

  • Ich schwöre ja auf RidgeRest. Geniale Matten. Sehr leicht, gute Isolation. Packmaß bissl groß (Feststoffmatte eben), aber mit um die 300g gut außen am Rucksack zu befestigen.


    Okay, mit dem Rucksack wird's problematisch. Sollte aber gehen. Schaut dann aber komisch aus ;-)

  • Die Artiach-Kombi kann ich auch empfehlen! Meine Skin Microlite ist allerdings leider am Ventil undicht geworden. Muss mal sehen, ob ich das wieder kleben kann.



    Lieben Gruß,


    Westwood

  • Hm, sieht so aus als müsste ich Geld in die Hand nehmen...
    Mit den Faltmatten ala Aldi hat keiner Erfahrung? Unterkühlung ist keine Erfahrung die ich riskieren will, hatte einmal verkühlte Nieren, das reicht.

  • lexa : Gegenfrage: Was soll ich davon halten? Ich kenne sie nicht, sind die gut? Unterlage werde ich mir eine aus dem britischen ABC Kit nähen (leicht wie PVC Folie, robust wie 100D Cordura und billig wie ein Kaugummi)

    Naja, wie alles bieten sie Vorzüge und beinhalten Nachteile. Größter Vorteil ist der sehr gute Liegekomfort. Meiner Meinung nach viel besser als bei jeder Selbstaufblasenden Matte. Dann sind die noch sehr leicht und haben ein geringes Packmaß. Die neusten aufblasbaren Matten bieten zudem eine bessere Isolation in Relation zum Gewicht als die selbstaufblasenden Matten. Zuerst gab es bei den leichten aufblasbaren Matten nur die Neoair von Therm a Rest. Daneben ist nun auch Exped mit der Synmat UL auf den Plan getreten. Um es noch unübersichtlicher zu machen gibt es von beiden Herstellern inzwischen verschiedenste Modelle in unterschiedlichen Preislagen und Isolationswerten. Von Exped gibt es dann noch die "normalen" Synmat und Downmats. Diese sind nicht so auf Gewicht und Packmaß getrimmt. Sie sind dafür robuster, wärmer und bieten dank eingebauter Pumpe zum Aufblasen mehr Bedienkomfort.


    Nachteilig ist bei den leichten Matten halt, dass diese aus gewichtsgründen aus relativ leichten dünnen Material gefertigt sind. Im Zelt kein Problem, draußen würde ich aber auf jeden Fall was unterlegen und nie ohne passendes Flickzeug losziehen. Je mehr du von Gewicht und der Isolation erwartest umso teurer werden die Matten.



    Ich bin mit den High-Tech Sachen nicht mehr so firm, mein Traum wäre eine Luma aus SilNylon, für die Isolation innen Silber beschichtet. Ist Blödsinn, klar...


    Im Prinzip ist das ein Bauelement der Neoairmatten. Zudem ist das innere der Matte noch in einzelne Kammern unterteilt um Kovektion zu verhindern. Die Exped-Synmat-UL-matten beinhalten ein Fleece, das zwischen der Ober und Unterschicht aufgespannt wird, sobald man die Matte aufbläst.


    Für welchen Temperaturbereich und Einsatzzweck brauchst du die Matte eigentlich?


    Prinzipiell finde ich die Idee eine EVA oder ähnliche Matte als Unterlage mit einer selbst- oder aufblasbaren Matte eventuell auch nur in Kurzlänge zu kombinieren sehr gut. Die Isolationswerte der Matten addieren sich ja. Die Unterlage bietet der zweiten Matte zudem Schutz. Man ist so immer flexibler als nur mit einer Matte.

  • Die Synmat ob nun UL oder nicht, würde ich auch empfehlen, weil ich sie selber habe. Meine Bandscheibe ist ruiniert und da brauche ich halt eine bequeme Schlafunterlage. Geht in meinem Fall nicht anders. So wie man sich bettet, so liegt man.


    Die Synmat hat lediglich einen gravierenden Nachteil. Ist sie platt ist man A..... Da ist dann kein isolierender Schaum mehr da, wie bei den selbstaufblasenden Matten. Wie Lexa es schon geschrieben hat, wäre Flickzeug die beste und auch einzige Lösung. Ich hab meine nun schon drei Jahren immer in Gebrauch und bis dato funzt sie. Keine Löcher, kein Ärger damit. Ich passe aber auch auf meine Brocken auf.


    Auf dem Ding schläft man wie Gott in Frankreich.

  • Hallo ihr lieben,


    ich bin gerade dabei ein wenig ausrüstung zu besorgen und bin auf eine isomatte gestoßen, eine gebrauchte, welche morgen spätestens von mir mitgeboten werden müsste. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob die soweit ok ist bzw. ob 3,5 cm dicke auch für den winter ausreichen?


    Welche Isomatten habt ihr denn so?


    Hier ist der verkaufstext:


    Selbstaufblasende Isomatte, das Original von Therm-A-Rest. Die Matte ist gebraucht, aber in gutem Zustand. Sie ist funktionsfähig, wurde offen und ausgebreitet gelagert, damit sie ihre Elastizität und Selbstaufblasefähigkeit behält.


    Maße: 185 cm x 52 cm x ca. 3,5 cm


    Eine Seite ist besonders aufgeraut und daher rutschfest. Zur Matte gib es eine original Hülle (in braun) und – falls mal etwas kaputt gehen sollte – das Reparaturset dazu (sicher untergebracht in einer Tasche in der Hülle).


    Liebe Grüße Petra

  • Ich benutze eigentlich seit langem die US-Isomatte.17mm dick-Wolldecke drauf-Schlafsack-fertig.Das Faltding von der Bundeswehr dient mehr als Sitzkissen statt als Isomatte.Hatte mal Leihweise eine Therm a Rest Pro lite....sehr geiles Teil aber sehr sehr teuer. :schlaf

  • Hallo Petra!
    Für meinen Teil nutze ich eine stinknormale rollbare Isomatte. Sommers die des Österreichischen Bundesheeres (7.-€!), die ich auch mal am Lagerfeuer zum Sitzen nutze. Winters die etwas dickere Evazote-Version.
    Ich mag die selbstaufblasenden nicht so sehr. Sind empfindlicher(ich bin kein Ausrüstungsschoner), im Winter dürfen sie nicht mit dem Mund nachgepustet werden, da die Atemfeuchtigkeit in der Matte gefrieren kann und die Eiskristalle den Schaum beschädigen können, usw, usw.


    Im Winter und wenn es nicht so sehr aufs Gewicht ankommt, nehme ich gerne noch eine Picknickdecke(einseitig aluminiumbedampft) drunter und hab bis -15°C und steinhartem Boden noch nie gefroren. Komfortabler sind allerdings die selbstaufblasenden und dank dem heutigen Stand der Technik ist der Gewichtsfaktor auch nicht mehr so sehr das Thema. Die Isolationsleistung von Therm-a-Rest und Co. ist ebenfalls besser. Glaub ich zumindest!


    Liebe Grüße
    Alex Lederstrumpf

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    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!