Posts by bluezook

    So schön die traditionellen Rohhaut Schneeschuhe sind, ich würde mir keine mehr kaufen.

    Meine Alu/Kunststoff Schneeschuhe hole ich zur ersten Tour heraus und pack sie nach der letzten wieder in den Kasten. Keine Pflege, keine Reperaturen kaum Abnützungsspuren.
    Je nach Tourencharakter kommen Schneeschuhe mit Harscheisen und/oder Steighilfe zum Einsatz. Harscheisen sorgen bei harten, eisigen Untergrund für sicheren Halt (ist das selbe Prinzip wie bei den Tourenskiern). Steighilfen sind kleine Bügel die hochgeklappt werden können um in steilem Gelände Fuß bzw. Unterschenkel zu unterstützen (vorrangig natürlich bei alpinen Touren hilfreich).


    Anders bei meinen Rohhaut Schneeschuhen.
    Der Eschenholzrahmen und die Bespannung sind mit Klarlack überzogen, der speziell bei harschigen Bedingungen recht schnell abgenutzt wird und daher immer wieder erneuert werden muss. Wenn bei der Rohhautbespannung der Lack ab ist wird diese bei Nassschnee feucht und beginnt durch die nachlassende Spannung etwas durchzuhängen. Nach der Trocknung zieht sich die Bespannung zwar wieder zusammen aber nicht komplett. Das heißt auch hier ist je nach Nutzung und Schneebedingungen regelmäßige Pflege notwendig. Das gleiche Problem gilt bei der Lederbindung. Die Riemen haben sich durch die Nässe und das zuziehen gelängt. Da die Riemen wie ein Gürtel mit Schnallen und Dorn funktionieren, kann ich die Riemen nicht mehr fest genug zu ziehen. Neue Löcher stechen hat etwas geholfen aber war auch nicht das gelbe vom Ei.
    Auf hartem Untergrund hat man durch die fehlenden Harscheisen kaum Halt und da kann selbst das queren eines Forstwegs ungemütlich werden. Steileres Gelände kann man sowieso vergessen (außer man hat wirklich perfekte Schneebedingungen.
    Nordische Winter und flaches Gelände sind daher für die klassischen Schneeschuhe deutlich besser geeignet als unsere mitteleuropäischen Winter. Bei nur gelegentlicher Nutzung gehts natürlich auch bei uns.


    Schneeschuh für einfaches Gelände. Die einfache Riemenbindung reicht dafür leicht, außerdem kann praktisch nix kaputt gehen. Ist schon ein älteres Modell das ich aber immer noch gerne verwende.


    Bilder von meinen klassischen hab ich leider nicht, kann ich aber wenn gewünscht nachreichen. :D


    ANDY

    Tipi und Zeltofen sind eine Kombi die nur sehr schwer mit dem Begriff "günstig" in Einklang zu bringen sind.
    Tipis gibt es zwar inzwischen schon recht günstig wie zB das von mir benutzte Bergans Lavvo ( http://bluezook.twoday.net/stories/bergans-lavvo/ ), das auch eine durchaus gute Qualität hat. Bei den Zeltöfen ist es da schon schwieriger. Leichte, klappbare (auch in Titan), kosten ein Vermögen und sind meist im Betrieb auch nicht ganz problemlos (verziehen sich, sind nicht rauchdicht) oder sie sind nur im Ausland zu bekommen. Ich verwende einen Helsport Zeltofen ( http://bluezook.twoday.net/stories/helsport-zeltofen/ ) und bin sehr zufrieden damit. Gute Qualität, halbwegs bezahlbar und tadellos in der Funktion ( http://bluezook.twoday.net/stories/test-helsport-zeltofen/ ).
    Sinnvoll ist die Kombi von Tipi und Ofen aber nur wenn man eine Transportmöglichkeit wie Boot, Auto oder Schlitten benutzt. Packmaß und Gewicht sind nicht wirklich für eine "Bushcraftingtour" zu Fuß geeignet.
    Das Feeling in so einer Kombi ist aber absolut super. Der Ofen heizt wie Sau, egal wie kalt es außen ist. Er frisst allerdings auch einiges an Holz weg und wenn man aufhört in zu füttern ist es vorbei mit der Gemütlichkeit, da er als Blechkasten natürlich keine Wärme speichern kann. Die Gier nach Holz kann man ihm aber durch einbau einer Drosselklappe in das Ofenrohr etwas abgewöhnen, da durch diese verstellbare Klappe der Zug reguliert werden kann.
    Verwenden kann man so einen Ofen eigentlich nur in einem Tipi mit Lufthutze. Es schwieren zwar einige Basteleien im Net herum wo nachträglich Öffnungen für das Ofenrohr in diverse Zelt gebastelt wurden aber mit der Lufthutze des Tipis gehts eigentlich am besten. Man könnte bei einem entsprechend großen Zelt das Ofenrohr zB auch mit einem 45Grad Winkel (basteln) beim offenen Eingang hinaus führen. Ist allerdings eher eine Notlösung und nicht sehr praktisch.
    Bezüglich Temperatur sollte man auch noch bedenken das einem der Ofen nicht abnimmt einen der Nachttemperatur angepassten Schlafsack zu verwenden, weil wie schon geschrieben - ohne Fütterung keine Gemütlichkeit.


    ANDY

    @ bluezook Ich hoffe, man darf hier auch ältere Threads vorkramen. Was hast Du zum binden benutzt. Sieht aus wie Wurzel.


    Ja, war eine Wurzel. Funktioniert wirklich super. Da ja praktisch der ganze Waldboden von Wurzelwerk durchzogen ist, kann man mit etwas "Dreckarbeit" perfektes Bindematerial finden. Mit etwas Fingerspitzengefühl beim Graben kann man da meterlange Wurzel herausarbeiten.
    Sollte man natürlich nicht immer machen aber zum erweitern seiner Kenntnisse ruhig einmal testen.


    ANDY

    Hab gerade gesehen das sich in meinen Bericht eine Falschinformation eingeschlichen hat: Die Jacke besteht aus einem 3 Lagen Laminat und nicht wie von mir geschrieben aus GoreTex! Die Jacke "funktioniert" aber trotzdem. ;-)


    ANDY

    Ist so wie Markus schon gesagt hat, eigentlich das Gleiche. Es ist halt so das man nicht immer einen Laden hat der das Kocherbenzin führt und man dann halt in den Baufachmarkt oder in eine Drogerie gehen kann.


    ANDY

    Hab praktisch den selben Kocher von Coleman (Modell 440) schon viele Jahre in Verwendung und bin immer sehr zufrieden damit gewesen. Verwende ihn mit Reinigungsbenzin. Er ist auch schon mal einige Jahre mit halb gefülltem Tank im Keller gestanden - ohne Probleme. Pumpen zum Druckaufbau, Hahn öffnen und anzünden. Kein vorheizen, kein rußen - genau so wie es sein soll.
    Es gibt Benzinkocher die kleiner sind oder sich feiner regulieren lassen aber so problemlos (egal bei welcher Temperatur) sind nur wenige.


    ANDY

    Sehr informatives Video wieder einmal, Danke dafür. Irgendwann werde ich mir hoffentlich die ganzen Namen merken können. :wallbash
    Zur Eibe wäre vielleicht noch zu sagen das nicht die ganzen Beeren essbar sind sondern nur der rote Fruchtkörper. Die Kerne sind giftig.


    ANDY

    equipman
    Normalerweise ist das Wasser in dieser Umgebung schon trinkbar aber durch die starke Schneeschmelze ist das Wasser momentan oft sehr trüb, darum hab ich Trinkwasser mitgenommen. Da ich die Kaffeepause gegen Ende der Runde gemacht habe und ich kein Wasser mehr benötigt hätte, habe ich Yukon noch etwas gegeben. Der Bachlauf selbst war vor Ort trocken.
    Die Jacke ist von Begadi, dem Shop von User Grimmbold.


    @dicon
    Mit dem Original Messerrücken geht es auf keinen Fall. Vielleicht war der Messerrücken ja angeschliffen.


    ANDY

    Das dumme beim Magnesium ist einfach das auch wenn man die Menge der Späne vergrößert die Flamme zwar größer wird, diese aber beinahe genauso schnell abbrennen wie die kleinere Menge. Ohne ordentlichen Zunder geht also praktisch nix. Wenn ich aber sowieso Zunder verwenden muss dann bleibe ich gleich beim Firesteel.


    ANDY

    Hi Dicon.....


    Wüsste nicht wie ich mit dem Klingenrücken auch nur einen Span vom Block bekommen würde. Der Block ist sehr hart und nicht einmal mit der Klinge ist es leicht etwas abzuschaben. Der Block ist allerdings auch mindestens 20 Jahre alt. Sind neuere Blöcke weicher?


    Packliste:
    Dayback
    DD Hammock Tarp 3x3m
    MSR PocketRocket
    Trangia Wasserkessel Klein
    Nalgene Weithalsflasche 1Liter
    Pouch für Nalgene
    Glock Feldmesser
    Kleinkram
    GoPro HD 2 Kamera (Hab leider erst unterwegs gemerkt das mir Yukon seine Schnauze aufs Objektiv gedrückt hat, darum ist im Film das Zentrum bei den Aufnahmen anfänglich etwas unscharf)


    ANDY

    Ja, und das beste ist das ich mit dem Auto in ca. 1/4 Stunde vor Ort bin. :D
    Yukon liebt solche Touren sowieso aber diesmal war er besonders übermütig.


    ANDY

    Trotz recht ungemütlichem Wetter habe ich mich am Sonntag in den Wald aufgemacht um etwas Frischluft zu schnappen. Da der angekündigte Regen ausblieb musste mein DD Tarp (3x3m) nur für eine kleine Spielerei herhalten. Als Vergleich mit meinem sonst von mir verwendeten Fire Steel, habe ich meinen alten Magnesium Feuerstarter mit dabei gehabt.
    Prinzipiell funktioniert das Ding ja aber ohne ordentlichen Zunder brennt das Magnesium viel zu schnell ab und man muss auch ganz schön schaben um eine brauchbare Menge an Spänen vom Block abzukratzen, wobei man dann noch aufpassen muss das diese nicht vom Wind weggeblasen werden. Ich werde daher wohl auch weiterhin bei meinem Fire Steel bleiben.
    Yukon hat das aber alles nicht interessiert und hat die Tour so richtig genossen.



    ANDY