Zippo Woodsman

  • Interessante Idee.
    Nur, die meisten Ästchen und Stämmchen die du mit der Säge schneiden kannst,sind auch mit dem Beilchen zu erledigen.
    Der Abstand von sägeblaitt zum Bügel/Beilschaft ist zu gering um was Dickeres zu schneiden. Ich habe eine klappbre Bügelsäge ähnlicher Größe und benutze sie nur bei dünneren Stäben.
    Der Beilkopf an sich erinnert doch sehr an eine Bart- oder Skkegox-Axt der Wikinger. Eine entsprechende Axt benutze ich für alle größeren Arbeiten für die man eine Axt benötigt.

    Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.

  • Hallo,


    wenn man zuviel Geld hat, kann man sich so ein Teil kaufen; muß man aber nicht.
    Meine 33cm lange Säge wiegt 175g und mit dem Bauhaus Mora darf batont werden. Das ganze dann für 11,95€. :messer :D


    Gruss
    Konrad

  • Kostet im Amiland tatsächlich über 70US$
    Wem das Billigset von Konrad nicht gut genug ist(reichen tuts allemal)
    der kauft für das Geld eine Bahcoset mit Mora und ein kleines Fiskars!
    Damit hat man Werkzeug daß den Namen auch verdient und kein Spielzeug.
    Zippo baut nette Feuerzeuge, aber ansonsten .................

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
    Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst."


    Love many, trust few, and always row your own boat. The more you know, the less you need!


    DES KELTEN SEITE

  • Hallo,
    so wie ich das seh ist das Ding ein Witz...ein teurer Witz. Allein schon das Geklapper beim Schlagen würd mich annerven. Dann ist es so, dass die "Dreiecksklappsägen-Lösung" sehr dumm ist. Der mögliche Durchmesser des Sägeguts wird durch diese Form sehr verkleinert. Es gibt Klappbügelsägen die trapez- oder rechteckförmig sind...die machen Sinn. Wobei ehrlich gesagt wohl meist etwas in Richtung Bako-Säge reicht.


    Nein ich hatte es noch nie in der Hand...da reicht guggen um zu wissen: Taugt nix.


    Kelte und Konrad haben da Recht, wobei also naja...das Mora würd ich dann doch eher gegen was anderes tauschen.


    Gruss von der Alb

  • Ich denke das diese Axk im handling nicht wirklich Ideal ist.


    1. Der "Griff" der Säge ist alles andere als ergonomisch. Das stinkt wahrlich schon nach Blasen an den Händen :D
    2. Der Griff der Axt ist mit scharfkantigen Ausbrüchen versehen (dort wo der Bügel zum befestigen des Sägeblattes sitzt). Auch nicht so das Beste für die Finger.
    3. Der Übergang zwischen Klinge und Stil der Axt ist sehr breit. Ich denke das z.B. Holz spalten damit wenig Spaß macht.


    Und nicht zuletzt finde ich es ein Witz, dass die Axt mit 4 "Funktionen" beworben wird. Die Fläch zum Nageln ist ja wohl Standard. Und der Bügel zum entfernen der Heringe.. ernsthaft?


    Dieses Produkt kommt auf jeden Fall nicht auf meine "will ich gern haben"-Liste.



    PS:
    Zippo Feuerzeuge sind zwas Kult, sonst aber Mist.
    -Nicht wasserfest
    -In wenigen Tagen ist das Benzin verdunstet
    -keine/kaum Flamme, wenn das Feuerzeug nicht senkrecht steht
    -keine Füllstandsanzeige
    -ggf. Auslaufen in der Hosentasche (Hautreizend, karzinogen)


    Da nutze ich doch lieber das verlässliche BIC :P

  • Warum darf man mit einem Beil nicht hämmern?
    Habe vor Jahren mal beim Bau einer Feldscheune komplett aus Holz (außer den dachziegeln) geholfen. da habe ich mit einem Beil gefühlt 1389 Nägeln, ca 20cm Länge, eingeschlagen. Hat dem Beil wohl nicht geschadet?

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Hallo,


    ein normales Beil ist "oben" viel zu dünn, außer es hat diesen Hammerkopf.
    Ich meine bei Hultafors oder so ein bekannter Hersteller hat das auf seiner Hp geschrieben.
    Eigentlich auch logisch, wenn man sich die Materialdicke so anschaut.
    Einen Hähring würde ich da auch mit reindonnern. Aber 200er Nägel mit meinem schönen Mirko Günther Beil?
    Aber manche sind vor nix fies. :wallbash :schlaubi :cafe


    Gruss
    Konrad

  • @ Tappsi:
    [OT-On]
    Man soll allgemein ein Beil/Axt nicht als Hammer mißbrauchen, weil das Material rund um das Auge recht weich ist
    und sich beim Hammergebrauch verformen kann (nicht muß) und dadurch der Stiel vorzeitig locker werden kann (nicht muß).
    [OT-Off]



    Sieht nach der reinen Büroidee von einem ambitionierten Outdoor-Produktdesigner aus. Für Unbedarfte/Marketeers ein "cooles Teil"...für Jeden der schon einmal eine richtige Axt und eine richtige Säge in der Hand hatte ist das Dingsbums ein schlechter Witz. Das dünne Stämmchen im Video bekommt man mit der kl. Fiskassäge (110g) und/oder mit einem richtigen/größeren Messer ratz-fatz durch, dazu braucht man diese Pseudo-Axt nicht. Der stufige Übergang des Axtblattes in den Kopf wird bei richtigem Arbeiten bald den Geist aufgeben. Als Säge im Wald taugt weder die Geometrie, noch die ungünstige Gewichtsverteilung, noch die Zahnung der Blätter.


    Meine Ansicht dazu: Grausig grausig - Finger weg davon. Oder: Es Jemandem schmackhaft machen den man nicht mag! ;)


    Gereon

  • Büroidee! :lachtot Klasse!


    Meine bescheidene Meinung: Das Teil ist als Axt zu leicht, hohler Stiel, kaum Eisen, was soll da schon kommen? Die Säge ist wie schon oben geschrieben ein Witz. Bei dem Preis dieses Zippo-Teils kann ich mir ein Ersatzsägeblatt gut und gerne für 22$ vorstellen :confused Zeltheringe rausziehen - auf die Idee muß man erst mal kommen :zensiert


    Die Amis brauchen sowas vielleicht. Frei nach dem Motto "Gugg mal was ICH habe".... :kotz


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

    [/size]

  • @ Odin:
    Ja und nein. Habe u.a. die Fiskars X10 - das ist schon 'was Feines. Da ist aber z.B. der Übergang vom massiven (!) Axtblatt zum Stiel nicht so arg stufig und m.M.n. garnicht bruchgefährdet wie bei dem Zippo-Dingsbums im Video. Das Gewicht der X10 und anderer richtiger Äxte liegt auch da wo es sein muß: Im Axtkopf.


    Zur Säge wurde auch schon das Richtige gesagt.


    Die Idee an sich sieht erst einmal clever aus...das Video belegt dann aber m.E. recht deutlich und schnell die Untauglichkeit des Konzepts.


    Gereon

  • [OT-On]
    Mal so grundsätzlich:
    Für was sollte ich eigentlich bei einer Tour ein Beil/Axt mit rumschleppen?
    Das Einzigste was mir einfällt ist, wenn ich ein GROSSES Shelter oder ne "Blockhütte" bauen will!


    Ansonsten:
    - ich schlage kein lebendes Holz für Feuer und ich hoffe alle anderen Bushcrafter auch nicht.
    - zum feuern, egal ob Hobo oder Feuer verwende ich nie dickeres totes Holz als das ich es nicht mehr unterm Fuss brechen könnte. Soll ja ein Kochfeuer sein und selbst im Winter für ein Wärmefeuer brauchts kein dickeres Holz. (Was kleines Dickes kann man auch so drauflegen und nachschieben)
    - Um nasses Holz zu teilen und zum Anzünden an das trockenere Innere zu gelangen, das schaff ich auch mit meinem 10er Opinel.
    - irgendwas basteln / Fertigkeiten aneignen wie Pfeile, Speer, Fallen, Shelterstangen, ... hm, ist ein Beil eh zu groß und zu schwer ...


    Also:
    Abgesehen von der oben genannten "Blockhütte" (übertrieben plakativ !!), klärt mich mal auf, wozu braucht man im deutschen, schwedischen, finnischen, französischen, ... Wald ein Beil ?
    Ne kleine Klappsäge lass ich ja noch durchgehen!
    [OT-Off]
    :lagerfeuer

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • @ TappsiTörtel
    Das sehe ich genau so.. Aber manche möchten eben gerne ein bisschen rumhäckseln. Lassen wir ihnen den Spaß.


    Nur: Das Ding ist doch von der Ergonomie her ein Witz. Das brauche ich nichtmal in die Hand zu nehmen, um zu sehen, daß da die Gewichtsverteilung nicht stimmt bei dem Ding. Sorry, Leute, aber... nee.


    Da würd ich lieber ne X5 mit in den Wald schleppen (aber wozu, wie gesagt..., wozu???) Die ist klein, kurz, knackig. Und hat genug Wumms, weil gut austariert.


    Hab noch nie über Feuerholzmangel klagen müssen - wir sind hier in Deutschland, und WENN Wald, dann Holz... Liegt ja überall rum. Entrinden reicht auch bei Nässe häufig. Dazu brauch ich keene Axt.


    Und ne Säge brauch ich auch hier nicht. Wie gesagt: Deutschland, viele Bäume = viel Holz. Wir habens mit Deutschland eben echt gut getroffen, es ist auf allen Ebenen das Land der Fülle. Woanders ist Holz vielleicht Mangelware, und man muß sich dann Holz eben erstmal zurecht hämmern, sägen, axteln - watt weiß ich. Da KANN son Hybrid wie das Zippo vielleicht hilfreich sein - aber ich würde mich nach einem anderen Hersteller umschauen, weil wie gesagt, das Zippo einfach nix können kann - bei DER Ergonomie.


    Ultralanger Stiel... Unhandlich wie die Sau, kack Säge. Ich würd das Ding nie und nimmer kaufen.
    Nichtmal n Feuerzeug von denen, da kann ich mich nur anschließen.


    Das Zeug taugt nur für Leute, die den Harten mimen wollen, aber letzten Endes nur in ihrem Truck durch die Gegen cruisen, dann irgendwo an ner Raststätte mal zum Pinkeln rausgehen, aber den großen Traum von der Freiheit im Kopf haben.


    Meine Meinung, und bitte - wie immer - keiner soll jetzt weinen oder beleidigte Kommentare schicken, nur ich diese Meinung habe, Jungs. :-)


    LG Eure
    Bushcraft Amazone

  • Hallo,


    grundsätzlich finde ich die Idee dieser Kombination gut.
    anhand des Videos schätze ich (aus der Ferne) die Tauglichkeit als mangelhaft ein.


    Das Bäumchen hätte ich mit meiner Kukri-Machete wahrscheinlich nach sechs acht Hieben schon geteilt. (30,- vom Weltenbummler, Fabrikware also, seit 5 Jahren zuverlässig, aber nix besonderes)


    Säge hab ich mit und finde das durchaus nützlich (die Schiebe-Säge von Fiskars) Bei dem geringen Gewicht und der Schärfe kann man die schon mal einpacken.


    Ich finde bei diesem Werkzeug schaden sich die verbundenen Eigenschaften gewissermaßen gegenseitig.
    Ein paar richtig aktive Tage mit diesem Gerät könnten zumindest die Material- und Verarbeitungsqualität aufzeigen.
    Zwei, drei vernünftige separate Werkzeuge machen da meiner Meinung nach mehr Sinn.

  • Die Idee an sich ist ja auch nicht soooo neu.
    Es gibt einige Axt/Beil-Modelle bei dennen im hohlen Stiel zb Messer ( zb. bei Gerber , damals meines wissens gefertigt von Fiskars da ja nun Gerber vor ner weile schon aufgekauft haben) oder auch Sägen. aber hier waren die Sägen sinniger weiße mit einem eigenen Griff und zu benutzen wie man es mit einer Klappsäge auch macht.
    Mit meinem ersten Beitrag dazu wollte ich auch aufzeigen, Daß es ähnliches Gerät auch einzeln gibt, was wohl auch mehr sinn macht.


    Das ganze ist im Grund wie die Axt/Spaten/Sägen-Teile die mal so beliebt waren bei Campern. Die haben mir schon als 15 Jähriger von der Qualität her nicht gefallen.

    Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.

  • Es ist eben so - jede Kombi ist nur ein Kompromiss!
    Da muss man immer Abstriche machen, Entweder zu schwer , zu unhandlich oder die verbauten Komponenten passen einfach nicht !


    Da nutze ich persönlich lieber richtiges Werkzeug!


    Klar kann man in einem Hohlgriff Kram unterbringen, bei Gerber wars ein Messer. Aber da war auch Beil und messer nut untere Mittelklasse!


    Rechtes Messer, bei Bedarf gescheite Säge und wenn nötig halt auch ein Beil.
    Letzeres brauchte ich eher selten. Dabei ist es oft - bin eben immer noch Spielkind!

    "Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern!
    Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst."


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