Posts by Odin

    Ja, solche gab es schon im Frühmittelalter. Leider habe ich nur noch einen einzelen Handschuh und es ist mir unmöglich an neue gestrickte zu kommen. Ausserdem möchte ich wie schon erwähnt Welche aus weichem Filz selbst nähen. Schon auf Grund, weil ich meinen Bushcraft-Weg im

    Bezug auf Ausrüstung umstelle auf eher "historische" Sachen. Sprich ausser dem Erste-Hilfe-Sachen wohl so ziemlich alles.

    Ich nenne sie so. Die 1-1-3 haben Daumen, Zeigefinger jr einzel und Mittelfinger, Ringfinger und kleinen Finger zusammen.
    Die 1-2-2 Daumen einzeln, Zeigefinger und Mittelfinger zusammen und Ringfinger mit kleinem Finger zusammen. Zumindest die 1-1-3 waren früher im Norden recht beliebt, also vor paar Jahrhunderten recht beliebt und gibt es dort wohl immer noch. Ich suche eine Nähanleitung dafür, weil ichg mir welche aus weichem warmen Filz nachbauen möchte. Ich hab von den 1-1-3 gestrickte. sie sind , zumindest für mich, sehr angenehm zu tragen und sehr praktisch

    Ein toller Bericht von einer wunderschönen rustikalen Axt. Das einzige was mir besser gefallen hätte (aber das ist dann wirklich persöhnlicher und

    rein subjektivrt Geschmack) wäre ein gerader Stiehl. Der Kopf sieht jedenfalls aus wie nem Wikinger vom Gürtel geklaut.^^:unschuld

    Ich hab dem was Skuzzlebud schrieb nicht viel hinzu zu fügen. Ich nahm zum raus trennen immer eine kleine Scheibe zum schneiden von Edelstahl. Das es länger dauert wenn man mit der Schrubscheibe "schneidet" länger dauert ist klar, dazu sind die auch nicht gedacht.

    Ausserdem gibt es auch Fräser für normale Bohrmaschinen mit denen man das gut hinbekommt. Bei der Schlitzschneiderei wird das Material auch wesendlich mehr erhitzt als es sein müsste.

    Skuzzlebud


    Sieht echt gut aus.

    Von der Form her erinnert mich das Ganze (auch im Verhältnis Griff- und Klingenlänge) an das Messer von Nessmuk.


    Lortnoc


    Diese Einschneiderei ist in den meisten völlig übertrieben und braucht sogar länger als die Form "normal" rauszuarbeiten. Das Einschneiden macht nur sinn bei sehr engen Radien und selbst da gibts bessere Möglichkeiten.

    Den PÖolitikern ist gar nicht dran gelegen wirklich was Sinnvolles zu tun, Dass würde für sie nur Arbeit bedeuten. Lieber macht man öffendlichkeitswirksam solle sinn- und hirnlosen Gesetzte. Klar sieht es für die meisten dann aus nach dem Motto " Die tun was für unsere Sicherheit". Als ob es wirklich einen Straftäter juckt , dass er keine Waffe oder nen Gegenstand der sich dazu eignet dabei haben darf oder nicht. Wenn alle Messer verboten werden, was macht so jemand? Er geht in den Baumarkt und Kuft sich was aus der Werkzeugabteilung oder nen langen dicken Nagel oder so. Verbotszonen jucken den dann nicht , tun sie auch so schon nicht.

    Auf einer Grillparty bei Freunden hatten auch mal die Idee zu räuchern. Zur Verfügumg hatten wir damals einen der Billig-Dreibeinschwenkgrills.

    Glut hatten wir ja noch in der Feuerschale und war mit paar Kohlen auch schnell wieder angefeuert. Anstelle von Räuchermehl waren Hobelspähne

    und Sägemehl vorhanden.daa Räuchergut landete natürlich auf dem Grillrost. Um den Rauch zu halten, wickelten wir eine gewebeplan um das Ganze.

    Am Ende sah das Alles aus wie ein Mini-Tipi. Es schmewchte dann am nächsten Morgen sehr gut zum Frühstück. (Ja die Partys damals gingen sehr lange:D)


    Ich bin mir sicher man könnte das Metallgestell durch Holz ersetzten, was es noch mehr wie ein Tipi aussehen lassen würde.

    Und natürlich hat damals keiner dran gedacht Bilder zu machen.:wallbash

    Das mit Wiederstand aus Bayern ist auch wegen der Klingenlänge zu erwarten. Immerhin sind "Wir" dafütr verantwortlich , dass die Klingenlänge damals auch 12 cm festgelegt wurde und nicht kürzer. Hat bei uns mit den Messern zu tun die immer noch gerne in der Nickertasche einer Lederhose getragen werden, hier liegt die traditionelle Länge bei 10 bis 12 cm. Und da ja: "Wir sind Wir" und die in Bayern wirklich mächtige Trachtler sich quer stellen werden erwarte ich keine solch kurzen Klingen. Immerhin müsten sich tausende Trachenträger mit neuen Messern eindecken. Ausserdem gilt bei uns, im Gegensatz zur restlichen Republik, dass die Ordnungskräfte einem Messerträger erklären müssen warum er es nicht darf.

    In allen andern Bundesländer muss man dagegen der Ordnungskraft erklären warum man es darf.

    Nebenbei möchte ich mal, in meinem persöhnlichen Fall, denjenigen sehn der sich derzeit traut mir in die Tasche zu greifen um zu sehn was ich dabei hab. Ich bin wie es aussieht bis ans Lebensende auf zumindest einen Gehstock angewissen (und ja auch das hält mich nicht aus dem Wald fern ^^).

    Wenn mir einer was böses will greif ich nicht zu nem Messer, ich habe immer ein über 1 m langes Argument in der Hand, dass jemandem gern erklärt warum er mich nicht anfassen sollte.;)

    Es gibt auch Folder mit massiveren Griffen die beidhändig bedienbar sind. Wenn da nichts für einen Dsabei ist biete es sich natürlich an den Griff zu ändern. Aber nur mit Backen alleine wirds nicht getan sein, man muss den gesamten Griff ändern, also Backen und Griffschalen. Ich persöhnlich werde weiterhin mein Wanger drugar in D2 (hersteller manly)mit 11cm Klinge tragen. Alerdeings such ich immer noch nen FrictionFolder in eher Mittelalterlicher Bauart, aber erst mal finden^^

    :gb Alles Andere als trocken zu lesen, man wundert sich eher , dass man schon durch ist. Wie es deinem Finger gehn mag kann ich nachfühlen. Ich hab mir im Winter 2016 einen Nervenschaden in den Fingern beider Hände zugezogen. Die Finger der rechten Hand wurden besser, die der Linken sind immer noch wie in dem Winter. Linker kleiner Finger lässt sich nicht ausstrecken und die Kraft in der Hand ist weit weg vom Zustand früher.


    Tjaja immer diese Einflüsterer, wenn ich auf nem Mittelalterfest bin flüstert auch immer Wer "Das fehlt dir nochund das auch und Das solltest du dir auch zulegen und überhaupt hast du noch nicht.......". Furchtbar diese Flüsterer in den Ohren. ^^

    "Schnitzen" muss ich demnächst. zumindest Holz für nen Messer/Sax-Griff grob in Form schnitzen.

    Und das Schnitzen dass ich meinte, da braucht man auch eindeutig künstlerisches Talent^^

    Das ist mein Pech, mit schnitzen reichts bei mir grob für nen Löffel oder so.

    Ich hab schon so kleine Bügelsägen im Wikinger-Design gesehn.

    Ich kann mein im Web gesammelten Bilder von solchen sägen hier nicht einstellen wegen Urheberrecht, aber wer sucht findet von Sowas Bilder zb auf Pinterest.de


    Schnitzen müsste man halöt können ........... :wallbashX(:D

    *Notiz an mich* Ausrüstungsteil gefunden was noch fehlt


    Find ich gut dein Sägchen. Die Bauart ist ja schon alt, gut dran ist dass man die für jede Blattlänge machen kann. Warum hab ichj sowas nicht schon bei der Ausrüstung, gabs ja immerhin schon bei Wikingers. (nein nich bei den Fernseh-"Vikings", sondern bei den echten)

    Kuckuck :winken, ja es ist zum Fürchten.

    Ich schreib wieder nen Beitrag (mein Mitleid wird euch Nachts im Schlaf heimsuchen:unschuldWie Das so ist, man durch sucht eine Kiste für Markt-Gewandung und -Ausrüstung für die Feste im Jahr 2019 und findet neben 2 Gürteltaschen, 2 Gürteln und allerlei Kleinkramm ................. nen Sax.

    Der hier entstand aus einer längeren Klinge von nem Mittelalter-Flohmarkt ( ja sowas gibts). Der Erstbesitzer kaufte ihn weil er damit Schnitttests usw machen wollte. Aber nach den ersten Schlägen merkte er, das Teiol sah zwar gut aus aber die Befestigung im Griff war :wallbash

    Ich konnte das Teil damals billigst erwerben , waren 5.- oder so. Daheim das Ding mit dem schiefen Griff erst mal angesehn und gemerkt dass der Knauf nur aufgeschraubt war. Also das Ganze ab in den Schraubstock und mit ner zange den Knauf runter geschraubt. Und siehe da schon fand sich der Grund für den schieffen griff. Die "Klingenangel" war sage und schreibe 3 cm langund am ende noch eine ca 10 cm lange Gewindestange angeschweisstX(.

    Aalso was tun? Nach 1 Tag wundern und Kopfschütteln über die Montage das Ganze noch mal angesehn. Ok der Griff war Schrott, aber die Quali der Klinge gar nicht mal soooo schlecht. Also packte Odin Messband, Stifft und Klebeband, zeichnete auf die Klinge eine neue Angel auf und klebte alles ab was nicht weg sollte.

    Das Ergebniss war ganz Zufrieden stellend und so gings weiter mit dem Umbau. Derb2-teilige Knauf und die Parrierstange aus Mewssing flogen erst mal in die Materialkiste (kann man ja immer noch für was brauchen).

    Also gab es nen neuen Griff mit den Materialien (Reihenfolge des Aufbaus von Klingenseite zum Ende) Messingblech, schwarzes Leder, Hirschhorn, Leder, Messing, Leder, 120Jahre altes Kirschholz, Leder, Horn (geschliffen), Messingblech.


    Für Skuzzlebud:

    Die Scheide hat einen Holzkern in der Art wie du ihn vorgeschlagen hast.

    Masse des Ganzen: Länge gesammt ca 52cm (die Klinge war vor dem Umbau von der Spitze bis zum Griff 55cm)

    Länge Griff ca 14cm

    Länge Klinge ca 38cm

    Klingenbreite ca 4,5cm

    Klingendicke ca 4mm

    Gewicht nennen wirs mal "Satt"^^


    Und Ja, das Teil hatte mich einige Male auf Tour begleitet. Hatte nie nen Grund mich drüber zu beklagen.

    Zum Grössenvergleich hab ich euch mal das Messer was ich bis letzes Jahr als EDC trug, und vom Manly Drugar abgelösst wurde, dazu gelegt.

    Zufälliger Weisse im gleicher Bauart, nur ohne Messing. Beim Messer ist die Klinge 9cm lang.

    Zu erst mal, ich nehm dir in keinster weisse was krumm. würde ich keine Kretik und kein Meinungsaustausch wollen, wäre ich als mensch in jeder Art Forum falsch. Also immer her mit Anmerkungen, Kritiken, Fragen oder Hinweissen.:)


    Die von dir beschriebene Bauweisse ist mir gut bekannt. Ich habe auf dem Weg 3 Schwertscheiden gebaut (die 4. steht wohl Heuer auch noch an).

    Ich hätte vorher anmerken sollen, dass es mir bei dem Bau darum ging die Scheide mit Möglichkeiten zu fertigen wie sie Damals zur verfügung standen, also ohne Maschinen usw. Das schliesst dann aber auch den Gebrauch "moderner" Materialien aus. Du hast ganz recht , dass es auf die von dir beschriebene Art wesendlich stabiler und einfacher gewesen wäre, das steht ganz ausser Frage.

    Was nun die Trageweisse angeht, Ja die war tatsächlich so. Es sind genügen Reste von Saxen und der Metalbeschläge der Scheiden vorhanden um eindeutig zu sagen , dass minderstens 90% der Saxe so getragen wurden. Das Ziehen mag dir umständlich erscheinen, für mich ist sie nach Jahren des Tragens und Benutzen von Saxen ganz normal. Die Frage ist eher wo man den Sax trägt. Also wo am Gürtel. Trägt man ihn hinten am Rücken geht es zB sehr einfach. Auch an der linken Hüfte geht es sehr gut, so trugen ja auch zB die Samurai ihre Säbel (der Begriff Schwert ist für japanische Klingen eigendlich falsch. Es handelt sich dabei um 2-händige Säbel). Und auch mit dem "Griff" wie die Samurai ihre Waffen zogen , zieht man auch den Sax. Führt man den Sax dagegen vor dem Bauch oder als Rechtshänder an der Rechten Hüfte tut man sich schwer. Gerade im Kampf mit einem Schwert oder einer Axt ( je nach Wohlstand des Kämpfenden) im Zusammenspiel mit einem Schild ist es einfacher einen Sax aus einer Scheide zu ziehn die man am Rücken am Gürtel trägt. Darum trugen die Römer ihre Gladi an der rechten Hüfte um beim ziehn des Kurzschwertes nicht die Deckung durch ihren Schild öffnen zu müssen. Sie hätten sonst nicht nur Ihre Deckung geschwächt sondern mit dem Schild auch ihren Nebenmann in der Formation behindert. Also immer schön den Schild vor dich halten und die Klinge so tragen dass nix im weg ist. Saxe in der Grösse von meinem wurden "auch" als Waffe benutzt. In der Grösse war es meistens mehr in Gebrauch als Allzweck-Klinge oder kurze Machete.

    Zu den Scheiden der Saxe muss man sagen, dass diese oft reich verziert waren mit Silberbeschlägen oder Welchen auch vergoldeter Bronze. Vermutlich hatten die dann auch farbige Verzierungen und geprägt Muster und stellten für ihren Besitzer schon einen gewissen Wert da. Man muss bedenken dass zu der Zeit ausser der Kleidung die Jemand trug ein Messer/Sax oft sein einziger Besitz war. Es war auch nicht üblich dass es in der Küche oder dem Haushalt mehrere Messer gab die Jeder benutzen konnte. "Geld" war damals bei den unteren Schichten Mangelware, von Lohn den ein Bauer oder Handwerker einem Knecht zahlen würde ganz zu schweigen. Also stellt niicht nur die Klinge einen gewissen Wert da sondern auch die Scheide und die wollte man schonen so gut es ging.

    Für den Bushcraft-Einsatz werde ich mir noch eine 2. Scheide fertigen, zB erweitert durch eine Sicherung um zu verhindern dass der Sax raus rutschen kann. Für den Einsatz im andern Hobby reicht die hier, aber für Bushcraft ist sie doch etwas klobig. Die wird dann entweder aus festem Leder oder mit einem Kern in dem von dir beschriebenen Aufbau, dann aber mit einem Überzug aus festem Leinenstoff den ich dann einfärbe und wetterfester mache.

    Die beiden andern Klingen die noch auf Griffe warten sind dann doch etwas gross^^.


    Der Link ist nun keine Werbung. Es handelt sich dabei um die von mir bestellte Klinge. Im Link stehen halt in der Beschreibung alle Masse, Das Material und die Härte der Klinge.

    https://www.peraperis.com/Mess…e-Angelsachsen-Bowie.html


    Der Sax ist/wird Teil meiner neuen Bushcraft-Ausstattung. Ich werde ausser der Bisherigen eine zusammen stellen die der "damaligen" Zeit nahe kommt. Nen grossen Teil hab ich ja durch mein anderes Hobby schon hier. Eigendlich fehlt nur noch die Bereiche Transport und Lager.