Beiträge von Odin

    Seh ich auch so. Die Grundidee eines Woks ist es ja gerade eben dass Öl hoch erhitzt werden kann. Läuft dir dasss durch die Löcher ins :lagerfeuer , hast du einen wunderbaren Brandbeschleuniger. Auch das klassische Einbrennen gestaltet sich mit Löchern schwierig. Dazu braucht man ein Menge Öl und wenn dir das ins Feuer kommt......... Dann gibts nicht nur einen angebrannte Wok, sondern auch einen stellenweisse angerösteten Blumenstein und sowas wollen wir ja lieber nicht. ;)

    Schönes Teil in (für mich) toller rustikaler Optik. :)


    Durch die von dir gewählten Griff-Form erinnert mich das Ganze an gebräuchliche Messer aus dem Spätmittelalter. Auch da war die Klingen-Form vom Gürtel- bis zum Küchenmesser gebräulich.

    Mal abgesehn vom Preis, ähnliches haben mein Vater und ich früher schon für verschiedene Fiat Ducato bzw VW Busse selber gebaut. Zwar nicht als Stecksystem, sondern fest verbaut. Anregung holten wir uns dafür aus dem Wohnwagenbereich. Dort wird ja auch per 2 Sitzbänke und einer Tischplatte ein Bett gebieldet, zusätzlich waren es wunderbare Stauräume für allerlei Kleinkramm. Dank Kanthölzern und MDF-Platten hielten sich auch die Kosten sehr in Grenzen. Die von hinten gesehn linke Seite liessen wir meist nach hinten offen, so konnten dort längere Sachen gut unter gebracht werden. So z.B. für unsern Markthandel eine grosse Röhre (Abflussrohr) in der wir sicher einen Marktschirm (ne Art grösserer und stabielerer Sonnenschirm) untergrbacht hatten.

    In dem Zusammenhang:
    Zu dem Thema gibt es von Vanessa von Outdoor Bavaria auf Youtube mit freundlicher Unterstützung ihres Sohnes Johannes.

    Dazu vorweg, es gibt im "Handel" auch Striker die ursprünglich nur als Deko hergestellt werden. Da.deiner aber Funken wirft is es schon mal keiner davon. Deine Funkenausbeute ist zum Teil normales Mittelmass.
    Es kommt auch drauf an ob man den stahl über eine besonders scharf Kante zieht. Schlagen ist ja auch eigendlich nict soooo die richtige Erklärung. Man zieht den Striker mit relatiev hoher Geschwindigkeit über besagte scharfe Kante. Die energiereichsten Funken fallen dabei auch nicht nach unten sondern landen auf der Oberseite des Steins, darum legt man den Zunder auch nur ca 1 oder 2mm von der Kante weg. Deswegen reicht eigendlich deine Funkenausbeute. man schlägt ja wiederhohlt und nicht nur einmal.
    Ob Aufkohlen und neu Härten was bringen kämme auf nen versuch an. Ich würds einfach probieren.
    Wenn ich nicht selbst ein Schlageisen zb aus einem Stück alte Feile mach kauf ich mir Striker eher auf Märkten oder im MA-Onlinehandel. Eine gute Quelle dafür ist zb http://www.historische-feuerzeuge.de . Und neinnn ich bekomm nix von wegen Werbung^^. Ich kenn nur deren Produkte aus eigener Erfahrung, mein Lieblings-Striker stammt von denen. Wenn man dort bestellt sollte man sich aber nicht um Kratzer an der Schlagfläche wundern oderaufregen. Der Chef hat die Angewohnheit Striker vor dem Verkauf zu testen um nur Welche weiter zu geben die auch klappen wie sie sollen.
    Dort gibts auch andere interessante Sachen zum Feuer machen. zb. auch Feuerschlagmesser. :lagerfeuer

    Besser könnte ich es auch nicht erklären. Ähnlich wurde es uns auch früher in der Berufschule erklärt. Weicherer Stahl = grösserer Abtrag (weilgeringerer Kraftaufwand für grössere Teilchen / dunkleres Funkenbild /\ Härterer Stahl = geringerer Abtrag (höherer Kraftaufwand bei kleineren Teilchen / helleres Funkenbild.

    Eigendlich ist es so, dass derStein keine Spähne raus schneidet, son dern reißt. Durch dieses rausreissen fangen die Mini-Stahlstückchen als Funken an zu glühen. Im Prinzip wie bei einer Schleifmaschine = härterer Stahl mehr Funken.
    Und Güsse an das Katerchen, möge es nicht zu laut im Kopf miauen :lol

    Ich liebe die Teile, hab ja selbst 3 Stück und nen Stück einer uralten Feile. Dazu hatte ich mal das Glück von Bekannten ne relatiev grosse Feuersteinknolle geschenkt zu bekommen. Leider muss ich zugeben dass ich mir Zunderschwamm kaufe, aber Baumwollzunder mach ich selber wobei der in meinem Fall allerdings aus reinem Leinenstoff besteht.
    Gerade aus der Wikingerzeit sind wunderschöne Striker bekannt bei dennen der Striker aus Bronze mit einer eingeseten Schlagkannte aus Stahl besteht.

    Stimmt ist rech ähnlich bei uns beiden. THEoretisch bin ich den umgekehrten Weg gegangen. Von Western über Trapper rückwärts ins MA. Und dort geradewegs zu denn Wikis und Germanen ins FrüMi.
    Und immer diese Opa´s die ihre Enkel mit Feuer machen und Schnitzen und Messern auf komische Ideen bringen, furchtbar :D
    Meine Beiden waren auch so. Opa mütterlicherseits bracht mir das zündeln und Feuermachen bei, Opa väterlicherseits schenkte mir das erste Messer und zeigte mir wie mans benutzt ohne sich oder Andere zu verletzen.
    Dabei wars beiden egal ob das enkelkind ein Junge war oder ein Mädchen.
    Kommentar von Opa papaseite: Ein richtiges Kind braucht ein Messer. So war halt die Ansicht von Menschen seines Alters die sich sogar noch an den Kaiser erinnern konnten. Vermutlich war sein eigenes Klappmesser wohl damals auch ein Mekator. Opa liess sich damal von meinemDad extra 15 km in die nächste grössere Stadt fahren ums für mich zu kaufen
    In diesem Sinn, ein Hoch auf alle Opas,Omas,Eltern oder wer auch immer uns auf diesen Wege gebracht hat. Ihr sollt leben :drunk :drunk :drunk

    @ Blumenstein
    Das passt sogar sehr gut so.
    Ihr erzählt uns sozusagen von euren Anfängen und Motiven.


    Dann wirds wohl auch Zeit, daß ich mal auspacke über meinen Weg.


    Der Anfang war Interesse am Western-Hobby, schon damals waren eher dieTrapper mein Gebiet. Auf Grund von Umständen verlor sich das aber wieder. Dafür erwachte dann das Mittelalter in mir. Klar dass man sich dann auch für Sachen wie Feuermachen interessiert. Beider Suche nach Methoden um ein Feuerchen zu machen stieß ich dann auch auf das Thema Bushcraft und fand auch dafür immer mehr Begeisterung.
    Vor allem weil mir die Grundthemen bei beiden sehr ähnlich vor gekommen sind.
    Deshalb war meine Ausrüstung schon von Anfang an recht gemischt. Von neuem Zeug über millitärisches bis zu selbstgebauten Sachen. Und immer wieder eben auch kleine Einflüße aus dem Ma-Bereich.
    Und weils ja heißt das Eine führt zum Andern, nun schön langsam die Umstellung oder Erweiterung zum nem neuen Bereich meines Bushcraft in den Bereich (Früh)mittelalterlicher Bushcraft-Weg.

    Cool, ich danke dir.
    Ich fand das Thema schon lang interessant welchen Weg andere mit "ihrem" Bushcraft gehn.
    Und das Thema mit dem immer größerem lager ist mir nur zu gut bekannt und es wird und wird auch nicht weniger, im Gegenteil :lol . Daß mit der knappen Zeit und selbermachen kannt ich bis Ende sommer 2017 auch, jetzt bin ich eher in der Situation ich hab Zeit aber was baues ich nun. Wie ich schon eingangs schrieb wird das bei mir mit Ausrüstung um 750 bis vermutlich ca 1000 enden, also von der Jahreszahl her. Einiges hab ich da ja schon. Bei mir verzahnt sich das irgendwie alles mit den Hobbys.

    Hallo Leute,
    ich wußte nicht in welchen Bereich des Forums ich es rein packen sollte, drum versuch ich es mal hier.


    Wie die Überschrift schon sagt gehts hier um eure (persöhnliche) Art von Bushcraft.
    Ich will vor ab mal erklären was ich damit meine. Jeder hat doch seine eigene Art ums Thema Bushcraft an zu gehn.
    Die einen setzen zb bei Ausrüstung auf alt bewärtes und erprobtes, wie zb Armee-Ausrüstung, der andere baut sein Zeug lieber selbst, der nächste setzt eher auf eine Mischung aus beidem oder auf moderne Sachen. Wenn meine Geszundheit (sprich mein Bein) es wieder zuläßt will ich zb eine Ausrüstung aufbauen die eher der unserer Vorfahren von vor 500 Jahren oder noch weiter zurück entspricht ( bei mir wohl eher doch mehr von vor 1500 Jahren, zwegs FrühMi-Hobby). Aber was ist nun euer Weg? Habt ihr gar nen ganz anderen Anstatz? Ich bin gespannt.


    Odin :winken

    Bei solch großen Sägen kann ich das nicht sagen. Die die ich gesehn hatte waren kleiner und angeleht an den Werkzeugfund von Mastermyr auf Gotland. Die Oiginale waren wie Bilder zeigen auch nicht ganz gleichmäßig gefertigt was die Zähne angeht. Auch waren die Sägeblätter dünner.Ich halte es auch für möglich, daß die Zähne dieser Sägen mit ner Art Blechschere aus dem ungehärteten Material geschnitten wurden. Zumindest hat eins der Fundstücke große Ähnlichkeit mit einer. Es ist auch bekannt, daß Blechteile für Helme und vernietete Kochtöpfe mit Blechscheren in form gebracht wurden.
    Ich muß glatt mal den einen oder andern Schmied dazu befragen wenn ich wieder (gesundheitlich) auf Viking :kanu kann :ilvgrimm :D

    In wie weit es authentisch ist kann ich nicht sagen, aber ich hatte auf Mittelalterfesten die Möglichkeiten zu sehn wie Schmiede dort Sägeblätter fertigten. Möglichkeit 1 war : feilen,feilen,feilen und noch vielllll mehr feilen. Beim 2. Schmied wurden die Zähne zuerste mit Meiseln aus dem Blatt gestemmt ( oder gemeißelt ) und dann wieder gefeilt und gefeilt und gefeilt und ........... .

    Ich habe ein ähnliches Mora, der Unterschied liegt darin, daß bei meinem ein kleines Flachblech als Fingerschutz.
    Das nur am Rand.


    Als ich es vor Jahren kaufte hatte ich eine ähnliche Idee (Cody Lundine ist schuld, der brachte mich drauf).
    Der Hauptunterschied liegt darin, daß ich nur 1 Naht auf der Rückseite der Scheide hab, bewußt hielt ich das Ganze auch im primitiven Used-Look. Also bei weitem nicht so schön wie deine. Ich beglückwünsche dich echt zu der tollen Lederarbeit. :beten