Wildschweins Blog


    nehbergflyer von wildhog9910 auf Flickr


    Als mir der oben abgebildete Flyer in der Sparkasse in die Hände fiel konnte ich es fast kaum glauben. Aber tatsächlich sollte Rüdiger Nehberg für einen Diavortrag ins Sauerland kommen! Stefanie und Benno Cramer hatten sich dafür eingesetzt und den Abend im Kino der Finnentroper Festhalle organisiert. Bereits im Vorfeld hatte man die Möglichkeit, mit Rüdiger Nehberg persönlich zu sprechen, ein Prominenter ohne Berührungsängste!


    In seinem Vortrag erzählte Nehberg von seinem aufregenden Leben, wie seine Survival-Karriere begann und wo ihn seine Abenteuerlust hintrieb. Man hätte nicht einmal die Bilder benötigt, denn alleine Nehbergs Erzählstil konnte einen mitreißen. Aber seine Art kennt man schließlich aus seinen Büchern, immer mit einem Augenzwinkern und manchmal mit bitterböser Ironie.


    Zu den größten Abenteuern des mittlerweile 75-Jährigen zählten die Überquerung des Atlantik auf einem Baum oder mit einem Tretboot, sein

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    Servus,


    Nun, ich musste leider heute schon wieder abreisen... Seit Donnerstag findet in der Nähe von Kassel ein Omega-Mini-Treffen statt. Hier nun ein paar Eindrücke:


    Als erstes Mal: Der Zeltplatz war wirklich genial! Man hat seine Ruhe UND kann Feuer machen. Okay, das Wetter... Es regnete fast die ganze Zeit. Am ersten Tag hat man sich dann noch mit Ponchos beholfen und hat an der großen Feuerstelle ausgeharrt. An Tag 2 wurde dann die große Baumarktplane aufgespannt. Die Gelegenheit wurde dann auch genutzt um sich in Knotenkunde zu vertiefen. Außer Holzsammeln und mittels Fiskarsbeil, Handsäge und dem "Handbiber" Kleinzeug draus machen passierte nicht viel "Bushcraftiges", das Wetter war einfach zu bäääh.... Okay, ich hatte mir zwischendurch beim Holzhacken im Regen nen Schnupfen geholt, also habe ich mir nen Topf voll Holunderbeeren gesammelt und mit Wasser und Zucker gekocht... Seeeehr lecker und Vitaminreich. Nur blöd dass die Hälfte dann im Feuer landete weil ÄŒono

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    Der Artikel stammt aus meinem alten Blog und wurde am 11.11.2010 erstellt.



    Die Idee zu einem Anorak aus einer alten Wolldecke kam mir beim Stöbern in englischsprachigen Bushcraftforen. Die Idee, wärmende Kleidungsstücke aus Decken herzustellen ist im Übrigen nicht neu und wahrlich kein Modegag. Schon in der frühen Pelzhandelszeit staffierten sich sowohl Trapper und Indianer als auch Soldaten mit sogenannten "Blanket Capotes" aus. Erfunden bzw. zum ersten Mal konfektioniert wurde dieses Kleidungsstück wohl im französischsprachigen Teil Kanadas im 18. Jahrhundert. Zum Teil war der Schnitt schon recht aufwendig gehalten, meist bestand die Capote aber nur aus mehr oder weniger rechteckigen Stoffstücken. Der Vorteil solcher Kleidungsstücke liegt auf der Hand: Decken waren zu jener Zeit begehrte Handelsware und im Überfluss vorhanden. Darüberhinaus war der Stoff dick, verfilzt und robust, so dass es sich für Obermaterial in widrigem Klima eignete. Auch heute noch gibt es

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