Blog-Artikel mit dem Tag „Flucht-Kampf-Totstellen“

    Dieser Artikel setzt den im Blog bereits erschienen Text "Auswirkungen von Survival-/ Notsituationen auf Körper und Psyche" fort, bzw. ergänzt diesen. Es wird auf unsere angeborenen Reaktionsmuster: Kampf - Flucht - Totstellen eingegangen, mit denen der bedrohte Mensch versucht, sich an eine plötzlich eintretenden Notsituationen anzupassen bzw. mit ihr umzugehen.


    Tritt eine lebensbedrohlichen Situation auf, reagiert der Mensch, vermittelt durch das limbische System (Amygdala) - einem Hirnareal das für die "Emotions- und Angstkontrolle" zuständig ist -, ohne nachzudenken mit angelegten Überlebensreflexen. Diese Reflexe sind lebenserhaltende Reaktionsweisen, die bei Mensch und Tier gleichermassen vorkommen und im Laufe der Evolution entwickelt haben. Sie umgehen die Steuerung des Grosshirns/ Denkens (vgl. niederer Weg) und sind darauf ausgelegt, eine schnelle und adäquate Handlung zu ermöglichen. Bei Gefahr befähigen sie, ohne vorheriges Nachdenken, Reflektieren oder Bewerten, diese

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