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WildHog

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Dienstag, 6. Dezember 2011, 18:13

Wildkräuterküche

Mal noch ein Beitrag aus meinem Blog "rübergeholt" bevor er demnächst geschlossen wird:

Ich finde eine zu einer Wanderung gehört eine vernünftige Brotzeit dazu. Wenn man im Frühling unterwegs ist, braucht man noch nicht einmal viel Proviant mit sich herumschleppen, man pflückt ihn einfach von der Wiese oder vom Wegesrand! Zugegeben, ich bin kein Pflanzenexperte und wahrscheinlich habe ich die leckersten Kräuter stehenlassen, aber auch wenn man sich auf das beschränkt was jeder kennt bekommt man eine Mahlzeit zusammen.

Vom Löwenzahn lassen sich Blätter, Blüten und Wurzeln verarbeiten. Diese können jedoch recht bitter werden. Junger Löwenzahn ist am schmackhaftesten:


Dandelion von wildhog9910 auf Flickr


Mit einem Grabstock kommt man recht schnell an die Wurzel:


digging out dandelions von wildhog9910 auf Flickr


Dandelion root von wildhog9910 auf Flickr

Die gemeine Brennessel. Wer sich immer schon über dieses stechende und brennende Kraut geärgert hat, kann nun Rache nehmen. Junge Brennesselblätter eignen sich prima als Spinatersatz.


stinging nettles von wildhog9910 auf Flickr

Gänseblümchen machen nicht nur optisch was her. Sowohl geöffnete als auch geschlossene Blüten taugen für die Suppe:


Daisies von wildhog9910 auf Flickr

Et Voilá, die Grundzutaten:


collected food von wildhog9910 auf Flickr

Die Löwenzahnwurzeln werden geschrubbt:


my bushcraft kitchen ;-) von wildhog9910 auf Flickr

Als Beilage gibts Bannock: Mehl, Salz, Kräuter und Wasser werden zu einem geschmeidigen Teig verknetet:


prepared for cooking von wildhog9910 auf Flickr

Die Wildkräutersuppe braucht nicht lange zu kochen, etwas Salz verbessert den Geschmack um Längen


cooking wild herbs von wildhog9910 auf Flickr

Die Bannocks werden einfach in etwas Öl gebacken:


bannock von wildhog9910 auf Flickr

Das fertige Gericht: Hier fehlt schon etwas Gemüse weil ich vergessen hab auf den Auslöser zu drücken


Bannock and wild herbs von wildhog9910 auf Flickr

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Donnerstag, 5. Januar 2012, 23:42

Giersch / Löwenzahn / Brennessel / Sauerampfer - Suppe

Habe ich diesen Sommer mal gemacht – zwar in der Küche, sollte draußen aber auch gehen ;)

Man sammele je eine Handvoll Giersch-, Löwenzahn- und Brennesselblätter und etwa eine halbe Handvoll Sauerampferblätter.

Was man noch braucht ist:

• einen Brühwürfel
• eine Zwiebel
• ein, zwei Zehen Knoblauch
• Pfeffer, Salz
• Öl
• 2 Eßlöffel Mehl
• Sahne, Schmand, Milch oder Frischkäse

Die Blätter waschen und zerhacken.
Die ebenfalls zerhackte Zwiebel in Öl erhitzten, bis sie anfängt glasig zu werden.
Mehl und etwas Wasser zugeben und gut verrühren, den Brühwürfel dazu und wieder alles gut verrühren.
Nun kommen die Blätter hinzu und ihr laßt das Ganze gut einkochen, etwa 15 Minuten. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben. Ihr wollt ja ein Süppchen und keinen Spinat, also alles wirklich gut einkochen lassen.
In der Zeit den Knoblauch untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Ist das Ganze schön „matschig“, pürieren, wieder zurück in den Topf und Sahne oder -den von mir bevorzugten- Frischkäse unterrühren und noch einmal aufkochen lassen.

Guten Appetit :)

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Freitag, 6. Januar 2012, 13:10

@ wildhog,

gänseblümchen, löwenzahn und farnwurzeln nebst sauerampfer, lattich, spitzwegerich kann man "roh" geniessen - wieist das mit den brennesseln ?. ich frage desshalb - ich brauche einfach mehr als 2000kal. vom sonnenauf bis deren untergang :o). salat geht immer mit öl und das bringt kalorien.ausserdemsind viele vitamina auch nur "fettlöslich" - ansonnsten ist dein rezept nicht nur was für unterwegs. viel wildgemüse ist um ein vielfaches nahrhafter und gesünder als die auslage im supermarkt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Brennnesseln#Lebensmittel

ausserdem sieht der bannock geil aus - wie ist das rezept ? :erbswurst


Ich will ja kein Spielverderber sein, aber Farne sind allesamt durch die Bank giftig und enthalten unteranderem Glycoside und viele andere giftige Substanzen und sind richtig schön krebserregend. Lass das mit dem Fan besser. Ausserdem schmecken Farne schrecklich.

Brennesseln kannst du ohne Probleme roh essen. Musst sie halt mit den Händen etwas zerreiben dass die Gifthaare deaktiviert werden und kannst sie dann essen. Mehr Nährstoffe enthalten die Früchte die es ab Hochsommer gibt. Geschmack ist zwischen Nuss und Wildgemüse.
Zu viel Theorie verdirbt nur das Abenteuer. - draussen

WildHog

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Freitag, 6. Januar 2012, 14:47

@Iring:

Farne würde ich auch weglassen, hör auf Affenjunge, der kennt sich aus :) Das Bannockrezept? Rezept? Mmmh... Mehl, Wasser, Salz, Kräutertee zusammenpampen... da gabs kein Rezept für :lol Sauerampfer und Huflattich sollte man auch nicht in zu großen Mengen und dauerhaft verzehren. Aber hie und da mal was in den Mund gestopft schadet wohl nicht.

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Freitag, 6. Januar 2012, 14:59

Zu dem Thema fällt mir ein Buch ein, was ich an dieser Stelle unbedingt empfehlen muss:
"Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden"

http://www.amazon.de/Essbare-Wildpflanze…25858133&sr=1-1

Es geht um mitteleuropäische Pflanzen und das Buch ist, was Umfang, Bebilderung und Verständlichkeit angeht, erste Sahne.

Gruß Parzival

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Sonntag, 18. März 2012, 21:31

Unbedingt

:gb
da schließe ich mich gleich mal an hab das Buch auch daheim und bin sehr zufrieden damit! Es ist ein "reales" Farbbild zur Pflanze und eine biologische Zeichnung wie man sie aus den Schulbüchern kennt dabei. Die Verarbeitung ist auch super beschrieben!Es ist einfach die Pflanzen damit zu bestimmen!
Wenn ich schon das Buch anpreise muss ich auch noch das von Kai Sackmann (Die Nahrung aus der Natur-Essbare Wildpflanzen und Wildfrüchte) nennen. Die beiden Bücher leg ich jedem ans Herz wo Wildpflanzen kennen und nutzen will!


liebe Grüße Gabriel. :winken
Lern die Natur schätzen, bevor du sie nutzen willst
(Gabriel Hartmann)
www.survival-oberschwaben.de

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Dienstag, 29. Mai 2012, 23:23

Hallo,

wir haben letztes Wochenende eine Variante der Giersch / Löwenzahn / Brennessel / Sauerampfer - Suppe von Ilves versucht:

Die Zutaten waren Giersch, Knoblauchraucke, großer Wiesenknopf, Goldnessel und etwas Sauerampfer.

Nachdem die Zwiebeln angedünstet waren, habe ich es mit Weißwein abgelöscht und auf ca 500 ml mit Wasser aufgefüllt.
1/2 Becher Sahne und 1/2 Packung Schmelzkäse kamen dazu.

Zu beginn des Kochens war es noch ziemlich bitter, dieses verschwand nach der von Ilves angegebenen Kochzeit fast vollständig.
Habe es nach dem Kochen mit etwas Mehlwasser gebunden.

Das Ergebnis war seehhr lecker.

Vielen Dank für die prima Vorlage,

Gruß

Kraeuterhexe

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 22:54

Bei uns gabs heute Pilze mit Kräuterquark:

Thema wurde editiert die Pilze waren gekaufte Champignons... die habe ich bei dem Rezept ausgeklammert ^^


gesammelte Kräuter von wildhog9910 auf Flickr

Aus dem Garten kam:

Taubnessel, Brennnesselsamen, Giersch, Kletten-Labkraut, Salbei, Thymian, Oregano, Rosmarin, Schnittlauch, Gänseblümchen und Sauerampfer

Das ganze hab ich verrührt mit 500 g Quark, einem kleinen Becher Joghurt, etwas Salz, frischem Knoblauch, Pfeffer und 2 Frühlingszwiebeln


Wildkräuterquark von wildhog9910 auf Flickr


Wildkräuterquark von wildhog9910 auf Flickr

Am längsten dauert die Kräuterschnibbelei ^^

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 23:25

mhmmmm - sieht alles sehr LECKER aus!
Wenn man weiß WAS, dann ists mit dem Essen aus dem Garten und / oder aus dem Wald garnicht soooooo schlimm.

Bei diesem Thema fällt mir ein ...
was ist denn wenn man sich "verpflückt" hat und es einem den Magen umdreht?
oder schlimmer noch - wenns einem nach dem Verzehr von so nicht ganz genießbaren Wurzeln, Blättern, Blüten, Pilzen usw so richtig schlimm geht?
Was sollte man denn da am besten gegen machen (als Sofortmaßnhme)?
Was empfehlt Ihr da so?

Gruß
Michael

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 23:31

Was sollte man denn da am besten gegen machen (als Sofortmaßnhme)?
Was empfehlt Ihr da so?


Sacki hat dazu ein klasse Video gemacht:



Als Sofortmaßnahme würde ich sagen: :kotz :kotz :kotz :kotz bis nix mehr kommt... Wichtig Wichtig: 112

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 23:57

@WildHog
vielen Dank für das Video. Das war sehr Hilfreich.

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Samstag, 8. September 2012, 18:59

Heute mal ein bisschen wilde Kost probiert.
Etwas Fuchsschwanz ,Brennesel Samen und Kornelkirsche.

Den Fuchsschwanz in einem Beutel gut durch geschüttelt um die Samen zu gewinnen.
Durch leichtes schütteln in dem Pfänchen kommen die Samenhüllen nach oben und

können durch pusten entfernt werden.
Die Samen mit einem Stössel zerdrücken um sie überhaupt verdauen zu können
was mir leider nicht so gut gelungen ist, so musste ich das Ganze sehr gut Kauen.
Die Brennesel Samen geröstet.
Steine aus den Kornellkirschen entfernt.
Das Ganze mit den Fuchsschwanz Samen zusammen gemixt und mit etwas
Wasser erhitzt.

Schmeckte sehr gut hauptsächlich nach Kornelkirsche säuerlich aber nicht mehr so
stark wie die Kirschen alleine.



Was mich noch interessieren würde kennt Ihr eine Pflanze die sich als
Bindemittel (Kleber) eignet um damit zum Beispiel Eichel Mehl zu binden?
das man einen Fladen Backen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adi« (8. September 2012, 19:04)


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Sonntag, 16. September 2012, 16:28

Da Ich schon öfters beim vorbei laufen an einem Weissdorn Busch seine Früchte probiert habe
und die meist ein bisschen Mehlig und leicht bitter schmeckten gab es diesmal Hagebutten dazu
die schmecken Säuerlich und ein wenig Fruchtig (hat nicht viel geholfen).

,,,,


Die Weissdorn Samen hab Ich geröstet,zermahlen und als Kaffee aufgegossen.
Der Geschmack ist erstaunlich gut schmeckt mir besser als Eichel Kaffee der ist etwas zu süsslich.



Das ganze wollte Ich im Wald machen aber da liefen aber hunderte rum als wäre es
der letzte schöne Tag in diesen Jahr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adi« (16. September 2012, 16:33)


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Freitag, 29. März 2013, 16:48

Giersch hat fiese Doppelgänger

Hier wird oft vom Giersch als Salatzutat bzw. (Ersatz)Spinat gesprochen. Ja, das funktioniert und schmeckt. Aber in Eurem eigenen Interesse, bitte denkt daran, daß gerade unter den weißblühenden Doldenblütlern so ziemlich die fiesesten/tödlichsten Doppelgänger zu finden sind. Ich warne ganz dringend vor dem gefleckten Schierling, dem Wasserschierling und der Hundspetersilie. Die überlebt Ihr nicht! Der Hecken-Kälberkropf ist auch nicht so schön, aber den überlebt man zumindest.
Den Giersch erkennt man am dreieckigen bzw. v-förmigen Blattstiel (dazu ein Blatt abbrechen) und am würzigen Geruch. Die jungen Blätter kann man roh essen, die älteren besser nur gedünstet, schmecken nicht so gut. Die Doppelgänger riechen ziemlich unangenehm bis stinkend.
Wer sich wirklich ein paar so Pflanzen in den Topf pflücken will, sollte doch mal einen Blick in die reiche Fachliteratur werfen.

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Freitag, 29. März 2013, 21:21

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"Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden"

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Gruß Parzival


da ich mich gerad mit Essbaren Pflanzen beschäftige und eh ne Bestellung aufgegeben habe ,habe ich dies Empfehlung mal mit rein genommen :winken @Wildhog habe vergessen ne Antwort zu schreiben :unschuld Sorry ist echt ein gelungener Video Tip , find Sacki einfach klasse :bcplove

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Samstag, 30. März 2013, 08:43

Leicht erkennbare Wildkräuter

Es gibt ja nicht nur Fieslinge im Pflanzenreich, sondern auch Gute. Leicht zu erkennen sind - wenn auch zu unterschiedlichen Jahreszeiten: Knoblauchrauke, Brennessel, Taubnessel (alle Arten), Gänseblümchen, Spitz- und Breitwegerich, Frauenmantel, Klee (weiß & rot), Vogelmiere, junge Blätter von Birke und Buche. Einfach mal probieren, was schmeckt. Die zitierten können alle roh gegessen werden, Verwechslungen sind eigentlich ausgeschlossen. Was am Boden wächst, kann man kurz durch kochendes Wasser blanchieren, das sollte diverse Keime abtöten (Fuchsbandwurm). Ich versuche immer, meine mitgebrachten Nudeln und Linsen durch die Kräuter aufzupeppen. Davon wächst reichlich, das klappt ganz gut. :erbswurst Und es schadet denen auch nicht, wenn sie mitgekocht werden.
Seid bei den weißblühenden Doldenblütlern vorsichtig, die wurden in der Antike teilweise zu Hinrichtungen verwendet. Und wenn mans zu spät merkt und alleine unterwegs ist oder alle davon gegessen haben, hat es fürchterliche Folgen. :schlaubi Es gibt unter den anderen Pflanzenfamilien noch mehr üble Gewächse, davon später mehr. Jetzt wächst davon sowieso noch nichts, was im Teller landen könnte.

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Samstag, 30. März 2013, 09:33

Also es ist schon ein Kunststück, den Giersch mit anderen Doldenblütern zu verwechseln. Die Form ist ziemlich einzigartig.
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Sonntag, 31. März 2013, 03:00

Also es ist schon ein Kunststück, den Giersch mit anderen Doldenblütern zu verwechseln. Die Form ist ziemlich einzigartig.

bitte vergiss NIE das sich hier auch Anfänger ( im Bereich Bushcraft) und Leutz unter 15 rumtreiben im Forum , das es da ne Giftige ``Zwillingspflanze`` gibt sollte schon erwähnt werden :bcplove ich glaube nicht das sie daran im ersten Moment denken ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cismo6« (31. März 2013, 03:08)


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Dienstag, 16. April 2013, 18:51

Zu dem Thema fällt mir ein Buch ein, was ich an dieser Stelle unbedingt empfehlen muss:
"Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden"

http://www.amazon.de/Essbare-Wildpflanze…25858133&sr=1-1

Es geht um mitteleuropäische Pflanzen und das Buch ist, was Umfang, Bebilderung und Verständlichkeit angeht, erste Sahne.

Gruß Parzival


:winken super kaufempfehlung mein buch ist da echt klasse ;)

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Mittwoch, 17. April 2013, 19:36

Da kann ich zustimmen. Ich habe das Buch schon eine Weile und bin mehr als zufrieden damit. Alles wird sehr anschaulich erklärt, die Bilder und Beschreibungen sind super.
Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.

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