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Skuzzlebud

Das Eichhörnchen aus der Hölle

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Dienstag, 17. April 2018, 01:53

Handgeschmiedeter Knebelbohrer

Hallo zusammen;

Ich habe ja, bekennender Weise, einen kleinen Fetisch für altmodisches Werkzeug und dessen Herstellung bzw. frage ich mich schon mal welche Werkzeuge ich ohne Strom noch selber herstellen könnte. Vor einiger Zeit hatte ich mir deswegen schon eine einfache Bohrahle mit Kurbelantrieb und austauschbaren Bohrern gebaut. Aus Unwissenheit und weil ich mich an modernen Bohrern orientiert habe, waren die Bohrer allerdings noch recht unausgereift.

Ich habe mich daraufhin etwas belesen, youtube geguckt und mir ein paar alte "Scheunenfunde" genauer angesehen, wobei ich zu der Erkenntnis gelangt bin, dass eine Art einfacher Schlangenbohrer das High-End der vorindustriellen Holzbohrer darstellt. Es gibt nicht viele Leute die sowas heute noch von Hand herstellen und die, die es tuen sind sicherlich Lichtjahre von meinen autodidaktischen "Hinterhofschmiedekünsten" entfernt. Aber einen Versuch war es mir trotzdem Wert.

Ich habe mich dann dazu entschlossen einen so genannten Knebelbohrer anzufertigen. Dieser kann zwar nicht mit einer Kurbelahle betreiben werden, ist dafür aber autark einsetzbar. Wenn ich spontan beim schnitzen und werkeln im Wald einfach nur ein Loch bohren möchte muss ich so nicht die ganze Kurbelahle mitschleppen.







Als Ausgangsmaterial habe ich eine Kfz Feder verwendet von der ich mir zwei Stücke abgetrennt habe. Zwei Stücke habe ich nur deshalb verwendet, weil ich schon vorher einen Fehlschlag erlitten hatte und ein Teil auf Reserve haben wollte.
Beim Material sollte man keinen zu "guten" Stahl verwenden, weil es hier anders als bei Messern um möglichst hohe Zähigkeit antstatt hoher Verschleißfestigkeit geht. Dabei schneiden einfache Feder- oder Vergütungsstähle mit rund 0,5% Kohlenstoffanteil am besten ab.





Die Federstahlringe werden erst in eine möglichst gerade Form gebracht...




... danach habe ich den Vorderen Teil abgeflacht. Weil dieser Teil hinterher die Windung des Bohrers wird sollte man diesen nicht zu dünn ausschmieden. Ca. drei Millimeter sollten schon stehen bleiben damit der Bohrer die entstehenden hohen Torsionskräfte übersteht.



Daraufhin habe ich auch das hintere Ende abgeflacht...




...und zu einer Öse gebogen. Normalerweise wird diese Stelle nun in der Schmiede feuerverschweißt, wozu mir allerdings das Borax und auch ein paar Skillpunkte fehlen. Bei Bohrern unter rund 20mm hält die Öse aber auch so. Bei noch Größeren könnte man die Öse auch einfach lochen und von innen ausformen.




Im Anschluss wird der vordere Teil möglichst gleichmäßig erhitzt und verdreht. Nachdem man den Bohrerrohling so gut wie möglich gerichtet hat ist es wichtig das gesamte Werkstück zu normalisiern. Das bedeutet man erhitzt das Werkstück auf Härtetemperatur und lässt es an der Luft abkühlen. Diesen Vorgang sollte man ein paar mal wiederholen um ein gleichmäßiges Gefüge im Stahl zu erhalten.

<img


Nachdem der Bohrer normalisiert und abgekühlt ist kann man damit beginnen die Spitze und die Scheiden auszuarbeiten. Dazu sägt man an den Seiten soviel Material weg, dass etwa ein drittel des Durchmessers für die Spitze übrig bleibt. Bei besonders großen Bohrern verschiebt sich dieses Verhältnis logischer weise weil man die Spitze nicht unendlich dick machen kann, aber generell sollte man die Zugspitze eher robust auslegen weil diese sowohl der Antrieb als auch der empfindlichste Punkt des Bohrers ist. Wenn die grobe Form ausgesägt ist werden die Spitze und die Schneiden in Form gefeilt.



Mit einer kleinen Dreikantfeile wird anschließend ein Spriralgewinde an der Spitze eingefeilt. Man sollte hier aufpassen ,dass die Schneidrichtung des Gewindes auch zu den Schneiden des Bohrers passt. Die so entstandene Zugschraube ist der wichtigste Teil des Bohrers und erfordert eine gewisse "Kalibrierung". Bei einer langen Spitze läuft der Bohrer praktisch alleine ohne das man drücken muss. Allerdings neigt eine sehr lange Spitze auch dazu soviel Vorschub zu erzeugen , dass sie sich quasi selber abreist, womit der Bohrer Schrott wäre.
Wenn die Spitze wiederum zu kurz ist muss man den gesamten Vorschub von Hand ausüben was auch sehr schlecht wäre.
Dabei den richtigen Mittelweg zu finden ist das schwierigste an der ganzen Geschichte.



Wenn die Schneiden und die Zugschraube fertig sind und ein paar vorsichtige Probebohrungen überstanden haben wird der Bohrer gehärtet.
Hierbei muss man höllisch aufpassen die filigrane Form der Zugschraube nicht in der Esse zu verbrennen. Gehärtet wird sehr sanft in warmem Öl und nur der vordere Teil. Wie schon erwähnt kommt es hier nicht auf hohe Härte sondern auf hohe Zähigkeit an. Nach dem Abschrecken verbleibt der Bohrer gleich zum anlassen in der Friteuse.



Zum Schluss steckt man einen beliebigen Stock in die Öse und kann loslegen. Hat ein bisschen was Folterinstrument artiges :confused . Die "Lasche" der Öse habe ich noch vernietet. Hätte nicht sein müssen aber ich fand das einfach besser.





Weder schön noch genau aber man kann damit Löcher bohren. Ulkiger weise habe ich versehentlich einen links drehenden Bohrer gebaut was in der Praxis aber auch egal ist. Erstaunlich ist ,wie wenig Druckkraft man ausüben muss damit sich der Bohrer vorwärts arbeitet.
Die obligatorischen Ungenauigkeiten in der Fertigung speilen bei der bauartbedingt geringen Drehzahl auch keine große Rolle.
Was mich etwas stört, ist dass die Löcher sehr fransig und unsauber werden. Ein Proplem was aber auch bei industriell gefertigten Schlangenbohrern auftritt. Nichts desto trotz kommt das Teil mit in die Schnitztasche und wird dort wohl seinen Zweck erfüllen.


LG an alle - Holger :winken

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Skuzzlebud« (17. April 2018, 02:03)


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Dienstag, 17. April 2018, 02:58

sehr genial!

Ich hätte direkt mal ne weiterführende Frage, vieleicht weisst du das.
Uns ist neulich so eine "antike" Blattsäge in die Hände gefallen, ganz ähnlich dieser hier:
wiki blattsäge
und sofort stand die Frage im Raum, wie wurde sowas in historischer (bzw in der vorindustriellen) Zeit hergestellt?
Später hat man die Zähne sicher auch geschnitten oder wie heute üblich gestanzt, was ja weitere Maschienen und komplexere Werkzeuge voraussetzt,
aber wie sah es in der Zeit davor aus, geht das auch mit primitiveren Mitteln herzustellen...

kurz gefragt:

Hat man die Sägezähne bereits beim Schmieden eingearbeitet, nachgeschliffen und evt nochmal gehärtet (bzw wäre es auch auf solche Art möglich) ?
(Also ähnlich zur Feilenherstellung bei der man (glaube ich ^^) die Kerben mit eine Art Meissel in das noch weiche Metall geschlagen hat)

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Dienstag, 17. April 2018, 11:18

In wie weit es authentisch ist kann ich nicht sagen, aber ich hatte auf Mittelalterfesten die Möglichkeiten zu sehn wie Schmiede dort Sägeblätter fertigten. Möglichkeit 1 war : feilen,feilen,feilen und noch vielllll mehr feilen. Beim 2. Schmied wurden die Zähne zuerste mit Meiseln aus dem Blatt gestemmt ( oder gemeißelt ) und dann wieder gefeilt und gefeilt und gefeilt und ........... .
Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.

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Dienstag, 17. April 2018, 21:38

Was mich etwas stört, ist dass die Löcher sehr fransig und unsauber werden. Ein Proplem was aber auch bei industriell gefertigten Schlangenbohrern auftritt.


Das muss nicht zwangsläufig sein. Ich habe ab 1992 bei einem alten DDR-Meister Tischler gelernt und bei diesem noch den Umgang mit Bohrwinde und co. lernen müssen. (Akkuschrauber kamen gerade erst auf waren ihm damals zu teuer) Wichtig war dabei vor allem die Schärfe des Vorschneiders in Kombination mit dem Vorschub. Davon lieber etwas weniger und das Loch wird wesentlich sauberer. Auch die Holzart spielt eine große Rolle. Eine langfaserige Fichte lässt sich bspw. nie so sauber schneiden wie etwa kurzfaserige Buche.

Wenn Du auch auf der Austrittsseite saubere Ränder benötigst, spanne einfach ein Brett dagegen und schon bleibt es wesentlich ordenlicher.
By de Alexander

Hoffe das Beste aber rechne mit dem Schlimmsten, so kannst du kaum überrascht / enttäuscht werden ...

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Dienstag, 17. April 2018, 23:32

@ Krupp & Odin

Mit Sägen habe ich mich bisher auch nur relativ wenig beschäftigt. Da müsste ich erst recherchieren und mir am besten so eine Säge aus der Nähe anschauen um da genaueres sagen zu können.
Was ich aber sagen kann ist, dass die Zähne bestimmt nicht komplett ausgefeilt wurden, weil die Feilen früher selber relativ schwer herzustellen waren und somit nach Möglichkeit geschont wurden bzw. nur da zum Einsatz gekommen sind wo man mit schmieden und meißeln nicht weiterkommt. Zudem ist Feilen eine sehr zeitraubende Arbeit.
Ganz spontan würde ich, zumindest bei einer so großen Säge, die Zähne mit einem Meißel austrennen. Das weitaus größere Problem sehe ich darin ein Stück gleichmäßig dickes Stahlblech in dieser Abmessung herzustellen. Ohne Walztechnik oder zumindest ein Wasserkraft betriebenes Hammerwerk stellt das schon ein immenses Stück harte Arbeit dar.

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Mittwoch, 18. April 2018, 00:09

jo Odin das war auch bei uns (völlige laien was so ein fachthema angeht) der gedanke.
also einmeisseln der kerben beim schmieden, dann weiter gedacht wieder glatt schmieden,
also die sägezähne grob vorarbeiten beim schmiedevorgang,
nachfeilen, schärfen, härten. so ganz grob. aber keine ahnung ob man das so hinbekommt.

vermutlich war das ein ganz eigenes spezialisiertes schmiedehandwerk.
unser lieblingsbsp ist immer der bogenbauer und der pfeilmacher. :zunte

grüße (wie gesagt super bohrer, aber ich will dir auch dein thema nicht kaputtmachen) :mädchen

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Mittwoch, 18. April 2018, 03:49

Bei solch großen Sägen kann ich das nicht sagen. Die die ich gesehn hatte waren kleiner und angeleht an den Werkzeugfund von Mastermyr auf Gotland. Die Oiginale waren wie Bilder zeigen auch nicht ganz gleichmäßig gefertigt was die Zähne angeht. Auch waren die Sägeblätter dünner.Ich halte es auch für möglich, daß die Zähne dieser Sägen mit ner Art Blechschere aus dem ungehärteten Material geschnitten wurden. Zumindest hat eins der Fundstücke große Ähnlichkeit mit einer. Es ist auch bekannt, daß Blechteile für Helme und vernietete Kochtöpfe mit Blechscheren in form gebracht wurden.
Ich muß glatt mal den einen oder andern Schmied dazu befragen wenn ich wieder (gesundheitlich) auf Viking :kanu kann :ilvgrimm :D
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Freitag, 4. Mai 2018, 21:37

Respekt! Schön gemacht. Ich habe eine Esse mit Elektrogebläse und einen Amboss, aber gemacht habe ich leider damit noch nichts. Das ist ja auch nicht an einem Tag erlernt. Ich würde da wahrscheinlich nur irgendwas krumm oder platthauen können. Weiter so!

Gruß, Lippo
Wenn morgens früh das Eichhorn scheißt, bin ich schon längst abgereist.

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Samstag, 12. Mai 2018, 22:02

Was ich mich heute beim durch sehn von Bildern auf Pintrest gefragt hab, wäre für Outdoor´s nicht ein Bohrer der ganz alten Art etwas? Ich meine einen Löffelbohrer.
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Sonntag, 27. Mai 2018, 16:00

Sehr cooles Projekt!
Das mit der falschen tordierung kenne ich, das erfordert immer ein umdenken der Drehrichtung beim schmieden, da habdere ich auch jedes mal.

Anstatt die Spitze zu feilen hättest du diese auch tordieren können. Auf dem Kanal von Dave Canterbury gibt´s ein Video bei dem ein Amish Schmied einen solchen Bohrer macht.

Ich selbst hab´s noch nicht ausprobiert, ist auch noch so ein Ding auf der großen Liste ;-)

Skuzzlebud

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Dienstag, 29. Mai 2018, 09:59

@ Odin:

Löffelbohrer finde ich auch sehr interessant. Ich habe aber gerade kein passendes negativ um die Wölbung richtig auszuschmieden.
Wenn ich mal wieder etwas Zeit und Langeweile habe werde ich da mal was basteln.

@ Randriedi:

Ich kenne das Video. Sicherlich geht es sehr schnell und einfach die Spitze "heiß einzudrehen", allerdings ist diese Technik sehr ungenau und die so erzeugten Windungen der Zugschraube sind meistens viel zu steil oder sehr ungleichmäßig, weil sich die dünne Spitze schneller verdreht als der Rest. Das Gewinde einzufeilen dauert länger, bringt aber wesentlich bessere Ergebnisse.

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Randriedi (03.06.2018)

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