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krupp

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Freitag, 7. April 2017, 12:13

primitive Tragehilfe / Rucksack

Ahoi

Ich hab mal ein paar kleine Experimente & Bastelein zu einfachen Rucksäcken gemacht,
Inspiration war das nur in Fragmenten erhaltene Tragegestell vom alten Ötzi .


Für ein Gestell ala Ötzi muss man allerdings Holz biegen und dafür braucht man Feuer,
für Feuer braucht man Holz wo wir mal wieder beim Ei des Kolumbus wären :lol

In Konsequenz habe ich nach kurzer Überlegung erstmal einen Rahmen in "A" Form gebastelt,
auf der Skizze habe ich oben noch (dunkelbraun) einen zweiten Streben eingezeichnet
der auf den Fotos fehlt, die Konstruktion aber zusätzlich stabilisiert und vor allem
das verzurren der Lasten verbessert.
Aber diese erste Konstruktion war ohnehin nur ein schnelles Provisorium um erstmal Holz
für Feuer zu haben um dann den richtigen Ötzi-Style Rucksack zu basteln.

Für den Ötzi bieten sich Hasel (gefolgt von Esche) an, wächst fast überall & schön gerade / Astfrei,
und lässt sich vor allem recht leicht biegen.
Hasel bis 2-3cm lässt sich noch relativ leicht über Feuer biegen (über Wasserdampf wäre besser).

Für das "U" benötigt ihr einen etwa körperhohen frischen Haselnussstab der möglichst gerade gewachsen & Astfrei ist.
Der auf den Fotos war im Biegebereich grob 25mm , viel dünner geht nicht da er sich sonst zu sehr verjüngt,
und die Konstruktion ja auch eine gewisse Stabilität braucht.

zum biegen:
(etwa 1 Meter Schnur & Handschuhe bereitlegen)

In der Mitte des Stabes (die Rinde bleibt dran) erhitzt ihr über dem Feuer einen etwa Unterarmlangen Bereich,
Vorsicht das geht recht fix, nicht rösten aber schön erwärmen.
Handschuhe (oder Blattwerk ect) sollte man bereitlegen.
Dann mit Gefühl über dem Schienbein diesen Bereich Stück für Stück biegen (also mehrere Biegestellen nicht nur eine),
so das sich ein großer Bogen bildet.
Zwischendurch immer kurz erhitzen, ihr merkt es deutlich wie leicht sich das warme Holz im Vergleich zum kalten biegen lässt.
Immer mal vorsichtig an den Enden anfassen und versuchen diese zusammenzuführen (oben bildet sich dann der Bogen),
und wenn das dann klappt mit der Schnur fixieren.
Das ganze geht nach dem 2-3 mal recht zügig von statten, Anfang sind mir auch 2 beim Biegen gebrochen aber man lernt es sehr schnell.

Jetzt könnt ihr noch passende Querstreben zuschneiden, eine je unten & oben braucht ihr in jedem Fall (zb zur Aufnahme der Tragriemen),
3-4 machen das ganze noch etwas steifer und vor allem lässt sich dann das Tragegut viel besser fixieren.

Ich habe zusätzlich an der unteren Strebe noch 2 Schlaufen angebraucht und mit Hilfe eines Gürtels einen Hüftgurt improvisiert,
das trägt sich dann einfach angenehmer und stabiler,
das ganze funktionert ziemlich gut, also auch hinknien, hüpfen, klettern ( in gewissen Grenzen ^^ ) mal so Testweiße ausprobiert,
und man hat die Hände noch frei... Rucksack eben. :D

Der offensichtliche Nachtteil des "A" Rahmens ist der Spitze Scheitel oben, dadurch lässt er sich effektiv nur zur hälfte beladen,
das habe ich mit den grünen Strichen auf der Skizze angedeutet,
trotzdem ist das für so ein 10 Minuten Provisorium doch recht stabil.
Der "U" Rahmen lässt sich dagegen auf ganzer Länge beladen und die Last stabil fixieren.


So und nun noch ein paar Fotos zum besseren Verständniss:



Beim verschnüren der Ladung bin ich noch am Experimentieren, beim dritten Versuch war es zwar schon sehr stabil,
aber lässt sich noch optimieren.

Statt Schnur kann man hier auch Prima Naturfasern (zb Brennnesselkordel ) verwenden,
man benötigt allerdings einiges an Schnur, für die Konstruktion, "Schultergurte" und zum befestigen der Lasten
sicher 8-10 Meter insgesamt (habs leider nicht vorher gemessen) .

:winken

edit & PS:

falls jemand auch schon damit experimentiert hat oder einfach ein paar Gedanken / Anregungen hat,
immer her damit.
Ich bin da immer interessiert :-)
Besonders das biegen von Holz, was hier ja eig nur ein Nebenaspekt war, ist ein Thema das man richtig in die Tiefe ziehen kann.
Was mir hier auch wieder klar wurde war zb das Thema Knoten und Wicklungen nochmal aufzufrischen,
ich mache halt viel mit Kreuzknoten und Palstek-Varianten, was in der Regel auch genügt,
aber bei gewissen Konstruktionen und Belastungen merkt man das das an die Grenzen geht. :mädchen

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »krupp« (7. April 2017, 16:40)


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Dienstag, 4. Juli 2017, 10:54

Hello ihr Nussdiebe :-)

Solche Tragegestelle gibt es ja auch "professionell" , wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht
hatte der Schmiedekauzi einst in Kassel einen Rucksack mit Aussengestell dabei und damit dann auch Holz geholt.

Wenn jemand einen Tip hat für ein brauchbares Modell, oder evt eines verkaufen möchte weil er es nicht wirklich benötigt (und nicht weil es Müll ist hihi)
die Kraxe würde genügen, der Rucksack ist nicht unbedingt erforderlich.

Falls es relevant ist, ich bin grob 190cm klein und auch ein wenig kräftig,
es kann also ruhig ein robustes Modell sein (alter Militärscheiss meinetwegen, glaube die Schweizer oder Ösis hatten so ein Dings mal im Programm),
muss halt für meine Körpergröße anpassbar sein und sollte ordentlich Last vertragen.
Die Entfernungen sind gering 1-2km, so das ich bereit bin am Tragekomfort abstriche zu machen,
wichtiger ist das ich ordentlich was druff packen kann ! (Also 50kg sollten drinn sein)

grüße :mädchen

edit:

also ich suche etwas in der Art:

https://www.asmc.de/Transport/Rucksaecke…-schwarz-p.html

nix gegen Tatonka, aber mir würde halt auch ein Noname / gebrauchtes / Olles Militärgerümpel-Modell ect genügen,
solang die Quali stimmt.
Der Tantonka wäre natürlich auch eine Option, sofern sich dazu jemand positiv äussern kann,
sieht ja gut aus soweit.

so und nun drehe ich Däumchen :D

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Mittwoch, 5. Juli 2017, 10:21

Google mal unter "Hunter Pack Frame" - dann findest Du Namen und ggf. Kaufmöglichkeiten für solche Lastentragen.

Man könnte ev. auch das Tragegestell eines US-ALICE-Packs nutzen, die gibt es sehr günstig in gebraucht in der eBucht.
Haben aber unten keine Ausladung und sind m.E. sicher nicht für 50kg Last ausgelegt...

Gereon
PS: Wir hatten so etwas in Holz und im Selbstbau früher in der Landwirtschaft, um z.B. Dünger oder Mauersteine auf
dem Rücken in unsere steilen Weinberge an der Mosel zu tragen...so etwas haben geschickte (Holz-)Handwerker gebaut.

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Mittwoch, 5. Juli 2017, 12:20

hi !

der Lasse hat den Kraxenrucksack in seinem Sortiment " der alte Schwede"

hier geht's zum Schwedischen Armeerucksack https://www.waldlaufershop.de/produkte/alte-gute-armeeware/ .... :squirrel

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Donnerstag, 6. Juli 2017, 14:42

Wenn es nix übermäßig teures sein soll, dann guckst du am besten mal auf Ebay nach alten Außengestellrucksäcken. Viele von denen lassen sich auch als Kraxe verwenden. Der Fjällräven Gyro soll z.B. ein sehr guter Schwerlastrucksack gewesen sein.

Die Armeedinger haben oft Einen relativ kurzen Rücken, weil bei den meisten davon vorgesehen war noch eine Koppel mit Taschen unter dem Rucksack zu tragen. Für 50Kg sind die auch ganz sicher nicht gemacht. Am ehesten kommen da noch der ALICE Pack Large und der Schwedische 70 Liter Rucksack in frage. Das Problem bei den meisten "Tragesystemen" dieser Art ist eben, dass man die Rückenlänge nicht verstellen kann.
Hinzu kommt bei denen mit Stahlrahmen noch ein sehr hohes Eigengewicht. Wobei mir bei 50 Kilo ein Aluramen fast schon zu fragil wäre.

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Freitag, 21. Juli 2017, 17:13

Holz biegen

ich hab das in irgend einer Sendung mal gesehen.

Man befestigt das zu biegende Holz an einer Schnur und schiebt es in ein Metallrohr oder ähnliches, die Schnur braucht man nur damit das Holz nicht durchrutscht. Jetzt hat man das Holz im Rohr, die Schnur schaut oben raus und diese Öffnung dichtet man nun mit einem Tuch oder ähnlichem ab einfach reinstopfen.

Das Rohr sollte in einem Winkel von 65 - 75 Grad stehen, von unten lässt man nun für ca. 60 min. Wasserdampf über einen Wasserkessel in das Rohr mit dem Holz.

Wie stark der Radius ist den man beim jeweiligen Holz biegen kann ist wohl Gefühlssache, auch in der Sendung brach das Holz beim ersten Versuch.

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Montag, 24. Juli 2017, 07:06

jau. völlig richtig :-)

Im traditionellem Handwerk macht man das mit Wasserdampf, vom Gehstock angefangen über Möbeltischler bis hin zum Bootsbau,
oft sind das dann sogar Konstruktionen die mit Dampf UND (Dampf )Druck arbeiten.
Wenn man draussen ist & nicht die Möglichkeiten für solche "Apparate" hat tut es auch ein dampfender Wasserkessel,
was wir ebenfalls bereits ausprobiert haben (ein Freund richtet so zb seine Atlatl-Speere aus).

Der Wasserdampf hat hauptsächlich den Vorteil das er das Holz gleichmässig erwärmt, nicht austrocknet & nicht verbrennt,
was bei meiner Methode (nur punktuell über Feuer erhitzen) leider recht schnell passieren kann.

Kochen soll als dritte Methode wohl auch funktionieren, aber noch nicht probiert... obwohl man dafür eig öfter Gelegenheit hätte,
man kann ja erstmal mit nem Stöckchen testen ^^

geeignete Schlagwörter für Youtube sind "steam bending woodwork" , findet mein wirklich sehr viel,
das meisste davon ist leider nicht 100% Bushcraft-tauglich, aber auf jedenfall sehr interessant. :winken

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Montag, 24. Juli 2017, 10:33

@krupp,

auf jeden Fall hat mich jetzt der Virus befallen selbst ein paar Dinge mit Holz anzustellen, fürs erste ganz einfache Sachen wie ein Wanderstock.

Diese Woche gehts los in den Wald um erst mal ein wenig Holz (Haselnuss) zu holen, mit dem Förster hab ich gesprochen für den ist es ok, solange ich nicht den Wald rode.

Zu dem wollte ich etwas Zunderschwamm zur weiteren Verarbeitung suchen, da es mit Laubbäumen hier aber eher mau aussieht wird dieses Unterfangen etwas schwieriger.

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Dienstag, 25. Juli 2017, 19:48

Tag Gemeine,

genau zu dem Thema hat heute ein YTer der sich mit Reenactment der Wikinger-Zeit beschäftigt ein knapp 3 1/2 minütiges Video hochgeladen. Angemerkt sei dass es sich um eine Methode der Wikinger handelt. Vermutlich wird es zu anderen Zeiten nicht sehr viel anders gemacht worden sein. Mir erscheint der gezeigte weg sehr viel einfacher, als erst lange mit Wasserdampf zu hantieren. Im Grund wird ausser einem Feuer, einem Beil, einem Messer, einem Seil uns einem Baum nichts weiter benötigt um die Biegung zu erzeugen.

https://youtu.be/3fShizDT3pY
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Dienstag, 25. Juli 2017, 20:39

^^ das ist exakt so wie ich es im eröffnungspost beschrieben gemacht habe, Video erklärt es aber anschaulicher.
ich hab allerdings langsam, stück für stück gebogen/zwischendurch wieder erwärmt und nicht in einem schwung, denn dabei hatte ich 2-3mal bruch.
das ist sicherlich auch noch abhängig vom material.

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Dienstag, 25. Juli 2017, 21:13

Ich vermute es könnte daran liegen, dass der Stab ausgedünnt wurde. Erwärmt wurde er trotzdem nur auf der Rindenseite. Gebogen dann in Richtung der Ausdünnung. Ich denke da macht auch Erfahrung und Übung viel aus.

Nebenbei, ich finde den Klingenschutz des Beils recht interessant.
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Dienstag, 25. Juli 2017, 22:01

ah jetzt wo du es sagst ^^ das kann ich auch bestätigen.
bei dickeren "Stämmchen" Material auf der Innenseite der Biegung abzutragen erleichtert das biegen erheblich,
macht man ua ja auch beim primitiv-Bogenbau.

Ist auf jeden Fall ein nettes Video, bewegte Bilder erklären das besser als eine a4 Seite halbwirrer Text ^^
:winken

den klingenschutz vom beil hab ich so auch noch nicht gesehen, kann auch nicht so recht sagen was das für ein material ist.
auf jedenfall Eigenbau & damit sehr interessant.



???

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »krupp« (25. Juli 2017, 22:09)


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Dienstag, 25. Juli 2017, 22:16

Ich tipp auf Horn (Elch?) Holz oder Knochen. Malwas zum Basteln wenn daa Wetter nicht nach den eigenen Wünschen ist. Ich hätte da noch 1 oder 2 Beilchen die sowas brauchen könnten und da ich das Hobby vom YTer teile ..... :unschuld
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Albbär

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Dienstag, 25. Juli 2017, 22:57

Das Video find ich mal interessant. Ich schätze mal, man wird ne Weile probieren müssen, bis man die ideale "Biegetemperatur" im Holz hat, aber hey, dafür machen wir ja den quatsch ;) .

An was ich bei primitiven Tragen auch denk sind Rücken-Körbe. Die sind zwar nicht so universell wie jetzt ne Kraxe, aber dafür kann man sein Krempel einfach reinwerfen ohne mit Schnur rumzutüddeln. Und im Weinberg z.B werden/wurden die ja auch eingesetzt. ( https://www.korbwaren-kraus.de/Rueckentragekorb mal als Beispiel. würde bestimmt auch in Gross gehen)

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Dienstag, 25. Juli 2017, 23:11

Bei uns im Ma-Hobby sind auuch Rahmen zu sehn an denen Taschen oder Säcke befestigt werden und so mit ne Art Rucksack ergeben.

Albbär, du liegst richtig mit den Körben. Es gibt Bilder auf denen der Gebrauch von Tragekörben schon im Mittelalter belegt wird.
Ich füge mal nen Link zu einem Händler für Ausrüstung und Bastelbedarf fürs Ma-Hobby auf. Bitte beachtet bei den Bildern die Nr.5, ein Ausschnitt aus der sogenannten Kreuzfahrerbibel auf dem der Gebrauch eines Tragekorbes zu sehn ist.

https://vehi-mercatus.de/Weidenkiepe-Kraxe-mit-Leinengurt
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Dienstag, 25. Juli 2017, 23:21

^^ das hab ich mal mit so einer permanent-trage-tasche (die stabilen dinger die man um 1.- im Supermarkt bekommt)
am tragegestell improvisiert um schnell viel kleines holz/zweige auf Vorrat für den hobo bzw anzündholz fürs feuer zu sammeln :-D

so Flechtwerk ist auf jeden fall auch interessant, so ein Korb ist sicherlich auch mit Übung ein Tagewerk.

Albbär

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Dienstag, 25. Juli 2017, 23:46

Allerdings Krupp. Ich hab ja neulich im Campus Galli mitgeschafft http://www.campus-galli.de/ , da konnte ich u.a. auch den Korbflechter/innen auf die Finger schaun. Sehr interessantes Handwerk. Wenn, also ned Falls, ich wieder dort bin, werd ich versuchen in der Korbmacherei ein paar Tage zu helfen.