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Sel

echter Höhlenwurm

  • »Sel« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 1. Oktober 2016, 17:19

Wirklich kleine Wasserpulle und preiswert...

Hallo,

ich habe ja mein Problem mit dem geringen Volumen meiner NVA-Taschen (knapp 12 Liter). Da kann ich schwierig Plastikflaschen mitnehmen, die mehr als 0,5 Liter haben. Aber ich habe einigen Platz in den Zwischenräumen beim Gerödel. Da passen schön noch kleinere Flaschen rein.

Beim Netto fand ich diese Pullen:



Die Flaschen haben 250ml Inhalt, kosten weit unter einem Euro (mit Originalfüllung, die übrigens ganz gut schmeckt und durchaus satt macht), Weithalsöffnung (32mm) und sie sind relativ stabil. Die Dichtheit ist excellent. Die Maße: Durchmesser 52mm, Höhe 16,5cm. Das Gewicht beträgt 21g. Das Plastik ordne ich unter geschmacksneutral ein. Die Folie mit der Beschriftung drumrum läßt sich einfach und ohne klebrige Rückstände lösen (Schrumpffolie?). Warum also die Flaschen wegwerfen (weil pfandfrei)?

Ich kann nun mehrere Flaschen günstig im Gerödel verteilen, habe trotzdem mein Wasser in genügender Menge dabei. Wenn ich eine kürzere Tour mache, so passen diese Flaschen auch in die Gürteltasche oder so was. Und was wirklich auffällt beim Tragen: Da schwappt nix! So wenig Wasser ist schnell weggetrunken, die Flasche dann also leer. Eine ungünstig verpackte 2-Liter-Pulle schwappt dagegen elendig im Rucksack aufm Buckel! Außerdem, wem ist unterwegs nicht schon mal die Wasserflasche umgefallen? Besonders bei Weithalsflaschen ist der Wasserverlust dann dramatisch. Das Umfallen ist bei den kleinen Flaschen leichter verschmerzbar. Und dann sind einige kleine leere Flaschen wesentlich besser unterzubringen, als eine große leere Wasserpulle.

Wie die Flaschen auf heißes Wasser reagieren weiß ich nicht. Bis 60°C passiert jedenfalls nix. Und durch den weiten Hals ist eine manuelle Reinigung prima möglich.

Für größere Touren ist natürlich eine Wasserblase allererste Wahl. Habe ich ja auch. Die kleinen Flaschen sind jedoch ideal bei Touren an einem Tag oder mit nur einer Übernachtung draussen. Als weiteren Gedanken habe ich eine Verwendung für Feststoffe wie Krümeltee, Kaffeepulver oder Mehl etc. in Betracht gezogen.

LG Sel
Meine Grundsätze:
...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

(auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sel« (1. Oktober 2016, 17:28)


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Samstag, 1. Oktober 2016, 21:27

:gb

Das ist eine sehr schöne Idee. Ich denke du hast dein "Problem" du optimal gelöst. Mit mehreren kleineren Flaschen kann man sein Wasser auch besser rationieren. Mich persönlich würde die Wassersuche im Rucksack etwas stören. Räumst du den Rucksack in den Pausen immer ganz leer?
Hast du schon mal einen Stabilitätstest gemacht? Vermutlich hält die Flasche mit Folie etwas mehr aus. Drehen die Deckel irgendwann durch?
Bezüglich der Feststoffe würde ich Zipp-Beutel empfehlen. Die sind flexibler und du kannst sie noch besser in freie Ecken stopfen.

smeagol

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Sonntag, 2. Oktober 2016, 14:27

Für diese "Lösung" des Platzproblems muss man aber erstmal die komischen "Smoothies" aufsaufen. Igitt! ^^
"Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

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Dienstag, 18. Oktober 2016, 15:06

Nur als Tipp:
Bei Aldi gibt's die smoothies jetzt in rechteckigen Flaschen, auch mit Weithals - lassen sich evtl. platzsparender verpacken als runde.
LG schwyzi

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Sonntag, 3. September 2017, 00:06

Jau, - die Idee kam mir auch schon oft.

Ich habe die o.a. Flaschen in ähnlicher Form auch schon als "portionierte" Wasserflaschen benutzt. ALDI-Smoothie (rund und Weithals) in diesem Falle. - Es ist kaum einzusehen, solche dichten und stabilen Flaschen nach der Leerung einfach wegzuwerfen. - Insofern ist der Tipp super und funktioniert prima! :)