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Sel

echter Höhlenwurm

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Samstag, 13. Juni 2015, 19:10

"Fake"-Akku für Videokamera

Hallo,

mir war es leid nach höchstens einem Jahr immer wieder neue Akkus für echt teuer Euronen für meine (betagte) Videokamera kaufen zu müssen. Auch wenn ich Originalakkus kaufte, die Dinger sind beizeiten im A....

Also besann ich mich auf meine 12-Volt-Technik (Bleigelbatterie, mein Standard) und nahm einen defekten Akku erst mal auseinander. Außer das das Innere gestunken hat wie eine Chemiefabrik, machte ich mir keine Sorgen und befreite das "Gehäuse" von seinem Inneren. Dann kam eine Platine (Schaltregler) vom Chinesen von Ebay rein. Die ist zwar etwas überdimensioniert in der Leistung, passte aber perfekt. Jetzt konnte ich mit meinem Bleigelakku und der elektronischen Spannungsumwandlung die Videokamera viele Stunden mehr betreiben - dachte ich :confused
Nach dem Anschluß funktionierte alles, doch nach einer Minute gab die Cam das Zeichen, das sie den Akku nicht kennen würde und quittierte den Dienst.
Ich habe mir dann aus der Mülltonne die Reste des Akkus noch mal rausgewühlt und siehe da - es war am Akku noch eine Platine (im Bild die obere Platine) mit allerlei Elektronik versteckt! Diese Platine baute ich nun auch noch in dieses "Minigehäuse" und schon erkannte die Cam den vermeintlichen Akku als korrekt an. :)


(Hier noch mit Kabel dran, habe ich geändert später)

Manche (oder fast alle) Hersteller machen einen Riesenaufwand, um ihre Akkus für Cams "intelligent" zu machen und sich damit den Umsatz zu sichern. Kauft man passende Billigakkus feht meist die Elektronik und nichts geht. Rausgeschmissenes Geld!
Die Spannung am Schaltregler stellte ich so ein, das die Cam gerade noch funktioniert. Sie zeigt einen leeren Akku an, verrichtet aber ihren Dienst klaglos. Das ist so notwendig, da ich dann meinen Bleigelakku voll "auslutschen" kann, ohne das die Cam abschaltet.

Fertig ist mein "Fake"-Akku nun so:



Neben meiner Batterie kann ich nun die Cam an einen Auto-Akku anschließen, an ein Computernetzteil (Notebook), an ein Steckernetzteil und und und... Alles was zwischen 10 und 30 Volt bringt, reicht als Spannungsquelle (Strom bei 10 Volt ca. 0,8 Ampere, ist Spannung höher dementsprechend weniger Strom, eben Schaltregler). Im Prinzip läßt sich diese Bastelei auf sehr viele Geräte anwenden, denn ein Ersatzakku hat auch nur eine endliche Lebensdauer.

LG Sel
Meine Grundsätze:
...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
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Nick-M

der Blaue

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Samstag, 13. Juni 2015, 20:34

hast Du Dir das Wissen dazu nebenher angeeignet, oder bist Du beruflich in dieser Richtung orientiert?

TappsiTörtel

Wolkenfänger

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Samstag, 13. Juni 2015, 21:28

Das ist ja sicher eine intelligente Bastellösung für den Elektronikwissenden ... aber ... sehe ich das richtig ... so hast Du beim Filmen nicht nur die Kamera in der Hand, sondern noch zusätzlich, außerhalb der Kamera den "Bastelakku", der ja nun nicht mehr in die Kamera rein passt sondern irgendwo in der Tasche per Kabel mit der Kamera verbunden ist ? Ist das nicht unpraktisch bzgl. des Handlings ? Wiegt ja auch sicher einiges mehr ?
Oder habe ich das grundsätzlich falsch verstanden ?
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Sel

echter Höhlenwurm

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Sonntag, 14. Juni 2015, 06:21

Mit ein wenig Übung kann fast jeder Löten. Ist bastele mit dem Lötkolben genau so gut oder schlecht wie andere mit Nähmaschine, Stahl oder Leder. Ums das mal irgendwie als Vergleich zu versuchen.

Der Sinn der Sache, das Gehäuse des Originalakkus zu nehmen, war ja das der "Fake"-Akku genau statt dem originalen Akku passt. Kabel dran zur Batterie und fertig. Ich wollte erst eine Buchse an den Akku bauen, doch das ist unpraktisch. Schließlich guggt dann fest ein Stecker raus wo damit irgendwo anstoßen kann. Das kurze Kabelchen erlaubt Rumwackeln.



Ja, fast jede Kamera hat auch eine Buchse zur Fremdstromversorgung. Aber eben, siehe oben, die Buchse bricht beim Hantieren mit der Kamera, grade draussen. Außerdem ist diese Buchse in der Kamera geradezu winzig klein, die hält wirklich keinerlei mechanische Belastung aus. Außerdem ist die notwendige Spannung höher, die da rein muß. Bei meiner Cam sind das 9,5 Volt. Damit fällt der Bleigelakku als Stromquelle aus (die Regelung braucht wenige Volt). Mit Li-Ion-Akkus sieht das wieder anders aus, aber das wird hier zu technisch.

Ich habe meine ganze "Elektrik" für draußen auf Bleigelakku umgestellt. So ein Akku ist praktisch unverwüstlich, wirklich preiswert und verzeiht Fehler bei der Behandlung. Einziger Nachteil: er ist recht gewichtig :unschuld
Ich habe alles was geladen werden muß (Handy, Taschenlampe, Foto, Cam...) auf den Akku (oder besser die beiden Akkus, ein größerer fürs Lager und ein kleinerer für unterwegs) angepasst. Die Schaltregler dazu gibts beim Chinesen für 1,50 Euro, also spottbillig. Anlöten, einstellen, Gehäuse drum und fertig. Und konsequent sein: Überall dieselben Steckverbindungen anbauen. Also die runden Stecker und dann noch USB.

LG Sel

Edit: Der kleinere Bleigelakku ist in einer Gürteltasche und mittels Kabelchen an der Cam. Also kein Problem.
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Mittwoch, 17. Juni 2015, 17:25

Ich habe schon bei zwei Geräten (älteres Handy und MP3-Player) grössere Akkus gebaut. Die meisten kleinen Geräte mit Li-Ion Akkus haben so um 3,7V.. Genau wie alle anderen Li-Ion Akkus (meines Wissens nach..) Ich verwende 18650er, das ist ne gebräuchliche Standardgrösse. (Taschenlampen, Notebooks, Akkubohrmaschine etc.)

Die neuen, grossen Zellen muss man halt irgendwo am Gerät anbringen (mein Player ist jetzt ziemlich sperrig), die Pole anlöten wo der original-Akku war und schon kann man das Gerät mit dem originalen Ladegerät aufladen.. Problemlos.
Die Batterieanzeige funktioniert meistens nicht mehr genau, ist ja nicht linear..

Sonst bin ich auch ein ziemlichen Blei-Akku-Fan.. cheap and dirty.. and strong. (:

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 18:56

Mein Problem bei anderen Akkus ist eben, das die Balance der Kamera arg gestört ist, egal welcher Akkutyp. Oder man baut vorne ne Zusatzlinse an und merkt das sofort beim Halten der Kamera, auch auf dem Stativ. Daher die Kabellösung. Auch wenn das Kabel gerne im Weg ist...

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 20:19

@LortNoc:
Genau daran habe ich auch schon gedacht, da ich aber ein Elektronikdepp bin nicht probiert, weil ich mir ja kein Smartphone kaputt basteln will.
Meinst Du man kann so einen Akkuhalter nehmen, so 2 Akkus rein, die Pole des Halters an die Kontakte löten wo sonst der normale Akku dran ist ... und das Smartphone läuft mit einer Akkukapazität von 2 mal 2600 mAh ?
So eine Akkuschale würde sogar in die Akkuvertiefung passen (bei meinem wechselbaren Akku) und den Gehäusedeckel entsprechend anpassen wäre dann die kleinste Schwierigkeit.
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Donnerstag, 18. Juni 2015, 08:19

Nun, wenn dein Handy nix mehr taugt, dann mach das so. :unschuld

Du hast das Spannungsproblem. Handys wollen 5 Volt oder max. 6 Volt. Schaltest du die Akkus in Reihe, dann kommst du bei voller Ladung kurz über 8 Volt und dein Handy kannste vergessen. Solche Akkus aber parallel zu schalten ist ne Selbstbau-Brandbombe. Das geht nicht ganz so einfach. Außerdem hättest du dann nur max. 4 Volt und damit geht gar nix.
Du kommst also um ein wenig Elektronik nicht drumrum.

Hat dein Handy einen 3,6 Volt Akku, dann kannst du einen anderen Akku gleicher Spannung, aber höherer Kapazität verwenden. Muß aber nicht sein, das der funktioniert (im Akku ist meist Elektronik und die "erklärt" dem Handy das ein geeigneter Akku dran ist). Laß aber die Idee mit der Parallelschaltung unbedingt weg!

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 08:46

Wieso sollte die Parallelschaltung ein Problem sein? Müssen halt zwei baugleiche Zellen sein. Vielleicht müsste man drauf achten, dass die Zellen beim Zusammenbau den gleichen Ladezustand haben.. (Spannung messen, beide im Ladegerät vollgeladen..) -aber das hab ich nicht gemacht.
Wenn man sicher gehen will, kann man das Akkupack ja erst mal in einer Metallkiste o.ä. lagern/laden und so. (Ist glaub ich im modellbau gang und gäbe..)
Ausserdem könnte man geschütze Zellen nehmen (sollte man sowieso), diese sind intern elektronisch geschützt gegen Kurzschluss, Tiefentladung und Überlast.)

@TappsiTörtel: Ich kann dir natürlich keine Garantie geben. Bin auch nur Bastler.. Ich würde aber meinen, das müsste klappen. Ich wollte nicht an meinem Telefon (ist ein nicht-smartes Sony Ericsson T650i) rumlöten, und hab quasi nen Akku-Dummy aus Kunststoff gebaut. (Ich versuch Fotos zu machen..)
Will niemanden verleiten etwas gefährliches zu machen.. Lithiumakkus sind nicht ganz harmlos im Brandfall. Gab bis jetzt aber keinerlei Probleme mit meinen Geräten.
Das Telefon brauch ich eigentlich nie, zu sperrig. Den Player aber täglich.. seit nem Jahr oder so. Aufgeladen hab ich ihn auch schon ein paar Mal, nur ist das jetzt nur noch sehr, sehr selten nötig.. :D

------------
Ein Link zu nem andern Forum: http://www.mikrocontroller.net/topic/94686
»Lortnoc« hat folgende Bilder angehängt:
  • image001.jpg
  • image002.jpg
  • image003.jpg
  • image004.jpg

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 09:44

@Sel:
5V mit 500 - 1000 (-2000) mA benötigen die Geräte zum Laden am USB-Port. Deshalb ist es ja auch blöd unterwegs mit 4 AA Batterien (1,5V) oder Akkus (1,2V) ein Handy/Smartphone zu laden. Funktioniert zwar grundsätzlich aber es bleibt halt immer "viel Restenergie drinne" weil die benötigte 5V Spannung nicht sehr lange abgegeben werden kann. Dazu habe ich mal ne kleine Testreihe mit Alkalis, Lithiums, NiMhs gemacht.

Der Akku selbst hat immer 3,7V. Somit sollte es von der Spannung her keine Probleme mit in Reihe parallel geschalteten Stromquellen gleicher Spannun geben. Eine Spannungswandlung sollte da überflüssig sein.

@Lortnoc:
Danke, genau so hatte ich das gedacht!
Gute Idee das mit dem Akkudummy. Ich hatte überlegt von einem gerätetypischen Akku (der ohnehin nicht mehr lange hält) die Kontakte, die zum Gerät führen zu verwenden und an diese die Kabel anzulöten die von den 18650gern kommen. Allerdings gibt es am Handy/Smartphone nicht nur 2 Pole plus/minus, sondern am Nokia C5 sind es 3 Pole, am Google Nexus sind es 4 Pole. Sind wohl Anschlüsse zum Laden des Akkus und/oder zum Messen des Ladezustandes ?
Natürlich wäre es schön, wenn ich die Akkus ganz normal über den USB-Port das Gerätes laden könnte, was wegen der viel höheren Kapazität dann sicher deutlich länger dauert, ist aber nicht so entscheidend.

Bin jetzt unterwegs, ich werde mal ein paar Bilder machen von diesen beiden Geräten und deren Anschlüsse.
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Donnerstag, 18. Juni 2015, 10:04

Vorsicht Verwechslung: Ich habe gemeint, in Reihe oder Serie gibts tatsächlich Probleme ohne Ausgleichselektronik. Parallel klappts. Aber das hast du ja so gemeint..
Mein Telefon hat auch 3 Pole. Ich hab einfach beim Originalakku gemessen (geht auch mit ner LED oder so..) wo die Spannung anliegt. Manchmal ists auch angeschrieben.
Laden Klappt auf jeden fall mit den normalen USB Ladegeräten. Wie erwähnt dauert das aber wirklich ziemlich lange - ist ja klar.

Die Batterieanzeige ist nachher halt nicht mehr sehr verlässlich. Der MP3 geht z.b. schnell auf "ein Strich" runter, und bleibt ewig da..

Vielleicht findest du im Netz was zu deinem Handyakku, bzw den Anschlüssen am Telefon. Wenn das Gerät tatsächlich überprüft, ob ein legaler, originaler Akku eingelegt ist, dann wirds ein wenig umständlicher.. so wie bei Sel.

TappsiTörtel

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 10:18

Jo, ich meinte parallel ... habs in meinem Beitrag aber sicherheitshalber korrigiert.
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Sel

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:47

Ich will nicht streiten, aber schaltet eure Li-Akkus ruhig parallel... :confused
Ich gehe noch mit wenn es IDENTISCHE Akkus mit gleichem Herstellungsdatum sind und intern keine Ladeelektronik verbaut ist. Alles andere ist Brandbombe, definitiv!

Viele Handys haben leider fest verbaute Akkus. Somit kann man eh nur die USB-Buchse nutzen. Und da sind viele Varianten möglich.

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 18:17

Hallo,

mal eine naive Frage eines Laien: was spricht denn dagegen, eine fertige Power Bank zu benutzen, die es so überall zu kaufen gibt?

Gruß KWBushcraft

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 19:09

Meiner Meinung nach nix. Damit ist man auf der sicheren Seite. Ich bastel aber gerne.. und mag unkonventionelles.
Ausserdem könnt ich mir denken, dass bei diesen Power Banks ein Teil Saft verloren geht für die Umwandlung auf 5V..

Bleiakkus haben natürlich den Vorteil, dass sie sehr günstig, stark und robust sind.. Wenn man die Nachteile in Kauf nehmen kann/will ist das ne feine Lösung!

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KWBushcraft (19.06.2015)

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 21:17

Größenordnungsmäßig gehen beim Laden von einer Powerbank ca. 30% Energie verloren.
Deshalb kann man ja leider mit einer 2000er Powerbank eben keinen 2000er Handyakku voll laden.
3,7V Akkus direkt angeschlossen haben dieses Problem nicht.
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KWBushcraft (19.06.2015)

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 22:36

30%.. das ist echt unanständig viel.. Ich hätt schon gedacht der Wirkungsgrad liege so bei 0,9..

Sel

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Freitag, 19. Juni 2015, 10:05

Der Wirkungsgrad des internen Reglers der Powerbank liegt zwischen 75 und 85% im günstigsten Fall. Dann wird im Handy die Spannung von USB oder dem Akku in verschiedene Spannungen runter- und hochgesetzt, je nach Baugruppe im Gerät. Macht noch mal paar Prozente Verlust (die Schaltregler da drin haben einen besseren Wirkungsgrad).

LG Sel
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