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Lederstrumpf

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Montag, 15. Oktober 2012, 08:10

LowBudget-Hobo

Hallo zusammen!

Da mich, die im Netz kursierenden Möglichkeiten eines IKEA-Hobos schon länger interessieren, stelle ich hier mal meine Interpretation desselben vor!

Mein Ansprüche waren: Kosten der Neuteile deutlich unter 10€. Zeitaufwand ca. 30 Minuten, herstellbar ohne "Maschinenbaustudium", stabiler Stand, kein Rutschen der Töpfe und möglichst auch mit meinem geliebten Trangia nutzbar. Also schnappte ich mir einen Ordning, ein HM-Sägeblatt, vier M8-Schrauben, samt U-Scheiben, Federscheiben und Muttern, sowie meinen Dremel mit Trennscheibchen und Korundschleifer zum Entgraten.

Ich versuch das mal anhand von angehängten Bildern zu erläutern.


Hobo1 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr
Fertiger Hobo mit M8 Schrauben als erhöhter Stand und geschlitztem HM-Sägeblatt als Topfkreuz.



Hobo4 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr
Rutschtest bestanden!



Hobo3 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr
Sauber gearbeitet, kippelt und klappert das Topfkreuz nicht!



Hobo6 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr
Der zivile Trangia passt genau zwischen die 13er Schraubenköpfe!



Hobo8 von Alex.Lederstrumpf auf Flickr

Funktionstest mit Trangia ist i.O. Hitzeentwicklung (ohne Reduzierring) auch i.O.

Test mit Holzbefeuerung bezüglich Temperatur, Zug des Hobos, Materialverzuges, usw. folgen. Ideen, Anregungen und Erfahrungen nehme ich gerne auf!!!

Grüße

Alex Lederstrumpf
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Montag, 15. Oktober 2012, 09:39

Hallo @Lederstrumpf

Ich hab mir auch schon diverse Hobos gebastelt und auch die nachfüll Öffnung zum teil unten angebracht beim Gebrauch stellte ich dann fest das die Holz nachfüll Öffnung besser so weit oben wie möglich angebracht wird. Wenn du deinen Hobo mit Holz ausprobiert hast Könntest du berichten ob du vielleicht zur gleichen einschätzung kommst?

Grüsse Adi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adi« (15. Oktober 2012, 10:18)


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Montag, 15. Oktober 2012, 13:28

Schöne Arbeit!
Das Prinzip eines Hobos ist der Zug der durch die aufsteigende Wärme entsteht.
Darum hat ein Hobo nur unten eine Luftzufuhr nur so entsteht das für Hobo typische brennverhalten.
Alles andere sind, so wie auch der Ordning, Feuerschalen die zwar gut brennen mit nasssem Holz kann es aber probleme geben.

Dies ist als Erklärung zu verstehen nicht als gemotze oder besserwisserei ;)



Liebe Grüsse
draussen

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »draussen« (15. Oktober 2012, 15:40) aus folgendem Grund: Video angehängt


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Montag, 15. Oktober 2012, 13:46

Ich verwende den Ordning ohne zusätzliche Öffnung und als Füße 3 Schloßschrauben mit dem Kopf nach unten für besseren Stand.

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lexa

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Montag, 15. Oktober 2012, 20:27

Ich teile draussens Haltung, dass es sich beim "ikea Hobo" eigentlich um eine "ikea-Feuerschale" handelt. Feuerschalen können auch sehr gut brennen und das Kochen darüber ist auch kein Problem. Ein Hobo ist aber so konstruiert, dass er die Luft möglichst effektiv anzieht, die Brennkammer vor seitlichen Wind schützt und die Flammen gezielt auf den Topfboden bündelt, Gute Modelle oder Eigenbauten beinhalten auch einen Winschutz für die Flamme.

Dadurch ereicht man insgesamt eine höhere Leistung bei geringem Brennstoffverbrauch und eine bessere Funktion bei widrigen Bedienungen.

Die vielen Löcher sind als Windschutz für einen Spiritusbrenner auch augenscheinlich eher kontraproduktiv.

6

Montag, 15. Oktober 2012, 21:00

Dein Hobo gefällt mir!


Ich habe mir vor kurzen auch so einen Ikea-Hobo gebaut, macht Spaß und kost nicht viel.

Westwood

unregistriert

7

Dienstag, 16. Oktober 2012, 00:26

Hi!
dass es sich beim "ikea Hobo" eigentlich um eine "ikea-Feuerschale" handelt.
Beim eigentlichen, ursprünglich von mir vor längerem entworfenen Ikea-Hobo nicht. Der ist nämlich eine aus zwei "Ordnings" bestehende "Ziehhamonika", bei der sich zum einen wegen dem hohen Feuerboden Abstand zum Untergrund ergibt und zum anderen durch entsprechendes Verdrehen der Ordnings der mittlere Teil der Luftlöcher eben zugedeckt wird. Da kommt also unten Luft rein und oben Feuer wieder raus, der zieht!

Ansonsten ist mir von den vielen Nachbauten nur eine Gescheite bekannt, wo jemand die mittleren Lochreihen mit einem dünnen Edelstahlblech fest abgedeckt hat. Auch das ist ein echter Hobo.

Einfach in dem Ordning Stöckchen anzuzünden hat aber wegen dem fehlenden Kamineffekt tatsächlich nix mit einem Hobo zu tun. Leider hat sich da der Begriff "Ikea-Hobo" ziemlich verselbstständigt.

Die "Ikea-Feuerschale" ist übrigens der Dünsteinsatz "Stabil" für 3,79 , dem man die Halterung in der Mitte abgeschnitten hat. Der Dünsteinsatz hat durch die Füße etwas Bodenabstand und durch die auseinanderfaltbaren Edelstahllamellen ergibt sich eben eine prima Feuerschale. Man könnte sie sogar nur halb auffalten, mit den Lamellen also nach oben. Dann passt zwar weniger Holz rein aber man könnte einen Topf drauf stellen.

Die Feuerschale kann man sogar mit einem dünnen Hering am Boden feststecken und so zusätzlich gegen Umfallen sichern.


Liebe Grüße, :hobo

Westwood

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Sonntag, 21. Oktober 2012, 21:38

Hallo,
Dann möchte ich auch mal meinen Ersten Beitrag schreiben:D
Ich habe mal meine Weiterentwicklungen von meinem Ikea Hobo vorstellen.
Mich hat es schon immer gestört das ich nicht kleine Töpfe oder Metalltassen auf dem Hobo verwenden konnte so kahm ich zu der ersten Idee.
Zuerst hatte ich einfache Metallstangen durch die Löcher getseckt war aber etwas wacklig.
Dann kahm mir die Idee einfach Winckel an dem Hobo zu befestigen, ging auch ganz gut war aber immer noch etwas wackelig auf den Beinen besonders bei zu kleinen Töpfen:)


Naja das hat mir bis vor ein paar Tagen auch noch gut gefallen, ich hatte ihn auch schon Hobo 2.0 getauft :D .
Aber jetzt kommt die für mich beste Lösung
Hobo 3.0
Ich habe einen Metalluntersetzer aus dem 1Euro Laden genommen und die Gummipadds abgemacht, sowie die Ecke etwas im Schraubstock
etwas umgeknigt.
Jetzt lässt es sich mit ihm Kochen wie auf eine Herdplatte ^^
Natürlich gleich ausprobiert :unschuld

Gruß Dominik

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Lederstrumpf

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Sonntag, 21. Oktober 2012, 21:48

Schöne Arbeit Dominik!
Aber genau daselbe, wie bei meinem. Ich gebe da draussen und lexa absolut recht. Mittlerweile hab ich auch schon einen Versuch gefahren und war auch recht zufrieden, jedoch ist es eine Feuerschale. Der hobotypische wirklich irre Zug fehlt ganz einfach durch die zuvielen seitlichen Öffnungen. Ich habe am Wochenende einen bushbuddy und einen Künzi in action gesehen, KEIN Vergleich. Hätte das selber nicht geglaubt, habs aber selber gesehen.
Wenn Dein Bush-Ordning" aber für Dich in Ordnung ist, dann ist doch alles gut! Zumal er wirklich gut gemacht ist, wie ich finde.

Grüße

Lederstrumpf :winken
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Montag, 22. Oktober 2012, 17:19

Na ja, und nun noch von nem alten PC die Seitenwand mit den Lüftungsschlitzen zurechtgeschnitten und reingewickelt und fertig ist die Version 4.0 mit deutlich besserem Zug. Bei mir ist die Nachlegeöffnung weiter oben, und meiner ist die höhere Sorte
(so mit 9 Lochreihen.) Weiß nun nicht ob das auch noch entscheidend ist.
Vom Gewicht reden wir ja hier nicht.
Grüße Waldläufer
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Samstag, 24. November 2012, 18:47

Wollte mal einfach die Ursprungs Form der Hobos ausprobieren.
In eine Dose mit mit dem Taschen Messer ein paar Löchern gemacht (mit dem Dosenöffner),
Funktioniert einwandfrei da mein Holz etwas feucht war qualmt der Hobo etwas.
Am schluss bleibt wie in anderen Hobos nur ein Häufchen Asche.

,,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adi« (24. November 2012, 18:52)


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Samstag, 12. Januar 2013, 18:08

Hobo - die 99zigste?

Ich weiß, was neues ist das nicht, aber heute habe ich mir mal endlich auch nen "Möbelhaus"-Hoboofen gebaut. Aus Edelstahl ist das doch ein bisschen besser, als aus Dosenblech. Die Füße bestehen aus 4 x M13-Schrauben, mit Muttern gekontert befestigt. Einen Rost gibts auch. Ich habe den Ofen schon oft in diversen Videos gesehen und fand den einfach klasse. Der Besteckablauf stand jahrelang als Stiftsammler auf einem Schreibtisch rum, wenn man das Ding dann mal in die Hand nahm, sind die Stifte und Kulis immer durch die Löcher, was beim wiederhinstellen echt nervig war. So hat das Teil ja regelrecht nach einer besseren Nutzung geschrien...

Leider habe ich die Bauphase nicht dokumentiert, aber so viel gibts da ja auch nicht. Hätte ich besseres Werkzeug, so hätte ich die Befüllungsöffnung wesentlich präziser ausschneiden können, so musste ich mir aber mit einer Flex behelfen. Wie das Ding fertig war, Sachen gepackt, raus in den Wald und ausprobiert.

Fazit: Der brennt gut und effizient. Wärmstens zu empfehlen.

Edit: Verbessern muss ich den Ofen natürlich noch: Da wären die spitzen Enden des Rost abzuschleifen, sowie die Kanten der Befüllöffnung noch sauber gerade schleifen.






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Samstag, 12. Januar 2013, 18:39

Vielleicht nicht wirklich neu, dennoch ist es immer gut für andere zu sehen wie so ein Möbelhaus Hobo gebaut wurde. Hier ist nicht jeder gleich. Füße, Rost, Auflage für den Topf uvm varieren von Modell zu Modell. Hier gibts ja unzählige Umbaumöglichkeitet, jeder machst ein wenig anders. Somit kann sich ein anderer die beste Lösung für seinen Umbau anschauen.
Deshalb Danke fürs zeigen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Trapper John« (12. Januar 2013, 23:25)


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Samstag, 12. Januar 2013, 18:51

Schon richtig, es ist nichts Neues.
Allerdings funktioniert das Ding so wie es ist einfach gut und es ist billig und schnell herzustellen.
Außerdem ist ein Hobo immer wieder was Schönes, denn ein Hobo ist (für mich) auch ein symbolischer Inbegriff des Draussen Seins, der Gemütlichkeit am Abend, der Einfachheit ... weckt Erinnerungen, ist einfach was Tolles und irgendwie sogar Sentimentales.
;)
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Samstag, 12. Januar 2013, 20:02

Draussen Seins, der Gemütlichkeit am Abend, der Einfachheit ... weckt Erinnerungen, ist einfach was Tolles und irgendwie sogar Sentimentales.


:gb Wow, ich hätte es nicht besser ausdrücken können, aber genau so ist es. :hobo

Westwood

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Samstag, 12. Januar 2013, 20:36

Außerdem ist ein Hobo immer wieder was Schönes
Nur halt, dass es sich bei dem Besteckkorb ohne Verschluss der mittleren Lochreihen eben nicht um einen Hobo sondern bloß um einen Brandkorb handelt. Der für einen Hobo typische Zug entsteht nicht, da kein "Kamin" vorhanden ist. Aber trockenem Holz zumindest dürfte das egal sein.

Lieben Gruß,

Westwood

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Samstag, 12. Januar 2013, 21:01

@Westwood:
Ja schon gut, es ging mir ja auch nicht darum ob das Material durch die vorliegende Verwendung durch technische Vervollkommnung in physikalische Grenzbereiche geführt wurde. Wollte nur mal den ideellen Wert kund tun :)
Und der Gebrauchswert ist trotzdem gut. Schätze mal das der Wirkungsgrad ähnlich schlecht ist wie beim Motor unserer Autos. Und trotzdem verwenden wir die alle. :D
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Samstag, 12. Januar 2013, 21:31

Meiner ist schlechter!!! ;-) Dafür kann ich verschiedene Sachen verbrennen... :-P

WildHog

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Sonntag, 13. Januar 2013, 07:15

Da wir das Thema "IKEA Hobo" schon hatten habe ich die Beiträge hier eingefügt.

Gruß
WH

Lederstrumpf

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Mittwoch, 6. Februar 2013, 10:33

Hallo zusammen!

Nach der Benutzung meines Ordnings mit einer Edelstahltasse(siehe mein letzter Beitrag im Kleinen Tourenthread 2) habe ich festgestellt, dass meine Tasse außen eine extrem resistente schwarze und krustige Beschichtung hat. Genau bis zur Einfüllhöhe des Wassers!

Schwarz, teerartig und fast nicht entfernbar! Wat ist das? Woran liegt das? Kondensat? Teer? Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich unter Anderem Birke verheizt habe...!? Liegt es daran?

Normalerweise verwende ich einen Trangia und bekomme den Ruß vom Spiritus recht leicht wieder ab. Aber dieses Zeug widersteht dem härtesten Putzschwamm! Klärt doch bitte mal einen "Holz-Koch-Neuling" auf ;) !

Danke

Lederstrumpf
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