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smeagol

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201

Dienstag, 19. Dezember 2017, 10:09

Wo bekommt man diesen megacoolen Patch her?
Den gab es mal bei Bernd Korell (http://www.gürtel-extreme.com/).
"Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

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202

Samstag, 23. Dezember 2017, 17:12

Wasser

Doch nun will ich dienen der Menschenhand,
In der Thäler sanftes, grünes Gewand
Will ich den silbernen Gürtel weben,
Will die frommen, hellen,
Plaudernden Wellen
Ruhig schlängelnd durch Gärten gießen,
Will schwatzend an Blumen vorüberfließen;
Der Hirsch, das Reh
Sollen aus meinen Fluten trinken
Und in holdem Weh,
Wenn die Sterne blinken,
Mag eine Jungfrau, die einsam wacht
In lauer Sommernacht,
Meinem Rauschen
Lauschen.

Friedrich Theodor von Vischer (1807 - 1887)











"Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

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Beruf: konnte ich auch ergattern.

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203

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 22:23

Die freien Tage wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen und so hab ich den Rucksack gepackt um einen kleinen Overnighter anzugehen. Wetter sollte windig werden, kaum Niederschläge. Beim losgehen war es ausgesprochen mild, eigentlich wie im Frühling und die warme Witterung hat dem Schnee so richtig zugesetzt, was schade ist. Am späten Nachmittag hatte es angenehme +4°C und ich bin an ein paar schönen Felsen vorbeigekommen.





Die Suche nach einem geeigneten Biwakplatz gestaltete sich dann schwieriger als angenommen. In den Senken wollte ich nicht bleiben wegen der kalten Luft und der dichten Bewaldung und auf den leichten Hängen waren kaum ebene Stellen zu finden. Hatte schlussendlich aber Glück und konnte mein Gapahuk Tarp auf einem trockenen und vor allem sehr ebenen Platz aufbauen. Sah irgendwie nach einer alten Wegtrasse aus ...





Das Tarp stand im richtigen Moment, denn die Sonne war soeben hinter einem Hügel verschwunden und es wurde rasch dunkel. Ich begann das übliche Ritual mit Schnee schmelzen und Essenszubereitung. Da ich nur einen Trangia Sturmkocher dabei hatte ging das ganze eher gemächlich vor sich, der geräuschlose Betrieb des Spiritusbrenners war eine Wohltat, kein Vergleich zu den doch sehr lauten Benzinbrennern. Das Schmelzwasser war stark verunreinigt und wurde kurzerhand durch eine Bandana gefiltert.





Ich musste nächstens mal raus, da hatte es gerade noch 0°C und der Wind hatte zwar bereits aufgefrischt, es war aber noch trocken. Am morgen gabs dann böige Winde die leichten Treibschnee mit sich führten und dieser landete dann auch prompt im vorderen Bereich des Tarps. Bodenplane u. Isomatte wurden nass, dem SchlaSa konnte dies zum Glück weniger anhaben, da der Bezugsstoff gut imprägniert ist. Ein Biwaksack wäre aber sicherlich nicht schlecht gewesen, der blieb aber im Rucki da es am Abend ja noch gute Bedingungen hatte.





Ich habe mir ein kräftig gewürztes Nudelgericht bereitet und war doch angetan vom Windspiel dass die Baumkronen ins wanken brachte. Mein Tarp ist ein sogen. Gapahuk und diese Sonderkonstruktionen gibts in verschiedenen Varianten in Skandinavien. Charakteristisch sind die heruntergezogenen Seitenteile, so ist es auf 3 Seiten gut geschlossen und nur vorne großzügig offen. In Norwegen findet man z.B. zahlreiche Shelter aus Naturmaterialien die exakt so aufgebaut sind.





Ich hab dann das Winterwetter noch etwas ausgenutzt und die Wettervorhersage hat abermals Tauwetter im Programm. In Österreich heißt der Spruch ja 'Tauwetter ist Sauwetter' und das braucht man eigentlich nicht auf Tour ...

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Tu eh nur so als würd ich mich auskennen, damit ich auch mitreden kann.
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