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benbushcraft

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 11:56

Autarkes Fernwandern - (m)eine Herangehensweise

Ich schildere hier (m)eine Herangehensweise für Fernwanderungen. Das dies der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln. Dieser Ansatz ist allerdings mehrfach erprobt und aus Erfahrung erwachsen. Ich beziehe mich auf gemäßigte Klimazonen.

Fernwandern?
Mit autarken Fernwandern meine ich Wanderungen, die über eine Woche Gehzeit haben und bei denen keine Vorräte aufgestockt werden. Die Entfernung ist sicherlich auch ein Faktor. Schließlich heißt es ja auch "Fern". Es ist für mich kein Maßstab, da man bei schwierigen Gelände auch mal einen Tag für wenige Kilometer brauchen kann.

Kondition
Bevor man an die Planung geht, sollte man sich die Frage stellen "Packe ich das überhaupt?". Menschen die regelmäßig Sport machen oder oft Wochenendtouren machen können diese Frage für sich meist gut beantworten. Gehört man nicht zu dieser Gruppe, muss man das erst mal für sich feststellen.

Eine gute Kondition ist auf jeden Fall Grundvoraussetzung.

Ein Test, den man machen kann, ist 7 km ohne Pause joggen oder einen 60-l-Rucksack mit 20 kg beladen und an einem Wochenende 40 km wandern. Hat man das geschafft, ist das ein Hinweis darauf, dass man auch mehr kann.

Orientierungssinn
Ohne Orientierungssinn wird man in Schwierigkeiten kommen, denn in der Regel sind autarke Fernwanderungen in entlegenen Gebieten ohne Beschilderung. Der Umgang mit Karte und Kompass muss geübt und verinnerlicht sein.

Ein GPS-Gerät ist zwar eine tolle Sache und sehr nützlich, braucht aber Strom und kann aber ausfallen. Das Magnetfeld oder der Sonnenstand und eine Karte können nicht ausfallen. Daher ist ein GPS-Gerät für mich immer ein Zusatz. Besonders geeignet sind GPS-Geräte bei schlechter Sicht oder totalem Verlust der Orientierung.

Ich fahre daher zweigleisig mit beiden, Karte und Kompass, sowie GPS-Gerät (Smartphone).

Ein Höhenmesser ist im alpinen Gelände wichtig. Alpines Gelände abzulesen kann manchmal sehr schwer sein und die aktuelle Höhe kann dann eine weitere Ortungshilfe sein. Besonders kommt der Höhenmesser auch bei schlechter Sicht im alpinen Gelände zum Einsatz, wie auch das GPS-Gerät. Ein Absturz wegen Fehlnavigation oder das Verirren in einen Lawinenstrich braucht niemand.

Das Smartphone erfüllt die GPS- und Höhenmeter-Funktion und ist auch Backup-Kompass.

Gewicht und Packvolumen
Man muss immer auf das Gewicht und Packvolumen achten. Es geht nicht darum ultraleicht zu gehen, aber unnötiges Gewicht zu vermeiden und genügend Packvolumen für Essen übrig zu haben. Man muss immer einen Kompromiss aus Leistung und Gewicht und Packvolumen finden.

Es reicht nicht einfach nur leichte Ausrüstung mit geringen Packvolumen zu verwenden. Bei allen was man einpackt, muss man sich Fragen "Brauche ich das wirklich?" und "Bekomme ich Schwierigkeiten, wenn ich das nicht habe?". So bleibt unnötiger Ballast daheim und mehr Essen kann mit.

Mehr Essen und weniger Gewicht erhört die mögliche Aufenthaltsdauer und die tägliche Reichweite.

Erste Hilfe
Wie man Wunden oder Blasen versorgt und gängigen Krankheiten entgegen wirkt, muss man wissen. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist hier hilfreich. Auch sollte man zusammen mit der Apotheke seines Vertrauens die Apotheke und Erste-Hilfe-Material zusammen stellen und besprechen, damit man weiß was drin ist und wie man es anwendet.

Tipp: Als Betriebsersthelfer bekommt man den Kurs kostenlos, man kann eventuell Praxiserfahrung sammeln und bekommt regelmäßige Auffrischungskurse.

Ausrüstung
Das ist immer sehr individuell. Ich bin der Meinung an Regenjacke, Rucksack, Schuhen und Schlafsack sollte man nicht sparen.

  • Rucksack:
    Der Rucksack muss vor allem eins sein - bequem. 55 - 70 Liter sollten ausreichen. Je mehr Tage, desto mehr Volumen für Essen braucht man. Das Leergewicht des Rucksacks sollte relativ leicht sein (unter 2kg).
  • Jacke:
    Ich mag Jacken lieber, nutze manchmal aber auch Ponchos. Egal was für eine Membran, ist der Regen stark und lang wird es innen auch feucht. Alleine schon wegen des Schwitzens. Es ist aber eine Frage von feucht oder nass und warm oder kalt. Lieber feuchtwarm als nasskalt. Eine Regenjacke hält auch den Wind ab. Für diesen harten Einsatz nutze ich immer eine 3-Lagenmembran. Diese halten die Belastung durch den Rucksack besser aus.
  • Schuhe:
    Ich bevorzuge Vollleder-Schuhe mit Membran und einem Schaft über den Knöchel. Eine Geröllschürze und wenige Nähte sind mir auch wichtig. Leichte Schuhe konnten sich bei mir nicht durchsetzen. Bis solche Schuhe durch sind, muss schon viel passieren, beispielsweise Wasser läuft oben rein. Macht man Touren, bei denen man unweigerlich durch Wasser durch muss, empfehlen sich Schuhe die schnell trocknen. Hier habe ich allerdings noch keine Empfehlung.
  • Schlafsack:
    Es zählt hier die Komforttemperatur. Nicht das Limit. Man muss sich anschauen, wie kalt es auf der Tour werden kann.

    Man sollte nicht unterschätzen, wie kalt es werden kann. Im Hunsrück oder im Pfälzer Wald kann es auch in Sommer bis nahe 0°C gehen. Ich hatte schon Raureif und gefroren Tau auf der Wiese. Ausschlaggebend sind Ort und Wetter. Ist man im Tal, in einem Wald am Bach kann, es sehr kalt werden.

    Entgegen anderer Meinungen macht das Zwiebelprinzip vor Schlafsäcken keinen halt. Sind die Klamotten trocken, kann man diese in den Schlafsack mit anziehen oder man nutzt ggf. Wechselkleidung. Sie steigern die Wärme und reduzieren das Gewicht und Volumen des Schlafsackes, da man einen weniger warmen braucht.

    Ich schwöre auf Schlafsacksocken, also Socken, die ich nur im Schlafsack anziehe.

    Ich ersetze die original Schlafsackhülle durch einen wasserdichten Packsack. Ein nasser Schlafsack ist ein schlechter Schlafsack.

  • Isomatte:
    Eine Schlafunterlage ist ein muss. Sie muss vor allem sehr gut gegen die Bodenkälte isolieren. Hier ist die schwächste Stelle des Schlafsackes, denn da wo wir drauf liegen ist er platt. Ich bin der Meinung, eine gute Bodenisolierung leistet mehr als der Schlafsack.

    Wenn zwei Festkörper aneinander geraten, gleichen sie ihre Temperatur durch Wärmetausch an. Warm geht zu kalt, bis die Temperatur gleich ist. Da die Masse der Erde höher ist als die des menschlichen Körpers, hat man keine Chance warm zu bleiben. Kurz: Dem Körper wird auf dem Boden die Wärme komplett entzogen.

    Dem kann aber sehr leicht Abhilfe geschaffen werden, in dem man eine gut isolierende Isomatte verwendet. Schaumstoff-Isomatten aus Evazote, 1,4 cm dick, sind erschwinglich, relativ leicht, relativ bequem und sehr gut isolierend.

    Diese Matten sind auch robust, aber sperrig. Sie müssen draußen an den Rucksack. Sie müssen hochkant an den Rucksack oder so schmal sein, dass sie nicht weit überstehen. Steht viel über, neigt man dazu ständig an der Isomatte hängen zu bleiben. Auch enge Passagen werden schwieriger. Unangenehm wird es, wenn man sich dicht an eine Felswand drängen muss, weil es auf der anderen Seite steil bergab geht und die Isomatte das verhindert.

    Sie werden zwar äußerlich nass, saugen sich aber nicht voll. Anders ist das bei PE-Schaum-Matten. Diese sind auch nicht so robust. Will man eine Nasse Isomatte vermeiden, muss ein Regencover oder ein Packsack darüber.

    Leichter, komfortabler, kompakter und je nach Modell auch besser isolierend sind aufblasbare Isomatten. Selbstaufblasende Matten sind in der Regel schwer, solche mit Pumpsack sind in der Regel leichter. Die Vorteile sind verlockend, aber sie haben einen Nachteil: Geht die Luft raus, liegt man blank auf dem Boden. Ein gutes Reparaturkit ist daher Pflicht und der Liegeplatz muss gewissenhaft bereinigt werden. Die Bodenplane bietet hier zusätzlichen Schutz und bei aufblasbaren Matten obligatorisch.

    Ein weiter Nachteil ist der Preis. Die Aufblasbaren matten kosten gerne mal 4x so viel wie eine Evazotematte.

    Hier kann man an der Länge sparen. Maximal die eigene Körperlänge sollte die Matte haben. Der Kopf liegt auf einem Kissen (Rucksack oder Kleidung in einem Packsack) und das muss nicht zwingend auf der Matte liegen. Je nach Schlafverhalten braucht man auch nicht die komplette Länge. Das gilt besonders für Seitenschläfer.

  • Kleidung:
    Für die Kleidung muss jeder schauen, was einem liegt. Es sollte aber schnell trocknend sein. Wolle, synthetische Stoffe, Wolle-Synthetik-Mischgewebe oder Baumwoll-Mischgewebe (hoher Synthetikanteil) sind meiner Meinung nach am besten geeignet.

    Eine Kopfbedeckung ist für mich obligatorisch auf Fernwanderungen und diese muss kapuzentauglich sein.
  • Unterkunft:
    Zelt oder Tarp? Je nach Einsatz! Fast immer reicht ein Tarp mit Bodenplane/Poncho. Die Platzwahl gestaltet sich einfacher und das Gewicht und Packvolumen ist niedriger. Rechnet man schweren Unwettern oder Insektenplagen (Gnitzen, Sandfliegen, Stechmücken, etc..) ist ein Zelt eventuell ratsamer. Auch ist es in einem Zelt in der Regel wärmer. Wo man nicht auf dem Boden schlafen kann, muss man auf Hängematten ausweichen.

    Schutzhütten sind kein Tabu, sondern bieten Möglichkeiten die man in Zelt und Tarp nicht hat, da sie in der Regel trocken sind. Aber Vorsicht vor Nagern! Vorräte aufhängen, sonst kann es passieren das man Löcher in der Ausrüstung hat und ein Teil des Essens unbrauchbar ist.
  • Erste Hilfe:
    Hier gibt es nichts zu sparen oder zu improvisieren. Im Notfall braucht man richtiges Material. Improvisieren sollte man zwar können, aber man sollte nicht darauf angewiesen sein.

    Für die Aufbewahrung des EH-Materials nutze ich eine transparente wasserdicht verschließbare 2,4l Box. Diese schützt das Material vor Wasser und Dreck, sowie physikalischer Beanspruchung. Zerdrückte oder aus dem Blister gedrückte Medikamente nutzen wenig. Genauso wie unsterile Materialien. Man sieht auch direkt, wo was ist. Die Box ist schwimmfähig.

Um das Packvolumen zu reduzieren kommt alles in wasserdichte Packsäcke, außer Sachen die schon einen eigenen Packsack haben. Besonders Sachen, die trocken bleiben sollen kommen in den wasserdichten Packsack. Muss mit Regen und Wasserdurchquerungen gerechnet werden, packe ich den gesamten Inhalt zusätzlich noch mal in einen großen wasserdichten Packsack, also einen Packliner. Bei langen Touren mache ich das immer, denn es hat sich bewährt. In nasser Kleidung, im nassen Schlafsack schlafen ist auf vielen Ebenen eine schlechte Sache.

Essen und Trinken
Trinken und Essen ist das wichtigste bei autarken Fernwanderungen - in der Reihenfolge.

Wasser muss einfach nur sauber sein. Den kompletten Wasserbedarf mitzuschleppen ist unsinnig. 2 Liter für den Tagesmarsch sollten es sein. Zusätzlich sollte man Morgens vor und Abends nach dem Marsch ausreichend trinken. Lässt es die Umwelt zu, braucht man nur eine Tasse und trinkt direkt aus dem Bach und spart sich die Schlepperei. Das geht aber nur da, wo Trinkwasser fließt, z.B. in der Wildnis wo keine Industrie oder Landwirtschaft ist. Auf jeden Fall sollte man sich mit Wasseraufbereitungsmethoden befassen.

Alles Essen muss mit genommen werden, denn zum Fischen, Jagen oder Sammeln wird nicht genug Zeit bleiben. Das Essen muss alle Nährstoffe (Fett, Eiweiß, Zucker) abdecken. Es muss viele Kalorien, wenig Packvolumen, wenig Gewicht und in der Zubereitung wenig Brennstoffverbrauch haben.

Man muss so genau wie möglich die Rationen berechnen und ein bis zwei Tagesrationen zusätzlich einplanen.

Essen das schmeckt, hebt die Moral. Daher sollte man kreativ sein und sich Sachen einpacken die schmecken und man gerne isst. Essen kann aus einem sche** Tag einen guten Tag machen.

Beispiel für eine Tagesration
  • Müsli + Vollmilchpulver + Sojaeiweißpulver = ~140g
  • Trailmix-Variationen ((Salz-)Nüsse, Trockenobst, Schokolinsen) = ~350g
  • Couscous + Geschmack (Fertigsuppe) + Sojaeiweißpulver= ~200g
  • Basisches Mineralgetränkpulver = ~30g
  • Öl = ~30g
  • Gesamt = ~750g

750g x Tage + Zusatzration (750g) + "Moralbooster" (z.B. Würstchen, Speck, Beef Jerky, Fertigsuppen, Fertigdessert, Schokolade) (~270g)

14 Tage = 11,52 kg

Das Packvolumen und -gewicht ist hierbei auch super.

Ein Denkanstoß zum Essen: Man bedenke das jeder gesunde normal gewichtige Mensch, bei normaler Tätigkeit, 40 Tage und mehr ohne Essen auskommen kann. Wenn man also seinen Tagesbedarf nicht komplett deckt, ist das nicht so schlimm. Der Mensch ist dafür gemacht, effizient seine Nährstoffe zu nutzen. Es ist nicht möglich mit dieser Tagesration zu verhungern. Ich bin mit dieser Ration nicht hungrig.

Das Müsli und das Abendessen werden mit kochendem Wasser übergossen und quellen gelassen. Somit muss nur Wasser zum Kochen gebracht werden, was Zeit und Brennstoff spart.

Zum Müsli und Abendessen gibt es einen Schluck Öl, um die Kalorien zu erhöhen. Klingt komisch, schmeckt aber. Das Öl muss sicher transportiert werden, z.B. in einer Trinkflasche und immer gewissenhaft verschlossen werden. Zusätzlich diese in eine wasserdicht schließende Tüte geben.

Ein Mineralgetränk am Abend hilft sehr bei der Regeneration.

Hygiene und Pflege
Man ist permanent mit Schmutz in Kontakt. Schmutz kann aus kleinen Kratzern fiese Entzündungen machen. Daher sollte man sich auf Tour regelmäßig waschen. Überall.

Fuß- und Fingernägel kurz halten. Mit langen Fußnägeln kann man sich die Socken durch scheuern. Generell sammelt sich dann einfach weniger Dreck.

Tägliches Zähne putzen ist ein muss. Entzündungen im Mundraum sind sehr schlecht.

Als Alles-in-Eins-Creme nutze ich Sonnencreme.

Es ist eine Wohltat sich die Füße abends zu waschen und dann einzucremen. Man beugt damit auch Blasen vor. Ich benutze zum Eincremen der Füße Baby-Popo-Creme (Kaufmanns Haut und Kindercreme in der Tube oder Lavera Baby & Kinderpflege). Wichtig ist, dass die Füße trocken werden und nachts trocken bleiben. Die Baby-Popo-Creme verhindert Hautreizungen und fördert die Regeneration.

Bushcraft und Survival
Fernwandern bedeutet draußen zu leben. Wie auch bei Bushcraft und Survival. Wer improvisieren kann und weiß wie er aus gefährlichen Situationen heraus kommt oder weiß diese zu vermeiden, wird sicher ankommen. Das Aneignen von Bushcraft- und Survival-Techniken und das Verinnerlichen durch wiederholtes Üben ist sehr wichtig.

Schlusswort
Sicherlich lässt sich viel mehr ins Detail gehen und ich habe bestimmt auch was vergessen. Ich will es aber hierbei belassen. Wer Fragen hat, darf sie mir gerne stellen.

Thema wurde editiert Isomatte nachgetragen
LG,
Benedikt

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 15:30

Sehr guter und durchdachter Beitrag! :gb
Ich bin in fast allen Punkten genau deiner Meinung, aber bei der Ausrüstung hast du meiner Meinung nach einen sehr wichtigen Teil vergessen.

Ohne eine wirklich bequeme Iso Matte egal welcher Form oder Bauart, habe ich, gerade auf einer längeren Tour wenig Spaß.
Klar kann ich auch auf einer 4mm BW Faltmatte "schlafen" ohne zu erfrieren aber alleine darum geht es ja nicht. Guter Schlaf ist für eine gute Regeneration das wichtigste. Besonders bei langen Unternehmungen addieren sich Müdigkeit durch unruhigen Schlaf und eventuelle Rückenschmerzen bis man irgendwann nur noch völlig knülle ist.

Kann aber auch sein das ich mit zunehmenden Alter einfach verweichlicht bin... ;)

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 16:04

Ich bin in fast allen Punkten genau deiner Meinung, aber bei der Ausrüstung hast du meiner Meinung nach einen sehr wichtigen Teil vergessen.

Ohne eine wirklich bequeme Iso Matte egal welcher Form oder Bauart, habe ich, gerade auf einer längeren Tour wenig Spaß.

Oha, ja das stimmt. :eek Das Trage ich nach. :wallbash

Jetzt ist es drin :D
LG,
Benedikt

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Mittwoch, 20. Dezember 2017, 23:24

Ich trage aus beruflichen Gründen täglich schwere Stiefel und habe daher zum Thema der Fußpflege eine vielleicht blöde Frage, aber dennoch beschäftigt sie mich, wenn ich abends aus den Stiefeln steige und mir wie du es tust die Füße behandel, wie gehe ich im Feld mit den schweissnassen Stiefeln um ? Die Creme verhindert zwar Blasenbildung aber dass auch nur im trockenen Schuhwerk, wenn der Rest nass ist, hilft alle Creme der Welt nicht. Ersatzstiefel kommen in meiner Schuhgröße nicht mal im Ansatz in Frage (50)
Daher wie behandelt man einen notorischen Schweissfuß bzw sich selbst wenn das Schuhwerk nass wurde. Abgesehen vom Wechsel zu trocknen Socken? Habe gehört Babypuder soll helfen hab ich aber nie probiert.

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 09:38

Da habe ich keine Erfahrung mit. Ich kenne einen extremen Schwitzer, der hat immer Wechselkleidung dabei. Er wechselt sobald er sein Shirt durchgeschwitzt hat. Paul, vom Blog Junglecraft, empfiehlt Wollsocken. Die gäben das beste Fußklima bei permanent nassen Füßen. Vielleicht nimmst du Feinstrick Arbeits- /Norwegersocken mit 80% Wolle und dicker Frotteesohle. Sofern du mit schweren Stiefeln Forstgummistiefel meinst, hilft da nur lüften. Vielleicht kannst du in der Pause auf Clogs wechseln und den Innenstiefel oder die Einlagen raus holen zum Trocknen. Kurz: Was besseres als Socken wechseln und Lüften fällt mir zusätzlich nicht ein.
LG,
Benedikt

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 18:28

Ich trage die Haix Mountain Trekker was Hohe Lederstiefel mit Schnittschutzeinlagen sind, die tragen sich vom Komfort wie Hausschuhe, aber nach max. 2 Tagen auf Tour sind die für min. 1 Tag als Aquarium zu gebrauchen. Schade dachte da wüßte jemand, etwas was ich noch ausprobieren könnte. Danke für die schnelle Antwort.

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