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caferacer

Grill Sergeant

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Mittwoch, 25. Mai 2016, 14:53

BowDrill , welches Holz verwenden

Möchte mich mal am BowDrill versuchen und frag mich welche Holzkombis am besten funktionieren

--> also eine gute Kombi Spindel/Bohrbrett die es einem Amfänger leicht macht ein Glutnest zu erzeugen :winken

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2

Mittwoch, 25. Mai 2016, 15:30

Spindel halt härter als das Bohrbrett, oder gleich. Weide ist ganz gut, vorausgesetzt du findest was trockenes. Geht aber mit jedem Holz wenn auch ungleich anstrengender.

Es ist in jedem Fall schweißtreibend, deshalb mach ich im Sommer, wenn Sonnenschein immer mit der Lupe, hat auch was ;) .

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caferacer (26.05.2016)

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Mittwoch, 25. Mai 2016, 20:44

Meine beste Kombination ist Pappel auf Pappel. Egal, was für eine Pappel, ob Schwarz- oder Graupappel. Die Spindel darf auch gerne etwas länger sein, so 30 - 40 cm.
Ich kriegs auch hin mit Buche auf Fichte. Fichte ist das einzige Nadelholz, was zu diesem Zwecke taugt. Alle anderen haben zuviel Harz.
Eine interessante Kombination ist die Beifußspindel auf Weidenbrett. Das dauert etwas länger beim bohren, erzeugt einen scharfen Geruch dabei, bringt aber ausreichend Abrieb und viel Hitze und funktioniert vergleichsweise zuverlässig. Aber: Die Beifußspindel muß gut verholzt sein, also erst in ein paar Monaten ernten, ziemlich dick, weil sie beim trocknen schwindet, und sehr kurz. Etwa 10 - 12 cm. Außerdem muß das Bohrloch im Brett unbedingt dem Durchmesser der Spindel angepaßt sein, die Spindel ist ja mit Mark weich gefüllt und kann sich kaum ins Brett hineinbohren.
Und jetzt viel Spaß beim experimentieren!

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caferacer (25.05.2016)

caferacer

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4

Mittwoch, 25. Mai 2016, 23:09

Dank euch beiden

Weiden und Pappeln sollte ich hier im Auwald genug finden ,Fichte gibts hier fast keine

werd mich am WE mal am Bowdrill versuchen

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Freitag, 27. Mai 2016, 21:17

Also ich habs bisher nur mit zwei gleichen Hölzern jeweils probiert.
Hasel auf Hasel geht auch noch ganz gut, oder eben Fichte.
Pappel ist ja sehr bekannt dafür, gut zu funktionieren, habe ich selber aber noch nicht probiert.
Grundsätzlich solltest du meiner Erfahrung nach die Finger von harten Hölzern lassen. Also Buche, Eiche, usw. sind nicht so toll, zumindest als Brett.

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Samstag, 28. Mai 2016, 15:02

Was du mal versuchen kannst, ist mit einer Haselspindel direkt in einen trockenen Zunderschwamm zu bohren.
Das geht viel einfacher als in Holz und hat über dies den Vorteil, dass der Zunderschwamm selber die Glut quasi endlos lange am glimmen hält.

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Samstag, 28. Mai 2016, 16:42

Hasel auf Holunder geht ganz gut. Allerdings leidet da das Brettle schon.

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Samstag, 17. September 2016, 23:37

:lagerfeuer also ich verwende folgende Hölzer als Spindel 1. Hasel 2.Fichte und 3. Pappel als Brett ist wie beschrieben Weide , Holunder,Linde und Pappel .ich hab hier eine Anleitung zum Bau eines Bowdrill-Griffstück eingestellt was das feuerbohren noch einfacher macht.Zum Feuer "anblasen" üben wenn du keine Möglichkeit hast ein Naturzundernest zu machen , bietet sich Jute an , gibt's als Rolle 5-8cm breit und ein paar meter lang und Dichtungshanf aus dem Baumarkt , damit die ersten Erfolge sich einstellen als o viel Spaß beim Feuer bohren... :winken
»korrosiv« hat folgende Bilder angehängt:
  • Zunda.jpg
  • mein-feuerbohrset.jpg

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Sonntag, 18. September 2016, 00:58

Linde auf Linde geht auch sehr gut. :lagerfeuer
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Samstag, 4. Februar 2017, 13:00

Holzkombis zum Feuerbohren

Ich hab da hier mal eine Liste zusammengestellt, mit denen ich bisher Erfolg :lagerfeuer beim Feuerbohren hatte. Vielleicht hat der eine oder andere ja Lust, sich was herauszupicken und auch mal das Glück versuchen :D .

Spindel auf Brett
Hasel auf Linde, Zunderschwamm
Pappel auf Pappel (bisher die beste Kombi)
Linde auf Linde
Buche auf Fichte, Weide
Weide auf Weide, Pappel
Fichte auf Fichte
Beifuß auf Weide

Die Liste wird fortgesetzt, vorausgesetzt, ich habe weiter Erfolgsmeldungen. Hölzer, mit denen ich es nicht geschafft habe, lasse ich weg. Darunter befinden sich Arten wie Mahonie, Robinie, Eiche... Was halt hier in Köln so wächst. Sinn des Ganzen ist, sich die Möglichkeiten herauszusuchen, die in der Umgebung auch wirklich vorhanden sind. Was nutzt die Fähigkeit zum Feuerbohren mit Buche auf Fichte (hier in Köln sehr häufig), wenn man sich in einem Linde-Ahorn-Wald befindet? Also Leute, experimentiert ruhig mal mit ein paar verschiedenen Kombis herum.

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Sonntag, 5. Februar 2017, 16:13

Im Auwald dürftest du auch Erle haben, nehm ich auch gerne als Spindel, vor allem, da immermal ein am Baum getrockneter Ast dabei ist, sehr praktisch.
"Die Natur kümmert sich nicht um die Menschen, welche sich nicht für sie interessieren. Aber denjenigen die es tun, denen gibt sie alles, was diese brauchen." Sylvain Tesson: In den Wäldern Sibiriens

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Sonntag, 21. Mai 2017, 18:17

Weitere funktionierende Holzkombis sind:

Spindel auf Brett
Erle auf Erle (das Erlenbrett ist schnell durchgebohrt, schnell gute Glut)
Hasel auf Pappel
Pappel auf Weide (dauert recht lange, nicht zu hohe Drehzahl)

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Sonntag, 21. Mai 2017, 21:15

Ein gutes Druckstück aus einem Stein erleichtert das Feuerbohren erheblich.
Gefunden oder als Halskette gebastelt.


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Mittwoch, 7. Juni 2017, 20:57

Wie siehts aus mit Birke, hat da jemand Erfahrung mit?
Einige Male hats bei mir funktioniert, andere Male gar nicht - der Abrieb war zwar sehr schwarz und viel, hat sich aber schlecht bzw. gar nicht entzündet.
Würde mich über Eure Erfahrungswerte freuen!
VG MadFly

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Donnerstag, 8. Juni 2017, 19:50

Mit Birke hab ich es auch versucht und bin auch nicht weit damit gekommen. Viel Qualm, viel Abrieb, aber keine Glut. Dafür ist das Bohrbrett sehr schnell durchgebohrt. Wenn ich ganz langsam anfangs gebohrt hatte, sah es immer recht vielversprechend aus. Trotzdem war das Ergebnis null.
Ich führe das auf die Eigenschaft der Birke zurück, daß das Holz zu gammeln anfängt, wenn es nicht geschält wird. Die angesiedelten Mikroorganismen tun dem Holz gar nicht gut. Es qualmt dann extrem stark, vermutlich ist das der Grund für die Schwierigkeiten. Ich wollte mal versuchen, frisch gefällte Birke zu entrinden und zu trocknen und speziell dieses Holz dann für Feuerbohrversuche zu verwenden. Mit den üblichen Fundstücken aus dem Wald mit Rinde geht es jedenfalls kaum.

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Dienstag, 20. Juni 2017, 11:05

Danke für Deine Rückmeldung! Ich bin schon fast verzweifelt mit der Birke, eigentlich siehts immer so aus, als ob es angehen müsste, aber es ist wie Du schreibst - viel Abrieb, Unmengen an Rauch aber keine Glut. Wenn ich dass selbe Bild mit anderem Holz habe, kann ich eigentlich immer sicher sein, dass ich aufhören kann mit bohren. Hier ist die Birke offensichtlich eine Ausnahme...
VG MadFly

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