Posts by Aurora

    Definiere besser.

    Eigentlich so wie ich es geschrieben habe. Im direkten Vergleich: Welcher Lock ist "wertiger", stabiler, eben besser ;)
    Dass die Feststellung generell der Schwachpunkt von Foldern sind, ist mir schon klar, aber wir waren uns ja sowieso einig, das für 95% oder mehr der anfallenden Arbeiten draussen/unterwegs ein Victorinox reichen würde.
    Die etwa 5% die eventuell im Fall der Fälle eintreten könnten-kompensiere ich mit meinem Kopf ;)


    denn der Schwachpunkt sind Lagerung und
    Feststellmechanismus.

    Angenommen, es würde auf eine Entscheiduung zwischen dem Gerber und dem Benchmade rauslaufen, welches hat den besseren Feststellmechanismus? Was ich dem was Reef so geschrieben hat entnehme, ist der Axis Lock so ziemlich das beste was es auf dem Markt gibt.
    Eine schnelle Preisrecherche hat ergeben, dass das Gerber im Durchschnitt ein bischen weniger oder gleichviel wie die günstigste Möglichkeit vom Benchmade kosten würde. ein "paar" Euro Mehrpreis wäre mir ein besserer Lock wie der vom Benchmade schon wert, sofern er das ist.

    Aloa.


    Erstmal Dank, für den kurzen, kompakten Rechtsaspekt. Sowas und genau in dieser kurzen Form wollte ichs wissen-aber bitte nicht mehr!


    Im moment siehts so aus, wenn benchmade, dann das Griptilian 551.


    Ansonsten lässt mich Svörd auch nicht locker-schon allein deswegen weil neuseeländischer Hersteller und ich im Moment einen kleinen Swannie-Hang hab.
    Was ich mich bezüglich Svörd frage:
    - der Stahl wirkt etwas:"rostig"-"dreckig"-hat das irgendeinen Nachteil?
    - das Messer gibts mit Plastegriff für rund 20€ beim Importeur in D. Ein super Preis.
    Allerdings frag ich mich folgendes: ein Hersteller, der angibt die Teile im eigenen Land zu produzieren (Neuseeland), die Teile um die Halbe welt schippern kann und dann immer noch "nur" 20€ dafür verlangen kann, und dabei vermutlich noch Margen haben will-? es macht mich stutzig, da schon der Billigste china Import fast teurer ist..
    Ok, Mora und opinel sind auch billig..wo produziert mora nochmal gleich?


    Raven :
    Danke für den Tip mit dem Gerber aber kannst du bitte
    "Es gibt hin und wieder Berichte zu Härtefehlern, bei mir war aber alles
    prima. Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass das Messer afaik keine
    Metallplatinen hat
    "
    für mich als messer kasperl übersetzten was das heist?


    Aurora : Ich versteh deine Frage nicht so ganz. Wofür ein Messer da ist, weißt du ja sicher. Necknives bezeichnen eine Art Messer, die man um den Hals trägt. Viele tragen so ihr EDC.

    Die Frage ziehlte dahingehend ab, was ein necknife "speziell" kann, was zb. ein einfacher Folder wie ein Victorinox nicht könnte. Ich geb zu, die Frage ist von der Allgemeinheit eher weniger zu verstehn, sondern nur eher vom threadersteller, er wird schon wissen. ;)


    Über ein Forum "Messertips" zu geben oder sich einzuholen endet zumeist in endlosen Grundsatzdiskussionen über Stahlsorten und Vorzüge irgendwelcher Anschliffe usw usw.

    Da geb ich dir definitiv recht, macht vermutlich wenig Sinn.
    Vor allem da mancheiner hier ziemlich doppelbödig "argumentiert" :unschuld
    War vermutlich ein Fehler das Ganze..


    Quote

    Warum grad bei Messern oft so ein Wortdiskurs

    Kann ich dir auch nicht sagen, vor allem Da ich mich nicht auskenn mit der Materie. Ich schätzte es ist halt ein scharfes und schnitthaltiges Thema...muhahaha.


    Quote

    BM bezieht wie weiter unten ausgeführt seine Klingen aus China, da die
    Messer dann in den USA montiert werden dürfen sie als "Made in USA"
    verkauft werden.

    Wieder was dazugelernt. Vermutlich dürfte es dann wirklich schwer werden, einen Hersteler zu finder, der seinen Stahl nicht aus Chnina importiert, oder?


    Quote

    Im Grund gibts nur einen Punkt der wirklich wichtig ist: Wo und Wann wil ich das messer dabei haben?

    Tja ich sag mal so: was sollte ich in der Großstadt mit einem Messer? Und wenn ichs mal dabei hab, isses im Rucksack weit unten verstaut, und gut is..


    Ich seh mittlerweile (neben den ursprünglich genannten) eher folgende Punkte für mich als wichtig:
    - Es sollte relativ leicht sein
    - eine federunterstützte Öffnung kann auch Nachteile haben
    - nicht extrem schwierig oder mit teurem UAfwand zu schärfen.

    -Victorinox:
    Brauchbare Teile die sicher ihren Zweck erfüllen. Hatte ich in meinen Jugendjahren. Aber ich find da ganze zusatz zeug für mich unbrauchbar-und eher hinderlich- Was ich nicht brauch, kann mir unterwegs nicht kaputtgehn und behinderlich sein. Ausserdem liegen die Dinger mir überhaupt nicht gut in meinen Griffeln-von dem her. Klares Nein!


    Ich brauche wiegesagt nur Klinge.


    Vom Barrage bin ich wieder abgekommen, war ja von Anfang an nur als Idee-ist aber wirklich over top und nicht zuletzt doch teuer.
    Ausserdem die Springfederöffnung ist unter umständen vielleicht nicht so optimal


    Trotzdem fänd ichs gut, wenn man von der sich anbannenden Grundsatzdiskussion wieder abkommt- Klar was man hier einsparrt, kann man anderswo ausgeben-stimmt schon und bin ich dafür. Konsequenterweise in weitere Folge bräuchte aber dann niemand irgendwas extra kaufen, denn mann könnte ja ebenfalls einfach sein Küchenmesser mitnehem-plakativ tragen braucht man es ja sowieso nicht eigentlich- und fuzen tuts sicher auch.
    Von dem her-Standpunkt klar-weiter Diskussion diesbezüglich führen zu nichts.


    Und ich bleib dabei: ich will nix allzu fragiles, ein bisschen Spielraum in der Klingestärke und im Festtellmechanismus will ich einfach, -aber ehrlich gesagt nicht mehr begründen warum. Eine typische Forumskrankeit ist, dass man alles und nichts begründen muss...


    Und danke für die weiteren Vorschläge.

    Erstmal Danke für die vielen Inputs, Meinungen Kritiken!!


    Svörd sieht
    interessant aus. Gibts die Teile auch mit Plaste-Griff?Ich hatte
    vergessen zu erwähnen, das ich keinen Holzgriff will!!
    Allerdings:wie stabil ist die Klingenfeststelleung? sieht etwas zu simple aus?



    Reef : die Griptilian Serie sieht interessant aus. Ist die ebenfalls made in US?
    Alllerdings wird da glaub ich nur noch der 154 Stahl verwendet hab ich gelesen
    Ich hab so einen einfachen Victorinox "Stift", auf der einen Seite Magnesium Stab, auf der anderen Seite dieses "Keramik-V" (Tschuldigung, ich kenn mich wirklich net so gut aus..). Kann dieser Stahl damit geschliffen/geschärft werde oder brauch ich so ein "Lansky-Diamantenschärfer"?



    Das Messer ist aber definitiv nicht §42a WaffG konform.

    Ist das wegen der Federunterstützten Öffnung oder weil generell Einhandmesser? Kenn mich da echt net aus...


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    Ich glaube das Benchmade ist schlichtweg Overkill. Ganz ehrlich,das was
    du angegeben hast kann man auch locker ein feststellbares Schweizer
    verwenden

    Das ist ein berechtigter Einwand und hat sicher seine Richtigkeit!!!
    Aber ich sag mal so: Ich trau mich zu sagen 90-95% der Arbeiten die anfallen, egal von wem hier oder anderswo, könnten mit besagten Victorinox erledigt werden, wenn man wirklich ehrlich ist! Dennoch haben viele hier oder anderswo einige Messer in allen Variationen, lang kurz, Spezialanfertigungen, necknife-Kampfmesser, etc,etc.. Und Raven, auch du hast nicht nur ein Messer ;) Ich will jetzt nicht darüber urteilen, für wen was jetzt wirklich notwendig ist, das spar ich mir und würde diese Diskussion zum Entgleisen bringen.
    Aber: Ich habe im Moment kein Messer. Mein fixed, das für mich definitiv unpraktisch war, habe ich schon länger verkauft, meinen kleinen Folder meiner Freundin geschenkt, da sieh überhaupt kein Messer hat.
    Ich suche im Moment also genau ein Messer, praktischerweise einen Folder, da dieser wenige plakativ getragen werden kann.
    Dieser Folder kann, muss aber nicht mehr können, als ich wirklich benötige! Oder anders gesagt. Ich will lieber nur ein Messer, das etwas vernünftiger ist, will heisen etwas robuster ist, etwas Reserven in der Klingenstärke hat. Ob das wirklich notwendig ist, k.A, ich bilde es mir halt ein. Deshalb darf der Folder,muss aber nicht, auch mehr als 30€ kosten.
    Dennoch, es muss nicht das Barrage 580 sein, vielleicht ist es wirklich der Overkill.
    Es muss auch nicht zwangsweise Benchmade sein. Benchmade gefällt mir halt ganz gut und macht einen guten Eindruck.





    Ich fürchte ich muß dir da einen Zahn ziehn. Das "Made in Amerika" kannst du knicken. BM läßt fast die gesammte Produktpalette in China fertigen. Nur die Messer der Premium-Klasse sind Made in Amerika (bzw werden in den Usa montiert). Außerdem ist Made in China was messer namhafter Firmen abgeht kein Makel mehr sondern fast schon ein zeichen für Qualität. Viele der großen oder bekanntern Hersteller beziehn fertige Messer oder Klingen aus China.

    1. Das Barrage wird bei mehreren Shops mit made in USA vermerkt. Selbstverständlich könnten diese Shops alle lügen, aber.....
    2. Es geht nicht um Qualität, sondern um Produktionbedingungen/Standards. Aber lies dir bitte nochmal meinen Ursprungsbeitrag durch!
    Ich will diesbezüglich keine Diskussion, werde sicher auch nicht weiter drauf eingehen!! Da sonst die Diskussion völlig entgleisen würde.
    Respektiere das einfach!




    Die 100 Euronen setze ich lieber für eine weiteres Wochenende ein.

    Das vermutlich rationalste Argument! Sowas kann ich immer nachvollziehen! Wie gesagt, es ist noch nichts fix, ich lass mich gerne "überzeugen", aber wie ich schon worhin erwähnte: Ich will einen vernünftgen Folder mit etwaigen Reserven,der reicht für mich. Ich brauch nicht 10 verschiedene Messer- nur eines und das darf, muss aber nicht, etwas mehr als 30 € kosten ;)

    Vorweg: Ich weiß, Messer sind ein heikles Thema, ich versuche und ersuche
    deshalb um eine rationale Diskussion!


    Nachdem ich bisher immer meinte, ich müsse ein Fixed für meine touren mitnehmen und auch danach auf der Suche war, bin ich mittlerweile davon überzeugt das ein ein vernünftiger Folder vermutlich 95% (wenn nicht mehr) von dem erledigt, was bei mir so einfallen würde
    wei zB.
    - einfache Schnitzarbeiten
    - Lebensmittelbearbeitung
    - Späne von Totholz runterschären
    - essbare Flora von ihrem Umfeld trennen
    - im Notfall etwas durchschneiden (Seil,Zeltwand,etc...)
    - den üblichen Kleinkram
    kein Batoning, um das Modewort zu gebrauchen
    --> deshalb Folder. Im Notfall ergänze ich es mit einem Mora oder dergl.


    Warum Benchmade Barrage 580 ?


    - eine für mich gute Klingenlänge
    - eine brauchbare, nützliche Klingestärke
    - guter Stahl (?)
    - und für mich ein mittlerweile wichtiger Aspekt: nicht made in Fernost, sondern made in USA. Ich versuche mittlerweile auch bei anfallenden AUsrüstungsgegeständen wenn möglich darauf zu schauen, dass es unter fairen Produktionbedingungen, also nicht Fernosr, gemacht wird. Ich lege Wert darauf. Bitte ausdrücklich keine Diskussion diesbezüglich!


    Benchmade scheint mir ein gute Firma zu sein, was ich bisher über dieses Messer speziell gelesen habe, war durchwegs positiv. Es scheint sozusagen das Bindeglied zwischen fixed und Folder zu sein, eigentlich genau das was ich suche.
    Ich würde es für ca 100€ aus dem Ausland beziehen könne. Ich weiß, das ist nicht gerade billig für einen Folder, aber für ein Messer mit o.g Attributen made in USA wäre es mirs wert-sofern nichts gravierendes (Technisches ) dagegenspricht.
    Und ja, mir gefällt es auch, das geb ich zu.
    Einziger Nachteil, was ich gehört habe, soll sein das der verwendete Stahl nicht leicht zu schleifen sei?? Bitte um AUfklärung!


    Ansonsten:
    -kennt jemand das Tei aus eigener Erfahrung?
    - gibt es (anwender)technische Gründe die gegen das Teil im Sinne von meinen Vorstellungen sprechen?
    - etwaige Fehlkonstruktionen bekannt?


    Falls das Teil nicht zu empfeheln ist, bitte gleich um Nennung möglicher Alternativen die o.g Kriterien entsprechen.


    Danke


    Edit: Nein, ich kann das Teil nich befummeln, da es in meiner Nähe keinen Händler gibt der es hat, zumindest nicht meines wissens nach

    Nur die Ruhe. hat sich erledigt.Hab ne Pn bekommen.
    Wusste nicht, das sowas nicht öffentlich diskutiert werden will.
    Und nein, ich lese nicht jeden Beitrag hier, deshalb weiß ich in diesem Fall auch nicht wer was wann irgendwo mal gesagt hat.
    War mehr zufällig, dass ich über diesen Faden gestolpert bin, messertechnisch bin ich wiegesagt nicht so versiert,

    Darf man wissen, wieviel man für so ein Teil berappen muss?
    Ich hab sogut wie null Ahnung von Messern, aber es gefällt mir:kein Carbonstahl, full-tang , vernünftige Klingenlänge (wie ange eigentlich?) und Kunstoffgriff.
    Naja, vermutlich würd mich der Preis vom Stuhl werfen...

    Natürlich, richtig Dunkel wird man in unseren Breiten eher schwer finden. Das Ganze tut aber nichts zur Sache.


    Es wird genügend dunkel, dass sich das Auge erstmal umstellen/adaptieren muss bzw. die Orientierung ohne Hilfsmittel eine Herausforderung ist, darum gehts.
    Was mich an dem ganzen Versuch/Erlebniss fasziniert hat, ist wie wenig man doch eigentlich den Menschlichen Sinn(esorganen) bzw. Fähigkeiten zutraut..zu Unrecht
    statdessen schleppt man lieber ein Haufen Gerödel mit um alle möglichen und unmögliche Eventualitäten abzudecken bzw, damit menschliche Fähigkeiten versucht zu kompensieren. So ist zumindest mein persönliches Faszit.
    Klar, wenns bei mir mal ernsthaft länger abseits und weitweg geht, hab ich auch ne Stirnlampe dabei-es ist jedoch gut zu wissen und es ausgetestet haben, dass es auch ohne geht.

    Neulich:
    In einem mir bekannten Gebiet:
    Wetterlage:gefrohrener Eisregen, je nach Lage (Höhe) Schnee (etwas) oder nicht (war wirklich ein seltsames Wetter) und NEBEL. Märchenwald trifft es sehr gut.


    Ich war wiegesagt in einem mir großteils bekannten Gebiet unterwegs, start so gegen frühen Nachmittag. Mit dabei hatte ich die üblichen Dinge, die ich in einem zivilisationsnahen Gebiet das mir bekannt ist, immer dabei Habe: Handy, Feuerzeug, und ein kleines Klappmesser-mehr (brauch ich ) nicht.
    Als ich mich dann auf den Rückweg machte, überraschte mich die Dunkelheit, die durch den kontinuierlich tief hängenden Nebel schleichend eintraf.
    Ich befand mich zwar in einem mir grundsätzlich bekannten Gebiet (natürlich kannte ich aber nicht jede Ecke), das nich zivilisationsfern war, dennoch war ich überrascht, wie schnell sich bekanntes in Unbekanntes verwandelt durch Nebel und Dunkelheit-
    Das Auge war anfänglichs etwas "irritiert" da ich schon länger nicht bei Dunkelheit in Wäldern unterwegs war und mich orientieren musste, somit war es etwas erstmals ein kleine Herausvorderung in den teils steileren und rutschigen Gelände vorwärtszukommen.
    Ich dachte anfänglich, vielleicht ein leuchtendes Handy oder ein Feuerzeug oder eine kleine Fackel als Hilfsmittel zu nehmen, verwarf diese Idee allerdings wieder recht schnell, da ich es eigentlich ziemlich spannend fand-komplett ohne technische Hilfsmittel, sondern nur anhand dem was rundherum war, sich im Dunkeln zu orientieren.
    Es ist überraschend, wie schnell sich das AUge auf die jeweilige Umgebung einstellt. Teilweise Vorhandene Schneeflächen sowie vereiste Äste boten eine relativ gute Orientierungs Hilfe-der Himmel was anfänglichs vernebelt und Dunkel.
    Bei Passagemn, wo fast kein Schnee vorhanden war-orientierte ich mich an etwaigen Konturen von Ästen oder Bäumen-was ein langsameres Vorankommen bedeutete. Bei rutschigen Schlammpassagen kam ein Vortasten mit den Händen noch zusätzlich hinzu.
    Und zuguterletzt, riss dann der Nebel noch etwas auf und der Mond kam hervor-was die Sache natürlich erheblich vereinfachte.
    Ich kam unbeschadet am Ziel an.
    Ich finde solche Erfahrungen sehr interessant, sie schärfen Sinne, die durch die Annehmlichkeiten der Zivilisation zum Teil völlig auf Eis gelegt waren-und zeigen, das technischer Schnickschnack zwar ein Nice zo Have, aber oft nicht unbedinbgt erforderlich sind bzw, dass ein "Rückschritt" zu minimalen, ursprünglichen Methoden, manchmal ein "Fortschritt" in Sinne von Berreicherung sein kann. Bereicherung war diese Erfahrung auf jeden Fall.
    Natürlich sind solche Unternehmungen nicht ganz ungefährlich, in mir völlig unbekannten (alpine) Terrain oder dergleichen abseits von Zivilisation würde ich sowas erstmal nicht machen, aber ich denke hin und wieder so ein Trainig in bekannten Gebieten ist eine interessante Erfahrung.

    Aloa,


    hack mich kurz mal hier ein:
    kennt jemand die m65 von helikon tex?
    :http://www.camostore.de/HELIKO…65-FIELD-JACKET-1070.html
    Wäre noch relativ preisgünstig, und aus dem 50/50 Nyco Material (sogar mit innenfutter dazu)
    Einsatzzweck: nichts besonderes, eigentlich eher alltag (deshalb auch in schwarz)
    Gerne auch alternativen (aber eher nicht gebrauchte), Alpha Originalität ist mir wurscht, hauptsach relativ günstig, und wenn möglich aus dem 50/50 Nyco Material.
    Miltec und Konsorten Nachbauten kenn ich, sind zwar billig, aber 65/Poly 35/Cotton will ich in dem Fall nicht unbedingt.


    Danke.

    Ich kauf einmal einen ordentlichen für 200 € und gut ist. Von diesem "kaufen nur weil es billig ist" halte ich nichts. Man muss es nicht kaufen weil es im Angebot ist. Und Rucksäcke die so extrem viel günstiger sind wie bekannte erprobte gute Rucksäcke, können qualitativ einfach nicht gut sein.

    Da sein dir auch nicht verwehrt und ich Teile deine Meinung z.T.
    Allerdings sind die Dinger sowieso nicht für einen ernsthaften, mehrtätigen Touren-Gebrauch geschafft-auch wenns vom Hersteller so suggeriert wird.
    Ich hab mir vor einiger Zeit mal so ein 45Liter Aldi Teil gekauft, wobei 45 L bei meiner Größe wie 25 wirken..hauptsächliche für den urbanen Tages-Gebrauch und für etwaige kurze Unternehmungen draussen. Allzuviel erwarte ich mir nicht von dem Teil, das hatte ich allerdings vor dem Kauf schon gewusst.-Dennoch, um ihn in öffentlichen Verkehrsmitteln etc, also im Stadtgebrauch zu vernudeln, zahle ich keine 100-150 Euro für ein Markendaypack von Deuter, und wie sie alle heissen..
    Nicht falschverstehen: Ich hab einiges (sehr) teures/hochwertiges an Ausrüstung in meinem Besitz, und zwar da, wofür ich es als nötig erachte, allerdings als Daypack für den täglichen gebrauch sehe ich keine Verhältnismäßigkeit gegeben, dafür >100€ hinzublättern.
    Und für mehr taugt der Sack imo sowieso nicht.
    Tortzdem, auf lange Sicht ist es rausgeschmissenes Geld..da gebe ich dir recht, allerdings wärs es das auch wenn ich >100€ für die U-bahn etc vernudeln würde..Scheiß Dilemma, nicht wahr? ;)

    Sieht sehr körperbetont aus. Hast du da einen Seitenreißer, Klettleiste eingebaut, oder friemelst du dich da so rein?

    Also körperbetont-eher weniger, da täuscht wohl das Foto..ist definitiv eher ein sackartiger Schnitt, so wie n müllsack halt ..^.^
    Allerdings hab ich am oberen Ende den elatischen Zugcord soweit wie möglich zugezogen, vielleicht sieht das am Foto dann nach "annliegend" aus..bzw du darfst nicht vergessen, dass der Schlafsack zum Fussende schmal zuläuft.
    Seitenreißer, Klettleiste-Nein. Das Teil sollte so simpel und leicht wie möglich sein.Überlegt hab ichs, aber für meine zweck schien es mir nicht zwingend notwendig. Muss man halt bevor man raus oder rein will in den Sack einen Kurzen Moment fummeln..damit kann ich leben.

    Nichts aufwändiges, eher was simples-aber hoffentlich effektives. Ähnlichkeiten mit einem Müllsack sind nicht von der Hand zuweisen..haha.


    Hintergrund: Mein Daunenschlafsack hat ein relativ dünnes, dafür damfdurchlässiges, Aussenmaterial. Hat Vorteile-aber auch Nachteile.
    Nachteil: falls Kondens am Fussende im Innenzelt, oder von der Decke runtertropft, kann der Sack schon mal klamm werden. Und kondens hat man fast auf jeder tour irgendwann mal.
    Mein gedanke dazu: Warum nicht was minimalistisches, sozusagen ein Schlafsackkondom gegen Kondens, das bei Bedarf übergezogen wird,und wenn nicht, nicht wirklich ins Gewicht fällt. Also kein klassischer Biwacksack, mit xy schnickschnack.simpel, leicht, hässlich und funktionell..des passt schon.
    Da Meiner Erfahrung nach, wenn der Sack mal feuchtelt, das entwerder am Fussende oder bis max im Brustbereich (herabtropfendes Kondes) passiert.,wäre eine Hülle in ganzer Länge nicht nötig. Der Kopfberreich wird sowieso durch eine Armada an Kleidung (die auch als Polster dient) geschützt.


    Schnittmuster hab ich keines gemacht, alles Daumen mal Pi.
    Der Stoff stammt vonExtremtextil,leider gibt es den im Moment nicht mehr, alsokein link.
    Bei dem Stoff handelt es sich um ein beschichtetes Microripstopmaterial, dampfdurchlässig und bis zueinem gewissen grad wasserdicht (voll muss es ja nicht sein, das Teil soll ja ausschließlich im Innenzelt als Kondenschutz verwenet werden).
    Ich schätze,derStoff wäre irgendwo zwischen Pertex Quantum endurance und pertex endurance oder dergleichen anzusiedeln.
    Ansonsten hatte ich noch einen Cordstopper und elastisches Band, sowie seam-tape für beschichtetes Gewebe, mit dem die Nähte abgetapt urden, verwendet.
    Das wars, hier zum Ergebnis.
    3/4 length trashbag bivvy:



    Gewicht:160g!!




    Stoffinnenseite mit getapten Nähten.

    Quote

    Auch will ich die Liste nicht unbedingt diskutieren

    .. versteh ich, aber in dem Moment wo du sie hier ins forum reinstellst-machts sehr wohl Sinn wenn man etwas kritisch hinterfragt, vor allem da du sie als eine Art Beispiel -(Anleitung)- Inspiration gepostet hast, da ist es wohl im Sinne potentieller Interessenten, wenn man die ein oder andere Bemerkung dazu macht. ;)
    Ich wiel hier auch nicht auf Marken/Qualität eingehen, sondern vielmehr nur eine kurzer Bemerkung zu Sinnhaftigkeit/Quantität div. Artikel machen.
    Als Beispiel würden mir hier die Socken ins Auge springen: 6 Paar Socken (excl. Gore) sind IMO für 2 Wochen nicht nötig. Für 4 Wochen haben mir 4 Paar gereicht, wobei ein Paar grundsätzlich als Schlafsocken gedient hat. Der Rest: ein Paar an, ein Paar frische (gewaschene) und ein paar die gerade trocknen..worst case müssen halt die Schlafsocken herhalten, aber für mich hats immer gereicht. Aber ich denke, wer wert auf ausreichend trockene Socken legt, der soll so viel nehmen wie er will. Nur- wenn mal Schuhe feucht/nass sind, is wurscht ob ich mit trockenen oder feuchten Socken reinsteig, so meine Erfahrung.
    Ansonsten-gute Packliste-vor alllem in bezug was (an Artikeln) bei den Basics wirklich nötig ist- über Gewicht kann man ja immer diskutieren, aber ich denke das willst ja auch nicht ;)


    Edit: Hab die Packliste Falsch interpretiert, es sind ja insgesamt 3 Paar also vergesst was da durchgestrichen ist.! :bamm

    Grundsätzlich gibt es das, was ich unter Outdoornahrung verstehe, eigentlich in jedem Supermarkt- Somit verstehe ich die Frastellung eigentlich nicht ganz-Reis, Couscous, Nudeln, Tomatenmarkt, Suppenpräparate, Müsli(riegel), Fertiggerrichte etc hat so ziemlich jede Supermarktkette im Program - mit ein paar Centbeträge Unterschied. Und so ziemlich jede Kette führt zumindest eine Billiglinie, die oben genannte Produkte großteils abdeckt- der Preisunterschied dieser Linien ist meist sehr marginal. In dem Sinne - schauen, vergleichen und je nach Geschmack zugreifen.


    Worauf ich vermehrt wert lege, sind Produkte, die man, wenn man so will, als "Bio" einstufen kann- und selbst da gibts mittlerweile eine große Auswahl-mit dem Kompromiss eines höheren Preises. So gesehen kann ich auch hier keine spezielle Preishitliste angeben.


    Milchpulver sollte es in besser sortierten Supermarktketten oder Outdoorläden (zu höherem Preis geben).


    Es gibt auch zahlreiche Online-Versandläden, die auf bio-Outdoornahrung,- inkl. Fertiggerichte spezilisiert sind.
    Für meine Bedürfnisse reicht aber der Supermarkt-dort bekomme ich eigenlich alles, was ich brauche, und wenn ich will, auch im Ausland.

    Gabs da eigentlich Probleme mit der Abwicklung?


    Nein überhaupt nicht. Alles sehr easy und cool, Valeriu von Nhahanny ist freundlich und möglichst bemüht den Kundenwünschen zu entsprechen, sofern nicht total unrealistisch. Man merkt auch, dass der Mann von seinem Handwerk was versteht.
    Bezahlt habe ich damals per Bank-Überweisung. Versand lief problemlos.