Posts by Lortnoc

    Hm stimmt, das ist mir auch durch den Kopf.. Zumal die Umhüllung ja sogar noch später schmilzt als der Stahl, und so eine Art "Düse" für den Lichtbogen bildet.. kann aber auch am Stromfluss liegen.

    mir ist gerade eine Idee gekommen.. Wenn man nicht an Borax rankommt.. könnte man wohl die Umhüllung von Schweisselektroden verwenden? zerbröseln (Mörser, alte Gewürzmühle etc.) und dann draufstreuen.. Es gibt ja verschiedene Umhüllungen, und alle sollten fürs Schweissen taugen..?

    Elektroden sind ja überall erhältlich und liegen oft kiloweise rum und werden feuchter und feuchter..

    Danke für den Beitrag. Ich freue mich immer über deine super Artikel. (:

    Bin selber auch ein ziemlicher Blasrohrfan, auch wenn ich gerade keins mehr habe. (Bei ner Hochzeit verloren gegangen.) Ist aber kein Ding, ich nehm einfach ein 16mm Elektriker-Rohr, das geht super. Pfeile hab ich ganz ähnlich gemacht wie du, ich hab die gehärteten Mauer-Nägel genommen, und selber Konusse (plural?) angefertigt. Ich hab mich auch umgesehen und was gesucht was günstig und passend ist, aber nix gefunden. (Gratulation zu den Ohrdingern! :D)

    Darum habe ich mir ne art Zieh-Vorrichtung gebaut, ich versuch das mal zu fotografieren. Das ist aufwändig, und funktioniert nur so teilweise..

    Ich hab die dünne version der jacke, also die ungefütterte. hat nicht so viele Taschen, dafür schon Brandlöcher.


    Ok danke für die Info. Ich schleif auch öfter mit dem Aussenrand der Schruppscheibe, ist einfach ein bisschen schwierig schön geschwungene Kurven zu schaffen. dafür hält die ewig. Ich habe mir auch ne Einspannvorrichtung gemacht, um auf dünnem Flachmaterial (Kreissägeblätter-Material) einen Skandi-Schliff zu machen. Weil ich faul bin. Nur wird das nicht wirklich schön bei mir, (mit der Vorrichtung noch eher wie freihand), richtig zufriedenstellend wirds nur mit der Handfeile.


    Ich finde, ich bin ziemlich gut mit der Flex. Trotzdem werden NIE beide Seiten gleich- weil mir eine "gegen die Hand" geht. Und auch die Übergangslinie wird nicht gerade. Mit der Feile schon.

    wie machst du das denn, wenn ich fragen darf?


    für mich gehts so in der regel besser wie einfach mit der Schruppscheibe runtergrinden. vor allem so bei Daumenmulden etc. Natürlich trenne ich mich schon möglichst nahe an die Endform ran..


    edit: @ Skuzzlebud: trägst du da ne alte schweizer tarnjacke? so eine trag ich meistens beim flexen.. (:

    Hallo Skuzzlebud, dein Messer ist, wie die Jungen vor ungefähr zwei Jahren zu sagen pflegten "vong der Niceigkeit her schon so high-level". (:
    Gefällt mir sehr gut. Das mit der Schichtholzplatte als Griff hab ich oft auch so gemacht, ist einfach sehr robust und sieht sogar gut aus. das Micarta des armen Mannes.


    zum Form ausflexen: Machst du das für konkave Radien auch so wie ich? mit der dünnen Trennscheibe eine art "Kamm" bis an die Linie schneiden, also möglichst dicht an dicht einstechen mit dem Trennblatt. Danach mittels vorsichtigem "Verkanten" die Zinken des Kammes wegschneiden. ggf. auch rausbrechen mit Meissel oder Zange. Ich finde das spart Zeit, Lärm, Schleifmittel und Hitze.

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    Habe zu Weihnachten für meinen Bruder einen gekauften Gertel (Hippe?) ein wenig umgearbeitet, damit er ein bisschen eleganter aussieht.. scharf geschliffen und eine Scheide gebaut. (Er hat einen Garten und Hühner..) War zwar eher quick and dirty, hat mir aber trotzdem gefallen das Ergebnis.
    Ich habe leider fast keine Fotos. Auch vom originalzustand nur eines aus dem Netz..

    Danke für den Beitrag. Echt super mit all den Bildern und Erklärungen! War sicher viel Auwand..


    Ja, Glas ist sicher nicht richtig geeignet.. aber zur Härte: Ist es notwendig dass du deine Feuerstähle härtest? Ich hätte gedacht Weichglühen geht auch. Soweit ich weiss, brauchst du zwar möglichst hoch härtbaren Stahl (viel Kohlenstoff für schöne Funken), aber Hart sein muss der vermutlich nicht? So wie ichs verstehe schabt/schneidet die Flint-Kante Späne aus dem Stahl, die sich durch Reibung erhitzen. Also vermute ich: Weicherer Stahl - grössere Späne- grössere Funken.


    Kann aber auch sein dass ich mich irre. (: Schliesslich bist du derjenige, der schon etliche solcher Teile nicht nur anwendet, sondern sogar fabriziert..


    guten Morgen und leicht verkaterte Grüsse!

    Bleibt da am Schluss Holzkohle übrig?


    Hab bis jetzt immer gedacht es sei in der Praxis zu aufwändig, das Feuer richtig in Gang zu bringen/ den Kocher richtig zu dimensionieren. Bin allerdings nicht gerade gut informiert (:

    Danke. (:
    Ich glaube, ich hab mal so ne Art Arbeitsmesser in nem Baumarkt gesehen, die ein wenig ähnlich war. Allerdings in Luxtool-Qualität.. Und mehr Meissel als Messer.
    Die Messer sind wie bei mir üblich Zweiseitig angeschliffen. Scandi nennt man das wohl. Scheint gut zu funktionieren.
    Bin gespannt, wie deins wird, falls dus auch mal baust!


    Gruss L.

    Hier zwei neue Messer. Ich hatte mal eine Idee und diese ausprobiert: beim "batonisieren" im Wald hab ich mir gedacht, es wär doch praktisch, ein Messer zu haben das gleichzeitig als Stechbeitel funktioniert. Vor allem für konstruktives Bushcraften. Gesagt, getan.


    Das grössere ist für mich, das kleinere für meine Frau. Die beiden Messer sind bestimmt keine Kunstwerke, sondern Werkzeuge. Das kleinere hat einen Schleiffehler in der Klinge, stört aber vor allem den Stolz.


    Die Klingen sind wie üblich aus alten Kreissägeblättern, die Griffe aus dem stabilen Schichtholz, mit 4mm Messingnieten.
    Die Scheiden bestehen aus Resten von Förderband-Decke, sowie aus gebrauchten Gummitüchern (meine Frau ist Offset-Drucktechnologin (; )


    Die Tests waren ziemlich erfolgreich. Man Kann mit dem Messer und einem Schlagholz ziemlich genau arbeiten. Trennen von Hölzern, Grade Flächen stemmen, Kerben um Runde Äste über Kreuz zu verbinden.. Ein Zimmermann könnte wahrscheinlich sogar einen Schwalbenschwanz anfertigen damit. (: Die Spitze vermisse ich eigentlich nicht, dafür hat man ja noch ein Opinel dabei.


    Bastlergruss, Lort

    danke erstmal (:


    -ja, die Brettchen hab ich mit dem Stemmeisen relativ grob ausgestemmt (so gut ich konnte halt..) Die Messer halten recht gut drin; das Holz ist ja ein wenig elastisch.
    Zum Stahl: ja, megahart wurden die nicht.. Die Feile greift noch. Mir reicht das aber eigentlich. Die Klingen fühlen sich ziemlich federnd an, bis zum Biegen oder Brechen möchte ich sie aber nicht belasten.. (;


    achja, der "rohe Schmiedelook" ist natürlich Absicht, und keineswegs meiner Ungeduld und Faulheit geschuldet! :D