Posts by Lortnoc

    Ich hab die dünne version der jacke, also die ungefütterte. hat nicht so viele Taschen, dafür schon Brandlöcher.


    Ok danke für die Info. Ich schleif auch öfter mit dem Aussenrand der Schruppscheibe, ist einfach ein bisschen schwierig schön geschwungene Kurven zu schaffen. dafür hält die ewig. Ich habe mir auch ne Einspannvorrichtung gemacht, um auf dünnem Flachmaterial (Kreissägeblätter-Material) einen Skandi-Schliff zu machen. Weil ich faul bin. Nur wird das nicht wirklich schön bei mir, (mit der Vorrichtung noch eher wie freihand), richtig zufriedenstellend wirds nur mit der Handfeile.


    Ich finde, ich bin ziemlich gut mit der Flex. Trotzdem werden NIE beide Seiten gleich- weil mir eine "gegen die Hand" geht. Und auch die Übergangslinie wird nicht gerade. Mit der Feile schon.

    wie machst du das denn, wenn ich fragen darf?


    für mich gehts so in der regel besser wie einfach mit der Schruppscheibe runtergrinden. vor allem so bei Daumenmulden etc. Natürlich trenne ich mich schon möglichst nahe an die Endform ran..


    edit: @ Skuzzlebud: trägst du da ne alte schweizer tarnjacke? so eine trag ich meistens beim flexen.. (:

    Hallo Skuzzlebud, dein Messer ist, wie die Jungen vor ungefähr zwei Jahren zu sagen pflegten "vong der Niceigkeit her schon so high-level". (:
    Gefällt mir sehr gut. Das mit der Schichtholzplatte als Griff hab ich oft auch so gemacht, ist einfach sehr robust und sieht sogar gut aus. das Micarta des armen Mannes.


    zum Form ausflexen: Machst du das für konkave Radien auch so wie ich? mit der dünnen Trennscheibe eine art "Kamm" bis an die Linie schneiden, also möglichst dicht an dicht einstechen mit dem Trennblatt. Danach mittels vorsichtigem "Verkanten" die Zinken des Kammes wegschneiden. ggf. auch rausbrechen mit Meissel oder Zange. Ich finde das spart Zeit, Lärm, Schleifmittel und Hitze.

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    Habe zu Weihnachten für meinen Bruder einen gekauften Gertel (Hippe?) ein wenig umgearbeitet, damit er ein bisschen eleganter aussieht.. scharf geschliffen und eine Scheide gebaut. (Er hat einen Garten und Hühner..) War zwar eher quick and dirty, hat mir aber trotzdem gefallen das Ergebnis.
    Ich habe leider fast keine Fotos. Auch vom originalzustand nur eines aus dem Netz..

    Danke für den Beitrag. Echt super mit all den Bildern und Erklärungen! War sicher viel Auwand..


    Ja, Glas ist sicher nicht richtig geeignet.. aber zur Härte: Ist es notwendig dass du deine Feuerstähle härtest? Ich hätte gedacht Weichglühen geht auch. Soweit ich weiss, brauchst du zwar möglichst hoch härtbaren Stahl (viel Kohlenstoff für schöne Funken), aber Hart sein muss der vermutlich nicht? So wie ichs verstehe schabt/schneidet die Flint-Kante Späne aus dem Stahl, die sich durch Reibung erhitzen. Also vermute ich: Weicherer Stahl - grössere Späne- grössere Funken.


    Kann aber auch sein dass ich mich irre. (: Schliesslich bist du derjenige, der schon etliche solcher Teile nicht nur anwendet, sondern sogar fabriziert..


    guten Morgen und leicht verkaterte Grüsse!

    Bleibt da am Schluss Holzkohle übrig?


    Hab bis jetzt immer gedacht es sei in der Praxis zu aufwändig, das Feuer richtig in Gang zu bringen/ den Kocher richtig zu dimensionieren. Bin allerdings nicht gerade gut informiert (:

    Danke. (:
    Ich glaube, ich hab mal so ne Art Arbeitsmesser in nem Baumarkt gesehen, die ein wenig ähnlich war. Allerdings in Luxtool-Qualität.. Und mehr Meissel als Messer.
    Die Messer sind wie bei mir üblich Zweiseitig angeschliffen. Scandi nennt man das wohl. Scheint gut zu funktionieren.
    Bin gespannt, wie deins wird, falls dus auch mal baust!


    Gruss L.

    Hier zwei neue Messer. Ich hatte mal eine Idee und diese ausprobiert: beim "batonisieren" im Wald hab ich mir gedacht, es wär doch praktisch, ein Messer zu haben das gleichzeitig als Stechbeitel funktioniert. Vor allem für konstruktives Bushcraften. Gesagt, getan.


    Das grössere ist für mich, das kleinere für meine Frau. Die beiden Messer sind bestimmt keine Kunstwerke, sondern Werkzeuge. Das kleinere hat einen Schleiffehler in der Klinge, stört aber vor allem den Stolz.


    Die Klingen sind wie üblich aus alten Kreissägeblättern, die Griffe aus dem stabilen Schichtholz, mit 4mm Messingnieten.
    Die Scheiden bestehen aus Resten von Förderband-Decke, sowie aus gebrauchten Gummitüchern (meine Frau ist Offset-Drucktechnologin (; )


    Die Tests waren ziemlich erfolgreich. Man Kann mit dem Messer und einem Schlagholz ziemlich genau arbeiten. Trennen von Hölzern, Grade Flächen stemmen, Kerben um Runde Äste über Kreuz zu verbinden.. Ein Zimmermann könnte wahrscheinlich sogar einen Schwalbenschwanz anfertigen damit. (: Die Spitze vermisse ich eigentlich nicht, dafür hat man ja noch ein Opinel dabei.


    Bastlergruss, Lort

    danke erstmal (:


    -ja, die Brettchen hab ich mit dem Stemmeisen relativ grob ausgestemmt (so gut ich konnte halt..) Die Messer halten recht gut drin; das Holz ist ja ein wenig elastisch.
    Zum Stahl: ja, megahart wurden die nicht.. Die Feile greift noch. Mir reicht das aber eigentlich. Die Klingen fühlen sich ziemlich federnd an, bis zum Biegen oder Brechen möchte ich sie aber nicht belasten.. (;


    achja, der "rohe Schmiedelook" ist natürlich Absicht, und keineswegs meiner Ungeduld und Faulheit geschuldet! :D

    Hier sind noch drei Messerchen, die ich schon vor einiger Zeit geschmiedet habe. Ursprünglich waren das mal Schrauben. (glaube Festigkeit 8.8)
    Die Scheiden habe ich zum ersten Mal so gemacht, nur aus Holz. Verstiftet und geleimt, anschliessend in heissem Wachs behandelt.


    Beim Härtetest (hatte das grösste, schönste (: bei den Pfadfindern mit dabei) Ist mir ein Junge "huckepack" aufgesprungen.Beim Runterrutschen hat er sich am Messergriff verfangen und den Gürtel"clip" von der Scheide gerissen. Die Stifte bliben alle drin (Im weicheren Holz der Scheide), sodass der Clip sich wieder aufstecken liess. Ich werde wohl eine Schnurwicklung machen, die den Clip an der Scheide fixiert. in alle anderen Richtungen halten ihn die Stifte..


    Seid gegrüsst, Lort

    Also ich würde mit ner Halbrund- (oder Rundfeile, je nach dem was besser passt) für viel Materialabtrag, und dann wie erwähnt mit Rundholz und Schleifpapier.. Ich schleif auch meine Scandi-Schliffe mit Flachholz und Schleifpapier. Nach der Feile, versteht sich.


    Das müsste eigentlich gut gehen. Schleifpapier wird halt in verschiedenen Korngrössen und reichlich gebraucht.. Gute Qualität lohnt sich hier.

    Bohren: Der Bohrer muss halt noch härter sein. Je nach Härte der Klinge kommt man mit nem NEUEN, eher teuren HSS-G oder so bohrer durch.
    Mit der Tischbohrmaschine, schön langsam, gut kühlen/schmieren.


    Die aufwändigere Variante: es gibt Hartmetallbohrer. Diese sind aber schwierig zu handeln, brechen schon bei kleinster falschen Belastung.


    Die Bastlermethode: man kann sich einen normalen Hartmetall-Steinbohrer so anschleifen, dass er auch Stahl bohrt. (mit der Flex und Diamantblatt z.b.)


    Kleben: ich habe durchaus schon Griffe verklebt, die auch halten.. (bis jetzt). ich nehm dünnes, doppelseitiges Klebeband.Ohne Gewebe. wenn die Backen und die Klinge schön Plan und sauber sind, und das ganze mit dem Schraubstock gepresst wird hälts echt gut. (Ich nehm besagtes Klebeband auch, um Griffschalen und andere Teile provisorisch zusammenzukleben, damit sie schön deckungsgleich werden, zum Löcher passend bohren etc.


    Wenn man nach dem Kleben noch ne Schnur- oder besser Drahtwicklung anbringt, hälts noch besser.
    Ich könnte mir aber denken, das Hitze ein Problem ist für das Klebeband. (habe im Auto was geklebt, und bei den Temperaturen im moment wurde das quasi flüssig.. war aber echt sehr heiss.)


    Grüsse, ein Bastler

    Früher war alles besser in Ehren, aber ich weiss echt keinen einzigen Vorteil einer herkömmlichen Glühbirne gegenüber einer LED..
    Ausser natürlich man möchte damit heizen..


    Man kann mit normalen weissen LEDs auch gut basteln, hab ich schon öfter gemacht. Darf man nur keinem Elektroniker zeigen.. 3 LED in Serie, dann im Auto an 12V..

    @Albbär:


    Am allerliebsten mag ich Werkzeug und Maschinen, die ich irgendwo gratis aus dem Schrott ziehe und gegebenenfalls repariere.. (:
    Oft ist das altes, richtig gutes Zeug. Gerade Meissel, Stechbeitel und sowas müssen ja oft nur geschliffen werden..
    Bei Elektrogeräten ists meist das Kabel, der Schalter oder die Motorkohlen..

    Den Bunsenbrenner (ist wohl derselbe, zwar von workzone, sieht aber bis auf die Farbe genau gleich aus..) hab ich mal in einem Schwächeanfall (kauf sonst nix da..) gekauft.. hat ne Weile funktioniert, plötzlich aber nicht mehr. Die feine Düse war irgendwie verstopft, hab ich auch nicht wieder freigekriegt.


    Steht noch rum, das Ding, die erste Kartusche noch beinahe voll..
    war aber billig.