Posts by Skuzzlebud

    Feuer1512


    Also ich werde zwar leider nicht teilnehmen können, aber mit nem Def 4 + Tropen und einer synmat 7 drunter sollte man schon recht bequem bis in den zweistelligen Minusbereich nächtigen können. Sind ja immer hin um die drei Kilo Isolationsmasse, die werden schon was bringen auch wenn beide Schlafsäcke nicht unbedingt "Highend" sind. Mit dem Def 4 hab ich bis -5 Grad und langer Unterwäsche noch gut geschlafen, dem Tropen traue ich so um die 8 - 10 Grad Zusatzleistung zu.


    Wenn das Wetter so bleibt genügt vielleicht sogar der Tropen alleine.;)


    LG Holger

    Die neuere schweizer Feldjacke nennt sich M83 und besteht zu 50% aus Polyester, was für den Dienst im Feld sicher wesentlich geeigneter ist.

    Starkem Funkenflug würde ich die aber nicht aussetzen, hast es ja schon gemerkt, die Materialzusammensetzung ist recht hitzeempfindlich.

    Die alten Jacken sind auch nicht gefüttert sondern einfach nur aus sehr dicker Baumwolle. Die halten schon einiges an Funkenflug aus. Dafür kann das Teil aber wirklich auch sonst nix. Beschissener Schnitt, eine aberwitzige Anzahl unpraktischer Taschen mit eben so beschissennen Knöpfen, beschissene Kaputze usw... Aber um das Teil beim harten Einsatz in der Metallwerkstatt zu zerwirken ist es gerade richtig.

    Wenn das Ding in ferner Zukunft mal platt ist hol ich mir mal eine marine Bordjacke mit Aramidfaser die sollten nochmal etwas flammfester sein und kostet auch nur ein paar Kroschen.


    Schruppscheiben verwende ich kaum noch. Die sind zwar billig und nehmen viel Material weg, sind aber zum Messerbasteln viel zu grob und "gefühllos" in der Handhabung. Wie gesagt, eine grobe Lamellenscheibe nimmt auch schnell viel Material weg, lässt sich aber viel genauer führen.


    Eine perfekt gleichmäßige Schneide nur mit der Flex zu schleifen ist auch relativ schwierig. Ich mache das nur bei großen balligen Klingen und lasse in der Mitte immer ca einen Millimeter Stehen den ich dann am Bandschleifer oder mit der Feile weiter bearbeite.

    Um einen ordentlichen Scandischliff hin zu bekommen ist die Flex bestenfalls zur groben Vorarbeit geeignet. Das machst du entweder, wie du schon erkannt hast, mit so nem Ding in dem man seine Feile im richtigen Winkel zum Werkstück einspannen kann, oder mit einer Klemmvorrichtung welche man auf den gewünschten Winkel einstellt, am Bandschleifer.

    Wobei das mit der Feile die sichere Methode ist, und die am Bandschleife die wesentlich schnellere aber da kann man halt auch schnell mal was verscheißen.

    @ Lortnoc:


    Ja das ist eine Schweizer M70 Tarnjacke die Dinger gibt´s bei ASMC für sechs oder sieben Euro das Stück. Billiger kannst du eine Arbeitsjacke die auch mal stärkeren Funkenflug beim schleifen oder schweißen verträgt kaum noch bekommen. Nur die 50 Taschen mit den saumäßig bockigen Druckknöpfen nerven mich schon mal ziemlich. Zudem hat die natürlich auch noch das hässlichste Tarnmuster welches jemals ersonnen wurde.;)


    Das mit den eingesägten Rillen mache ich auch nicht. Wie du auf dem zweiten Bild von oben siehst komme ich der eigentlichen Form mit den Trennscheiben schon relativ nahe. Die Scheiben dürfen nur keinen zu großen Durchmesser haben. Mit den kleinen 115er Scheiben kommt man schon recht weit in die Ecken.

    Was da noch über bleibt wird mit der 40er Lamellenscheibe weggeschrubbt. Wenn die Schleifscheibe neu ist und der Winkelschleifer genug Power hat, kannst du einen cm Material in ein paar Sekunden wegnehmen und auch gleich bis zur Fertigen Form weiter arbeiten. Das geht definitiv schneller als alles erst einzuschneiden, abzutrennen und dann die fertige Form doch wieder mit der Lamellenscheibe nachzuarbeiten.

    Bei diesem Messer habe ich, wenn ich mich recht entsinne, alle innen liegenden Radien nur mit der Lamellenscheibe ausgeschliffen.

    Bei kleineren Messern und besonders engen Radien benutze ich einen Dremel mit Schleifröllchen. Damit gelingen mir solche kleinen Radien besser und schneller als mit der Feile.

    Frohes neues Jahr euch allen!


    Zum Jahresauftakt gibt´s von mir noch mal was im Messerthread. ( "sorry Leute aber größere oder geistreichere Outdoorunternehmungen sind einfach gerade nicht drin");)


    Im Mittelpunkt steht diesmal ein Haumesser, welches in erster Linie zur Gartenarbeit oder aber auch als grobes Campknife dienen soll.

    Der Anstoß dazu hat sich daraus ergeben, dass der über alle Maßen geistig erhellte Vorbesitzer meiner Liegenschaft dereinst, einen nicht ganz so zierlichen Bambus angepflanzt hat. ( Natürlich ohne Rhizomsperre) Das Grundstück war darauf für einige Jahre mehr oder weniger sich selbst überlassen, was der Verbreitung des Bambus nicht abträglich war. Weil das Zeug anfing sich immer aggressiver auszudehnen habe ich es irgendwann letzten Herbst in einem mehrtägigen Zerstörungswerk beseitigt, wobei mein altes Gartenmesser, ein altes umgeändertes Haubergsknipp, derb gelitten hat.


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    Das alte Ding war so wie so nur Improvisiert, weswegen ich mich nach einem neuen Haumesserentwurf umgesehen habe.

    Zwischen den ganzen Parangs, Bolos, Goloks und Khukris und was die noch alle für lustige Namen haben hat mir das Mini Duku von Condor ganz gut gefallen. Kaufen war mir natürlich zu teuer und zu langweilig, also habe ich die Form etwas nach meinen Vorstellungen angepasst und auf Pappkarton übertragen. Eigentlich wollte ich das Ding auch komplett selber schmieden, passenden Federstahl in runder Abmessung hatte ich mir auch schon rausgekramt, aber die Zeit war, wie so oft, knapp und die Vorstellung einfach mal einen halben Meter Stahl von rund auf flach zu Hämmern hat mich auch nicht unbedingt angesprochen.


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    Also habe ich einfach nach einem günstigen Stahl mit 0,5 - 0,7% Kohlenstoffgehalt in 4-5mm Stärke gesucht. Die Auswahl war da leider etwas limitiert weil ziemlich viel Zeug, in den gängigen E-Shops vergriffen war. Genommen habe ich letztendlich einen 1.2703 (72NiCrMo4-2) in 4mm. Das ist ein Stahl für große Kreis- oder Gattersägeblätter welcher durch geringe Mengen an Nickel, Chrom und Molybdän etwas in seiner Zähigkeit und Verschleißfestigkeit aufgepimpt wurde. Eigentlich schon zu gut für das was ich machen wollte aber der Preis war günstiger als für vergleichbare unlegierte Stähle.


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    Die grobe Form habe ich dann mit der Trennscheibe ausgeschnitten und die Rundungen mit der groben 40er Lamellenscheibe abgeschliffen.


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    Den größten Teil des recht robusten Anschliffes hat dann auch der Winkelschleifer besorgt. Das ist natürlich sehr grob und ungenau und erfordert viel Gefühl im Umgang mit der Flex, dafür geht es aber sehr schnell.


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    Im Anschluss habe ich nochmal mit dem Bandschleifer und von Hand, mit Schleifleinen, drüber geschliffen um die aller schlimmsten Schleifriefen raus zu bekommen und um die Schneide nicht mit der Flex schief zu schleifen.


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    Danach habe ich noch einige Löcher in den Griff gebohrt. Um wirklich Gewicht aus dem Griff zu bekommen hätten es noch mehr sein können, aber so konnte ich wenigstens "genug" Stifte einsetzten.


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    Und hier sieht man jetzt den Grund warum ich solche langen Klingen nur sehr selten und ungern anfertige. In meiner kleinen Feldesse kann ich Klingen bis ungefähr 15cm Länge sinnvoll wärmebehandeln, weswegen ich für alles was darüber hinaus geht arg improvisieren muss.

    Härten im Grillfeuer kann natürlich funktionieren, aber empfehlen möchte ich es sicher nicht.


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    Abgeschreckt habe ich in einem Vierkantrohr mit warmem Öl. Dabei sollte man darauf achten, dass das Rohr welches als Ölbehälter dient auch genug Flüssigkeit fasst um die Wärme noch zweckmäßig abführen zu können. Bei zu wenig Abschreckmedium bekommt man nur sehr mittelprächtige Ergebnisse.

    Angelassen habe ich dann in der Fritteuse bei 190 Grad C.


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    Die Wärmebehandlung war für meine Zwecke in diesem Fall ganz gut gelungen. Die Schneide ist stabil genug um einen Span aus einem Nagel oder Bleck zu schneiden und noch "weich" genug um sie wiederwillig abzufeilen. Spitzenwerte darf man bei solchen recht übers Knie gebrochen Umständen sicher nicht erwarten. Um noch etwas mehr Elastizität in den Klingenrücken zu bekommen habe ich hier versucht nochmal separat mit der Lötlampe anzulassen, während die Schneide gekühlt wird. Man muss aber schon brutal lange draufhalten um mit der kleinen Funzel irgendein Ergebnis zu erzielen.

    Generell sollte man solche großen Klingen lieber etwas mehr in Richtung zäh - elastisch gestalten als in hart- schnitthaltig. Das Bruchrisiko ist bei derartigen Brachialwerkzeugen immer relativ hoch.


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    Erste hackversuche in Bambus verliefen recht zufriedenstellend.


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    Für Werkzeuge die nach nix aussehen müssen, also die reinen Arbeitstiere, verwende ich normalerweise immer Buchenholz. In diesem Fall hatte ich aber noch viele Sperrholzreste rumliegen und habe diese für den Griff verwendet. Das verstiften und kleben hätte ich auch Optisch eingefangen, aber meine Frau war mit der Kamera weg. Ist aber denke ich auch selbsterklärend.


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    Mit den Feinheiten am Griff habe ich mich nicht lange aufgehalten. Es wird ohnehin nicht lange dauern bis ich den Griff mit dreckigen Pfoten anfasse.

    Überdies darf ich das Teil auch nicht so schön machen , dass ich hinterher angst habe es zu benutzen.


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    Den Griff kann man sowohl lang für viel Wucht, als auch kurz für "noch ein bisschen" Gefühl greifen.

    Durch den Langen Griff und die schwere Spitze hat man bei dem relativ "kleinen" und kompakten Haumesser immer noch viel Energie im schlag.


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    Ich hab dann mal versucht einen Buchenholz Klotz mit etwas über 30cm Höhe und faserigem Wuchs zu spalten, was auch mit einigen mühen funktioniert hat. Dabei muss man aber auch anmerken, dass jedes noch so kleine Beil hier besser abgeschnitten hätte.


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    Nach der ersten Spaltung lief es aber gut.


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    Ok Federstöcke bekomme mit kleineren Messern besser hin. Aber immerhin.


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    Besser geht es wenn man das Messer festkeilt und das Holz gegen die Klinge zieht.


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    Und obwohl ich es nur mit dem Wetzstein geschliffen hatte war es nach dem gekloppe immer noch relativ scharf.


    Wen es interessiert, noch ein paar technische Daten.


    Die Klingenlänge beträgt 215mm, die Grifflänge ca. 200mm ,die dicke 4mm und das Gewicht ca. 570 Gramm.


    Eine Scheide werde ich, so Gott will, noch irgendwann nachliefern.


    Ich sage mal neues Jahr neues Haumesser -


    Grüße an alle - Holger:winken















    Moin zusammen;


    Ich hab hier mal einen kleinen Beitrag, der weniger in die Rubrik "Bushcraft" sondern mehr in die Fachrichtung Assiprepping oder Schrottplatzsurvival passt.


    Um das Thema räuchern wird ja, ähnlich wie beim grillen, mittlerweile ein wahnsinniger Kommerz betrieben, wobei es sich eigentlich um eine völlig archaische Art der Narungsmittelkonservierung handelt, für die man nun wirklich fast kein Equipment und auch ebenso wenig Expertise benötigt.


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    Das "Malheur" welches zu diesem Beitrag geführt hat begründet sich daraus, dass ich ein Stück Knoblauchmettwurst erstanden hatte, welches zwar recht gut gewürzt, aber für meinen Geschmack viel zu kurz geräuchert war. Zu meiner schande muss ich gestehen, dass ich so etwas wie einen Räucherofen nicht besitze. Also habe ich mich auf meinem Grundstück nach Dingen umgesehen mit denen man etwas in der Richtung improvisieren könnte. Als erstes ist mir ein Konstrukt aus Zweigen und Blättern in den Sinn gekommen welches mir aber zu kompliziert und zeitaufwendig erschien. Also habe ich mir einfach einen Karton aus dem Altpapier geholt und mit diesem etwas gebastelt.


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    Im Grunde bietet sich jede Art von Hohlkörper an mit der sich der Rauch einfangen lässt. Zuerst habe ich die Unterseite des Kartons abgetrennt und zumindest das Klebeband an den Stellen entfernt, an denen es Warm werden könnte.


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    Anschließend sticht man einfach ein oder mehrere Stöckchen durch den Karton an denen das Räucherfleisch aufgehängt wird. Wenn man kein Seil hat könnte man das Fleisch auch einfach aufspießen.


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    In der Zwischenzeit macht man ein kleines Feuerchen. Wichtig dabei ist nur, dass man genug Glut zusammen hat um über eine längere Zeit Rauch erzeugen zu können.

    Um Rauch zu erzeugen eignet sich alles was lange und viel Qualmt. Wenn man kein echtes Räuchermehl hat bieten sich vor allem Blätter und Grünholz an. Das einzige worauf man tunlichst achten sollte, ist keine Teile giftiger Pflanzen zu verwenden.


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    Der Karton war etwas schmal, weswegen ich ihn noch mit Stöcken an den Seiten gegen umfallen gesichert habe.


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    Ein klarer Nachteil von Pappkarton ist natürlich die Brennbarkeit, was bei Räuchergestellen aus Naturmaterialien aber auch immer heikel ist. Man muss immer etwas aufpassen, dass keine Glut an den Karton kommt, wobei mein Karton auch etwas zu schmal war und so gefährlich nahe am Feuer platziert werden musste. Etwas Abhilfe kann man verschaffen indem man den Karton am unteren Rand ein wenig nass macht.


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    Mit dem Ergebnis meines kleinen Experiment bin ich durchaus zufrieden. Die Wurst war ein paar Stunden im Rauch und hat nochmal einiges an Flüssigkeit verloren und an Aroma gewonnen.



    Gruß an alle -

    Holger :winken

    Mal abgesehen davon, dass es bei den meisten Menschen wohl einen gewissen Widerstand auslöst Tiere mit einem gewissen "Kuschelfaktor" zu verspeisen, bin ich auch der Meinung : Alles Fleisch ist Fleisch!

    Ich finde es Moralisch immer sehr bedenklich wenn Tiere getötet und anschließend quasi weggeschmissen werden, auch wenn sie angeblich noch so "schädlich" und "invasiv" sind. Da ist es schon gut wenn sie noch als Nahrungsmittel Verwendung finden.

    Was mich interessieren würde -

    Verwertet man nur die Hinterschenkel ? Bzw. Ist der Rest zu Knochig um mit gegessen zu werden? Ich könnte mir vorstellen, dass an Rücken und Vorderarmen auch noch brauchbares Fleisch dran ist.

    Muss man für den Privatgebrauch eine Trichinenprobe machen? Wenn das Gulasch ein - zwei Stunden gekocht hat werden wohl alle Trichinen hin sein. Verkaufen oder sogar roh essen will man Waschbärfleisch wohl eher nicht.

    Und noch ganz am Rande - Womit schießt man Waschbären? - Schrot oder eher 22er? Der Waschi auf dem Bild sieht ja schon etwas mitgenommen aus, hat aber keine erkennbaren Löcher drin.

    @ Outdoor


    Wie viel Zugkraft die Zwille hat, kann ich nicht zu 100% genau sagen. Ich habe gerade mal mit der Kofferwaage gemessen und komme bei einem Haltepunkt zwischen Kinn und Ohr auf 6,25 Kg mit dem doppelten Theraband Gold. In Pfund wären das rund 13,8. Das hört sich erstmal nicht viel an aber bei Zwillen kommt es nicht unbedingt nur auf die reine Zugkraft an, sondern eher um das Rückschnellvermögen der Gummis.

    Meine alte Zwille hatte zum Beispiel Schlauchgummibänder, welche sich weitaus schwerer ziehen ließen, dennoch waren die Geschosse langsamer.

    Irgendwann bremst sich die eigene Masse des Gummis selber beim zurückfedern. Noch höhere Geschossgeschwindigkeiten erreicht man eher mit längeren Bändern, als mit stärkeren, welche dann über die gesamte Spannweite beider Arme (Butterfly style) gezogen werden. Ob man dabei noch irgendetwas trifft steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    Mit einem Doppelten Theraband Gold ist man bei normalen Zwillen auch schon im oberen Ende der Skala dabei. Es gibt auch Freaks welche sich noch ein drittes Band daneben Basteln, aber das macht wenn überhaupt nur Sinn wenn man sehr schwere Stahlkugeln mit 16,18 oder 20mm verschießen möchte. Die normalen 8 oder 10mm Kugeln kannst du auch mit einem einfachen Theraband Gold oder Schwarz noch Wirkungsvoll verballern. In GB und den USA werden damit z.B. Tauben und Grauhörnchen bejagt.

    Hallo zusammen!


    Ich habe hier mal eine kleine Bastelarbeit für nebenher. Wie immer wollte ich den Beitrag auch schon vor langer Zeit geschrieben haben, aber ihr wisst ja wie das ist...;)


    Eigentlich wollte ich nach ewiger Zeit, nur nochmal ein wenig Zwille schießen, konnte diese aber absolut nicht mehr finden. Bevor ich also eine neue gekauft habe, bin ich auf die Idee gekommen, dass man sowas auch für relativ schmales Geld selber bauen kann. Nach einiger Recherche im Netz habe ich mich dann für eine Zwille aus Sperrholz, mit relativ anatomischer Formgebung, entschieden. Eine herkömmliche Astgabel hätte wohl auch funktioniert, aber ich wollte die Sache lieber etwas auf Performance und angenehme Handhabung trimmen.


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    Schritt eins besteht darin eine passende Form aufzuzeichnen und diese, auf die Sperrholzplatte zu übertragen. Ich habe hier ein 15mm Multiplex Reststück aus dem Baumarkt.


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    Dadurch dass, meine Zwille eine Tiefe von ca. 45mm haben soll, musste ich die Grundform drei mal aussägen. Die Zinken an denen das Band befestigt wird bleiben hier nur am Mittelstück stehen. Optimal wäre hier eine Dekupirsäge aber mit der Stichsäge geht es zur Not auch.


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    Die drei Einzelteile werden anschließend zu einem Block verleimt.


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    Sobald der Leim getrocknet ist kann man das Profil auf den Griffblock übertragen...


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    ... und diesen grob in Form bringen. Wenn hier irgendwas nicht genau dem vorgezeichnetem Profil entspricht, ist das nicht weiter schlimm. Die Hauptsache ist, dass der Griff gut in der Hand liegt. Mit meinem Bandschleifer geht das ganze natürlich super fix, wer aber derlei Geräte nicht besitzt kommt auch mit einer gewöhnlichen Halbrundraspel gut voran.


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    Die ganzen Rundungen und Feinheiten werden dann mittels Schleifleinen ausgearbeitet.


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    Hier kann man sicher noch viel schöner und genauer arbeiten, aber im Grunde ist die Formgebung soweit abgeschlossen.


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    Eigentlich hätte die Zwille hier schon fertig sein können allerdings ich habe gesehen, dass viele der besseren Sportzwillen mittlerweile über Klemmsysteme verfügen, welche ein anbringen oder wechseln der Bänder erheblich erleichtern. Das wiederum fand ich ganz praktikabel und habe hier ebenfalls ein paar Klemmbacken aus alten Micartaresten angefertigt.


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    Innen rein kommen M4 Gewindehülsen...


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    ... welche aussen mit M4 Torx- Senkkopfschrauben gespannt werden.


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    Damit sich die Backen sich nicht verdrehen und das Band noch besseren halt bekommt, werden noch Löcher zwischen Zwille und Klemmbacke gebohrt, in welche ein Holzstift eingeklebt wird.

    Dabei sollte man natürlich drauf achten den Holzstift nur an der Zwille fest zu kleben, damit man die Klemmteile auch noch öffnen kann.

    Hier muss man sich auch entscheiden, ob man das Band über die Zinken oder seitlich befestigen möchte. Bei dieser wird das Band seitlich befestigt, bei der letzten hatte ich das Band konventionell oben befestigt, was für mich aber keinen großen Unterscheid ausmacht.


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    Damit die Klemmteile nicht so klobig aussehen habe ich auch hier noch einiges abgeschliffen.


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    So sieht das dann ohne Bänder aus. Wie das immer so ist, ist ausgerechnet diese von meinen Sperrholz Zwillen nicht unbedingt die schönste geworden, was der Funktion aber auch nicht schadet. Das ding soll schlussendlich seinen Zweck erfüllen. Ob dann noch kleine Kleberreste oder Schleifspuren dran sind spielt da keine Rolle. Um die Farben des Holzes etwas mehr hervorzuheben und die Zwille etwas zu versiegeln habe ich die Oberfläche noch mit Leinöl behandelt.


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    So werden die Bänder angebracht.


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    Und so sieht das dann Fertig aus. Hier mit einem doppelten Theraband Gold. Die bänder habe ich fertig gekauft, die auch noch selber zu schneiden war mir dann doch zu fummelig, zumal ich da kein geeignetes Equipment für besitze. Multiplex- Zwillen zu bauen macht jedenfalls Spaß und geht relativ leicht von der Hand. Das war sicherlich nicht die letzte Zwille für mich.


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    Und zumindest auf kurze Distanz ist die Durchschlagskraft schon überraschend hoch. Zumindest höher als bei meiner alten gekauften Zwille, was aber zum größten Teil auf die besseren Bänder zurückzuführen sein sollte.
    Generell gibt es beim bau einer Zwille nur ein paar wenige grundlegende Dinge zu beachten.

    Erstens (und das ist auch das wichtigste Kriterium) sollte die Gabel möglichst flach sein. Je höher die Gabel ist desto mehr Hebelkraft wirkt beim ausziehen der Bänder gegen mein Handgelenk.

    Zweitens sollte der Griff gut und sicher in der Hand liegen.

    Drittens sollten die Gabelzinken nicht zu weit auseinander stehen. 10cm sind lange genug. Je weiter die Zinken auseinander stehen desto schräger zieht man die Bänder.

    Wer das so ganz grob beachtet kann auch starke Bänder ohne Armstütze oder derlei überbewerteten Schnickschnack benutzen. Wobei Genauigkeit immer besser ist als übermäßige Power.


    Macht das eine Zwille nun zur perfekten Prepper- Survival - Bushcraft Jagdwaffe des kleinen Mannes? Ich würde eher sagen Nö. Sicher kann man mit einer Zwille die allermeisten Vögel und andere Tiere bis Kaninchengröße locker zur strecke bringen. Allerdings braucht man um einigermaßen genau schießen zu können gute Munition, gute Gummies und viel Übung. Nur mit Kieselsteinen geht die Präzision arg in den Keller.


    :winken

    Gruß an alle - Holger

    Wundert mich nicht; Fische mögen stark riechende Köder aller Art. Katzenfutter, fermentierte Innereien oder eben deine Füße. Alles was hart intensiv duftet finden Fische, oder auch Krebse und Krabben lecker;). Wobei die kleinen Fische bis ca. 5cm so gut wie alles Fressen.


    In Osteuropa werden solche kleinen Weißfische gerne gebraten und anschließend in Essig mit Gewürzen eingelegt. Nach ein paar Tagen sind die Gräten durch den Essig weitestgehend weich und man kann sich den "Falschen Brathering" aufs Butterbrot packen.


    PS. Das ist eines der ganz wenigen Male unter den vielen, vielen Pet Flachen Fischfallen Posting´s, in denen wirklich ein Fangerfolg dokumentiert wurde.

    Moin Odin!


    Ohne deine Arbeit in irgendeiner Form geringschätzen zu wollen, behaupte ich mal, dass du das Holzinlet für die Scheide einfacher und schöner hättest haben können.

    Du hast Fichtenholz verwendet, welches wie du sicher selber bemerkt hast, ein zwar weiches aber sehr langfaseriges Holz ist und somit beim schnitzen stark zu Ausrissen neigt. Ich habe sowas bei kleineren Messern auch schon mit Fichte gemacht aber bei so großen Sachen hätte ich auch etwas bedenken wegen der Stabilität.

    Da die Form deiner Klinge relativ winkelig ist hätte ich da einfach schmale Leisten, welche in der Dicke deiner Klinge entsprechen, ausgesägt und um die Klinge herum, auf eine der Latten aufgeleimt und danach das Gegenstück auf der anderen Seite draufgeleimt. Etwa so als ob du eine Kiste bauen würdest. Alles was dann aussen übersteht kann man einfach absägen und beischleifen. Ich hoffe das war nun verständlich sowas lässt sich rein in Schriftform schlecht rüberbringen...

    So spart man sich die ganze fummelige Aushöhlerei und hat auf ganzer länge eine perfekt gleichmäßige Aussparung.

    Des weiteren hätte ich da ganz pragmatisch Birkenmultiplexplatten verwendet. Mittelalter und traditionelles Handwerk schön und gut, aber sehen tut man davon hinterher so wie so nichts mehr, und die Steigerung an Stabilität gegenüber normalem Holz insbesondere Fichte ist exorbitant.


    Was mich auch etwas verwirrt ist die trageweise mit der Schneide nach oben.:skeptisch Hat man sowas wirklich so gemacht??

    Ich habe das mal mit einem meiner Messer probiert nach zu empfinden und fand das ziehen der Klinge auf diese Art einfach maximal bescheiden.

    Bis du eine Holzscheide nur durch das ziehen und einschieben eines Messer so weit durchgearbeitet hast sollte ja wohl einige Zeit vergehen.

    Ich bin da kein großer Fachmann, aber gerade bei einer Beiwaffe welche man nutzen möchte wenn die Bedingungen für ein Schwert zu beengt sind wäre es mir persönlich sehr wichtig diese möglichst schnell und ohne Umstände ziehen zu können. Da wäre mir doch die neue Scheide alle paar Jahre ziemlich nachrangig.

    Schön, dass hier auch noch mal ein Anderer was hochläd. Ich hatte schon die Befürchtung der thread verkommt zu meinen Privatblog ;).


    Interessant zu sehen wie manche Klingenformen im laufe der Zeit immer wieder kommen. Wenn man die Spitze von deinem Sax nur minimal hochziehen würde hätte man ein lupenreines Bowiemesser.


    Hat der Erl schon in die Aushöhlung des Knochens gepasst oder hast du den Hohlraum noch verfüllt? Das Loch sieht irgendwie relativ groß aus. ?(

    So ihr lieben Leute!


    Wie schon im Voraus angekündigt kommt hier nun das ausführliche Review zum Yakutmesser.

    Die Frage die sich beim Yakutmesser sofort stellt, ist ob der asymmertrische Schliff der Klinge bei einem Gebrauchsmesser Sinn macht und ob diese spezielle Klingenform irgendwo besondere Vorteile mit sich bringt. Also habe ich mal versucht alle, für mich relevanten Arbeiten mit dem Messer auszuführen, mit anderen Messern zu vergleichen und dies subjektiv zu dokumentieren.



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    Für mich das wichtigste was ein Messer draußen können muss, ist das bearbeiten von Holz. Um mich mit dem Messer etwas vertraut zu machen habe ich also das Holzinlay für die Messerscheide bewusst nur mit dem Yakutmesser geschnitzt. Im ersten Moment ist die Klinge schon etwas ungewohnt, aber nach ein paar Minuten bin ich ganz gut zurechtgekommen. Mit der flachen Seite kann man schön die rechtwinkligen Ecken des Inlay´s ausarbeiten und mit der konvexen Seite kann man gut aushöhlen. Einzig die Länge der Klinge war hier, mit rund 12cm schon etwas sperrig, was aber selbstredend auf meine Kappe geht.

    Am Ende habe ich dann doch noch ein wenig mit einem groben Schleifleinen nachgearbeitet, aber man hätte das Inlay auch durchaus einfach so lassen können. Unter dem Leder der Scheide sieht man den unterschied wohl kaum.


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    Draußen im Walde angekommen habe ich dann erstmal versucht einige "Feathersticks" zu schnitzen. Hierbei war es dann schon etwas fummelig. Der Schneidwinkel der Klinge ist mit 23 -24 Grad schon eher flach womit Trennschnitte durch kleine Zweige oder Seile sehr leicht von der Hand gehen, dennoch hat man bei längeren Schnitten immer das Problem, dass sich die Klinge an der balligen Seite aus dem Material herausdrehen will, wobei man sich oft die "Curls" abschneidet. Dabei immer dagegen zu halten um den richtigen Schneidwinkel zu treffen erfordert ein gewisses Maß an Konzentration.


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    Ein weiteres Problem mit dem asymmetrischem Schliff welches ich vorher nicht bedacht hatte zeigt sich hier.


    Obwohl das Yakutmesser (Oben) deutlich flacher geschliffen ist als das Mora (Unten) muss ich es beim schneiden spürbar steiler am Holz ansetzen. Man ist quasi gezwungen die gesamte Dicke der Schneide zu überwinden, beim symmetrischen Schliff muss man nur den Winkel bis zur Mitte der Klingendicke überwinden. Das hört sich vielleicht seltsam oder unwichtig an, ist mir aber beim arbeiten deutlich aufgefallen.


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    Lange Schnitte auf sich zu macht man in der Praxis nur sehr selten, diese sind aber mit dem Yakutmesser auch fast unmöglich weil sich die Klinge hier, im Gegensatz zum normalen schneiden, immer weiter ins Material hinein drehen will und nach kurzer Zeit stecken bleibt.


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    Der nächste große Kritikpunkt ist, das unter Bushcraftern beliebte "Batonen", oder ganz trivial - "Holz spalten mit dem Messer" - ist nur sehr eingeschränkt möglich. Auch hier will sich die Schneide logischer weiße zur Seite drehen. Wobei Holz spalten mit Steckerlmessern generell etwas mit bedacht geschehen sollte. Dennoch ist die Möglichkeit kleine Holzstücke mit dem Messer spalten zu können in vielen Situationen hilfreich.


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    Was hingegen recht gut funktioniert, ist das aushöhlen von Rundungen. Ich habe auch hier einen Vergleich mit dem Mora gemacht und auch hier ähnlich gute Resultate erzielt, allerdings lag dies in erster Linie daran, dass das Mora eine wesentlich weniger hohe Klinge besitzt. Bei gleichen Dimensionen wäre hier das Yakutmesser besser gewesen.


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    Das Bild zeigt es nicht sonderlich deutlich, aber wer nun kein spezielles Löffelmesser dabei hat kann mit dem Yakutmesser schon ganz passabel flache Vertiefungen in glatte Flächen schnitzen.


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    Die flache Seite der Klinge eignet sich besonders für die ganz feinen Druckschnitte. Hier kann man wirklich im ganz flachen Winkel ansetzen und den sehr flachen Anschliff der Klinge voll ausnutzen.


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    Kleiner Trick: Man kann das Messer, für kleine Schnitte, kurz greifen und den Daumen dabei in die Aushöhlung der Klinge legen. So hat man immer noch ein gewisses Maß an Halt und Kontrolle.


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    Als Stand- Alone Schnitzwerkzeug in Gürtelmessergröße kann man mit dem Yakutmesser schon eine große Bandbreite an filigranen Formen schnitzen. Hier gibt die asymmetrische Form ein kleines Plus an Möglichkeiten gegenüber normalen Messern.


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    Ein weiterer Punkt der für mich von Bedeutung ist, ist das zubereiten von Lebensmitteln. Äpfel schälen braucht zwar kein Mensch aber ich hatte gerade keine Kartoffeln. Auch hier sieht man, dass man mit der Flachen Seite superfein schälen kann.


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    Beim zerteilen sind dann die vier Millimeter Klingendicke und der einseitig ballige Schliff doch zu viel des guten.


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    Brot und Tomaten und auch die meisten anderen Lebensmittel bekommt man passabel portioniert, wobei hier auffällt, dass noch nicht einmal die kleine Tomate geschweige denn das Brot gerade abgeschnitten wurden. Man kann damit leben, aber ein echtes Küchenmesser ist es nicht.

    Hier sind sehr dünne Klingen wie ein Victorinox oder Opinel bedeutend besser geeignet.


    Was ich jetzt nicht mit drin habe ist das ausnehmen eines Fisches oder der Gleichen aber ich denke auch dies sollte mit dem Messer möglich sein, wenn auch nicht besonders filigran.


    Fazit:

    Was ist das besondere am Yakutmesser und warum ist es anders als alle anderen gängigen Outdoormesser?

    Ganz ehrlich ich weiß es nicht! Vermutlich werden diese Messer wirklich nur aus Tradition oder um sich dadurch zu identifizieren hergestellt.


    Ist es ein Funktionierendes und allgemein brauchbares Messer?

    Ja. Auch wenn es ungewohnt in der Handhabung ist.

    Ist es besonders multifunktional?

    Nein. Man kann kaum Holz spalten und die Schnittführung ist nicht leicht zu beherrschen.

    Kann es irgendetwas besser als andere Messer?

    Nein. Man hat beim schnitzen marginal mehr Optionen, aber wenn man will bekommt man das auch mit anderen Messern hin.


    Vielleicht liegt es daran, dass es einfach ungewohnt ist aber ich komme mit symmetrischen Klingen einfach besser zurecht. Dabei bin ich an sich nicht wählerisch. Ich habe Messer in Flach, Ballig und Scandi und solange diese halbwegs sinnvoll geschliffen sind, komme ich mit denen allen ganz gut zurecht. Das Yakutmesser ist sicher ein funktionierendes Messer, aber um damit wirklich warm zu werden ist es einfach zu speziell. Die Verwendung die mir am ehesten dafür in den Sinn kommen würde, ist als kleines Schnitzmesser in Ergänzung zu anderen Schnitzmessern für spezielle Formen.


    Falls noch irgendjemand etwas schlaues dazu einfällt, lasse ich mich gerne belehren.


    LG Holger

    Hmm...

    Eine asymmetrische Klinge ohne die Hohlkehle wäre wohl etwas am Sinn vorbei. Zumindest wenn man wie hier die flache Seit schärfen möchte.

    Die Aushöhlung dient unter anderem dazu den Materialabtrag beim schleifen etwas zu minimieren. Wenn die Aushöhlung fehlt müsste man folglich die gesamte Fläche der Klinge schleifen, was untertrieben gesagt etwas arbeitsintensiv wäre. Wenn man nun einfach von der anderen, also der balligen Seite schleift, läuft man Gefahr, den Schneidwinkel im laufe der Zeit, immer stumpfer zu machen. Also beides nicht gerade optimal.


    Ein größeres Review kommt noch, aber ich kann schon mal soviel verraten dass, ein 0815 Scandimesser wesentlich leichter herzustellen wäre und die selben, wenn nicht mehr, Möglichkeiten in der Anwendung bietet. Warum die Jakuten sich nun unbedingt diese Form auserkoren haben, erschließt sich mir demnach immer noch nicht.

    Das Yakutmesser


    Moin zusammen! Der Beitrag ist wie immer schon etwas angestaubt, ich wollte den eigentlich schon vor zwei- drei Monaten raus bringen, aber die Zeit zum schreiben war wie immer knapp.


    Angefangen hat die Sache damit, dass ich im Herbst und Winter eine Masse Youtube Channels von russischen Schmieden geguckt habe. Da verstehe ich zwar nichts aber man sieht noch ein paar Dinge, welche man in den bekannten Themenchannels der westlichen Hemisphäre noch nicht gesehen hat. Unter anderem die traditionellen jakutischen Messer welche asymmetrisch, also nur von einer Seite geschliffen sind.

    Sowas kannte ich vorher noch nicht und fand das relativ kurios, was mich dann neugierig gemacht hat, und zu dem Entschluss führte mir so ein Messer anzufertigen.


    So kleine Steckerlmesser habe ich schon oft geschmiedet und das erste Modell aus Kfz Feder war dann auch relativ schnell fertig. Woraufhin ich bemerkt habe, dass ich die Klinge für Linkshänder angefertigt hatte. Bei normalen Klingen ist das ja egal, aber bei asymmetrischen Klingen eben nicht. Das Yakutmesser einfach "falsch" herum zu benutzen geht auch nicht oder ist zumindest völliger Mist, also ab damit in die Ramschkiste und nochmal von vorne.


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    Ab da hat mich dann der Fluch der Yakuten getroffen. Vielleicht hab ich zuviel russisches Gas durch die Heizung gejagt für das irgendein jakutischer Friedhof umgebaggert worden ist. Jedenfalls hatte ich danach nur noch Schei... an der Hand und habe die nächsten drei Anläufe verkackt. Alle drei hatten mehr oder minder große Haarrisse. Das blöde dabei ist, dass man die meistens erst beim schleifen bemerkt wenn man schon eine Menge Arbeit reingesteckt hat. Oder noch schlimmer die Risse treten erst beim härten auf.

    Was genau schief gelaufen ist kann man hinterher nur schwer erahnen, aber ich vermute V3 und V4 waren etwas zu dünn geschmiedet. Es war an dem Tag sehr hell und kalt. Als ich dann die Klingen zum normalisieren aus dem Feuer geholt habe, habe ich die Temperatur falsch eingeschätzt und die Klingen sind zum Teil schon an der kalten Luft gehärtet und haben einiges an Spannung aufgebaut, was dann beim schleifen zu Rissen geführt hat. Das Material bei V3 und V4 war 8x6mm 1.2842 also habe ich für V2 12x8mm 1.2842 verwendet, weniger dünn geschmiedet mehr geschliffen und mehr auf die Temperatur geachtet. Diesmal kam der Riss erst nach dem Härten;(:wallbash


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    1.2842 oder auch 90MnCrV8, ist jetzt kein Wunderstahl mit welchem ich überfordert wäre, aber da ich mittlerweile reichlich angepisst war und nicht noch mehr Zeit und Material aufbringen wollte, bin ich für Yakutklinge Nr.5 wieder auf relativ idiotensicheren Federstahl umgestiegen.

    Ich mutmaße mal, dass die Schmiede in der russischen Teilrepublik Sacha (auch als Jakutien bekannt), was so ziemlich der A... vom A... der Welt ist, auch alles nehmen was verfügbar ist, womit Kfz Federstahl wohl auch etwas authentischer ist.


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    Ab hier lief die Sache dann einigermaßen, womit wir auch endlich zum eigentlichem Herstellungsprozess kommen können.


    Die Federwindung wird erst vorsichtig aufgebogen...


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    ...und dann zu einem geraden Stück gerichtet.


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    Aus dem so gewonnenen Stück Rundstahl wird eine grobe Klingenform geschmiedet. Man könnte hier, um Material zu sparen auch schon den Erl ausarbeiten. Weil ich aufgrund der vorausgegangenen Fehlschläge, schon etwas unmotiviert war, habe ich es vorgezogen den Erl später einfach auszuschleifen.


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    Nun kommt die Besonderheit bei der Yakutklinge. Man schlägt mit der Hammerfinne, oder wie in diesem Fall mit einem Ballspitzenhammer

    eine Hohlkehle in eine Seite der Klinge. Die Seite mit der Hohlkehle muss beim schneiden nach außen zeigen, weswegen man beachten sollte in welcher Hand man das Messer hinterher führt.


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    Das ganze gestaltet sich etwas kompliziert weil sich die Klinge beim einseitigen bearbeiten krümmt. Noch schlimmer ist es die Klinge am Ende zu richten weil man nicht einfach vollflächig von beiden Seiten arbeiten kann, wie man es bei normalen Klingen tuen würde. Man will ja die Hohlkehle nicht wieder raushämmern.


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    Hier ist die Klinge nach dem groben Vorschliff. Den Erl habe ich mal extra stark stehen gelassen.


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    Nach der üblichen Wärmebehandlung, sprich normalisieren, härten und anlassen, ist mir dann aufgefallen, dass die Klinge einen nicht unerheblichen Verzug aufweist. X(:zensiert  War ja auch der einzige Fehler den wir noch nicht hatten. Ich kann mich kaum daran erinnern, dass mich ein Schmiedeprojekt, und noch dazu ein eigentlich eher simples, jemals so gefrustet hat. Ich habe die Klinge dann nochmal gerichtet und versucht die Spannungen etwas auszuglühen, was in einer kleinen Kohlenesse natürlich nur sehr bedingt möglich ist. Zumal ich auch Angst hatte durch das viele erhitzen den Kohlenstoff im Stahl zu verlieren. Zu guter letzt und nach wiederholter Wärmebehandlung war die Klinge aber doch bedeutend gerader als vorher, und ein spürbarer Verlust an Kohlenstoff hat meines dafürhaltens auch nicht stattgefunden. Zumal ich so oder so noch etwas Material wegschleifen musste.


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    Hier nach langem Ringen: Die fast fertige Yakut Messerklinge. Die große Kunst besteht nun darin nur die eine Seite der Klinge möglichst eben zu schleifen. Wenn man hier etwas rund oder wellig schleift hat man beim Feinschliff hinterher große Probleme solche Stellen auszuschleifen.


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    Mit dem massiven Erl habe ich mich dann noch etwas selbst gegeißelt. Man kann sich kaum vorstellen wie toll es ist, die ganzen kleinen Schlitze in den Griffkomponenten eines solchen Messers, mit der Nadelfeile auszufeilen, wenn man es noch nicht selber gemacht hat. Das nächste mal gibts wieder ein Flacherlmesser!;)


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    Das schöne an den Steckerlmessern ist nur, dass man die ganzen Reste und Kleinkram den man in messermacherischer Messeiemanier angehäuft hat mal zu irgendetwas gebrauchen kann. Wir haben hier ein Reststück braunes Micarta, zwei Stückchen Ebenholz, ein Stück Buche aus dem Brennholz und die weissen Liner aus PU welche ich aus dem Müll geangelt habe.

    Den Erl musste ich hinten etwas schmaler machen weil sonst das Material am Griff zu dünn geworden wäre.


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    Der ganze Kram wird dann mit 2K Kleber bestrichen und zusammengepresst.


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    Danach folgt das ausarbeiten der Griffform. Im Original Haben Yakutmesser einen völlig konturlosen Griff mit ovalem Querschnitt.

    Weil ich aber mit konturlosen Griffen mal so garnichts anfangen kann, habe ich mir mal eine gewisse Freiheit erlaubt und dem Griff eine, zumindest etwas, anatomische Form gegeben.


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    Es war ein langer Kampf mit vielen Tränen, aber mit genug bockiger Sturheit wird irgendwann ein Messer draus.

    Worin nun genau der Sinn einer asymmetrischen Klinge liegt kann ich immer noch nicht genau sagen. Im Netz findet man da die wildesten Gerüchte. Von: Die Hohlkehle ist eine Blutrinne, bis man kann besonders gut gefrorenen Fisch schneiden, man braucht weniger Stahl um das Messer zu schmieden usw. Meistens haben solche speziellen Formen einfach wirtschaftliche Gründe, was ich hier aber auch nicht ganz erkennen kann. Man kann zwar mit der Ausarbeitung der Hohlkehle ein paar Millimeter mehr Klinge rausquetschen, aber ob ein Messer nun fünf Millimeter breiter oder länger ist, ist im Grunde auch völlig irrelevant und rechtfertigt nicht den höheren Arbeitsaufwand. Andere sagen, dass die Form eine höhere Stabilität bringt, was auf das verbiegen der Klinge bezogen sicher nicht ganz falsch ist. Anderer seits kann die Klinge aufgrund ihrer Form auch nicht Federn, was bei einer Überlastung eher zum Bruch als zum verbiegen der Klinge führt.

    Was man zweifelsfrei sagen kann ist, dass das Messer relativ simpel zu schärfen ist. Aufrund der Hohlkehle muss man beim schleifen auch nicht ganz so viel Material abtragen.


    Wie sich das Messer in der Praxis schlägt und ob der asymmetrische Schliff besondere Vorteile bringt, speziell im vergleich zu "normalen" Messern, werde ich in einem separaten Beitrag nochmal etwas ausführlicher behandeln.


    Bis dahin Grüße an alle -


    Holger :winken






    Also ich mache beim arbeiten mit Leder auch immer wieder "Anfängerfehler", aber die sehen irgendwie weniger gut aus als deine.;)

    Aber OK, ich bin mir auch immer mein größter Kritiker.

    Zumindest die Scheide mit den Eichenblättern sieht ja schon recht komplex aus. Sowas in 2D aufzumalen würde ich auch noch hinbekommen, aber um so einen Plastischen 3D Effekt zu erzielen muss man, denke ich schon einiges an Geschick mitbringen.


    Hut ab :thumbup:

    Dazu sollte man noch sagen, dass die meisten Bakterien und Viren, welche sich in unserem Körper wohl fühlen und /oder für uns gefährlich werden können schon bei weitaus geringeren Temperaturen absterben. Ausschlaggebend dafür ist, wann die Eiweiße in den Bakterien, Viren oder Einzellern gerinnen. Die allermeisten Erreger, welche auf menschliche Körpertemperaturen ausgelegt sind, sollten schon nach wenigen Sekunden bei 50 -60 Grad Celsius durchgegart sein. Selbst ein hohes Fieber ist schon in der Lage, die Ausbreitung der allermeisten Viren und Bakterien zumindest einzudämmen.

    Sicher gibt es Bakterien welche sich auch bei 70, 80 oder 100 Grad noch super wohlfühlen, allerdings haben diese auf den menschlichen Organismus keinerlei Einfluss.

    Das mit dem drei, fünf oder zehn Minuten lang kochen ist weder erwiesen noch nachvollziehbar. Wenn man für den Menschen relevante Mikroorganismen einmal zum kochen bringt, sind diese aufgrund ihrer geringen Größe unmittelbar durchgegart und somit auch ziemlich tot.

    Und die werden auch nicht noch toter wenn man sie noch länger kocht.

    Schonmal einer einen "Folder" gebaut?


    Hallo zusammen;

    Ich hab auch dieses Jahr wieder ein paar handgemachte Messer zu Weihnachten verschenkt, und weil ich mal was anderes machen wollte habe ich mich dazu entschlossen, mal ein paar Taschenmesser selber zu basteln.

    Während man über selbstgemachte Messer mit fixer Klinge, mittlerweile so ca. 3876 Milliarden Forenthreads, Videos und weiß der liebe Himmel was noch im Internet findet, muss man tatsächlich nach MYOG Foldern, ein wenig suchen um da irgendetwas aussagekräftiges zu finden.

    Irgendwie fristen die Folder in der Messermacherszene ein ganz bescheidenes Schattendasein.

    Die Gründe dafür liegen, mutmaße ich einfach mal, darin, dass es im Vergleich zur Herstellung feststehender Messer, doch relativ komplex und kleinteilig und langwierig ist einen Folder zu bauen. Auf die ganze Fummelarbeit hat einfach keiner Bock. Ausserdem denke ich, dass MYOG Folder auch relativ unwirtschaftlich sind. Während für Feststehende Messer heutzutage jeder noch so horrende Preis bezahlt wird, bekommt man ganz ordentliche Taschenmesser auch noch für relativ schmales Geld.


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    Weil ich in der Thematik bis dahin noch völlig unbelesen war, habe ich ein altes Messer, welches ich mal im Müll gefunden habe, demontiert um mir die Wirkungsweise der Mechanik genauer zu betrachten.

    Es gibt sicher etliche verschiedene Arretierungssysteme für Taschenmesser, aber der ganz normale "Slipjoint" Verschluss wie er bei den meisten 0815 Taschenmessern verwendet wird, ist mir persönlich immer noch am liebsten. Ich benutze solche Messer jeden Tag auf der Arbeit und auch zu Hause und, dass man die Klinge dabei nicht wirklich verriegeln kann habe ich eigentlich bisher kaum vermisst.


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    Angefangen habe ich mit den Gehäuseschalen. Das 1,5mm VA Stahlblech hatte ich mir auf der Bude mit der Tafelschere schon grob vor geschnitten. Auf die Blechschalen werden nun die die groben Formen angezeichnet und die Bohrungen vorgekörnt.


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    Die Blechteile werden zusammengeklemmt und miteinander gebohrt.


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    Dann wird das Material für Feder Und Klinge ausgeschnitten. Ich habe hierfür ein altes Kreissägeblatt verwendet. Man sollte hier ruhig etwas mehr Material nehmen als nötig erscheint, damit man im Notfall noch ein bisschen Platz zum tricksen hat.


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    Dann werden die Löcher für Feder und Klinge gebohrt und die Feder grob in Form geschliffen.


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    Nun wird der Rücken der Klinge an die Feder angepasst und somit der obere Anschlag für die Klinge definiert.


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    Jetzt kommt der allerwichtigste und auch schwierigste. Das anpassen der Drehachse an die Feder. Hier kommt es wirklich auf sehr viel Feingefühl an. Wenn man hier auch nur einen Feilenhieb zuviel abträgt arretiert der Mechanismus nicht mehr richtig. Wenn man zu viel stehen lässt geht der Mechanismus zu schwer oder bleibt auf der falschen Position stehen. Zudem sollte die Feder bei offener und geschlossener Klinge in der gleichen Position stehen, damit hinterher am Griffrücken nichts heraussteht.

    Das alles von Hand hinzubekommen hat mich einige Versuche (siehe verschissene Klinge unten) und auch Nerven gekostet.

    Man sollte dabei auf jeden Fall immer einen Lederknebel zum draufbeissen, einen Boxsack eine Flasche Schnaps, Blutdrucktabletten und den Teddybär zum ausheulen griffbereit haben.X(:wallbash:heul


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    Nun kann man die Pins und Blechschalen zusammenbauen und prüfen ob die Mechanik in beide Richtungen funktioniert.


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    Erst jetzt sollte man die Formen von Griff und Klinge ausarbeiten. Wenn man das schon vorher macht, fehlt schnell mal irgendwo ein Millimeter und die ganze Arbeit war für die Tonne. Wichtig ist das zusammenspiel von Drehachse und Feder. Erst wenn das passt kümmert man sich um die Feinheiten.


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    Damit man die Klinge leichter öffnen kann habe ich noch eine Daumennagelkerbe rein geschliffen.


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    Als nächstes werden die Löcher in die Griffschalen gebohrt. Dabei sollte man darauf achten, dass es eine rechte und eine linke Griffschale gibt und man nicht beide Hälften mit der selben Schablone bohrt. Das Loch in der Mitte habe ich nicht ganz durchgebohrt. So bleibt der dort verbaute Messingpin in den Griffschalen und das Messer bleibt komplett mit den Schrauben zerlegbar.


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    Danach werden die Löcher angesenkt, damit die Schraubköpfe nicht überstehen. Ich habe dafür M4er Torx Senkkopfschrauben verwendet welche in 5mm Gewindehülsen geschraubt werden.


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    Dann wird der Pin in der Mitte eingesetzt und gekürzt.


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    Danach werden die Gewindehülsen und Schauben auf die benötigte Länge gekürzt, was auch wiederum eine unsägliche Fummelarbeit war.

    Die Klinge wurde in der Zwischenzeit auch fertig geschliffen und gehärtet, was ich hier aber mal rauslasse.

    Eigentlich hatte ich vor die Feder auch einer Wärmebehandlung zu unterziehen, habe das aber gelassen weil die Federeigenschaften des Ausgangsmaterials auch so schon ausreichend waren.


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    Überschüssiges Griffmaterial abfeilen/schleifen. Die Griffschalen habe ich bewusst nicht verklebt so, dass man die Griffschalen oder andere Teile nach belieben demontieren , reinigen oder austauschen kann.


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    Hier nochmal das Innenleben des Fertigen Messers. Bevor man jetzt alles zusammenschraubt kommt da noch ein Tröpfchen Öl rein.


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    Danach kommt noch ein bisschen Feinschliff und Firlefanz und damit wäre es vollbracht.


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    Ich habe auf dann auf dieser Basis noch ein bisschen mit anderen Design`s experimentiert bis ich genug Geschenke beisammen hatte.

    Da könnte man sicher noch einiges schöner machen, die Federn sind etwas stark geraten die Spaltmaße zwischen den Metallteilen sind nicht ganz so sauber wie bei industriell gefertigten Messern;

    Aber die Messer sind so weit funktionell und machen einen soliden Eindruck. Für´s erste mal MYOG Folder bin ich ganz zufrieden.

    Ob ich der Sache noch weiter nachgehe weiß ich aber noch nicht.

    Ich habe es angefangen und auch durchgezogen, in erster Linie aus reiner neugier, aber die ganzen Fummelarbeiten liegen mir einfach nicht besonders. Es ist einfach ein unglaublicher Kampf die kleinen Schräubchen zu kürzen und die Feder genau anzupassen, man feilt ein bisschen was ab und probiert aus ob es passt, und das dutzende male nach einander. Da muss man einfach für geschaffen sein.


    Grüße an alle

    - Holger :winken

    Ich habe hier auch mal auf die schnelle ein paar kleine Tests durchgeführt. Generell sollte die Brennbarkeit von Baumwollstoffen, den meisten Bushcraft interessierten wohl bekannt sein. Es handelt sich schließlich um eine recht feine Pflanzenfaser und stellt somit einen durchaus brauchbaren Zunder dar. Man denke nur an Fett oder Wachs getränkte Wattepats oder dergleichen, mit denen sicher die meisten schon mal gezündelt haben.

    Aber probieren geht über labern also zur Sache:


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    Ich habe hier zwei Stücke NVA Zeltbahn. Das Linke habe ich mit Wachs behandelt ( Müsste eine 70/30 Mischung Biene- Paraffin sein). Die verwendete Menge entspricht etwa der, welche ich auch für Kleidung verwende. Für Taschen oder Rucksäcke hätte ich noch etwas mehr genommen.

    Das rechte Stück befindet sich im Originalzustand. Die Zeltbahn wurde sicher vor langer, langer Zeit mal mit irgendwas behandelt, was sich aber kaum noch ernsthaft auf die Stoffeigenschaften auswirkt. Jedenfalls nimmt die Zeltbahn relativ schnell Wasser auf.


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    Als erstes habe ich die beiden Stücke ordentlich mit dem Mischmetallstab malträtiert. (Es waren schon einige ganz gute Funken dabei)

    Oben sieht man das unbehandelte Stück. Wenn man ganz genau hinsieht kann man ganz leichte angeschmorte Stellen erkennen. Durchgebrannt ist aber nichts und entflammen kann sich da schon gar nichts. Kunstfaser wäre hier schon lange im A.


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    Hier das mit Wachs behandelte Stück. Das Wachs ist an einigen Stellen geschmolzen und ein paar kleine braune Punkte hat es auch bekommen, aber alles in allem nichts dramatisches. Wohl gemerkt, ich habe es wirklich darauf angelegt einen Schaden zu generieren. Um am Lagerfeuer so eine Dosis Funken ab zu bekommen müsste man sich schon sehr ungeschickt anstellen. Wenn ein richtiger Glutbrocken auf dem Stoff liegen bleibt wird sich dieser aber sicher durchbrennen.


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    Jetzt der Versuch mit offener Flamme an einer Kerze. Oben das unbehandelte Stück. Nach ein bis zwei Sekunden fängt es Feuer...


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    ... und brennt mit recht solider Flamme bis zu ca. 50% ab.


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    Hier das gewachste Stück. Es entflammt sich ebenfalls in ein bis zwei Sekunden...


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    ... und brennt mit noch etwas mehr Flamme fast vollständig ab.


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    Zum Schluss noch ein Stück Jeansstoff. Dieser ist wesentlich schwerer und definitiv unbehandelt. Die dauer bis zum entflammen ist genau so kurz wie bei der Zeltbahn...


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    ... und brennt auch mit großer Flamme beinahe restlos ab. Der Unterschied zwischen den drei Proben ist überraschender Weiße marginal.

    Alle drei brennen bei direktem Kontakt zu einer offenen Flamme sehr schnell und auch ziemlich gut. Leinöl habe ich nicht getestet aber ich denke bei direkter Flammeneinwirkung wird das Ergebnis das selbe sein.


    Im nachhinein muss ich aber sagen, dass ich noch nie ernsthafte Probleme mit meiner Kleidung und Funkenflug am Lagerfeuer hatte, obwohl ich oft Mischgewebehosen oder auch mal eine Fleecejacke am Feuerchen trage. Als deutscher Bushcrafter/Gartenbesitzer, ist man ja auch eher geneigt sein Feuerchen etwas kleiner zu halten oder einen Hobo zum feuern zu benutzen. Da stellt sich das Problem mit den Funken nicht so sehr.

    Beim groben Arbeiten mit Metall wie etwa beim trennschleifen großer Stücke oder beim schmieden trage ich auch dicke Baumwollkleidung. Da wo die Funken über längere Zeit aufkommen bekommt der Stoff irgendwann Löcher, aber das dauert schon sehr lange und die Funkenbelastung, gerade beim schleifen mit der Flex ist exorbitant höher als an jedem Lagerfeuer.

    Wirklich Feuerfest ist nur Leder gefolgt von Wolle. Wenn meine derzeitige Arbeistklamotte den Geist aufgibt gedenke ich mir mal eine gebrauchte Bordjacke/ Hose der Bundesmarine zuzulegen. Diese sind zum Teil aus Aramidfasern und sollten auch relativ feuerfest sein. Ob diese auch outdoortauglich sind kann ich aber noch nicht einschätzen. Zumindest die Hose sieht aber noch einigermaßen zivil aus.


    Gruß -- Holger:winken   

    Hallo zusammen;


    Ich entere mal einfach den Beitrag hier, weil meine Eggenpfanne inzwischen fertig ist und ich euch die Einzelheiten der Konstruktion gerne bildlich näher bringen möchte.


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    Zu allererst, braucht man natürlich eine Eggenscheibe. Die Dinger gebraucht, und so mit sehr günstig zu erstehen, ist schon mal gar nicht so einfach. Der Blumenstein hat mir zwar freundlicherweise einen Link auf ebay Kleinanzeigen gegeben, wo einer gebrauchte Eggenscheiben für zehn Euro plus Versand verkaufen wollte, welche sicher auch funktioniert hätten, aber die Form hat mir nicht so ganz behagt und es waren relativ viele große Befestigungslöcher in der Scheibe. Weswegen ich mich noch ein wenig umgesehen habe und eine preisreduzierte neue Scheibe für rund zwanzig Euro plus Versand gefunden habe, welche mir wegen der Form und der geringen anzahl der Löcher besser zugesagt hat.

    Wer es genau wissen will: Es handelt sich um eine Teller Eggenscheibe der Marke Granit in den Maßen 460 x 4mm passend für die Amazone und den Centaur - :lol:schäm   Oh Mann, Hauptsache mal völlig unspektakulären Dingen gewaltige Namen geben!   


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    Der Nachteil an neuen Scheiben gegenüber gebrauchten ist, neben dem höheren Preis, dass die dicke Farbe noch komplett dran ist.

    Ich habe diese erstmal mit dem Winkelschleifer und einer 180er Lamellenscheibe grob auf beiden Seiten runter geschliffen.


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    Kennt noch einer den alten Kampf der Titanen Film, in dem Perseus und seine Mannen ihre spiegelnden Schilde benutzen um gegen die Medusa kämpfen zu können? - Ich schwöre die hatten genau solche Eggenscheiben!!!


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    Um die Löcher zu stopfen habe ich mir vier Pinn´s von einer Stange abgeschnitten.


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    Die Löcher hatten einen Durchmesser von 13mm. Ich hatte aber nur 12er Rundmaterial rumliegen, also habe ich die Pin´s einfach in die Löcher gesteckt und mit dem Hammer platt geschlagen bis die Löcher quasi vernietet waren.


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    Danach habe ich die Pin´s noch eingeschweißt. Eigentlich wollte ich die Nähte wieder glatt schleifen habe da aber immer wieder leichte Undichtigkeiten gehabt. Ich habe es ein paar mal versuch, hatte aber irgendwann die Faxen leid, und habe unten am Boden die Schweißnähte stehen lassen. Das sieht nicht sehr elegant aus, hält aber dicht. Um die Nähte flach zu bekommen hätte man an Löcher und Pin´s eine Phase schleifen, und die somit entstandene Nut mit der Elektrode auffüllen müssen. Bei vier Millimeter Materialstärke ist das eine arge Fummelarbeit und birgt die Gefahr ein Loch in die Platte zu brennen, also habe ich es lieber so gelassen.


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    Für die Griffe habe ich mich dann ein wenig in der Schrottecke bedient, und für den Hauptgriff die Aufhängung einer alten Schuppentür, und für den Griffbügel ein Reststück 8er Vierkant verwendet.


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    Etwas zurechtgedengelt sieht das dann so aus. Das hätte man bestimmt auch schöner machen können, aber bei Utensilien welche so haltbar sind, dass sie einen wahrscheinlich überdauern, sollte man meiner Meinung nach nicht übertrieben pingelig sein. Die Ästhetik liegt da in der Funktion.


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    Eigentlich hatte ich auch vor die Griffe festzunieten, was den archaischen Look noch etwas mehr betont hätte, allerdings hätte ich dann die Löcher Bohren und die Nieten noch anfertigen müssen, was zeitlich einen gewissen Aufwand bedeutet hätte. Zumal meine Frau am meckern war: Ich solle endlich Rein kommen!! X(

    Also habe ich in meiner Not die Griffe einfach angeschweißt, was sicherlich auch die nächsten 376 Jahre halten wird.

    Ein schöner Zufall ist, dass die Pfanne genau auf meine Feuerstelle passt.


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    Um die Pfanne ganz sicher von allen Lackresten zu befreien habe erstmal einen Haufen Reisig in der Pfanne abgefackelt um diese danach mit dem Drahtbürstenaufsatz der Bohrmaschine nochmal gründlich zu reinigen. (Da habe ich leider keine Bilder von)

    Anschließend habe ich dann die Pfanne ganz klassisch mit Öl eingebrannt.


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    Den Jungfernflug hatte die Pfanne dann mit einem etwas abgewandeltem Pilz-Paprika-Zwiebel Gyros. Ich schätze mal, dass man ca. vier Liter Volumen an klein geschnibbelten Sachen flach auf der Pfanne ausbreiten kann. Das war bei meinen normalen Pfannen immer blöd weil das Essen da irgendwann nur noch kocht und nicht brät, wenn man zu viel in der Pfanne hat. Allerdings muss man hier etwas aufpassen, das nichts über den Rand fällt, weil dieser sehr flach ist.


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    Mit Beilagen ausreichend für 2,5 Personen. Ich hätte es aber auch alleine geschafft.;)

    An Steaks oder Würstchen hätte aber sicher auch genug für sechs bis acht Personen reingepasst. Wenn die Jungs mal groß sind wird das mit dem Gyros allerdings eng. Dann muss ich nochmal ran; Nur gut, dass es die Dinger bis 700er Durchmesser gibt.:eek

    Blöd ist nur wenn man der ist welcher hinterher, bei Dunkelheit und Kälte, raus muss um das Teil zu reinigen. Weil in die Spüle passt auch die "kleine" 460er schon nicht mehr. Mit einem stück Stahlwolle und ein paar Blättern Küchenpapier geht das aber auch relativ schnell und einfach, sogar ohne Wasser. Ein bisschen Ölfilm soll ja drinnen bleiben damit das gute Stück nicht rostet.


    Der Vollständigkeit halber- Hier noch das Rezept für mein "Gyros"


    500g Schweinenacken

    4 -6 Mittelgroße Zwiebeln

    2 Große rote Paprika

    250g Braune Champignons

    3 -4 Zehen Knoblauch
    Alles klein geschnitten in eine Schüssel packen


    5-6 EL Sonnenblumenöl

    1 El Zitronensaft

    1 EL Sojasauce

    2 TL Salz

    1TL pfeffer

    2 El Paprikapulver edelsüß

    1 El Zwiebelpulver

    1TL Kreuzkümmel

    2 EL Kräuter der Provence -wer die nicht hat kann auch Majoran oder Oregano nehmen


    Alles gut vermengen und für ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank packen.


    Danach nur noch in die Pfanne schmeißen. Dazu serviere ich Krautsalat, viel Zaziki und geschnittene Tomaten.


    Bon appetit und Grüße an alle! - Holger:winken

    Hey Ben!


    Meinen allergrößten Respekt und besten Dank, für die viele Arbeit die du hier reingesteckt hast!

    Nur bei dem Wort Softwareupdate baut sich in mir ein innerer Widerstand auf. Derartige Fummelarbeiten an Computerprogrammen sind mir immer ein Buch mit sieben Siegeln und wahrhaft nichts mit dem ich gerne meine Zeit verbringen würde.

    Was mir am besten gefällt ist - Endlich keine Fehler beim hochlanden oder einfügen von Bildern mehr!!! :dance:dance

    Weil ich in meinen Beiträgen gerne mal ein paar Bilder beifüge, hat mich das teilweise echt Nerven gekostet, wenn nach dem Beitrag absenden nur noch Quellcodes und Bildsalat zu sehen waren.

    Generell gefällt mir die neue Aufmachung ganz gut. Wirkt recht freundlich und ich denke man gewöhnt sich recht schnell dran.

    Das einzige was ich vielleicht noch ändern würde wäre: Ganz oben, wo bushcraftportal.net steht wieder ein Landschaftsfoto oder ähnliches einfügen das sieht so ein bisschen karg aus. Das könnte man z.B. mit den Jahreszeiten wechseln, damit es keinen Staub ansetzt.

    Ich weiß natürlich nicht wie aufwändig so etwas wäre und ob es die Arbeit wert ist, aber das ist auch nur so einen Idee von mir...


    LG und :bcplove

    Holger