Posts by QuintusDias

    Woah, auf nach Mittelerde ins Land von Mordor, Hobbingen und Minas Tirith.


    Beneidenswert!!! Auch haben will :motz


    Aber mal so ne Frage- ist der Kamerad in dem Aufzug auch ohne nennswerte Zwischenfälle durch den Security Check gekommen? :lachtot
    Mich haben sie mal auf einer Geschäftsreise (!!!) sporadisch auf Sprengstoff gefilzt, und da war ich in Hemd und Sacko :wallbash
    EDIT: UND HOSE!!! UND SCHUHE!


    Viel Spaß und bitte Bilder von einem der schönsten Flecken dieser Erde! :winken

    Was ist mein Antrieb...


    Das lässt sich so konkret garnicht benennen...


    Nun, meinen "ersten Kontakt" mit der Natur und dem Outdoorleben erhielt ich in meinen Teeni-Zeiten, als ich in HH lebte. Dort ging ich zu den Pfadfindern. Montaliche Fahrten in die umliegenden Wäldern, regelmäßige Treffen des Stammes, wöchentliches Treffen der Sippe. Einmal im Jahr eine "große Fahrt", die mich auch zu einer 3-wöchigen Ost-West-Durchquerung durch Koriska brachte, von Küste zu Küste (wer sich mal die Gebirgsketten da mal anschaut, darf sich ausmalen, was das für einen 14-jährigen bedeuetet :D ).
    Danach hatte ich Oberschenkel, hart wie Holz. Danach nie mehr...


    Dann kam lange Zeit nix und dann der Bund. Der obligatorische Grundausbildungsdrill, bei dem mir aber die bei den Pfadis erworbenen Kenntnisse nur zu gut in die Tasche gespielt haben. Gerad hinsichtlich Feuer machen, Leben im Feld. Der "grüne Teil" der BW, gerade Biwak (BundeswehrImWaldAußerKontrolle) und Co haben mir viel Spaß und Leid gemacht.


    Nach meiner Zeit beim Bund kam dann lange nix mehr in dieser Richtung.


    Eher Couchpotatoe, mit Freunden fortgehen, Motorradtouren, sowas.


    Der erste Draußen-Kontakt (lokal gemeint, nicht den freundlichen Herrn hier) kam erst wieder, als ich wieder angefangen habe zu reiten. Aber zu 95% nur draußen in der Natur und Felder.
    Meine Umschulung zum MaBau-Techniker und der darauf folgende Job waren/sind dann so dermaßen Zeitfressend, dass ich keine Zeit mehr dazu hatte, mich ausgiebig um ein Pferd zu kümmern und war glücklich, mir bis dahin noch kein eigenes gekauft zu haben.


    Ein paar Jahre vergingen, aber etwas fehlte mir und dann kam aus irgendeinem Grund das "Bushcraften" auf den Plan. Bis dahin wusste ich garnicht, dass es dafür einen speziellen Namen gibt und muss auch ehrlich gestehen, mir widerstrebt dieser Name. Ich hab keinen Bock, mich da in irgendeine Schublade stecken zu lassen und gewisse Normen erfüllen zu müssen, um mich eines Titels, hier "Bushcrafter" bezeichnen zu dürfen.


    Wenn ich das nämlich schon höre und diese leidigen Diskussionen sehe "Mimimi, du hast ja einen 130l Rucksack, das ist ja so gaaarnicht Bushcraftmäßig", "Mimimi, du trägst ja einen SMOCK, also, das geht aber nicht", "Mimimimi, du bist ja garnicht UL-Eingestellt, das ist aber pöse", "Mimimi, du nutzt ja den Defence4, du bist ja doof, nimm Daune, dann biste was"... dann krieg ich Brechreiz. :kotz


    Ich bin einfach gern draußen, schlepp mir gern mal einen ab, laufe in den Klamotten rum, die mir gefallen, penne gerne unterm Tarp und bin am glücklichsten, wenn ich keine Sau auf meiner Tour sehe. Außer natürlich den Kameraden, mit dem/denen ich die Tour mache.


    Der Rest, das aneignen von KnowHow usw. ist ein Selbstläufer und macht Spaß.


    Ich lerne gerne von anderen Menschen, picke mir das raus, was mir zu gefallen scheint.


    Da ich den ganzen (Werk-)Tag mit Prozessen, Analysen, Kalkulationen, Arbeitsplänen, Entwicklung zu tun habe, ist das "Draußen-Sein" der perfekte Ausgleich für mich, runter zu kommen. Idealer Weise mit totaler Ruhe, ohne Verkehrsgeräuschen, ohne nichts. Uhr wird abgenommen, Handy auf Flugmodus oder gleich ausgeschaltet.

    Hui, hab den Thread grad eben erst gesehen.


    Erstmal fetten Respekt, Stefan. :gb


    Der Witz: Dieses Schnittmuster hab ich mir ein paar Wochen auch gekauft, nur bisher noch nicht getraut, das anzugehen. Die Wahl meines Stöffchens liegt bei ATACS-FG, aber das ist geschmackssache.
    Ich hab erstmal die Gürteltasche von den GreenPepper-Mustern probiert.


    Danke für die tolle Beschreibung, ziehe meinen Hut!!

    Ich schmeiß hier mal den Karrimor SF Predator 80-130l in den Raum.


    Zugegeben, er hat ein etwas höheres Eigengewicht von 3,7kg, aber im komprimiertesten Zustand (Reißverschlüsse der PLCE zusammengezippt) liegen "nur" 80l vor. Dabei ist aber das Hauptfach stark beengt, eher flach, wohingegen das Schlafsackfach nach wie vor ein relativ hohes Volumen hat.


    Die PLCE-Reißverschlüsse offen, kommen ca. 100l zum Vorschein. Den Zusätzlichen Reißverschluss über die gesamte Seitenlänge hast Du 130l.


    Und wenn Du dann noch 2 12,5l PLCE Seitentaschen dran machst, kommen gut und gerne 150l Volumen zum füllen.


    Das Tragesystem ist ein Traum, gleich ob mit 10kg (die merkst Du da garnicht) oder gut 30Kg. Da mach ich dann aber irgendwann schlapp, der Rucksack wuppt die weg.


    Ich gebe zu: die 150l hab ich noch nie in Anspruch genommen, das macht keinen Spaß mehr.



    EDIT:
    Es gibt auch die "kleineren" Sabre Modelle von Karrimor....

    Ich hatte in den Alpen das Phänomen das einfach der Wasserdampfanteil in der Luft (Luftfeutigkeit) enorm hoch war und dazu noch Nebel, also feine Wassertröpfchen in der Luft, und Starkregen kamen. Gepaart mit Temperaturen zwischen +-0 und +10° C gab es keine Chance trocken zu bleiben. Das ginge nur in einem abgeschlossenen Raum. Die Feuchtigkeit ist einfach überall rein gekrochen und und überall angehaftet. Ich war nicht im Regen dennoch war alles nass, was ausgepackt wurde. Die Innenseite des Poncho war so nass wie die Außenseite.


    Dem kann man nur mit einer geschlossenen Aufbauvariante entgegen treten, sowas wie Jacknifes Tipi. Das läuft spitz zusammen und das Kondensat kann ablaufen. Oder eine einseitig offene Variante mit Feuer davor.


    Die Wahl der Aufbauvariante ist also gar nicht so trivial wie man meinen möchte.


    Dieses Phänomen hatte ich jüngstens im Schwarzwald erlebt. Zugegeben, ich hatte ein Zelt, kein Tarp, aber selbst Mit-Teilnehmer, die ein Tarp verwendet haben, sind dann spätestens nach dem 3. Tag ebenfalls stolze Besitzer von nassen Schlafsäcken gewesen.
    Bei solchen Wetterbedingungen ist sogar ein Tarp praktischer, da hier die Luft mehr durchströmt. Ein Zelt säuft da einfach von innen ab.


    Die Aufbauvarianten der Tarps waren zum einen eher Richtung A-Frame und ein anderes zwischen zwei Bäumen über die Diagonale, mit Hammock drunter.

    Sofern keine "Spontantour" ansteht, guck ich mir meißt ein, zwei Tage vorher ausgiebig das Kartenmaterial, sofern verfügbar, an. Eingezeichnete Bäche/Flüsse, wo sind Naturschutzgebiete, usw. Auch ein Blick auf Google Maps vorher hilft ungemein.


    Meißt aber bin ich da sehr spontan. Das ist aber nicht unbedingt positiv, hier muss ich ein bisschen sorgfältiger werden und mir angewöhnen, ein bisschen frühzeitiger einen Kopf um meine nächste Schlafstätte zu machen.
    Mir ist es mal gelungen, im stockfinstern nach einem geeigneten Platz zu suchen, nur um am nächsten Morgen festzustellen, dass ich ca 20m vom nächsten Weg mein Lager hatte :bamm


    Meine primären Kriterien sind:


    - Keine Witwenmacher von oben
    - Blickgeschützt
    - rel. Windgeschützt
    - Nicht neben Wildwechseln


    Wenn das alles passt, dann kommt der Rest.

    Hm... Gut, Affenjunge, da hast Du auch wieder Recht, den Aspekt habe ich nicht bedacht. :bamm


    Nun, einigen wir uns dann einfach darauf: Die Hygiene sollte, gleich, welche Art von Seife,... verwendet wird, nicht zu kurz kommen.


    Da Du auch gerade das Hautthema angesprochen hast, auch ein sehr wichtiger Aspekt: Eincremen nicht vergessen!


    Passt das so? ;)

    Wouw!


    So viele Stative? :eek
    Jessas, ich dacht immer, das sind drei ausfahrbare Beine, ein "Ständer" :schäm und das wars.


    Ok, da werd ich mich mal durcharbeiten, besten Dank für Deine Bemühungen!!

    Noch ein kurzes Statement zur Hygiene im Winter.


    Es ist nur verständlich, wenn auf Grund von Kälte eine starke Abneigung zum freien Oberkörper besteht.


    Bei einer 2,5 Tages-Freitagbissonntag-Tour vielleicht tatsächlich nicht eng zu sehen, aber nichts desto trotz. Das feuchtwarme Klima unter den Achseln und Schrittbereich ist eine lebende Petrischale und somit Brutkasten von Bakterien aller Art. Auch die begrenzte Möglichkeit, nach Erledigung des "Abgangs" die Hände zu waschen kann mitunter zur unfreiwilliger Verteilung von Koli- und anderer netter Bakterien führen.
    Die damit verbundenen Risiken sind nicht zu unterschätzen. Besonders diejenigen unter uns, die Kontaktlinsen tragen, sollten bedenken, was man sich ggf in die Augenschleimhäute führt.


    Daher ist es unerlässlich, auch, bzw vor allem im Winter den inneren Schweinehund zu überwinden, ein Mindestmaß an Grundhygiene walten zu lassen.


    Btw, sicher bekannt, aber die weiße Asche eines qbgebrannten Feuers in Verbindung mit bissl Wasser/ Schnee verrieben ergibt ein annehmbahres Äquivalent zur Seife. Hat jedenfalls eine (bedingt) reinigende Wirkung.


    Und das wärmende Gefühl, sich nach dem Waschen wieder in die Klamotten zu schmeißen ist auch nicht zu verachten.


    Wieso, sind wir so schlimm :confused


    Einfach mal laut nach fagris oder smeagol, unseren dslr-spezis schreien, die können Dir da bestimmt mit Rat und Tat zur Seite stehen :)


    Hallo, Stefan,


    nein, mitnichten, im Gegenteil, das Forum gefällt mir sehr gut!!! :beten
    Ich möchte mich hier nur den Regeln anpassen und nicht platt mit der Tür ins Haus fallen á la "Ich brauch X, wer kennt was". Ich finde das Forum super, da hier dieses Gear, Was hast Du gekauft, usw. völlig fehlt und sehr Themenbezogen ist, der Fokus (wie passend) sehr auf den Kernbereich "Bushcraft/Survival/Outdoor/Wildnis" liegt! Top!


    Daher war ich mir nicht sicher, ob die von mir gestellte Frage als themenrelevant zu betrachten ist, oder nicht. Aber bei dem Haupttoppic hab ichs gewagt. :unschuld


    Besten Dank für den Hinweis, ich denke, ich kläre die weiteren Fragen nach Deiner Empfehlung via PN oder, wenn möglich, Chat.

    Hallo, zusammen,


    ich kruschtel jetzt mal lieber diesen bestehenden Thread heraus, bevor ich ein neues Thema eröffne und mit meinem ersten Beitrag gleich für Unmut sorge :schäm


    Wie auch Affenjunge seit April, bin ich seit gestern Besitzer meiner ersten DSLR. :drunk


    Nun habe ich bereits einiges gelesen, habe nun noch zwei Fragen.


    Sicher nimmt der ein oder andere sein Equipment auch auf längere (>3Tage)Touren mit. Kann hier jemand ein Stativ empfehlen, das vom Packmaß und Gewicht einigermaßen akzeptabel erscheint? Anschaffungskosten sind jetzt erstmal zweitrangig (ok, sollten jetzt net mehrere hundert Euro sein), mir gehts primär darum, einen guten Kompromiss zu finden aus Gewicht und Stabilität. Gerade solch tolle Bilder wie hier bereits zu sehen sind mal mein Ziel. Wenn ich groß bin...


    Dann hätte ich noch eine Frage speziell zur Bildnachbearbeitung, möchte mich aber nciht gleich in die Nesseln setzen. Falls Fragen hierzu in diesem Forum gestattet sind, bitte ich um kurze Info, ansonsten mache ich mich da anderweitig schlau. :schäm




    Besten Dank.
    Da ich neu hier bin, hoffe ich, die Forenregeln, trotz aufmerksamen lesens, nicht verletzt zu haben. Dass ich diese Fragen hier stelle geschah aus dem Grund, da ich gerne auch meine Bushcraft/Outdoortouren bildlich festhalten möchte. Hier sah ich die Schnittstelle. Falls n.i.O., dann bitte ich um Entschuldigung und Löschung des Eintrags.


    Beste Grüße,
    Quintus