Posts by c-m-b

    Da kommts natürlich primär auf die Steinart an, es gibt ja verschiedene.
    Am besten eignet sich Feuerstein (Flint), fast alle anderen Steinsorten sind zu spröde oder zu weich. Lass dich aber nicht von den ersten Versuchen demotivieren, das braucht seine Zeit. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Es gibt nicht grundlos Kurse zum Steinhauen bzw Bearbeiten von Flint - es ist eben eine Kunst für sich.
    Ich habs auch noch nicht gemeistert (liegt primär daran dass bei uns so wenig Feuerstein zu finden ist) aber gib nicht auf!



    edit:

    oder
    könnte auch helfen

    Also die Methoden mit kleiner Blende oder ND-Filter wurden ja ohnehin schon alle genannt - ich würd noch hinzufügen dass du bei Wasser auch circular Polfilter einsetzen könntest/solltest, insbesondere wenn sich schöne Blätter am Grund des Wasserlaufs befinden - diese werden (bei korrektem Einsatz des Filters) besser sichbar sein als ohne Filter - oder weniger sichtbar, je nachdem wie du den Polfilter verwendest.


    Zudem verringert der Polfilter die Lichtmenge, die durch's Objektiv kommt um 2-4 Blenden, was auch nicht so schlecht ist, da die meisten Objetkive bei Blenden jenseits der 18 schon anfangen nicht mehr ganz so scharf zu sein (da nähert man sich schon der Lochkamera).


    Falls du noch etwas experimentieren möchtest kannst du dir auch ein Stück matten, schwarzen Karton mitnehmen und während der Aufnahme abwedeln (also gezielt Bereiche des Bildes aufhellen oder abdunkeln) - das lässt sich zwar am Computer auch machen aber für mich ist es so viel spannender. Vergiss auch nicht bei der Kamera wenn möglich mit RAW zu fotografieren, gerade bei solchen Motiven ist es immer hilfreich wenn man noch möglichst viel Bearbeitungsspielraum bzgl Kontrast und Helligkeit hat, bei JPEG ist man da schnell an den Grenzen angelangt. Zudem hat das den Vorteil, dass du auch zB den Weißabgleich noch nachträglich machen kannst und Umwandlungen zu Schwarzweiss per Software eine bessere Qualität ergeben.


    Ein letzter Hinweis noch - besorg dir unbedingt einen UV-Filter zum Schutz der Optik - wann immer fließendes Wasser im Spiel ist ist es immer besser eine zusätzliche "Abdichtung" zu schaffen, da die meisten Objektive vorne nicht abgedichtet sind. Wenn du dann im Objektiv eine Feuchtigkeit hast... das ist sehr sehr ungut.


    Ein kleiner visueller Beitrag noch:



    Die genauen Aufnahmedaten zum Foto müsst ich nochmals nachschlagen - aber gemacht wurde die mit einer Sinar F1, einem 150mm 5.6 auf Provia 100F (4x5").


    Achja und digital solltest du unbedingt ein paar Testbilder machen um herauszufinden bei welcher ISO das Rauschverhalten am geringsten ist - das muss nicht immer die geringste ISO sein. Meine 5D MkII hat bei ISO 160 das beste Rauschverhalten, daher verwende ich diese ISO als geringste ISO - bei ISO 125, 100 oder auch 50 rauscht das Bild weit stärker und besonders bei langen Belichtungszeiten ist das sehr auffallend und störend.

    Aber es gab sogar mal eine 8x10" Kamera, die aus Magnesium gefertigt wurde:


    Da musste man tatsächlich aufpassen bei Reparaturen oder Modifikationen, dass mans nicht erhitzt hat - manche haben Löcher in die Konstruktion gebohrt um das Gewicht zu reduzieren und dabei hat sich das Magnesium entzunden und tja... :unschuld


    Magnesium ist ein guter "Zunder", aber ich würds eher als Survival-Tool kategorisieren und weniger als Bushcraft.

    Ich gebe offen und ehrlich zu, auf kleinen und größeren Touren ALLE Nahrungsmittel mitzuführen (meistens zuviel).


    Wenn es am Wegesrand pflanzliche Ergänzung gibt, umso besser (da habe ich aber noch viel zu lernen).


    Zum Thema Jagen wurde ja schon genug gesagt. Außerdem: Warum soll ich mir Gedanken um das Töten von Tieren machen, wenn ich meistens noch nicht mal auf vernünftige Entfernung zum Fotografieren ran komme. ;)


    Wennst bzgl Fotografieren von Tieren Tipps brauchst sag bescheid! :unschuld

    Ok, ersteinmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
    Die Meinung die hier größtenteils vertreten wurde war, dass man Tiere nur in äußersten Notsituationen jagen sollte, aber, dass dies nicht unbedingt lohnenswert ist.
    Dieser Meinung schließe ich mich an, da man auch meiner Meinung nach kein Tier töten muss um Bushcraft zu betreiben. Allerdings musste ich feststellen, dass man in fast jedem Survival oder Bushcraft Buch einige Seiten zum Tiere erjagen, ausweiden, etc. findet und dies hatte mich ein wenig gewundert, da man Fleisch schließlich nicht unbedingt zum überleben braucht und weil wie gesagt das Jagen auch Risiken beinhaltet.
    Daher stammte meine Frage.


    So würd ich das nicht sagen, im Winter im Norden kommt man ohne tierische Nahrungsquellen nicht weit. Auch hierzulande ists im Winter schwer essbares zu finden.

    Kommt drauf an was man alles unter Fleisch versteht...


    Insekten sind kein Problem, grad Heuschrecken und gewisse Larven sind leicht zu fangen und sehr bekömmlich und lecker - aber wenns um größere Tierchen geht gibt's eben gesetzliche Bestimmungen, die einem hierzulande in den Weg kommen. Die Frage ist nur ob der Aufwand dem Ergebnis gerecht wird, also wenn man ohnehin genug pflanzliche Nahrung findet muss man ja nicht jedem Grashüpfer nachspringen.


    Ekel hab ich da keinen, seit ich als keines Kind beim Ausnehmen eines Rehs aus nächster Nähe zugesehen hab - im Endeffekt sind ja alles nur Lebewesen, ob Pflanze, Pilz oder Tier, nur mit unterschiedlichem Bauplan. Ob ich das Leben einer Pflanze zerstöre oder das eines Tieres - in jedem Fall tötet man um zu leben (ausser man ist Frutarier o.ä.) und nimmt die Nährstoffe des Körpers auf. Daher hab ich auch einen sehr pragmatischen Zugang zu Pelz und Leder, bestehe aber darauf, dass man dabei auch fast alles vom Tier verwenden muss und eine entsprechend moralisch vertretbare Haltung sowie eine schmerzfreie Tötung passiert.


    Im Notfall ist aber praktisch alles 'fair game'.

    Ich dachte zuerst daran mit einen Hobo-Kocher selbst zu bauen, allerdings hab ich nicht das nötige Werkzeug dafür um mit Stahlblech zu arbeiten (obwohl ich 2 US-Canteen Becher habe - aber ohne Flex o.ä. komm ich nicht weit)


    Nun bin ich über dieses Teil hier gestolpert - was meint ihr? Sieht doch gut aus, oder?
    20$ (also 15€) klingt zwar viel aber der Aufwand extra Werkzeuge zu besorgen und das dann als schwerstmotoriker zu versuchen...naja ^^


    Was meint ihr? :confused


    http://www.youtube.com/watch?v=YyatA_E8BpQ

    Warum haben so viele das Bedürfnis mitzuteilen was sie nicht können???


    Liebe Grüsse
    draussen



    Das ist ja der einzige Weg um zu sagen, dass beide Termine ungünstig fallen - das steht bei der Umfrage am Anfang ja nicht zur Option....


    Und wenn mehr Leute sagen, dass sie gerne dabei wären aber an den Tagen nicht können, als sich für den einen oder anderen oder beide Termine anmelden, dann wär es naheliegend sich andere Zeitpunkte auszumachen.


    Zudem sieht man dann auch wieviel Feedback man tatsächlich erhält, bzw wieviele wirklich kommen wollen würden.

    Ich gebs auch lieber auf die Heizung, schließlich läuft die im Winter sowieso also kann man gleich die Energie nützen und muss nicht zusätzlich den Ofen anfeuern :)


    So mach ichs auch mit getrockneten Früchten, sicher dauert das länger aber das macht man auch nicht am Vortag zu einem Trip ^^

    Ich befürchte schon, Du kommst nun mit dem Argument, dass diese Beispiele nicht aussagekräftig genug sind, weil sie wissenschaftlichen Standards nicht entsprechen.


    Ich befürchte schon, Du kommst nun mit dem Argument, dass diese Beispiele nicht aussagekräftig genug sind, weil sie wissenschaftlichen Standards nicht entsprechen.


    Exakt. Ich mein da brauchen wir nicht lange darüber reden, das sind nette Geschichten, keine Frage - aber ich habe mir extra die Mühe gemacht und präzise Beispiele herausgesucht von überprüfbaren Fällen. Hier sind es jedoch nur abstrakte Listen ohne Kontrolle mit vagen Beschreibungen und ungenauen Definitionen, keine Laborbefunde etc. Das ist - wie du selbst sagt - wirklich nicht genug. Du wirst auch viele Fälle von Astrologen finden, die mit ähnlichen Angaben und vergleichbaren Beispielen die Wirksamkeit ihrer Prognosen anpreisen, zudem ist es ein verzerrendes Bild, wenn man ausschließlich Erfolge (die auch durch Zufallstreffer zu erklären sind) beschreibt, aber die Misserfolge unerwähnt bleiben - solche Methoden wären ja genauso in der Medizin verwerflich.


    Auch die Liste der Tiere ist völlig unplausibel, bei der einen Katze, die kurz davor ist zu sterben "helfen" Tropfen innerhalb weniger Stunden, beim Hund mit der Hodenverhärtung klärt sich das nach 3 Wochen - angeblich auch wieder durch Tropfen. Dass es in beiden Fällen genauso ohne die Tropfen verlaufen wäre ist weitaus wahrscheinlicher, dasselbe gilt für alle aufgelisteten Fälle, inklusive der Kundenkartei.



    Zu Fall 1 und Fall 2:


    Es geht bei ersten Fall nicht darum, dass er gestorben ist weil er beides gemacht hat, sondern dass er wertvolle Zeit (und Geld) vergeudet hat und dass dieses Beispiel zeigt, dass es Personen gibt,die Homöopathie in Notfällen und bei lebensbedrohlichen Krankheiten anwenden. Ich habe extra gesagt: "Leider muss man diese Punkte wirklich betonen, es gibt Menschen, die sich dann darauf verlassen, weil sie meinen es würde genauso gut wirken wie Medizin, eben weil's der Arzt verschreibt. (..) zu den Folgen und einigen Beispielen komme ich beim nächsten Absatz."
    Und das war eben ein Beispiel dafür.


    Auch Fall 2 zeigt das eindeutig, natürlich ist immer der verschreibende Arzt zu belangen, aber wenn Homöopathie wikt, dann wirkt sie - und nicht nur bei manchen oder ab und zu. Und in dem Fall wurde eben die Probe aufs Exempel gemacht und es zeigt sich, dass es nicht klappt - und hier galt abermals, dass du meintest, dass es ja eh niemand im Notfall nehmen würde und ich dir gezeigt habe, dass meine Befürchtungen nicht unbegründet sind.


    Quote

    Und diese Ärzte, Tierärzte oder Heilpraktiker sind doch nicht alle Scharlatane oder irrgeleitete Heiler, die jeden Realitätsbezug verloren haben und völlig in subjektiver oder kollektiver Fehleinschätzung leben. Jeder der damit arbeitet - und ich meine professionell damit arbeitet - hat ein Studium oder eine Ausbildung in Medizin und Homöopathie vorzuweisen.


    Ich will hier keine Berufsgruppe verunglimpfen, aber das ist ja keine Begründung. Das ist ja keine Bescheinigung dafür, dass es sich dabei um eine realitätsbezogene Praxis handelt, zumal die Details der Homöopathie noch immer völlig nebulos und ungeklärt sind und - wie schon x-mal erwähnt - bis dato kein einziger Nachweis für die Wirkung vorliegt. Es gibt ja auch genug studierte Biologen, die Anhänger der Schöpfungslehre sind, obwohl diese in etwa so schwer mit der Biologie vereinbar ist wie die Homöopathie mit Medizin.


    Wie kommst du drauf, dass ich einen Ärger gegen die H. hätte?


    Und wie soll das gehen, hast du einen Ärger gegen einen Stuhl oder einen Tisch? Ich möchte das Thema mit "knallharten" Fakten aufarbeiten, da helfen 'unkontrollierte' Erfahrungen nicht. Unkontrolliert weil die betroffenen Personen ja nicht nur die H. erhalten haben, sondern sowohl körpereigene Veränderungen durchlaufen wie auch andere Medikamente nebenbei einnehmen und absolut keine Erklärung für die genaue Wirkung erfolgt - und auch kein Erklärungsversuch passiert. Wenn überhaupt würde mich diese Aspekt "ärgern", aber nichtmal das tut's. Ich finde es nur schade, mehr nicht.
    Und wenn man nachfragt und um eine Erklärung bittet wie genau das funktionieren soll und was genau da passieren soll und warum genau bei allen bisher durchgeführten Doppelblindtests keine Wirkung über dem Placeboeffekt nachgewiesen werden konnte - dann wird man gleich als eifernder Missionar dargestellt, der sich ärgert - warum?




    Quote


    Punkt II



    Dein Post ist übertitelt mit der Überschrift: "Risiken der Homöopathie"... Du schreibst:


    Den Titel habe ich nicht gewählt, mein Originaltitel war: "Re: Homöopathische Notapotheke für Unterwegs..." und wurde nachträglich von einem Mod/Admin geändert, was ich ganz okay finde.


    Quote


    Wenn Du meine Einführung richtig gelesen hast, ist Dir sicher aufgefallen, dass ich schreibe:



    Ich denke, dass das eindeutig formuliert ist. Und ich denke, dass jeder, der den Post gelesen hat, genügen Menschenverstand hat, das auch zu verstehen. Hast Du echt die Überzeugung, dass das Risiko besteht, dass jemand im Notfall lebenswichtige Maßnahmen unterlässt, um erstmal ein paar Globulis aus dem Schränkchen zu holen? Sind die Menschen so blöd?



    Leider muss man diese Punkte wirklich betonen, es gibt Menschen, die sich dann darauf verlassen, weil sie meinen es würde genauso gut wirken wie Medizin, eben weil's der Arzt verschreibt. Und es gibt genug Fälle, bei denen konventionelle Therapien abgebrochen oder unterlassen wurden, um es stattdessen mit Alternativmethoden zu versuchen - zu den Folgen und einigen Beispielen komme ich beim nächsten Absatz.


    Quote


    Punkt III


    Auf der einen Seite berufst Du Dich auf die Wissenschaft und moderne Studien, auf der anderen Seite lässt Du Dich im Eingangspost zu solchen Aussagen hinreißen:



    Nicht, dass diese Aussage nicht nur unwissenschaftlich ist (Welche Quellen zittierst Du hier? Welche und wieviele Kinder und sonstige Menschen sind gestorben, weil sie H. angewandt haben), in meinen Augen ist das Populismus... Um Deine Meinung unter die Leute zu bringen (so gut sie auch gemeint sein mag), baust Du ein "Feinbild" auf (ich überspitz das jetzt mal ganz bewußt, um den Sachverhalt zu verdeutlichen) - hier die gute Herangehensweise, dort die unverantwortliche Herangehensweise der H., die sogar in Kauf nimmt, dass Kinder sterben müssen. So etwas find ich nicht korrekt!


    Es tut mir leid, dass dir das nicht gefällt, ich habe es jedoch nicht überspitzt formuliert, sondern den Tatsachen entsprechend wiedergegeben. Das ist kein Populismus und keine Übertreibung wie du gleich sehen wirst.


    Beispiel 1: Musiker stirbt nachdem er die Krebsbehandlung durch Chemo abgebrochen hat und stattdessen Homöopathie genommen hat.
    Beispiel 2: Asthmapatientin, die Homöopathie anstelle der Asthmamedikamente genommen hat
    Beispiel 3: Säugling, die an einer Infektion erkrankte. Der Vater hat sie mit Homöopathie behandelt (anderer Artikel darüber, damit man mir nicht vorwerfen könnte, ich würde nur gewisse Quellen besuchen und die Geschichten gäbs garnicht)
    Beispiel 4: - sind eigentlich mehrere Fälle, aber ich fass sie (aufgrund der Quelle) als einen Zusammen; Homöopathie als Malariaprophylaxe ("Immunsystemboost") wirkt nicht und resultiert In mehreren dokumentieren Krankheitsfällen.
    Beispiel 5: Ein Kind tot, ein anderes in Lebensgefahr - da angeborene Immunschwächen anstatt mit Medizin mit Homöopathie behandelt wurden.
    Beispiel 6: Kind gestorben nachdem die Homöopathische Behandlung einer Lungenentzündung keine Wirkung zeigte.


    Ich könnt noch ellenlang so weitermachen, habs auch international gehalten, damit mir keiner vorwerfen könnte, ich würde mich nur auf einen speziellen geographischen Raum beziehen, in dem Homöopathie nicht wirkt aufgrund von Erdstrahlen o.ä. (das hab ich auch schon mal in einer Diskussion mit einem Alternativheiler als Argument bekommen).
    Ich denke ich habe genug Beispiele geliefert um dir zu zeigen, dass ich diese Aussage nicht grundlos getätigt habe und dass es mehr als genug Menschen gibt, die auch im Notfall zu Homöopathie greifen würden und welche Folgen das haben kann. Natürlich gibt es auch genug Personen, die an falschen oder falsch dosierten Medikamenten gestorben sind oder durch Kunstfehler leiden mussten - aber auf Seiten der Medizin finden sich fast unendlich viele Belege für die nachweisbare Wirksamkeit der Präparate - bei der Homöopathie ist jedoch selbst nach mehr als 200 Jahren kein einziger belegter Fall verzeichnet worden, wo Homöopathie eindeutig als Grund für die Heilung festgestellt werden konnte, andererseits genug Fälle, wo eine Behandlung mit Homöopathie keinerlei Wirkung zeigte.


    Du siehst nun hoffentlich, dass es kein Populismus meinerseits ist und die Aussage durchaus korrekt war.