Posts by TappsiTörtel

    So ein Teil funktioniert natürlich nur wenn Blattzeit ist, also erst wieder so ab Anfang August. Bis dahin zeigt sich das Rehwild eher unbeeindruckt von dem Pfeifchen.


    Ich denke mal als Wilderei kann Dir das nicht ausgelegt werden, Du hast ja keine Waffe dabei, legst Fallen aus, ... oder sonst was !
    Allerdings wird der Jäger/Pächter sich sicherlich nicht begeistert zeigen, wenn Du da im Wald rumblattest (ist natürlich auch eine Beunruhigung des Wildes) oder ihm womöglich zwischen seine eigene Blattjadg funkst. Genau genommen bewegst Du Dich ja schon durch das Aufbauen des Tarps mindestens im Graubereich (Thema zelten/biwakieren im Wald, ist ein Tarp ein Zelt oder Biwak, ...).


    Kaufen darfst Du Dir so ein Teil, ob die Benutzung verboten ist für den Nichtjäger/Nichtheger weiß ich nicht.

    Hallo Ansmann,


    danke fürs Ausgraben des etwas älteren Fadens.
    Meine Trekkingstockvariante liegt zu ca. 80% fertig rum. Da ich die GoPro wieder verkauft habe ist das nicht fertig geworden weil ichs ja jetzt erst mal nicht brauche. Verkauft habe ich das Teil, weil meine ersten Versuche mit Daueraufnahme bzgl. der Akkulaufzeit erst mal gute Ergenisse erzielten ... im realen Leben (auf Tour) jedoch erwies sich das als absolut nicht übetragbar. Nach spätestens 45min ist ein Akku leer ... einfach nur unakzeptabel und für ne 2 Wochen Tour halt nicht verwendbar.
    Da lobe ich mir meine alten Kameras mit AA Batterien. Die eine filmt mit 2 LiIo-Batterien gut 3 Stunden, Abends anschauen incl. Mit 2 Ersatzbatterien alles ok.


    Die beiden von Dir verlinkten Anleitungen finde auch ich für eine Rucksacktour ungeeignet weil zu groß und zu schwer. Schwebestative benötigen nun mal den ausgleichenden "Gewichtsarm". Der Trekkingstock reicht jedoch bei meiner Variante bei so kleinen Cams wie die GoPro schon ohne Zusatzgewicht aus. Und den Trekkingstock hat man eh dabei. Aber endgültiges Ergebnis kann ich leider (noch) nicht liefern ... erst wenn es Cams gibt mit deutlich längerer Akkulaufzeit.
    Z.B. die Contour bietet gut 3 Stunden (laut Datenblatt), der Akku ist aber fest verbaut, 2. Akku also nicht möglich ... wieder unakzeptabel.


    Bevor jemand "Powerbank" sagt ... unakzeptabel da ca. 30% Verlust !

    Das ist eine ganz gemütliche Wanderung, eher langer Spaziergang durch flaches Feld-Wald-Wiesen-Mittelgebirge. Kaum Anstiege, nichts anstrengendes. Die Landschaft ist schön bewaldet, dem Routennamen angemessen. Da der Wald hier jedochh sehr stark bewirtschaftet ist, gibt es kaum kleine, weiche Waldwege, die überwiegende Streckenführung besteht aus festen Forst-, Feld- und Fahrwegen.


    Trotzdem ist immer ein schöner Lagerplatz zum Übernachten zu finden und auch die Wasserversorgung durch Bäche und deren Quellgebiete ist völlig problemlos. Es gibt tolle Panoramen, ich hatte Bombenwetter, habe super abgeschaltet, ... super ... für den älteren Herrn.


    Und obwohl fast jeder Weg mit einem extrem dichten Netzt aus markierten Wanderwegen belegt ist, habe ich in diesen 9 Tagen nur ganz wenige andere Wanderer getroffen, vor allem nur ein paar Biker auf ausgeschilderten Bikerrouten. Selbst relativ dicht an Dörfern und kleinen Ortschaften ist der Wald schön leer :-)


    Bei Interesse könnt ihr hier mehr Infos lesen und Videos der Tour anschauen: http://www.wolkenglut.de/?p=932


















    Wovon warst du denn im Sauerland endtäuscht?


    Ich war eben wegen des hohen Anteils an festen Fahr- und Forstwegen und sogar Asphalt enttäuscht. Verhältnis 80/85 (fest) zu 15/20 Prozent (weich). Es gibt dort aber auch nur sehr wenige naturbelassene Wege. Kann ich natürlich nur beurteilen wo ich war, also das Rechteck Diemelsee, Aabachtalsperre, Möhnesee.
    Landschaftlich aber sehr schön, liebliches, flaches Wald und Wiese Mittelgebirge.


    Danke für Deine Infos !

    Jetzt grabe ich mal meinen eigenen uralten Faden aus.


    Einfach wei ich mir noch mal einen Titanhobo gebastelt habe, ähnlich dem Vorgänger, jedoch so, dass der Kochtopf beim Transport innerhalb des Hobo steht und nicht umgekehrt. Gerade 9 Tage auf der Sauerland Waldroute getestet. Brennt supergut und es verkokelt absolut nix auf dem Boden.
    Gewicht: 179 Gramm.


    Der Rest ist selbsterklärend in den Videos zusehen: :hobo


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    Wer etwas mehr über Material und Bastelei wissen will, der geht einfach auf meine Website.

    Danke für den tollen Film und die Bilder !!
    Da kriegt man richtig Lust ^^


    Eine Frage nur mal zur Sicherheit:
    besteht die gesamte Runde hauptsächlich aus kleinen, weichen Pfaden oder gibt es auch längere Strecken auf festen Fahr- und Forstwegen ?
    Bin nach 9 Tagen Sauerlandwaldroute gerade etwas gebrannt in der Hinsicht - war aber trotzdem sehr erholsam.


    Und eine Kartenfrage:
    Wenn Du brauchbare Karten für diese Tour hattest, würdest Du mal die Bezeichnung bzw. Verlag / ISBN aufschreiben ?

    Sel :
    3 Lagen GoreTex oder PU-Laminate mit laminiertem Innenfutter kannst Du hiermit abdichten. Entlang des Bandes ist natürlich dann alles dicht, also keine Atmungsaktivität mehr. Habe ich bei einem Bivi schon mal gemacht, klappt ganz gut. Musst Du aber mit der Temperatureinstellung Deines Bügeleisens vorher austesten auf welche Stufe Du stellen musst. Und Backpapier unterlegen, wie ja bei Extex auch beschrieben !!


    PU beschichtete Gewebe hiemit.
    Silnylon mit Silnet (verdünnt !)

    Ich habe das nicht ausprobiert, jedoch wäre es großer Zufall wenn das Modell- und Herstellerübergrefend passen würde, weil:


    - es gibt Spiral- und ProfilRVs
    - beide Varianten gibts mit unterschiedlichen Schienenbreiten
    - beide Varianten gib es in verschiedenen Stärken
    - bei abnehmenbaren Taschen muss der RV teilbar sein -> der Einfädelpunkt gibts in verschiedenen Varianten
    - die Taschen verschiedener Modelle sind unterschiedlich breit und hoch, also passt dann die Länge schon mal nicht


    Wie gesagt, bei so vielen Variablen ist die Wahrscheinlichkeit eher gering das es passt !

    Nick-M :
    Ich habe von einem früheren Zelt noch 2 Fiberglasstangen rumliegen. Sind innen hohl und die Segmente werden mit einer Schnur im Inneren gespannt. Ich schätze mal, die sind je ca. 4m lang. Sind sicher nicht die leichteste Ausführung, stammen halt von einem sehr sturmstabilen 2-Mann-Zelt. Wenn Du willst kannst Du eine haben, müßtest sie halt auf Deine Länge kappen, was aber problemlos geht.

    Ich habe mir mal aus einem Goretexrest ein kleines Säckchen genäht. Das trage ich in der Beintasche und da kommt tagsüber rein was man so an Zunder findet. Immer möglichst klein gezuzzelt. Wenns regnet wird das Zeugs drinnen nicht nass aber die Feuchte von innen geht raus, auf jeden Fall wird das Zeugs drinnen trocken. Eigentlich müßte ja auch meine Schwitze in den Beutel dringen, tutse aber irgendwie nicht. Kanns nicht erklären ... aber es funktioniert.
    Ich nehme mal an, dass die Luftbewegung aussen am Säckchen groß genug ist um meine Schwitze und die Feuchte, die von innen nach draussen dringt zu trocknen. Da von innen nur passiv das Zeugs drinne liegt, also keine aktive Wärme erzeugt wird, sollte ja eigentlich nahezu nichts von innen nach draussen gelangen ... aber es funktioniert.
    :confused

    draussen :
    Da hast Du absolut Recht, weg mit den verarbeiteten und "veredelten" Nahrungsmitteln. Wer sich daran hält und das ausgewogen anwendet, der braucht sich über seine Ernährung eigentlich keine Gedanken mehr machen. Ich persönlich würde zu Deiner Liste noch Getreide in Maßen dazu nehmen, z.B. als Haferflocken oder CousCous. Und alles andere wie z.B. Honig, süße Beeren, Milch, ... schaden ja auch nix, wenn mans in Mengen genießt, wie man sie sich "in freier Natur" erst "erarbeiten" müßte, :-)
    :pop

    Das Gewicht des Essens in Prozent des Gesamtgewichtes zu rechnen, bei Dir die angegebenen 65%, finde ich ist nicht praxisgerecht. Für ein Wochenendtrip wäre das ja extrem viel, bei einem Rucksack für 10 Tage siehts dann ganz anders aus.


    Ich selbst verwende gar keine Fertiggerichte ausser Kartoffelbrei.
    Da ich so absolut kein Frühstücker am frühen Morgen bin, gehe ich morgens immer ohne gegessen zu haben los. Erstes Essen ist meist so zwischen 10 und 11, da gibt es Haferflocken, 1/3 einer 500g Packung in Milch(pulver) ca. 50g mit Rosinen, 1/3 einer 200g Packung. Nachmittags als Zwischenmahlzeit 200g Erdnüsse, Cashews oder Studentenfutter. Abends wird gekocht, 200g Nudeln, Reis, Kartoffelbrei mit ca. 100g Wurst, Speck, Schinken und etwas Gemüsebrühe. Zu trinken gibt es nur Wasser, Tee oder so habe ich nicht dabei. Natürlich verwende ich alles mir bekannte, was nicht sonderlich viel ist, von draussen zur Ergänzung. Gewürze, Salz verwende ich nicht, ist in der Gemüsebrühe und Wurst eh genug drinne.
    Das ergibt pro Tag knapp 700g Essen und ist von der Kalorienmenge sehr gut bemessen. An einigen Tagen fällt eine der 3 Mahlzeiten aus, einfach weil ich nicht so viel Hunger habe oder weil es einer der wenigen so nassen Tage ist, an dem der Reis mangels Feuer (Hobo) nun mal nicht weich wird. Das macht auch nix, denn auch dann kann man bei meinem wohl genährten Körper nicht von Hunger leiden sprechen, das bekommt dem Körpeer eher gut. So reicht Proviant, der für 10 Tage bemessen ist, eher 12 oder 13 Tage.


    Jetzt mall rechnen:
    Bei der letzten Tour habe ich den Rucksack incl. 3L Wasser mit fast exakt 17kg gewogen bei Proviant für 10 Tage, also knapp 700g * 10 + 3L = knapp 10kg. Verbleiben also 7kg für das restliche Gelump, allein der Rucksack wiegt leer 2,8kg und das muss unbedingt optimiert werden. Ergibt also ca. 58% Futter aufs Gesamtgewicht.
    Die 3L Wasser sind natürlich nicht immer im Rucksack, 1 bis 3L je nach Verfügbarkeit !


    Bei einem Wochenendtrip habe ich exakt das gleiche Gelump aber nur 700g * 2,5 = 1750g Essen. Ergibt 8,75 Gesamtgewicht, also 20% Futter.
    Tatsächlch ist es weniger, da ich für den Sonntag dann meist nur ne Tüte Nüsse dabei habe, bin ja dann Abends zuhause und kann rein hauen.
    :hobo

    Ja, das mit diesem Störgeräusch habe ich in einem Goproforum auch gelesen. Habe es natürlich ausprobiert und kann das bei meiner Hero4 nicht bestätigen. Auch wenn sonst alles ruhig ist kann ich kein Störgeräusch hören und ich meine es liegt nicht an meinen alten Ohren. Allerdings soll GoPro selbst die Existenz dieses Störgeräusches einräumen und es soll durch ein Firmwareupdate korrigiert werden (Wissensstand von einem Schreiber aus dem Goproforum, der Gopro deswegen vor kurzem kontaktiert hat). Habe also in diesem Punkt einfach nur Glück gehabt !?


    Grundsätzlich bin ich mit dem Gerät bzgl. Bild und Videoqualität schon zufrieden, was mich stört sind eher Punkte wie "alles nur in Englisch", sowohl Menü, Manual, Software. Nicht weiter tragisch aber selbst bei jeder Billigknippse gibts das in vielen Sprachen, da sollte man bei dem Preis mehr erwarten können, weiß man aber vorher.


    Und ich habe mir beim rausnehmen aus dem Framegehäuse ein Stück der Frontabdeckung fast abgebrochen, ist jetzt etwas geknickt und verbogen. Die ist nicht gerade fest angebracht, also vorsicht dabei.


    Guten Rutsch !!