Beiträge von wandervogel

    Und mit ner stumpfen Spitze triffst du dann besser oder was??? Und was ist wenn nicht?
    Dann brichst damit dem Tier nur die Knochen und das tut ihm auch ganz bestimmt gar nicht weh (*hura*) sehr human mein lieber!!

    Fakt ist, es lassen sich einige Arten nicht, oder nur sehr schlecht, mit Pfeil & Bogen bejagen!
    Dazu kommt noch die Frage ob ein Pfeil mit Jagdspitze, nicht mehr Schaden anrichtet als ein Schrotladung!


    Wenn ich z.B mit Pfeil und Jagdspitze auf einen Hasen schieße, muss ich um einiges näher an das Tier heran als bei einer Patrone mit z.B. 7ner Schrot,
    Der Pfeil auf 20m durchschlägt das Tier in der Regel, verletzt dabei evtl. die Galle, Fleisch wird unbrauchbar (!?) die Schrotladung dringt zwar auch in das Tier ein aber die Gefahr eines Durchschusses oder verletzen von Magen, Darm, Galle oder Blase ist um einiges geringer!
    Dazu kommt noch: Mit einem Pfeil lassen sich nur schlecht (schlechter) kleine Tiere im Flug oder Lauf erlegen, die Gefahr das der Pfeil zwar gut gezielt war, aber durch eine leichte Windböe abgelenkt und somit das Tier (ein größeres) nur verletzt wird, besteht mehr wie bei einem Projektil oder einer Schrotladung - Somit würden wir das Tier mehr Quälen als Erlegen - Was ja nicht Sinn des ganzen ist!


    Wenn man das ganze jetzt wieder von Gesichtspunkt der Wildbestandsregulierung betrachtet und den Punkt des "Humanen Töten" nicht außer Acht lässt, ist eine Jagdwaffe mit der man Tiere sicher, schnell und auch in dessen natürlicher Bewegung erlegen kann, eindeutig die sinnvollere Wahl!



    Es hat einen Grund warum Pfeil und Bogen irgendwann vom anderen Schusswaffen abgelöst wurden!
    Schön das manche Menschen gerne an alten Praktiken festhalten, aber wenn man damit sich selbst evtl. in Gefahr bringt (z.B. Wildsau nur angeschossen) und die Jagdbeute unnütz quält (zappelt noch) sollte man doch eher bedenken mit der Zeit zu gehen!!!


    Bei uns in D ist die Bogenjagd verboten, das hat seinen Grund und das ist auch gut so!
    Wo anders mag es aber durchaus erlaubt sein, das kann man Moralisch bedenklich finden, aber es ist nun einmal so!
    Wenn man dazu einen Jäger, der in einem solchen Land, mit Pfeil und Bogen arbeitet nach seinen Motiven befragt, dann gibt es nur 2 ehrliche Antworten :
    1. - "Es macht ihm Spaß"
    2. - "Er darf es in diesem Land"
    Fakt ist: dieser Jäger hält sich, an die für ihn geltenden Rechte und handelt somit im Sinne der selbigen!
    Das moralische, muss dieser Jäger dann mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren - Wenn er das kann, dann ist das schön für ihn, wenn nicht, dann wird er irgendwann seinen "Flitzebogen" gegen eine andere Jagdwaffe eintauschen - denn die gibt es eben nicht nur bei uns in D!


    Ich persönlich finde es nicht so schön, das man sich dann, mit erhobenen Zeigefinger, hinstellt und dem Jäger öffentlich einen Vorwurf macht, weil er im Rahmen seiner Gesetze agiert, ohne dabei ein schlechtes gewissen zu haben!
    Dazu kommt noch, ein guter Jäger kennt die Vor- und Nachteile seiner Waffe, man muss ihn also nicht belehren das es "bessere" gibt (denn das weiß der schon).
    Was das Moralische angeht...das muss, wie gesagt, jeder für sich selbst abklären - der eine kann es, der andere nicht!


    Und das geht uns andere einfach nichts an!!!

    letzte äsung...war das nicht dieser Brauch, einem erlegten Fieh ein Lager zu bauen und ihm symbolisch Futter ins Maul zu stopfen, ihm ein Lied zu spielen usw.??
    Das ist in Meinen Augen genau so abartig wie das Spanferkel mit dem Apfel im Maul und der Karotte im Hintern!


    ganz ehrlich...das ganze ist sowas wie ein Abendgebet, man kann daran glauben, das der liebe Gott einen erhört oder eben auch nicht! Aber dem einen hilft es und dem anderen nicht! Die geste, dem Tier ein letztes Geleit zu geben ist ja sehr nett...aber...bei dem Krach, welcher durch ein Jagdhorn entsteht, nimmt im Regelfall eine Wildsau, die beine in die Hand und rennt weg! Was menschen toll finden, mögen Tiere also nicht unbedingt!!!


    Ich persönlich finde, es ist schon Respekt, wenn ich mir nicht irgend welche Überreste der Tiere an die Wand hänge, zusehe das die Tiere nicht leiden müssen und ich, für mich, nur töte, wenn es einen allgemein dienlichen Zweck erfüllt z.B Regulierung um andere Arten zu schützen, oder eben weil es um mein eigenes überleben geht!


    Wir Menschen haben z.B das Verständnis dafür (sollten wir jedenfalls), das wir nicht alle Wälder abholzen dürfen, weil wir damit Tieren den Lebensraum nehmen - Der Bieber z.B hat dieses Verständnis nicht unbedingt und knabbert munter alles an was er findet - OHNE Rücksicht auf Verluste und andere Tiere bzw. Pflanzen!


    Nachtrag:
    Ging es hier nicht eigentlich speziell um die Bogenjagd und eben NICHT um eine moralische Unterhaltung zur Jagd im allgemeinen???
    Lasst uns doch bitte mal an dieser Stelle wieder zum eigentlichen Thema zurück finden, bevor dieses (interessante und wichtige) Thema, sowie die daraus entstandene Unterhaltung zur Jagd im allgemeinen, von oben, geschlossen wird!

    Ganz ehrlich...es ist etwas albern und mühselig über die Anfänge der Jagd zu debattieren - Fakt ist: "Nix genaues weiß man nicht" - weil wir nicht dabei waren!!!
    Was aber viel wichtiger ist, ist die Toleranz, denn die Ausbildung zum Jäger umfasst viel mehr als schießen und selbst wenn geschossen wird, dient es Hauptsächlich der Regulierung von Wildbeständen - Und was ist bitte daran so verwerflich, wenn einem Jäger sein Job bzw. sein Hobby Spaß macht, so lange es im Rahmen der ganzen Gesetze abläuft?
    Unser Gehirn hat nun mal auch ein Belohnungszentrum, welches befriedigt werden will, dazu kommt dann noch der Jagdtrieb, den auch jeder von uns hat, beim einen ist es das erlegen von Schnäppchen auf Shopping-Tour, beim nächsten das meistern Sportlicher Herausforderungen und beim anderen das erlegen eines Tieres.


    Und wenn jetzt jemand sagt: "Bei meiner Tätigkeit als Jäger, macht mir das erlegen von Wild am meisten Spaß" dann ist das nichts anderes, wie wenn meine Frau sagt "Am meinem Job macht es mir am meisten Spaß, das ich gut verdiene und mir davon viele tolle Sachen kaufen kann" - meine Frau zieht los und geht auf die Jagd nach Schnäppchen oder Schuhen, andere ziehen los und suchen das Wild, der Jäger ließt die Fährte anhand der Spuren der Tiere meine Frau anhand der Postwurfsendungen und Werbebeilagen, wenn sie dann beide das ersehnte Objekt ihrer Begierde haben, kommen sie total zufrieden nach hause...denn das Objekt ist zwar die Belohnung für die jagd, aber man jagt nicht wegen der Belohnung sondern wegen der Jagd an sich - Sonst könnte z.B meine Partnerin auch mich zum Einkaufen schicken!
    Das ist also alles halb so schlimm und nur sehr menschlich...so lange es im gesetzlichen Rahmen bleibt!


    Denn Naturschutz bedeutet immer auch, das Überbestände (welche so schnell vom Nützling zum Schädling werden) eingedämmt werden müssen! Also ein regulieren der Bestände, damit andere Arten nicht benachteiligt bzw. verdrängt werden!


    Ich hatte mich neulich mit einem Jäger unterhalten, der erzählte mir, das sie wohl in den kommenden Jahren vermehrt auf Sauen gehen MÜSSEN, da durch die Klimaerwärmung (zu kurze und zu warme Winter, nasse Sommer) ein Überschuss an Futter vorhanden ist und sich die Tiere unkontrolliert vermehren. Er sagte: fast jede 2. (geschossene) Sau sei trächtig, selbst außerhalb der üblichen Zeiten! Das bedeutet für den Jäger, er hat zwar den Abschuss zu zahlen, kann aber mit dem Wild nichts (oder nicht so viel) anfangen!


    Wenn also nicht ein gewisser "Kick" oder "Spaß" an dieser teuren Jagd gegeben wäre (wenn schon kein verwurstbarer Erfolg dabei heraus springt) dann würden in Kürze neue Nachbarn in unsere Gärten einziehen und alles auf den Kopf stellen, was wir z.T. seit Jahren mühevoll hegen und pflegen, uns oder unsere Kinder gefährden, unsere Bäume demolieren usw. - Auch nicht wirklich die besten Alternativen!!!

    Huntwriter :
    Also ich hab das so gelernt/verstanden:
    Bis 20 Grad - Kaltrauch
    20-50 Grad Warmrauch
    +50 Grad Heisrauch
    Deswegen ging ich jetzt davon aus das diese 40 Grad bereits kein Kaltrauch mehr sind - Aber - Du steckst da sicherlich mehr in der Materie, also wird das wohl noch Kaltrauch gewesen sein!

    Aber egal was es war...es ist auf jeden Fall lecker...auch wenn es etwas komisch aussieht!!!!

    Mein lieber draussen...
    Ich denke mal, es ist nur sinnvoll ein Produkt zu testen, welches vorgestellt wird, bevor man es mit nimmt - oder?
    Alles andere ist in meinen Augen etwas leichtsinnig! (man baut ja sein neues Zelt im Normalfall auch nicht erst auf wenn man es dringend braucht)
    Und dazu gehört für mich einfach auch, das ich mir ein Produkt erst einmal unter "Entschärften" Bedingungen anschaue, um dann nicht unterwegs die A-Karte gezogen zu haben - und ganz unter uns, ich teste lieber an statt mich nur auf die Meinungen und Erfahrungen anderer zu verlassen!


    Ich sage ja auch nicht das z.B diese Zauber-Schnur ausgemachter Mist ist, sondern nur das sie meinem Anspruch an eine Schnur (als Hilfsmittel) in einigen Punkten nicht gerecht wird!


    Ich schleppe nun einmal aus beruflichen Gründen diesen 5Kg Rucksack mit mir herum und und bevor ich den an irgend ein Bändel hänge, möchte ich die Risiken eines Verlustes meines Arbeitsgeräts minimieren.


    Denk mal bitte etwas weiter, der Verlust der Technik ist nicht das Hauptproblem dabei denn der Kram ist gut versichert, das Problem ist, wenn ich kein Bildmaterial liefere, werde ich auch nicht bezahlt - Und das ist echt doof!


    Und wenn ich nun einmal irgendwo runter muss, um z.B.: das Wiederlager oder den Betonzerfall an einer Studien-Brücke irgendwo in der tiefsten Botanik zu dokumentieren dann kracksel ich da bestimmt nicht mit einem Rucksack von 5Kg auf dem Rücken rum, wenn ich es auch vermeiden kann!


    Is logisch oder???

    Ich habe mich, nach einem kurzen Mail-Austausch mit "Huntwriter" mal etwas näher mit dem Räuchern von Beef-Jerky befasst...er sagte mir, es muss unbedingt im Kaltrauch hängen...klar, Kaltrauch verändert nicht die Proteine im Fleisch und konserviert somit auch besser!


    Allerdings, wenn ich Fleisch bei knapp 50 Grad im Backofen trockne, warum sollte das nicht auch im Räucherschrank bei selber Temperatur und besserem Luftabzug gehen???


    Ich habe das dann auch mal getestet und das Fleisch erst im Ofen vorgetrocknet und dann für 3 Tage mit Warmrauch mit 40 Grad in den Schrank gehängt bis es Trocken war...
    Davon mal abgesehen, das das Zeug hier eh nie alt wird...meint ihr es hat einen Einfluss auf die Haltbarkeit??
    An sich müsste es doch egal sein, da das Fleisch am Ende eh trocken ist...oder???

    Lieber Wildhog,
    ich verstehe mal wieder nicht genau was du uns sagen möchtest...
    Wir sollen also nicht über Vor- und Nachteile von 3€-Kocher reden - aber über selbst gemachtes Jerky, als alternative zum fertigen, für ebenfalls 3€, oder selbst gebaute Kocher aus Getränkedosen, die noch weniger kosten ?


    Um was genau geht es dir????
    Nichts Fertiges?
    Nicht für einen Preis unter Betrag X?
    Nichts was man eh immer dabei hat?


    Ich denke ein Minimum an Ausrüstung sollte besprochen werden, ins besondere wenn es die Ausrüstungsteile sind die, die meisten von uns mitführen - DENN: wir haben hier auch Leute, die noch frisch im Wald sind - und ich denke, wir sind denen gegenüber auch in der Pflicht, unser Wissen und unsere Erfahrungen mit ihnen zu teilen - Auch wenn es sich dabei "NUR" um eine Schnur handelt! Denn ich bezweifel stark, das irgendwer, jedes mal sein Tarp mit einer selbst gebauten Schnur aus Brennnesseln abspannt - und falls doch, hat er das gewiss noch nicht immer so gehandhabt!


    Wenn du verhindern möchtest, das solche Fragen immer wieder aufkommen, dann solltest du evtl. das ganze hier als "Expertenforum" betiteln, bei dem Anfänger, mit Anfängerfragen, nicht erwünscht sind!


    Aber gut, zurück zur Schnur:
    Ich hatte grade, wie angekündigt, einen 5kg Sandsack an einer Maurerschnur aus dem ersten Stock herab gelassen...Es geht natürlich, die Schnur hat gehalten! Allerdings, war sie auf Grund des Durchmessers nur mit viel Mühe zu führen bzw. festzuhalten!
    Mehrfach gelegt ging es etwas besser, allerdings ändert auch dies nichts an der wachsigen Oberfläche - Ihr fehlt die Griffigkeit!
    Für andere Dinge ist die Schnur aber bestimmt toll....

    Ok ein Erfahrungsbericht:
    Ich musste, bei einem Auftrag, einen Kamerarucksack (Inhalt: 2St. eos 5 MarkIII, 4 Objektive, MacBook, Stativ, Handy, Ersatz-Akkus, Ladegeräte + Kleinkram - alles in allem: ca. 5Kg) von einem Brückengeländer, aus ca. 8 Meter Höhe und recht nervigen Winden, abseilen...an einer 3mm Reepschnur...Die Schnur hielt ABER schnitt schon ganz übel ein (trotz Handschuhen) und war auf Grund des kleinen Durchmessers gerade noch zu halten/führen!!!


    Die Maurerschnur hätte sicherlich auch wunderbar gehalten...ABER...hätte ich auch SIE halten können????
    Ich hab das zwar noch nicht getestet (wird Morgen früh mit einem Sandsack (5kg) nachgeholt!)...aber ich zweifel da echt etwas dran, das es meinen Fingern auch nur ansatzweise Spaß machen könnte!!!


    Ich denke mal, es hat wie fast alles, seine Vor- und Nachteile...allerdings...wenn am anderen Ende einer sehr dünnen Schnur knapp 10.000 (zwar versicherte) €uros hängen, wäre ich persönlich etwas beruhigter, wenn das Bändel auch etwas dicker wäre - so das ich sie wenigstens halbwegs ordentlich halten kann!
    Und mir wäre in dem Fall auch echt mega egal, ob die Reepschnur nun etwas teurer wäre oder auch mehr Platz im Rucksack beansprucht - Sorry, bei den Zahlen gehe ich etwas mehr auf "Nummer sicher" als wenn ich nur mal mit der Schnur ne Plane abspannen möchte!
    Aber...wie gesagt...ich teste das Morgen mal mit einem Sandsack, dann sehen wir weiter...evtl. kann mich die Schnur ja auch überzeugen!


    P.S.: Ja ich weiß...man könnte die dünne Schnur auch flechten oder einfach mehrfach legen...allerdings, in manchen Situationen hat man einfach nicht die Zeit dafür, weil es schnell gehen muss...!
    Und würde ich das ganze, quasi vorgefertigt, mitschleppen, hätte ich auch nur wieder eine dicke Schnur dabei - da investiere ich dann lieber 2-3€ mehr und spare mir ein paar Stunden Handarbeit, wenn ich auf fertiges Material zurück greife!


    Und damit das ganze hier auch noch etwas mit Bushcraft zu tun hat...NEIN...eine Schnur aus Brennnesseln käme dafür auch eindeutig nicht in Frage!!! :pille

    Auch wenn es etwas OT ist:
    Ich nutze seit einer weile diverse Reepschnüre in 2 und 3mm Version, an Stelle vom Paracord!
    Die 2mm Schnur von Simiond hat z.B 80daN und liegt preislich bei ca. 4€/10m.
    Als Kettenknoten oder kleine Seilmaus lässt sich das ganze wunderbar und sehr Platzsparend mitführen!
    Die Schnüre gibt es von verschiedensten Anbietern und in den unterschiedlichsten Farben, meine 3mm ist z.b Sandfarben mit Oliv!
    Alle beide ließen sich bisher immer problemlos knoten und lösen.

    Also der einzige Vorteil an diesem Schnürchen, den ich erkennen kann ist: das z.B 10m davon, etwas weniger Platz in Anspruch nehmen, wie z.B 10m Fallschirmleine - Allerdings, is jetzt die Frage, ob eine etwas dickere Schnur z.B beim Klettern und Knotenlösen, nicht evtl. doch ein besseres Handling ermöglicht!?

    Die Idee mit dem Mülleimer ist echt richtig gut...ABER...wer leert das Teil wenn es voll ist???
    Auf die Umsicht der "Partymacher" kann man sich ja bekanntlich nicht verlassen
    und ihr habt sicherlich auch anderes zu tun als alle paar Tage da mal vorbei zu schauen!!!
    Evtl. solltet ihr mal beim zuständigen Forstamt anrufen und denen die Info weitergeben,
    das ihr da nen Mülleimer gebaut habt und fragen ob die den ab und an mal leeren könnten!
    Mit ein bisschen Glück bekommt ihr so auch nen guten Kontakt zum zuständigen Jäger/Förster
    und habt so evtl. etwas mehr Freiheiten im gemeinsamen Revier!


    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg mit dem Projekt

    Huntwriter sprach es ja grade an "Lagerung" hier war vorhin die Rede von einem trockenen und luftigen Ort...Küchenschrank oder ähnliches...
    Doch was ist unterwegs, weil weder das Vakuum-Verpackungsgerät noch der Küchenschrank sind auf tour mit dabei!


    Ich für meinen Teil löse das Problem mit "Zipp-Look-Tüten" und einem kleinen Beutel "Silca-Gel" also Kiselgel, welches als Trockenmittel u.a. den Nori-Algen beigelegt wird (also Lebensmittelecht sein sollte) und habe damit ganz gute Erfahrungen gemacht! Allerdings wird dem Granulat in diesen Silica-Gel-Beuteln z.T auch ein Wasserindikator beigemischt, welcher das an sich Farblose Silicagel im trocken zustand Blau oder Orange färbt.
    Das Blaue Silicagel enthält Cobaltchlorid welches nicht für Lebensmittel taugt, aber das Silicagel im feuchten Zustand Pink bzw. Weiß werden lässt.
    Da das Blaue Silicagel gesundheitsschädlich ist, wurde eine Orangefarbene variante auf den Markt gebracht, welches frei von Cobalt ist und bei Feuchtigkeit von Trocken-Orange nach Feucht-Farblos, seine Farbe ändert.


    Silicagel bzw. Kieselsäure wird auch in großen Mengen, als Katzenstreu, meistens mit der Bezeichnung "Crystal" angeboten - bei dieser Verwendung ist es frei von Indikatoren.


    Mich würde mal interessieren welche Mittel ihr zum "Trockenhalten" unterwegs nutzt und ob es da nicht evtl. auch ein Stofftütchen mit groben Salz oder Reis tun würde - hat da jemand schon Erfahrungen sammeln können?

    Noch etwas zum Thema Benzin/Napalm & Co.
    Neben der Tatsache das es stinkt und echt gefährlich ist...1 Tropfen Öl, macht z.B ca. 1000l Wasser kaputt...ich will jetzt keinem unterstellen das er Öl oder Benzin in den Wald kippt...aber wenn es über Nacht auf den Benzinkocher regnet dann reicht das bereits aus um einiges kaputt zu machen...Dann lieber Spiritus, der richtet einen bei weitem kleineren Schaden an wenn er in Wasser/Boden kommt!


    OT:
    @Wildhog:
    Klar ist es etwas "anstrengend" wenn dauernd Fragen zum Thema Ausrüstung aufkommen...Aber offenbar interessiert es die User (grade die Neu-Einsteiger) auch,
    sonst würden sie ja nicht dauernd fragen!
    Kann man da nicht eine Art Unterforum basteln, ähnlich wie das Laberfeuer, das nicht unbedingt im öffentlichen Bereich zu finden ist???
    So könnte man jene bedienen die es Nervt und eben so jene die Fragen zu irgend welchem Kram haben!

    Jo Adlerfarn geht natürlich auch...is nur nicht so wirklich gesund...(Blausäure usw.)!
    Matsch funktioniert natürlich ebenfalls...doch was Fäulnisbakterien, auch in kleinen Wunden anrichten können, weißt du ja sicherlich!
    So hat halt jeder seine bevorzugten Methoden.....


    Die Hütte soll auf einer größeren Lichtung, auf einer ehemaligen Panzerstrecke, stehen...also gehe ich mal davon aus da auch irgendwo ne Wiese mit Schafgarbe drauf wächst (Panzerstrecken haben ja meistens auch weite Teile mit offenem Gelände)! Davon mal abgesehen...was spricht dagegen, sich auf dem Weg zum besagten Spot, schon die Taschen mit dem Zeug voll zu stopfen, wenn man weiß was man vor hat und was dort wächst oder nicht wächst???


    Aber wir werden grade OT...mach doch mal ein Thema zum natürlichen Insektenschutz auf, falls es das noch nicht gibt!

    Also...
    Brennpsate...ja die hat die selben Probleme bei Kälte wie normaler Spiritus auch!
    Verdicktes Benzin gab es schon einmal...das nannte sich damals nur Napalm...Brennen tut das Zeug ja echt toll...allerdings halte ich es für eher unwahrscheinlich, das ich mir darauf auch mein essen Kochen möchte, da es noch um einiges abartiger stinkt wie Esbit!


    Ich habe eine Weile Brennpaste verwendet, weil meine Frau Spiritus vom Einkaufen mitbringen sollte und sich vergriffen hat, ich habe das ganze dann in einer abgeschnittenen Dose, in meinen Esbitkocher (Als Topfauflage, Windschutz und feuerfesten Untergrund) verwendet, so funktioniert das dann auch - Im Pennystove funktioniert es allerdings nicht, da die Paste nicht so gut verdunsten kann wie flüssiger Spiritus.


    Inzwischen ist die Flasche mit der Brennpsate, glücklicher Weise, endlich leer und ich nutze wieder das Pennystove + Esbit-Klappkocher, mit ganz normalen Brennspiritus - Und werde dabei sicherlich auch bleiben....es sei denn meine Frau geht wieder einkaufen!


    Was diesen Schweizer Notkocher angeht...ich hatte das Teil mal...allerdings,ich würde mir da inzwischen auch eher eine Dose mit Brennpaste kaufen und mir aus einer alten Konservendose dieses Gestell bauen - Kommt aufs selbe raus!


    Das einzig Schöne am Notkocher ist seine tolle Farbe, dieses satte Olivgrün ist echt ein Traum...is halt nur etwas doof wenn einem das Teil mal aus der Tasche fällt und man dann erst einmal 2 Stunden suchen muss...aber sonst ist die Farbe echt schick und passt sogar zum Rucksack! *g

    Also...ich würde 4 Pflöcke als Eckpunkte in den Boden kloppen um an diesen aus längeren Ästen die Seitenteile einer Unterkonstruktion zu fixieren.
    Das so entstandene Rechteck würde ich mit Laub und Tannenzweigen füllen, darauf dann, wie einen Lattenrost, wieder Längere Äste anordnen, welche an den Seitenteilen der Unterkonstruktion fixiert sind...damit eine Art Bettgestell mit Lattenrost entsteht, das ganze 50 cm Hoch damit ich a). eine Iso.schicht habe und b). ich nicht im Wasser liege. Auf den Lattenrost kommen dann noch Tannenzweige und/oder Reisig zum Polstern. Darüber wird dann einfach ein Zwei-Flächen-Schrägdach gesetzt.
    Alles in allem würde ich versuchen relativ viel Schafgarbe zu verbauen (Ob im Dach, als Iso- oder Polsterschicht)
    Soweit mein Lösungsansatz für den Untergrund


    Beim Dach würde ich "Misfit" seinen Ansatz testen wollen, allerdings würde ich noch Borke mit verbauen (Falls vorhanden) so wie eine Rettungsdecke als Wärmereflektor und falls es doch nicht so ganz dicht hält als Regenschutz!