Posts by Fenrir

    Erstmal Danke an alle!


    1.
    Uns ist es eigentlich egal ob wir jetzt eine Strecke laufen oder einfach nur 5 Tage "in den Wald spielen gehen", dachte nur das so ein Ziel vor Augen die letzte Tage noch motivieren kann. Aber einfach mal querfeldein und gucken was passiert könnte auch lustig werden...


    2.
    Das mit dem Essen habe ich mir schon so gedacht.


    Zum Thema Wasser, ich denke auch das man hier in Deutschland einfach mal bei den netten Dorfbewohnern an die Tür klopfen und lieb fragen kann. Vor allem da doch viele überraschst sind das Jugendliche sich so für die Natur/das Wandern/Bushcraften interessieren.


    3.
    Okay, hatte nur bedenken jegliches "Waschzeug" in den Wald zu kippen. Werden dann auf Kernseife zurückgreifen.


    4.
    Die offensichtlichen Dinge wie Tempos (und vor allem Erste Hilfe Zeugs) hätten wir wieder vergessen :wallbash




    Kurz zu uns:
    Wir kommen aus Aschaffenburg. Ich bin schon seit einem guten Jahr bei euch im Forum und am Bushcraften. Habe bis jetzt halt immer nur 1-2 Tagestouren gemacht. Einer meiner Leute ist auch schon etwas länger dabei (ein gutes halbes Jahr) und der dritte ist ganz frisch was das Thema Wandern/Bushcraft angeht (so einer der Bear Grylls sah und das jetzt ausprobieren will. Wir werden mit ihm vorher noch ein paar mal in den Wald gehen und ihm den Unterschied zu BG erklären :unschuld )

    Hey,
    erst mal hoffe ich das ich den Faden im richtigen Unterforum aufgemacht habe und falls es einen anderen Faden mit ähnlich Fragen gegeben hat diesen nicht übersehen habe. :confused
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    Nun aber zum eigentlichen Sinn dieses Fadens:
    Zwei Kumpels und ich wollen zwischen Mai und September auf unsere erste "große Tour" gehen. "Große Tour" heißt für uns eine Strecke die man in ca. 5 bis 7 Tagen packen kann. Wir haben uns zwar schon im I-net um geguckt, uns durch das ein oder andere Forum gewühlt haben aber immer ein Paar unkonventionelle Fragen:


    1: Tour/Route
    Uns wurde als Einsteigertour der "Eselsweg" empfohlen. Ist den schon jemand gelaufen? Ist es wert ihn zu laufen?
    Wir sind aber auch für andere Routen offen, ideal (kein muss) wäre ein Rundweg in der nähe von Frankfurt a.M oder Würzburg.


    2: Versorgung
    Wie macht ihr das bei so Touren mit den Lebensmittel? Kauft ihr sie auf Tour (sofern ihr an einem Ort vorbeikommt) dazu oder nehmt ihr alles mit? Ich lese immer wieder von "Super-endzeit-survival-Futter" das in speziellen Läden erworben werden kann, sowas braucht man doch nicht wirklich? Reichen da nicht evtl. auch Fertiggerichte aus dem Supermarkt (insbesondere wegen den Nährstoffen?).

    Wie macht ihr das mit Wasser, sammelt ihr das auf Tour oder nehmt ihr das von Anfang an mit (was ja bei einer 5 Tages Tour ca. 15kg reines Wasser währen bei einen Tagesverbrauch von 3 Liter, was zu niedrig angesetzt ist, pro Person.).


    3: Hygiene
    Darüber habe ich wenig im Netz gefunden, wascht ihr euch alle nicht :schäm ?
    Uns ist klar das man draußen andere Maßstäbe setzten muss wie normal aber morgens und abends Zähneputzen und sich vorm essen die Hände waschen sollte schon drin sein, gibt es da spezielle Biologisch-Abbaubare Shampoos?
    Außerdem kommt es bestimmt blöd, wenn man auf der Rückfahrt, stinkend im Zug sitzt.


    4: Ausrüstung

    Ein etwas unliebsamer Punkt...

    Wir werden jeder ein Schlafsack, ein Messer, Besteck, Handy, Wechselklamotten und eine Isomatte mitnehmen.
    Dazu kommt noch ein Zelt/Tarp, ein Gaskocher, Karte (mit Kompass) und zwei Töpfe.
    Das dürfte doch, für unsere Klima, genügen? Habe wir was vergessen?


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    Sollte ich mich unverständlich ausgedrückt haben oder ihr noch fragen haben, immer gerade raus damit.
    Bleibt mir nur noch zu hoffen das der ein oder andere von euch uns helfen kann/will.


    Bis dahin
    Fenrir

    Okay, werde mir ernsthaft überlegen so einen Outdoor Erste Hilfe Kurs zu machen.


    Eine Frage habe ich noch:
    Angenommen ich bin schwer Verletzt und kann nicht mehr ins nächste Dorf oder bin mitten im Wald. Ist es in dieser Situation erlaub ein "Signalfeuer" zu entzünden? Normal ist es ja verboten im Wald ein Feuer zu machen.
    Im urbanen Gelände darf man z.B. Autoscheiben einschlagen um an das Erste-Hilfe-Kit zu kommen, da das Leben eines Menschen mehr wert sei (lt. dem Sicherheitsbeauftragten unsere Firma.).

    Ja klar Halbwissen ist immer Gefährlich, auf diese "Halbe Krankenhaus" Erste Hilfe Koffer bin ich auch gestoßen und Antibiotika selbst verschreiben halte ich eh nichts.
    An einem Erste Hilfe Kurs habe ich in der Schule gemacht, der wurde von BRK geleitet umfasste 16 Stunden, nur damals war ich noch nicht am Thema Bushcraft oder Wandern interessiert. Mein Artzt wird auch oft mich fragen gelöchert ;)


    Danke soweit.


    Was ich eigentlich erreichen will. Einer meiner Mitwanderer ist zu stolz (oder zu blöd) zuzugeben wenn er Schmerzen hat oder es ihm schlecht geht, da er unbedingt die Tour zuende laufen will (Auf der letzten Tour hatte er an beiden Füße viele Blasen, damit ist er unbehandelt noch ca. 1,5 Tage mitgelaufen, bevor wir ihn überreden konnten abzubrechen). Wie kann man so ernsteren Krankheiten (von außen) erkennen oder ist das für den Laien überhaupt nicht möglich und jeder ist "für sich selbst" verantwortlich?


    Fenrir

    Hey,
    ein Freund und ich haben in den letzten Tagen etwas im Internet gesucht wie man Verletzungen draussen behandeln kann, sprich Vorbeugung von Infektionen (und deren Behandlung), was tun bei Durchfall usw. haben aber nur wenige gute Seiten gefunden und noch weniger die speziell das Thema Outdoor behandelten (ohne einem Ausrüstung andrehen zu wollen).


    Kennt ihr da gute Seiten oder Bücher und für wie sinnvoll haltet ihr einen "Outdoor Erste Hilfe Kurs".
    Lernt man da viel mehr wie in einem normalen Erste Hilfe Kurs?


    PS:
    Uns geht es um die "typischen" Verletzungen wie eine (Schnitt)wunde, Knochenbruch oder auch (kleine) Krankheiten wie Durchfall oder (Haut)Pilz. Es ist auch nicht das Ziel einen Verletzten wieder topfit zu machen sondern ihn ins nächste Krankenhaus zu bringen, bzw. ihm am leben zu halten :lol.



    Fenrir

    Interessantes Thema.


    Ich denke vom ganz groben Ablauf ist es dem Wald ähnlich. Erst Schutz/Lager (sofern es sich um keine ABC-Kriese handelt) evtl. Rettung, dann Wasser und Nahrung. In der Stadt würde ich spontan mal den Supermarkt plündern... :confused


    Zum Tehma Ausrüstung:
    Kommt darauf an was genau passiert ist. Sind viele Gebäude zerstört würden ich Schlafsack/Isomatte für nützlich erachten, evtl. auch einen Kocher. Sonts ein Messer und evtl. Dietriche um sich Zugang zu verschaffen. Im weiteren Verlauf sind Werkzeuge (Hammer, Schaubendreher etc.) bestimmt hilfreich.


    Wissen:
    Denke das ist wieder der wichtigste und größte Unterpunkt. Jemand der sich z.b. mit Chemie auskennt, weiß evtl. wie man sich aus Haushaltsmittel/Reinigungs Mitteleine "Bombe" baut oder was er mischen muss damit es brennt (=Feuer). Ein Automechaniker bekommt ein Auto wieder repariet, ein Bushcrafter kann Feuerbohren und weiß wie man Wasser sauber bekommt, usw.
    Ist wieder Sitouationsabhänig, will man in der Stadt bleiben, also sich einrichten, oder nur aus ihr entkommen. Strom würde ich, bei ersterem, (fast) als wichtig bezeichnen wenn man sich einrichtet, da viele unsere Geräte mit Strom funktioniern und diese zu funktionsfähig bleiben/werden.



    Gab da auch mal eine TV-Serie: "Die Kolonie" oder so ähnlich...

    In den Buch das ich gerade lese wird die Uferfiltration beschreiben.


    Dazu gräbt man in 2m-5m Abstand zum Ufer ein Loch, dessen tiefster Punkt unter dem Wasserspiegel liegt. Dann kurz warten und das Wasser wird durch die Erde gefiltert und läuft in das Loch. Sobald sich die aufgeühlte Erde gesetzt hat kann man das Wasser abschöpfen.
    Nach den Abkochen sollte es dann nutzbar sein.


    Ich denke das funktioniert nur mit "sauberer" Erde.


    Hat schon jemand Erfahrung mit diese Methode gemacht?

    Der Typ erinnert mich an unsere erste Tour. Wir hatten alle wenig Plan von Bushcraft, meine beide Kumpels DMAX-Junkies und ich, der vor Jahren mit seinem Vater ein paar mal im Wald war. Die Tour musste ja schief gehen, tat sie :schäm auch aber wir haben alle was gelernt. Gut wir hatten Wasser und Futter mit (von beiden viel zu viel), hatten auch ein Feuerzeug und wussten das man Wasser erst aufbereiten muss...
    Rückblickend wäre aber jemand wie Wandervogel einem "Heiligen" nahegekommen. Jemand der einem mal erzählt was man da für eine sche**** baut und einem zeigt wie es richtig geht.


    Aber schöne Geschichte :lol