Beiträge von Mittagsfrost

    Jetzt noch Saiten dran befestigt und fertig ist die Balalaika. :lol


    Da ist Dir ein Prachtstück gelungen, Respekt! Mit dem Hauptgriff und dem Griffbügel ist es nicht nur eine (fast) gewöhnliche Pfanne, sondern ein richtiger Hingucker geworden. Das Ding an den Bushcrafter-Rucksack gebunden und Du bist die Attraktion auf jedem Treffen.

    Nur mal so als Vorschlag: Das Aushöhlen des Zylinders sollte doch auch mit einer Drahtsäge möglich sein? Sobald man mit einem Bohrer oder einem stabilen Nagel ein Loch entlang der Längsachse hergestellt hat, kann man den Sägedraht hindurchfädeln und dann in Laubsägemanier loslegen.

    Ich würde allerdings den Sägedraht nicht mit in die Endringe eingehakten Fingern bedienen, sondern in eine Gestellsäge oder Bügelsäge einspannen.


    Bevor jetzt jemand "Mach und berichte!" sagt: Mir reicht meine Rolle als Berater. :D

    Ich befürchte, daß das "mit Harz vollsaugen" nicht gut funktioniert. Selbst kesseldruckimprägnietes Holz ist im Kern oft noch frei von der Imprägnierung und das Imprägniermittel scheint um einiges dünnflüssiger zu sein als Harz.


    Aber probier's aus! Ich bin gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht.

    Ich weiß gar nicht, was es da zu meckern gibt. Zweifuffzig für die Suppe und Vierneunundvierzig dafür, dass "Dehler" drauf steht. Das ist doch ein angemessenes Verhältnis. ;)

    Schade, daß das hier so eskaliert. :(


    Ich bin Bear dankbar, daß er das Treffen organisiert hat und finde es reichlich fies, daß es anscheinend Teilnehmer gab, die nicht bezahlt haben. Daher kann ich den Wunsch nachvollziehen, nur noch handverlesene Gäste einzuladen. Andererseits, und da muß ich Krupp recht geben, wird dadurch das Problem nicht gelöst.
    Lasst uns die Treffen weiterhin offen gestalten und denen, die sich nicht an die Regeln halten, gemeinsam auf die Füße treten!

    Du könntest folgendes versuchen: über dem Kopfbereich wird aus Ästen ein Dreibein errichtet und die Mitte des ausreichend großen (vielleicht 150x150?) Mückennetzes daran befestigt. An der körperabgewandten Seite werden die herunterhängenden Enden des Mückennetzes zeltartig abgespannt (z.B. Steine auflegen), auf der körperzugewandten Seite werden die Enden locker über den Biwaksack gelegt.
    Damit hättest Du den Kopf in einer zeltartigen Konstruktion liegen und wärest vor den Blutsaugern geschützt. Wenn es regnet, kannst Du eine Plane, eine Mülltüte, einen Poncho oder ähnliches über das Dreibein werfen und hättest dann das zum "Innenzelt" passende "Außenzelt". Da kann dann auch der Biwaksack am Kopf aufbleiben.


    In der Half-Wit Hammockfunktioniert diese Konstruktion hervorragend.

    Hut ab und ganz tiefe Verbeugung! Ich finde es immer großartig, wenn jemand aus "Abfall" ordentliche Werkzeuge herstellt. Und wenn es dann noch einen ausführlichen und gut bebilderten Bericht darüber gibt, kennt die Begeisterung kaum noch Grenzen.

    Wieso, Albbär? Gerade Bier ist doch sowas von öko! Ein reines Naturprodukt, hergestellt aus frischem Quellwasser und ökologisch angebauter Gerste, verfeinert mit dem Geschmack handgepflückten Hopfens, der im Sonnenschein in freier Natur gewachsen ist. Keine Konservierungsstoffe, keine Tenside, Aufheller, Geschmacksverstärker, ...


    Dagegen Mineralwasser: mit dem als Klimakiller berüchtigten CO2 versetzt, in Kunststoffflaschen, die schleichend ihr kanzerogenes BPA an den Inhalt abgeben, mit Nanopartikel und Ruß ausstoßenden Diesel-Lkws über hunderte Kilometer Autobahn hergekarrt ...


    Da tue ich doch lieber was für die Umwelt und meine Gesundheit und trinke Bier. Prost!

    Anekdote aus meiner frühen Jugend: Im Herbst war ein Pioniernachmittag im Wald angesetzt. Das Thema war irgendetwas langweiliges. So langweilig, daß sich eine kleine Gruppe unbemerkt absetzte und lieber Pilze suchte. Sie fanden Hallimasch. In Massen. In solchen Massen, daß sie die Pilze kaum tragen konnten. Was tut man als 12-jähriger mit so vielen Pilzen? Man geht ins Neubaugebiet, klingelt bei den Leuten und fragt, ob sie Pilze kaufen wollen. Manche Kunden mussten erst überzeugt werden, daß der Pilz gut durchgebraten wirklich genießbar ist, aber am Ende des Tages waren alle Pilze an den Mann gebracht.
    Am nächsten Tag gab es ein Riesentheater wegen der unerlaubten Entfernung von der "freiwilligen" Pionierveranstaltung. Anschiß vom Schuldirektor, Eintrag ins Klassenbuch, böser Brief an die Eltern etc. Das war reichlich unangenehm, aber zum Glück nach ein paar Tagen vorbei.
    Der Pilzverkauf brachte aber jede Menge Geld ein. Das war äußerst angenehm (Kino, Schokolade, Eis, Bonbons) und war erst weit nach Weihnachten vorbei.


    Seitdem liebe ich den Hallimasch. Er läßt sich meist mit der Sense ernten :) und schmeckt (mir) recht gut. Verwechslungen mit Giftpilzen sind nicht zu befürchten und ich werde immer wieder an meine glückliche Kindheit erinnert. Was will man mehr?