Posts by korrosiv

    ich kann aus Teil-Erfahrung sagen wenn Du was gebrochen hast ist Nahrungssuche mit Sicherheit das letzte Problem das Du hast, ich hatte vor Jahren bei einer Tour nach einem Sturz nur das linke Zehengelenk gebrochen (macht heut noch Probleme) und musste damit noch ca. 3km Weg zurücklegen ! da hätten Schnitzelwecken oder Zwiebelrostbraten rumliegen können da war mir sicher nicht nach essen, das einzige was ich zwischen die Zähne genommen hab war mein Dreieckstuch zum draufbeissen, einzige Ausnahme hätte ich bei einem Hefeweizen oder Radler gemacht ! weil verdurstet ist man gleich! es wurde schon erwähnt dass Nahrungssuche Beweglichkeit erfordert und dann irgendwelche Fallen zu bauen und Wild damit erlegen würde da nur irgendwelchen Hollywood-Helden gelingen ,ich würde alleine versuchen den Bruch zu schienen ,eine Krücke als Gehhilfe versuchen zu machen und/oder ein Feuer versuchen zu machen, da wird man eher gefunden bis das ein Eichhörnchen in der Falle hängt und ich habs probiert mit dem Schokoriegel denn ein Eichhörnchen plündert immer bei uns das Vogelhäusschen, ich hab ein Stück Mars und Milkyway hingelegt aber die "Bommratz" hat das links liegen gelassen vielleicht hätte ich auch ein Snickers nehmen sollen (wegen der Nüsse) und die Schmerzen kannst Du simulieren indem Du Dir einen Reissnagel in den Ballen trittst dann deine Schuhe drüber anziehst und ganz normal läufst und dannin den Wald eine Falle bauen ! da gibt's ein Lied darüber "dieser Weg wird kein leichter sein.......................................

    Hey Mondwolf


    des isch jo praktisch fast vor meiner Haustüre :dance und wär mein erstes Treffen !!!


    ! Mhh mol schauen !!14-18Juni ist doch das Happykadaverwochenende ähh Fronleichnam , bin ich eigentlich mit meiner Family auf´m Fahrrädle auf Bodenseetour ... vielleicht kann des auch an Pfingsten abgeradelt werden ! eventuell komme ich auch zu zweit... gibt's noch Infos wg. Wasserversorgung und anderen Grundnahrungsflüssigkeiten ? :drunk Hängematte sollte kein Problem sein scheinen genug Bäume auf dem Areal zu sein


    also vielleicht bis denne...........

    geniale Ziehmesser :daumen ! ich will mir auch welche zulegen zum Bogenbau :zunte ... was mich auch interessiert wie bekommst Du die vielen Bilder in deine Anleitung....


    grüßle zurück

    hallo Nick!


    Nachbauen gerne !!


    es sollte für die kältere Zeit bis -5°C sein ! nach Fertigstellung das Blanket letztes Wochenende Freitag auf Samstag gleich getestet bei -12°C .......und hab eine "warme" Nacht gehabt !! zwar nur auf dem Balkon war aber zum testen bestens geeignet ! ich hab einen Defence 4 und meine DD Frontline ohne Tarp verwendet, angezogen im Schlafsack = nur Fleecepulli Funktionsunterhose lang und Socken . Das Ergebnis war einfach genial!


    Gewicht =540 Gramm , mit Kompressionspacksack 600 Gramm.

    hallo zusammen !


    zuerst mal ein gutes neues Jahr euch allen !!


    Nachdem ich an Weihnachten von meinen Lieben reichlich beschenkt wurde (Jaktkit KNV2 und einen Crussader 90+20) musste wieder mal was "sellgmachts" in den Gearbestand und da ich bekennender Hammock-Penner bin dann igrendwas für die Affenschaukel ! und zwar ein warmes Underblanket für meine DD-Frontline, ich hab zwar schon mal einen aus einem Poncholiner ge"myogt" aber der ist halt eher was für kühlere Sommernächte ... Projekt "MYOG - Underblanket" ist geboren und auch schon durchgeführt ! Ziel war unter dem Preis für ein "gekauftes" (50 bis 80.-) zu bleiben aber keinen Schlafsack umbauen !! das Material : 4m Ripstop-Nylon, Einfaßband 25mm breit, Gummikordel ø3mm ca. 11m, 4 Kordelstopper , 2m Airtex Isolierw-Watte Hohlfaser (Reststück) Gesamtkosten = 30.- + 5.- für Minikarabiner


    Umsetztung : die Länge von 2meter und Breite von 1,2m hab ich mit einem Bild von meiner Affenschaukel im 3D-CAD maßstäblich eingefügt angepasst und die Hülle als Blechabwicklung angefertigt, herausgekommen ist eine großzügige Ellipse ! die Form mit dem Plotter als Schnittmuster ausgedruckt ,auf die Stoffe übertragen und ausgeschnitten. Alle Lagen (Stoff/Isolierwatte/Stoff) mit einem Einfaßband 25mm abgesteckt(bessr wären 30mm gewesen um nicht so pingelig abstecken zu müssen und arg knapp am Rand zu vernähen. An den Ecken und jeweils in der Bandmitte ist das Band unterbrochen um die Gummikordeln in dem entstandenen Tunnel einziehen zu können und mittig die Kordelstopper zum "raffen" einzubinden. Nach dem einziehen die Kordeln an den Ecken festgenäht, da die Raffung zur Mitte stattfindet , ich habe aus alten Rucksackbändern an den Stellen wo meine Hängematte Befestigungsschlaufen hat auch welche am Blanket angebracht zum späteren anbinden oder mit Karabinern zu befestigen.


    ich hätt gerne mehr Bilder angehängt ! blos wie ??


    "bei Interesse zum nachnähen könnt ich die Schnittmusterdatei als CAD-Format oder A0-PDF bereitstellen ihr bräuchtet jemand der es ausdrucken/Plotten kann


    hier das Ergebnis :

    hier mein saubequemer und stabiler Bushcrafter-Thron ganz ohne Schrauben und Nägel ! den Stuhl hab ich vor ca. 2 Jahren in einem Bericht über Alaska gesehen und wollte den versuchen nachzubauen , da ich die Möglichkeit hab etwas in 3D-CAD nachzumodellieren, hab ich ein maßstäbliches Modell erstellt um den Materialbedarf zu ermitteln um nicht unnötig Holzstämme zu zersägen , wegen der Stabilität hab ich Haselnuss-Stangen vorgesehen, die dann noch zufällig in der Nähe durch die Straßenmeisterei wegen Baumschnitt und Auslichten von einem Straßenrandbewuchs angefallen sind. 4 Stangen oben abgeschrägt , Kerben angesägt und ausgeweitet dann je 2 Stangen zu einem "V" mit Paracord fest verknotet , dann bei einem "V" das untere Querholz auf Sitzhöhe eingepasst und mit einer Vertiefung eingefügt, zum Anpassen an das obere Gegenlager das zweite V soweit eingelegt dass eine ausreichende Sitzfläche übrig bleibt, angesägt und ebenfalls eine Vertiefung eingefügt, mit Paracord alles stramm zusammengebunden , das zweite V in den Schlitz geschoben und die entstandene Sitzfläche mit dünneren Haselstücken belegt ... sehr Bequem und relativ leicht herzustellen, ich würde gern mehr Bilder von der "Herstellung" einfügen aber es scheint nur mit größerem Aufwand machbar zu sein......

    :gb ich hab die Nesseln auch schon gezwirbelt um zielführend damit Feuerbohren zu können, meine ärgster Fehler bisher war zu "dünn" gedacht z.B. 1 Nessel in mindestens 5 bis 6 Stränge aufzuteilen und zusammen zu zwirbeln, die Technik war schnell gelernt und es wurde ein Schnürchen so dick wie Paketband , beim ersten Versuch auf dem Feuerbogen hielt es nicht mal beim Spindel einklemmen. Erst als die gedrillte Sehne so um 4mm dick war ging der Drill einigermaßen, am Tag drauf Spindel eingespannt und gerissen weil vermutlich inzwischen getrocknet und versprödet .Ich hoff auf ein positives Ergebnis von deinen Konservierungsergebnissen :beten

    Hi Nick


    das liegt am Wetter und deiner "feuchten Aus-Atemluft und der daraus resultierenden Luftfeuchtigkeit so wie es krupp beschrieben hat! Wasserdampf hat die nette Eigenschaft sich beim "Taupunkt" ~15°C auf alle glatten Flächen nieder zu lassen und eine Versammlung abzuhalten, ich hab geschäftlich sehr oft mit diesem Phänomen zu kämpfen (Outdoorelekrtonik contra Kaltes Wetter) und auch schon letzten Herbst am eigenen Leib erfahren, allerdings mit einem BASHA , Hängematte unterm halben "Satteldach" auch eine Seite zu , in der Nacht in den Schlafsack und der war morgens nass als wär ich inkontinent geworden , die Innenseite vom BASHA war klatschnass das BASHA hat wie eine Dunstglocke die wärmere und feuchte Bodenluft + die warme Atemluft am abhauen gehindert und sich am kalten TARP mit Beschlagen von viel Wasser bedankt und am anderen Morgen als die Sonne draufscheinte, hat es richtig rausgequalmt (siehe Bild) ich hab danach versucht die offene Seite höher zu hängen hat aber wenig bis nix gebracht...

    Feuerstein ist hier unten im Allgäu absolut keine natürliche Option !! da das Meer bzw. Strand wo die rumliegen , ca. 1000 km weit weg ist!! wäre also eine Gesamtstrecke von 2000 km nur wegen Feuer bohren??? ein BIC wiegt genau 16,6 Gramm (gem. Hersteller) , das Griffstück bringt 18 Gramm auf die Waage , es hat "kein" Kugellager drin ! es ist auch kein Problem dass alles was ich zum Bowdrill brauche , draußen finde und auch einsetzten kann, ich hab einiges probiert auch Muscheln , sogar mit leeren Patronenhülsen ! der "Sepp Waldhandwerk" z.B. benutz "Geld" zum Feuerbohren in dem er mit einer Stahlkugel eine Münze zu einer Halbschale verformt hat und als Gegenlager in einem Stück Holz zur Reibungsverminderung der Spindel verwendet , ich hab mir das Griffstück gemacht um nicht "meine" Zeit mit der Suche nach Steinen, Muscheln oder anderen brauchbaren Naturstoffen für ein Griffstück zu verschwenden.........aber wieso einfach wenn´s auch umständlich geht :bulb :lagerfeuer

    hi back ! das sehe ich auch nicht als Kritik


    Kugellager hab ich sehr wohl probiert z.B. mit einer alten Skaterrolle ,die ist aber nach 10 x Bohren in ihre Einzelteile zerbröselt weil RIKULA und kein SCHRÄKULA ...das Griffstück hat mehrere Vorteile gegenüber dem zitierten Feuerzeug ! es wird nicht "leer" wie ein Feuerzeug , auch kann ich es ins Wasser werfen , es schwimmt sogar (in Milch muss ich noch probieren) und kann danach wie mit einem Firesteel damit Feuer machen und sogar Nüsse damit knacken !!!!!, fast schon ein Multitool wenn es sich für Dich sich "falsch" anfühlt so sei es Dir gegönnt auf deine Art Wohlbehagen zu erzeugen, mir geht´s primär darum effektiv Feuer machen zu können und warum nicht mit dem Teil? die Spindel, das Brett und den Bogen erstelle ich mir vor Ort. Es ist für mich ein funktionierendes, simpel herzustellendes "MYOG" das mir das Feuer machen draußen sehr erleichtert auch wenn's in deinen Augen "Hightech" ist! ich hab z.B. auch ein gutes industriell gefertigtes Messer und keinen Faustkeil dabei und ich bin mir sicher " jeder Neandertaler würd mich durch die Wälder jagen um an das "FeuFeu-Teil" zu kommen ...... ich zwinge niemanden zu bescheißen und hoffe Du verstehst mich "richtig"....... :bulb

    :lagerfeuer also ich verwende folgende Hölzer als Spindel 1. Hasel 2.Fichte und 3. Pappel als Brett ist wie beschrieben Weide , Holunder,Linde und Pappel .ich hab hier eine Anleitung zum Bau eines Bowdrill-Griffstück eingestellt was das feuerbohren noch einfacher macht.Zum Feuer "anblasen" üben wenn du keine Möglichkeit hast ein Naturzundernest zu machen , bietet sich Jute an , gibt's als Rolle 5-8cm breit und ein paar meter lang und Dichtungshanf aus dem Baumarkt , damit die ersten Erfolge sich einstellen als o viel Spaß beim Feuer bohren... :winken

    Handstück zum Feuerbohren ......


    wer den Bowdrill beherscht widmet sich immer am Ende dem Handstück/Wiederlager , dieses hält nicht ewig da sich die Spindeln irgendwann durchbohen!! da hab ich mir ein ergonomisches Handstück aus Esche in der Form einer Logitech-Maus (Performance`MX) geschnitzt und als Lager eine Edelstahl-Hutmutter M12 eingesetzt bei der ich zuvor das Gewinde mit ø13,5 ausgebohrt habe , das Teil funktioniert prima !!wer es nachbauen möchte benötigt folgende Sachen :


    Stirnholz Hasel oder Esche ca. ø60mm (trocken) und 30mm hoch, 1 Hutmutter M12 aus Edelstahl, Messer zum schnitzen, eine Holzraspel, Schleifpapier K80 und K240 , wenn vorhanden eine Bohrmaschine mit Bohrer für Stahl ø13,5 und ø19mm für Holz und Leinöl oder Möbelwachs


    das Holz entrinden. den Handballen und die Fingermulden anzeichnen und grob herausarbeiten, immer wieder "probegreifen" und solange schnitzen bis das Teil satt in der Hand liegt danach solange ,wie es einem gefällt ,die Oberfläche mit der Raspel und/oder dem Schleifpapier finishen. auf der Unterseite die Bohrung festlegen und mit einem ø19mm Bohrer 25mm tief bohren. Das Gewinde aus der Hutmutter rausbohren , wer keine passende Bohrmaschine hat , einfach in einer Werkstatt/Schlosserei nachfragen ob Sie das teil ausbohren könnten. bevor die Hutmutter vorsichtig eingeklopft/gepresst wird, etwas 2K-Klebstoff in die Bohrung vom Holz füllen dass die Mutter ewig drin hält , falls das Holz weiter schrumpfen sollte. wenn die Mutter eingesetzt ist, das ganze Griffstück mit Leinöl oder Möbelwachs behandeln damit Ihr ewig dran Freude habt und das Feuerbohren sehr viel leichter geht da sich die Reibung oben minimalisiert hat und wenn ihr noch schmieren wollt , einfach einen Sonnenblumenkern in die Mutter oder ein stück Speckschwarte dann läufts wie geschmiert !!!!!


    viel Spaß damit


    korrosiv !!!!!