Posts by mogli

    Mir fällt gerade auf, dass ich noch nie "in tiefer Wildnis" diese Gespinste bemerkt habe, aber schon einige male in oder sehr nah an Ortschaften/Städten. Ich weiß, dass manche Tiere auch die haarigen Raupen fressen, der Kuckuck z.B. Vielleicht dezimieren soche Fressfeinde die Raupen in der Wildnis ordentlich, und nur wo der Mesnch die Natur negativ beeinflusst, kommt es zu den besprochenen Problemen?


    Habt ihr in der "Wildnis" schon Gespinste in Büschen oder Raupen-Prozessionen bemerkt?

    In Australien sind meines Wissens Aga-Kröten das größere Problem, da sie wegen ihrer Gefräßigkeit und Giftigkeit die heimische Tierwelt bedrohen. Ochsenfrösche werden sicher bald eingebürgerter Teil unserer Tierwelt; verschiedene Beutegreifer und Greifvögel werden sie irgendwann als Beute annehmen und kurz halten, ebenso Wilderer (neeein, ich nicht), die sich die fetten Froschschenkel schmecken lassen werden. Heimische Tiere, vor allem Lurche, werden jedoch noch weiter zurückgedrängt werden; das wird nicht zu verhindern sein.


    Es gibt mehrere Prozessionsspinner-Arten, ich glaube zb den Kiefern-P. Man kann die Tiere also auch dort antreffen, wo keine Eichen wachsen.


    Generell sollte man haarigen Raupen nicht auf den Pelz rücken, neben den schon beschriebenen Symptomen kann es auch zum lebensbedrohlichen Schock kommen.


    Ich war letztens bei Berlin (nahe Großbeeren) im Wald unterwegs. Bei der Anfahrt fielen mir gelbe Prozessionsspinner-Warnschilder auf, die ich nicht weiter beachtete. Abends hatte ich "Halskratzen", dachte aber nicht mehr an die Spinner. Möglicherweise besteht ja ein Zusammenhang. Ich werde jetzt vorsorglich die letztens getragene Kleidung waschen.

    Habe gelesen, man schreckt die Klinge in Öl ab, wenn sie honigfarben glüht. Das Härten soll in Lehm vorteilhaft sein: Aus feuchtem Lehm formt man das Klingen-Profil, und drückt dann die Schneide der Klinge hinein. Hierdurch soll nur die Schneide gehärtet (und leicht schärfbar werden), wohingegen der Rücken flexibel bleibt. Ich weiß nicht, ob ich das richtig in Erinnerung habe, und es kommt mir auch komisch vor, denn ich würde vermuten, der Rücken müsste in den Lehm, und nicht die Schneide.


    Vielleicht kannst du dennoch etwas damit anfangen. Auf jeden Fall ist die Lehm-Nummer irgendwie schön urig (wenn sie denn überhaupt Sinn macht).


    Ich würde gerne die Meinung eines Fachmannes lesen.

    Ahhhh! Interessantes Gewächs, diese Riesen-Promillie.


    Bezüglich der Bushcrafterei verrät das Netz:


    Die Riesenbromelie ist in Peru selten geworden, denn obwohl sie unter Schutz steht, wird sie als Brennstoff verwendet, welcher in der peruanischen Höhenlage sonst rar ist.


    :feuerbohr

    Ich bin einigermaßen sicher, dass es eine australische Diamanttaube ist. Wenn das Foto in Deutschland aufgenommen wurde, dann handelt es sich um ein (wahrscheinlich) entflogenes Haustier.


    Kenne die Diamanttaube aber nur aus der Literatur und kann mich auch irren.

    Wegen der (evtl krebserregenden) Alkaloide wird empfohlen, nur geringe Mengen zu verzehren. Dies ist jedoch umstritten, denn Huflattich wurde jahrhunderteüber als Nahrungs- und Heilpflanze genutzt, ohne dass negative Auswirkungen bekannt wurden. Wer den Huflattich dennoch öfter essen möchte, der kann sich moderne und alkaloidfreie Züchtungen für den Garten besorgen.


    Blätter, Blütenknospen und Blüten (auch in Teemischungen) sind essbar. Später, wenn die Blätter als Salat nicht mehr recht taugen, aber locker bis in den September hinein, nutzte man früher auch in Deutschland die Blätter zum Wickeln von Rouladen (Affenjunge!), aber auch, fein geschnitten, zum Teebrühen oder als Zutat in Rauchtabakmischungen (keine Ahnung wie schädlich das Rauchen ist). Härtere Stängel kann man als Gemüse garen, vor und während der Blüte (etwa März - Juni) sind sie auch roh gut essbar. Die Wurzeln eignen sich im Frühjahr und von +-September bis in den Winter hinein, klein geschnitten, als Gemüse. Süß eingelegt geben sie einen schmackhaften Appetithappen.


    Ein etwas salzhaltiges Gewürz kann man ganzjährig aus Huflattich gewinnen, indem man die Blätter sehr heiß im Ofen trocknet, sie gewissermaßen verbrennt, und dann zerreibt.


    Eine meiner Quellen warnt, dass der als schleimlösendes Mittel getrunkene Tee aus Huflattich-Blätter, bei längerer Anwendung oder bei zu hoher Dosierung, leichte Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.

    Mit Scharbockskraut habe ich keine eigenen Erfahrungen, möchte aber aus meinen persönlichen Unterlagen etwas beitragen:


    Der unerfahrene Sammler könnte das Kraut mit giftiger Haselwurz verwechseln, welche aber Blätter ohne gekerbten Rand hat.


    Die jungen Blätter (+- März, April) und die Blütenknospen (+- April) gibt man gehackt in Kräutermischungen, Salate, Soßen und alle Gerichte, die eine scharfe Würzung vertragen. Zur Bevorratung läßt man die Blätter 2-3 Tage in Salz ziehen, und legt sie dann in Essig oder Öl ein. Ebenso kann mit den roh nussig schmeckenden, stärkemehlhaltigen Wurzelknöllchen und den Blattachsel-Brutknöllchen verfahren werden, diese lassen sich aber auch zu Mehl verarbeiten.

    Janko: Danke für den Phasin-Hinweis, war mir unbekannt. Ich aß Giersch auch schon seeeehr oft roh, und hatte nie Probleme. Kann "dein" Problem vielleicht mit Gicht zu tun haben?


    Der mit Pflanzen Unerfahrene könnte Giersch mit Giftpflanzen verwechseln, zb mit Kälberkopf-Arten, Hundspetersielie, vielleicht gar mit tödlich giftigen Schierlingsarten. Der 3-eckige Blattstielquerschnitt ist zwar ein gutes Erkennungsmerkmal, man sollte sich aber mit solchen Merkmalen eingehend vertraut machen, hier lediglich davon zu lesen ist keine gute "Ausbildung".


    Ältere Blätter nutzt man eher als Gewürz, man kann sie auch durch Trocknen bevorraten. Die Knospen und Blüten schmecken roh oder gegart besser als das Kraut (+- Juni, August). Ausgereifte Früchte (ich weiß jetzt nicht wann die reif sind) sind ein interessantes , fast scharfes Gewürz, frisch oder getrocknet.

    Nach der Blüte vergehen die Blätter auch schnell, so dass sich im folgenden Zeitraum die Frage der Genießbarkeit erübrigt.


    Wer sich in der Pflanzenwelt nicht gut auskennt, sei auch vor weiteren gefährlichen Verwechslungen gewarnt: Neben dem Maiglöckchen zb Aronstab und die tödlich giftige Herbstzeitlose. Der Knoblauchsgeruch-Test ist gut, es muss aber bedacht werden, dass nach einer Weile auch die eigenen Finger nach Knofi riechen. Dummerweise kann inmitten eines Bärlauch-Feldes eine einzige Herbstzeitlose wachsen, weshalb man immer vorsichtig bleiben muss.


    Die Blüten und Blütenknospen sind ebenfalls essbar; Knospen legte man früher als Kapern-Ersatz ein.
    Noch nicht ausgereifte, grüne Samen (+- Juni) schmecken pfeffrig und können in Salate und in alle Gerichte, die man mit Pfeffer würzen würde, gegeben werden. Reife Samen kann man gemahlen wie Pfeffer nutzen.
    Wenn das Laub vergangen ist, kann man die recht tief im Boden steckenden Zwiebeln ernten (+- Mai bis zum Blattaustrieb im Folgejahr). Die Zwiebeln sind roh oder gegart genießbar, schmecken scharf und können zu allen Gerichten gegeben werden, die auch mit Knoblauch und Gemüsezwiebeln harmonieren. Man kann die Zwiebeln auch als Appetithappen einlegen. Natürlich erntet man die Zwiebeln nur in Maßen, um den Bestand nicht zu gefährden.

    In der Literatur wird der Geschmack als Gurken-artig beschrieben, ich empfand ihn aber eher neutral. Wahrscheinlich liegt es am Wuchs-Ort oder daran, dass verschiedene Unterarten (zb Knolliges, Dunkles oder Berg-Lungenkraut) gegessen wurden. Getrocknete Blätter und Blüten können zu Tee gebrüht werden. Blüten sind essbar, aber werden wohl nur als hübsche Deko für Salate usw genutzt.

    Benbushcraft: So wie ich es verstand, ist es gerade problematisch, dass der Fuchsbandwurm-Befall eben erst dann bemerkt wird, wenn sich die Symptome zeigen. Diese treten aber erst nach langer Zeit auf, und der Wurm hat dann schon schwere Schäden angerichtet.


    Weil die Eier so leicht sind, werden sie bei Trockenheit vom Wind verwirbelt. Kann mich nicht erinnern wo, doch ich las, dass die Eier-Konzentration im Wald eher gering ist, in offenen Flächen höher, und am höchsten auf staubigen Ackerflächen, welche der Fuchs wohl gerne als WC nutzt.

    Klasse! Learning by bushcrafting. Einen so (verhältnismäßig) großen und wunderschönen Vogel so nah zu sehen, und dann noch zu "obduzieren" ist ein Erlebnis. Weder du, noch deine Töchter (wenn auch aus verschiedenen Gründen), noch die Katze, werden diesen Tag je vergessen.


    Die schillernden Federn steckt sich der Jägersmann allerdings zünftig ans Woodland-Cappi.

    Die Sinneszellen, welche Geschmäcker wahrnehmen, befinden sich in der Zunge, aber auch in anderen Bereichen des Mundraumes. Fest steht, dass wir 5 Grundgeschmäcker erkennen, süß, salzig, sauer, bitter und umami. Da sich der Geschmackssinn evolutionär entwickelt hat, dient er wahrscheinlich auch einem wichtigen Zweck; er erlaubt die grobe Analyse von Nahrung in Bezug auf Bekömmlichkeit und Nährwert. Unangenehme Geschmackseindrücke können zum Ausspucken der Nahrung, zum Würgereiz und zum Erbrechen führen. Darüber hinaus unterstützt der Geschmackssinn die Verdauung, indem er bereits vor dem Verzehr die Produktion von Speichel und Magensäure anregt.


    Süß schmecken kohlehydratreiche Nahrungsmittel, und nur wenige natürliche Giftstoffe schmecken süß.
    Salzig schmecken, wer hätte dies gedacht, salzhaltige Nahrungsmittel; der Salzhaushalt im Körper muss möglichst ausgeglichen bleiben, damit verschiedene, teils direkt lebensnotwendige Körperfunktionen ablaufen können.
    Sauer und bitter schmecken oft giftige, verdorbene, unreife oder vergorene Lebensmittel. Vor allem im Pflanzenreich ist die Giftigkeit oder Unbekömmlichkeit oft an bitteren Geschmack gekoppelt.
    Umami schmecken proteinreiche Nahrungsmittel.


    Über weitere Grundgeschmäcker (zb FETTIG, METALLISCH) ist die Wissenschaft uneins. SCHARF ist kein Geschmack, sondern genaugenommen eine Schmerzwahrnehmung.


    Erwachsene Menschen haben einen persönlichen Geschmack entwickelt, deshalb schmecken uns zb bittere Salate, saure Zitronenlimonade usw. Die "animalischen Geschmacksinstinkte" hingegen lassen sich bei Neugeborenen beobachten. Vermutlich findet das Baby die mütterliche Brustwarze mittels Geruchs- und Geschmackssinn, denn die süße Muttermilch schmeckt und riecht süß und umami, also genau entsprechend der kindlichen Präferenzen. Babys bevorzugen süß und umami (also Anzeiger für energiereiche Nahrung), zeigen aber (meist etwa bis zum 2. Lebensjahr) wenig Interesse oder sogar Abscheu vor sauer und bitter (also potentiell unbekömmlicher oder giftiger Nahrung). Indem ein Kind, angeleitet durch die Eltern, Nahrung kennenlernt, die ihm eher nicht schmeckt, bildet sich der perönliche Geschmack aus. Je häufiger ein Kind eine bestimmte Nahrung isst, deto besser schmeckt sie ihm (mere-exposure-effekt). Wenn die Speise dem Kind allerdings mehrmals in zu kurzen Abständen vorgesetzt wird, kann sich eine Abneigung entwickeln (psychische Sättigung). Dieser Mechanismus soll vermutlich für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sorgen. Für alle werdenden Eltern ist es interessant zu wissen, dass die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft direkten Einfluss auf die Ernährungsvorlieben des später geborenen Kindes hat. Etwas OT, aber erwähnenswert, ist, dass zb eine Diät in der Schwangerschaft offenbar ein Notprogramm im Baby aktiviert. Der Körper des Babys "denkt" sozusagen, dass die Mutter deshalb so wenig Nahrung zu sich nimmt, weil sie in einer kargen Gegend lebt; hiergegen wird nun das Baby zeitlebens die (scheinbar karg vorhandenen) Fette besonders gut aufschließen und einlagern - das Kind wird fett, und keine Diät der Welt kann das ändern. Dies ist ehedem evolutionärer Vorteil gewesen, denn Fettpolster in einer kargen Umwelt sind sinnvoll, heute ist dies jedoch nicht mehr sinnvoll, und so sollte die Mutter sich entsprechend ernähren, anstatt einem fraglichen Schönheitsideal hinterherzuhungern. Weiterhin ist zb ein Zusammenhang zwischen dem Geburtsgewicht und der Akzeptanz von salzigem Geschmack erwiesen. Werdende Eltern sollten sich also im Idealfall rechtzeitig mit diesen Zusammenhängen vertraut machen. Durch richtige Ernährung steigert die Mutter also die Survival-Fähigkeit des Kindes nachhaltiger, als viele glauben. Da auch die weitere Ernährung der Mutter sich in der Muttermilch niederschlägt, wird auch während der Stillzeit das Baby weiterhin durch die mütterliche Ernährung "getaktet". Aromen, welche durch die Muttermilch aufgenommen wurden, akzeptiert das Baby nach dem Abstillen besser, als unbekannte Geschmäcker. Zurück zu den Geschmäckern:


    Oft werden Wein-Kenner bewundert. Heute gilt jedoch als erwiesen, dass der Mensch überhaupt nicht fähig ist, anhand des Geschmackes objektive Bewertungen durchzuführen. Immer beeinflussen optische oder akustische Reize und Erwartungshaltungen das Ergebnis. Weinkenner lassen sich zb irritieren, wenn der Wein in einer teuer aussehenden Flasche lagert, wenn ein teures Preisetikett aufgeklebt wird usw. In einem Versuch wurde derselbe Wein in jeweils eine "teure" und eine "billige" Flasche gefüllt. Entsprechend ihrer Erwartungshaltung meinten die "Weinkenner", tatsächlich große qualitative Unterschiede erschmecken zu können. Bei einem anderen Versuch wurde keine Angabe zum Wein vorgegeben, beide Flaschen waren identisch, die eine enthielt Weißwein, die andere enthielt den selben Weißwein, den man aber (ohne den Geschmack zu verändern) rot eingefärbt hatte; die "Weinkenner" gaben an, jeweils den "typischen" Geschmack erkannt zu haben, also einmal Weiß- und einmal Rotwein. Interessanterweise wissen die sogenannten Weinkenner dies natürlich, und so sind sie vorsichtig geworden. An "Blindverkostungen" nehmen sie , aus Angst sich zu blamieren, gar nicht erst teil.
    Der Geschmackseindruck entsteht also im Kopf. Deshalb ist es für uns Erwachsene auch nicht so einfach, wie für die "instinktgesteuerten" Babys. Eine rote (und giftige) Beere sugerriert uns erfahrungsgemäß Reife und Bekömmlichkeit, und der bittere Geschmack schreckt uns, im Gegensatz zum Baby, vielleicht gar nicht ab. Wichtig ist auch, dass der Geruchssinn einen sehr großen Einfluss hat. Bei Schnupfen, oder bei zugehaltener Nase, fällt es schwer oder ist es gar unmöglich, einen Geschmack zu erkennen. Deshalb schwenken die "Weinkenner" den Schluck auch im Mund, drücken ihn gegen den Gaumen, tauchen die Zunge hinein und heben sie wieder heraus, wobei sie durch Mund und Nase einatmen.


    Dass der Geschmack im Kopf entsteht, können wir uns zunutzen machen: Müssen wir in der Notsituation Würmer und Insekten essen, dann müssen wir nur bedenken, dass der Geschmack im Kopf entsteht. Erwarte ich einen ekligen Geschmack, dann wird mein Gehirn mir das bereitwillig bestätigen. Gehe ich jedoch neutral an die Sache heran, oder rede mir sogar ein, wie lecker der gebratene Wurm sein wird (Autosuggestion), dann wird er mir vielleicht wirklich schmecken.

    Je härter und trockener, desto besser brennt Holz. Grünes oder marodes Holz brennt schlecht an. Fühlt sich Holz kalt an, ist es bestimmt nass. Nasses Holz stapelt man rings um ein Feuer auf, um es zu trocknen.
    Kiefer und Schlehdorn produzieren viel Funkenflug.
    Weichholz (zb Kiefer, Tanne, Fichte, Linde, Weide, Pappel, Erle) brennt heiß und schnell, eignet sich also gut zum Anfeuern, produziert aber kaum Glut.
    Hartholz (zb Esche, Birke, Eiche, Buche, Hainbuche, Robinie, Haselnuss, Ahorn) ist schwerer zu entflammen, brennt dann aber lange und produziert schöne Glut.


    Je härter, desto schwerer entflammbar, und desto länger brennt Holz.


    Nadelhölzer brennen (ätherische Öle) auch feucht recht gut, dafür aber nicht so lange, nur mit wenig Glut, und mit großer Geruchsentwicklung.


    Wurzelholz gefallener Bäume brennt langsam, heiß und raucharm.


    Baumrinde sollte entfernt werden, sie brennt mit viel Rauchentwicklung.
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    Feuer kann man sehen und hören.
    Rauch kann man sehen und riechen.
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    Grubenfeuer oder improvisierte Sichtschirme tarnen zu den Seiten hin. nach oben ("Luftaufklärung") hin kann der Lichtschein getarn werden, indem man das (kleine) Feuer unter dem Laubdach eines (großen Laub-) Baumes anlegt. Im Idealfall passiert der Rauch das Laub wie ein Labyrint, und löst sich hierbei vollkommen auf. Ob der Baum hierdurch Schaden erleidet (Hitze im Wurzelbereich) weiß ich nicht; es besteht bei Trockenheit natürlich extreme Waldbrandgefahr.


    Legt man eine abgeknickte Rinden-Platte in die Feuergrube, dann entsteht ein Kamineffekt, und der Rauch wird am Boden abgeleitet, wo er schneller verwirbelt. Dies funktioniert aber nur, wenn das Feuer nicht allzustark raucht.

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    Ich weiß, ich weiß, Pekinesen sind keine Hunde sondern Suppenfleisch. Aber diese beiden sind ZWERG-Pekinesen, also noch kleiner, dafür aber eher terriermäßig gebaut und sehr geländegängig. Eine der beiden sollte gleich nach der Geburt abgemurkst werden, weil sie einen Herzklappenfehler hat. Ich habe sie davor bewahrt und mit mir genommen. Die beiden sind Schwestern und mittlerweile 13 Jahre alt. Der älteste mir bekannte Pekinese wurde 18! Vor einiger Zeit machten sich die Herzprobleme bemerkbar, der Hund wurde ruhiger und kraftloser. Dies war mit ein Grund, warum ich mich wieder nach Berlin begeben habe. Hier bekommt das Tier nun ärztliche Versorgung, Herztabletten und hoffentlich noch ein paar schöne Jahre. Vorher begleiteten die beiden mich jahrelang durch die heimische "Wildnis". In kalten Nächten lagen sie links und rechts in meiner Armbeuge und wärmten mich. Sie waren ein Quell der Freude, aber dies könnt ihr Hundefreunde euch ja denken. Weitere Vorteile hatte ich durch sie eigentlich nicht. Über dichte Brombeerranken musste ich sie tragen, sie mit Futter zu versorgen machte mehr Arbeit, als mich alleine zu ernähren, und ich musste stets Sorge tragen, dass sie nicht großes Wild aufstöberten, denn als Pekinesen sind sie furchtlos und "Fremden" gegenüber angriffslustig. Ich habe sie zu Spürhunden ausgebildet, die Pilze auf dem Bild habe ich aber alleine gefunden. Auch als Schlittenhunde sind sie tauglich, allerdings benötigt man pro Schlitten etwa 50 Pekinesen, und der Schnee darf nur knöchelhoch sein.


    Leider hatte ich im Wald nie eine Kamera dabei, doch hier sind ein paar Fotos aus ihrer Jugend:






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