Posts by Wildschwein

    Damals entstanden, um den Zerwürfnissen eines Vorgänger-Outdoor und Survival-Forums zu entkommen, haben ein paar Mitglieder des "Omega"-Forums (wie hieß das eigentlich noch mal genau?)

    die Flucht nach vorne ergriffen und kurzerhand ein eigenes Forum aufgemacht. In dieses haben sie dann per PN und E-Mail ausgewählte Mitglieder des Omega eingeladen und wir haben dann am 3. 12. 2011 losgelegt.

    Oh ja, ich kann mich noch gut daran erinnern. Es gab damals viel böses Blut und rückwirkend betrachtet habe ich auch viele Fehler gemacht und den Einen oder Anderen vergrault. Naja, letztlich bin ich doch ein bisschen stolz darauf, dass wir BCP damals aufgezogen haben. Ich hatte echt NULL Plan von Foren, Internet und Webseiten usw. und hab mir echt viel aus den Fingern gesogen. Ich war dann auch wirklich froh, dass mit Ben dann jemand mit wirklicher Kompetenz die Leitung des Ganzen übernahm!

    Mit großer Bestürzung habe ich gerade gelesen, dass Rüdiger Nehberg heute im Alter von 84 Jahren gestorben ist.

    Er war mein Vorbild von Kindesbeinen an. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals gebannt vor dem Fernseher saß und wartete, bis die "Logo-Nachrichten" zu Ende waren. Im Anschluss kam immer "Abenteuer vor der Haustür", Rüdiger Nehberg zeigte uns Kindern, wie wir mit ein wenig Improvisation in der Natur leben und überleben konnten. Wir haben oft in unseren heimischen Wäldern versucht, das im Fernsehen gezeigte Wissen umzusetzen. Rüdiger Nehberg hat damals meine Neugier auf die große weite Welt entdeckt. Vielleicht habe ich ihm mein Fernweh zu verdanken. So wie ihn, habe ich - der ohne Vater aufgewachsen ist - mir immer einen Vater vorgestellt. Als ich älter wurde, habe ich immer wieder seine Bücher verschlungen, lange bevor es "Bushcraft" in Deutschland überhaupt gab. Vor 10 Jahren hatte ich die große Ehre, ihn persönlich kennenlernen zu dürfen. Ich war so aufgeregt, ich bekam kaum ein Wort heraus. Seine empathische und offene Art löste meine Anspannung und wir haben ein wenig geplaudert. Er fand es toll, was ich ihm über mein Leben erzählt habe. Über mein sterbenslangweiliges Leben und er hat zugehört. Er, der soviel erlebt hat, wie wohl wenige Menschen. Und es war ehrlich und authentisch. Rüdiger Nehberg hat jedoch nie nur den Nervenkitzel für sich selbst gesucht, er hat seine Berühmtheit dem guten Zweck gewidmet. Mit seiner Hilfsorganisation "Target" hat er erreicht, was vorher unmöglich schien. Er hat Menschen unterschiedlichster religiöser Strömungen an einen Tisch geholt und sie zum Umdenken bewegt, was die rituelle Beschneidung von Mädchen in islamischen Ländern angeht. Auch sein Engagement für die Yanomami suchte seinesgleichen. Rüdiger Nehberg ist in seinem Leben dem Tod oft von der Schippe gesprungen. Er hat Wegbegleiter sterben sehen, er selbst hat immer überlebt. Bis heute. Er war einer dieser "Unsterblichen", mich hat sein Tod wirklich erschüttert. Rüdiger Nehberg ist ein Idol für mich. An seiner Konditorei warb er mit dem Spruch "Nehberg - es gibt Schlechtere". Für mich gibt es keinen Besseren.


    Ruhe in Frieden Rüdiger.


    Hier die Antwort vom IM NRW:


    Sehr geehrter Herr Wildschwein,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 26.02.2019, in dem Sie sich mit der Thematik „Keine Kriminalisierung von Taschenmessern“ befassen.

    Es ist richtig, dass die Ständige Konferenz der Innenminister und - senatoren der Länder (IMK) beschlossen hat, eine länderoffeneArbeitsgruppe zu dem Thema „Besserer Schutz vor Messerangriffen im öffentlichen Raum durch bundesweite Waffenverbotszonen“ einzurichten.

    Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, Vorschläge für eine Vereinheitlichung des Vorgehens beim Vollzug des Waffengesetzes in Bezug auf das Führen von Messern im öffentlichen Raum zu erarbeiten. Es ist davon auszugehen, dass die besondere Bedeutung der sehr weit verbreiteten Taschenmesser und die berechtigten Belang der Bevölkerung bei der Bewertung eines besseren Schutzes vor Messerangriffen im öffentlichen Raum die gebotene Berücksichtigung finden werden.

    Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe liegen jedoch noch nicht vor.

    Die gefühlt zunehmende Anzahl an Messerangriffen zeigt uns, dass wir mehr über die Anzahl, Tatbegehungen und Motive der Täter wissen müssen. Es ist wichtig, die Gefahr zu kennen, um genau zu wissen, wann und wo Messer zum Einsatz kommen. Daher ist es gut, dass sich die Innenministerkonferenz in Quedlinburg im Juni mit dem Thema befasst hat und auch eine bundesweit einheitliche statistischeErfassung von Messerangriffen auf den Weg gebracht hat.

    In NRW gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir unterscheiden zusätzlich nach Hieb- und Stichwaffen und erfassen außerdem, beiwelchen Delikten ein Messer mitgeführt wurde. Eine nach den Richtlinien einheitliche Erfassung gewährleisten wir in NRW seit dem 1. Januar 2019.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag

    Verbote haben in der Geschichte glaube ich nie wirklich viel gebracht. Ich werde mal ein paar Briefe an Abgeordnete verschicken, mal sehen was für eine Antwort ich bekomme.

    Heute hatte ich frei und hab die Zeit genutzt um ein paar Kilometer im Ebbegebirge zu wandern. Es ging den Höhenflug entlang in Richtung "Ebbemoore". Dieses Hochmoor ist wirklich ein besonderes Kleinod in der sonst üblichen Sauerländer Fichtenwildnis.


    Hallo zusammen,

    Ich bin heile wieder zu Hause angekommen, es war schön alte und neue Gesichter zu sehen. Vielen Dank an die tollen Lagerfeuerköche, die Kartoffelsuppe und die Reibeplätzchen waren lecker. Beim Gulasch hab ich zwar nicht mitgegessen, aber es sah sehr lecker aus.



    Das Wetter war ja traumhaft! Ich glaube die Kinder hatten auch ihren Spaß.

    Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass man gleich dreimal soviel Gepäck hat, wenn man ein Kind mitnimmt und da fehlt noch die Küchenkiste.. :D:D


    Ich finde die NVA-Planen nicht, habe aber vier norw. Zeltbahnen eingepackt. ich freue mich auf morgen, würde am liebsten gleich schon los aber ich hab noch Nachtdienst und der Frischling hat morgen noch Schule :)

    Ich hatte auch mal einen Wasserfilter, einmal ist er mir kaputt gefroren, ein anderes Mal vergammelt, trotz trocknen. Als wir in Kanada waren, haben wir auch nur abgekochtes Flusswasser verwendet. Wir leben noch... Abkochen hilft natürlich nicht gegen Schwermetalle und Chemikalien, da sollte man schon gucken wo man sein Wasser schöpft. Aber unterm Strich und mit einer guten Portion gesunden Menschenverstand, halte ich es auch für eine der ältesten wie sichersten Methoden, Trinkwasser zu gewinnen.

    Vor ein paar Jahren habe ich mir das Ranger Shirt von der neuseeländischen Firma Swanndri im Ray-Mears-Shop gekauft. Es ist eines der Kleidungsstücke, zu denen ich immer wieder greife. Entweder als Unterschicht unter einem Parka, oder als oberste Schicht über T-Shirt, Hemd oder Pulli. Der Produktname kommt wohl von "Swan dry"... also dem Umstand, dass Wasser von Schwanengefieder abperlt. Und tatsächlich sieht man bei leichtem Regen die Tropfen von der Jacke abperlen. Just heute habe ich mal bewusst eine Wanderung im Regen gemacht, um zu schauen ob das Shirt immer noch wasserabweisend ist wie damals als ich es mir gekauft habe. Auch nach 2 Stunden im leichten Regen, schlägt das Wasser nicht spürbar durch, obwohl die Oberseite nass ist. Beim Wandern finde ich den Wollstoff auch in nassem Zustand sehr angenehm warm. Winddicht ist das Hemd nicht, hier ist eine weitere Schicht notwendig! Als ich später eine Pause gemacht habe, hab ich doch rasch gemerkt dass es schnell kühler wird. Das Ranger Shirt ist eben kein wirkliches alleiniges Winterkleidungsstück, dafür ist der Wollstoff nicht dick und dicht genug gewebt.


    An den Ärmeln sind lange Manschettenschlitze vorhanden, so dass man das Shirt bei Bedarf gut hochkrempeln kann. Der Kragen wird mit einem Reißverschluss verschlossen, da hätte ich mir eine überlappende Knopfleiste gewünscht. Mein Fazit nach einigen Jahren tragen in allen Jahreszeiten: Das Ranger Shirt ist geeignet als dickes Winterhemd unter weiterer Kleidung, als Solo-Kleidungsstück für kalte Frühlingsabende oder als dritte Schicht im Winter, wenn es trocken und windstill ist. Die Shirts fallen sehr groß aus. Ich habe es in meiner Standardgröße bestellt und kann bequem einen dicken Wollpulli drunter tragen.