Posts by Schwefelporling

    Die alten Legionäre, damit waren schon die römischen gemeint. Naja, Du mußt ja deren Fraß nicht zu 100% nachkochen, also irgendwie Brei mit Parmesan und Speck... Aber ich würde aus ernährungsphysiologischen Gründen schon empfehlen, aus (in dem Fall hauptsächlich nicht schnell verderblichen) naturbelassenen Zutaten Deine Mahlzeiten zu kochen. Z.B. aus Yum Yum alleine wirst Du ja nicht nachhaltig Kräfte schöpfen können, wenn Du die Tatra durchquerst. Auf irgendwelche Glutamatbomben mit Schweinefleischgeschmack hätten sich die Römer auf dem Marsch bestimmt nicht verlassen, selbst wenn sie diese Wahl gehabt hätten. Auf Erbswurst schon eher... die bekamen ja glaub ich die Mannen vom alten Fritz immer.

    Wenn man sich als outdoor Enthusiast immer zu 100% an alle rechtlichen Spitzfindigkeiten halten würde, käme man ja kaum zu irgendwas. Hier muß man auf den Wegen bleiben, da soll man sein Zelt lieber auf dem Campingplatz aufschlagen, dort wiederum wäre ein Camp knife verpönt und man soll seine Planen- Eckstangen gefälligst mühsam mit nem kleinen Opinel absäbeln. Ich bin in Holland mit Zelten und Feuermachen vorsichtiger, weil es dort noch enger gesehen wird als hier, aber das heißt ja nicht, daß ich dort noch nie gratis gecampt hätte. Zum Angeln dagegen besorge ich mir generell meist eine Erlaubnis. Und wenn man per Flugzeug oder Zug Grenzen passiert, kann man oft schlecht eine Machete auf den Rucksack schnallen. Wir sind ja erwachsene Menschen, die Risiken abwägen, auch die Folgen ihres Tuns abschätzen und sich stets respektvoll und umsichtig gegenüber der Natur und der Allgemeinheit verhalten. Aber wer sich von irgendwelchen reaktionären Parteischranzen einfach die Luft zum Atmen nehmen läßt, ist irgendwie auch selber schuld. Und die Polizeibeamten wissen oft genauer als die "ganz hohen Tiere", wann sie den Richtigen erwischt haben und wann sie ein Auge zudrücken können.

    Ja, sehr salzig, und mit Palmöl. Aber die einzige Fertigsuppe, die ich ab und zu gekauft habe.

    Mit vorgekochtem und vorgeschnittenem Gemüse kann man ja auch zügig eine deftige Erbsensuppe zaubern. Durch Kartoffeln und wenn man einen Teil der (zuhause abgegossenen) Dosenerbsen zerdrückt, wird das Ganze sämiger. noch zwei Bockwürstchen in Frischhaltefolie mitführen...


    Wenn es ein weniger verderblicher Vorrat für eine Tour mit mehr als einer Übernachtung sein soll, würde ich in Richtung Couscous, Reis, trockene Hülsenfrüchte, Getreidebrei (aus Haferflocken oder Hirse zu erstellen) und Müsli gehen. Aufpeppen mit z.B. Trockenfrüchten, Käse, Speck, ein paar frischen Möhren, Zwiebeln/Schalotten o.ä., Ölsardinen, halbe Tube Tomatenmark... Frei nach den alten Legionären.

    Immer ein bißchen auf den Nährwert achten; 500g Pumpernickel machen ja mehr satt als ein 500g Baguette. Und die Umwelt miteinbeziehen, also Kräuter oder Pilze mehren den geschmacklichen und mengenmäßigen Umfang des Mahls.

    Hi! Ich war mit einem Kumpel vor zwei Wochen bei uns am Niederrhein in der Sonsbecker Schweiz. Es war zwar keine besonders große Wanderung; auch wegen des umfangreichen Gepäcks (Decken etc.). Aber immerhin gab es klare Argumente, es endlich mal mit einem overnighter im Winter zu probieren: trockenes Wetter überwiegend über 0, Ungestörtheit dank ominöser Schneewarnungen und der Sturmschäden, genug gear sowieso und die Gegend lädt auch dazu ein. Überdies wohnt mein Kumpel praktisch nebenan. So starteten wir auch von ihm aus.
    Von der Aussicht her war das Wetter nicht perfekt, aber der Xantener Dom unweit des Rheins gehört hier zum Standardrepertoire. Die "Schweiz" glänzt weniger durch die Wildheit der Natur als durch das erahnbare, über Jahrhunderte- fast bis heute- stabil gebliebene malerische Landleben. Während wir kleine ältere Gehöfte passierten, fühlten wir uns regelmäßig zu sentimentalen Sympathiebekundungen aufgefordert. Dann im Inneren des Waldes dominiert zwar der Forstcharakter... aber das soll uns an einem einsamen Lagerfeuer nicht stören- nur der Platz will gut gewählt sein!
    Eine Unwägbarkeit war allerdings die Sauenjagd, wir wollten einerseits keine endlosen Diskussionen mit Jägern heraufbeschwören und uns andererseits auch nicht zu wild verhalten, so daß wir womöglich noch auf der Strecke bleiben.










    Wieder im Flachland nahe des Sumpfs meines Freundes: hier feiern die Silberreiher fröhliche Urständ!

    Da ich Familienvater bin und als Gärtner maloche, habe ich kaum Zeit für irgendwelche längeren outdoor- Eskapaden. Aber im Januar haben wir Betriebsurlaub, und allgemein weniger zu tun. Kassel ist ca. 270 km von hier... wollte mir eh bald ein lavvu für Arme der polnischen Armee zulegen, was Schneefall einigermaßen trotzt. ich behalte die Idee mal im Hinterkopf!

    Naja, OT.
    Es gibt nicht wenige Menschen, die wegen unterdrückter Sehnsüchte oder irgendwelcher suchterzeugender Substanzen manchmal sensibel und widersprüchlich reagieren, das heißt aber selten, daß man sich vor ihnen als tickende Zeitbombe in acht nehmen muß. In diesem Fall wurde eine ablehnende Haltung unverhohlen geäußert und begründet, darauf könnte man auch nur leicht gereizt oder mit Gegenargumenten oder neutral reagieren; statt beleidigt für immer das Feld zu räumen. Im richtigen Leben ist das ja auch kein Patentrezept.


    Die Idee mit der Plastikflasche als Fischfalle fand ich zwar schon immer nett, wahrscheinlich funktioniert das auch ab und zu, aber die Öffnung ist halt klein und der Innenraum auch. Gut, bevor man die Plastikflasche im Dreck liegen läßt und auf Fische ganz verzichtet, kann man es ja mal probieren! Aber das wäre nur ein Teil eines ganzen Maßnahmenpakets, um das Verhungern zu verhindern: wenn ich jetzt mit meiner Heimat vergleiche, da hat's Flußkrebse, die sich sicher mit Aas in eine Falle locken lassen, Flohkrebse, die Holzspalten unter Wasser besiedeln (man könnte Rindenstücke übereinander schichten und so 20, 30 davon für ein, zwei Tage auslegen, für ein Süppchen), Teichmuscheln, die man sammeln kann und es gibt Fische, die sich nachts oder früh morgens nah ans Ufer wagen, wo man sie auch in eine größere Falle locken kann. Also da ist schon ein gewisses Potential an tierischem Eiweiß vorhanden, ohne daß man dafür ein As im angeln sein müßte oder Wochen mit dem Bau eines vernünftigen Netzes verbringen müßte.

    Toll, wenn man solche Möglichkeiten hat! Wollte noch anmerken, für Gemütlichkeit bei schlechtem Wetter ist nicht nur ein Dach sinnvoll, sondern auch ein Windschutz. Dann kann man auch am Feuer sitzen, ohne allzu sehr von Funken und Rauch gestört zu werden. Um bequem ein- und ausgehen zu können, und sich innen nicht wie ein Stubenhocker zu fühlen, würde ich dazu lediglich an drei Seiten eine Art Mauer errichten, und die vierte Seite offen lassen. Die Mauer muß ja nicht mit dem Dach verbunden sein, sondern kann auch außerhalb stehen. Dann wäre sie natürlich entsprechend länger. Klassisch wäre hier eine doppelte Reihe Pfosten (bzw. eingeschlagene Stämmchen), die oben verbunden sind und zwischen die Reisigbündel gesteckt werden, das ganze etwa mannshoch. Auch feste "Reflektoren" für die Feuerwärme, vermutlich aus geraden Knüppeln, wären eine Idee.
    An meinem Angel- Ufer hatte ich den Flechtzaun eigentlich nur als Sichtschutz zur Landstraße errichtet, aber gleichzeitig schafft er eine windberuhigte Zone für den Lagerfeuerplatz (Zaun liegt im Westen), was in der kühlen Jahreszeit wirklich etwas ausmacht!

    Ich habe mein ak74 Bajonett mit einer flachen "Pferd"- Feile zweischneidig gemacht und die Feinarbeit mit einem billigen zweiseitigen Küchen- Wetzstein vom Chinashop. Am Stein sieht man allerdings den Materialabtrag. Ich mache ja heutzutage viel mit Sensen- Wetzsteinen oder belgischem Brocken, aber für diese Veränderung braucht man erstmal was gröberes. Nun, das Bajonett hat nicht den härtesten Stahl...

    Als Machete zur Holzbearbeitung würde ich so eine Art Hippe verwenden, wie die von Fiskars oder Stihl. Ich habe die Fiskars, und damit kann man echt bequem entasten. Eine (Klapp-)Säge lohnt sich absolut, fürs Feuerholz; in der Regel ist da eher die Länge der Holzstücke ein Problem als die Dicke. Auch für den Shelterbau kann man Sägen sehr gut verwenden; dazu gehört ein Messer, um z.B. Kerben einzuschnitzen.
    Also es lohnt sich manchmal, etwas spezialisiertere Werkzeuge mitzunehmen. Wenn eine Waffe mit soll (den legalen Rahmen sollte man kennen), dann halt eine 100%ige Waffe, und zur Holzbearbeitung eben 100%ig dafür gedachte Werkzeuge. Ehe man sich mit martialischen pseudo- Allroundern "einen abbricht".

    Ein Tarp ist eben eher ein Behelf als eine Unterkunft, und wohl vor allem aufgrund der strengen Gesetze so beliebt. Bei starkem Regen ist ein vernünftiges Zelt mit entsprechender Wassersäule natürlich überlegen, aber wie schon bemerkt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn bei derart viel Niederschlag trotzdem was durchkommt. Wenn man darauf vorbereitet ist, könnte man etwa ein Tarp über das Zelt spannen, so daß das Zeltdach nicht die volle Regenmenge aufnehmen muß. Hätte ich vor, Campingwochenenden im Zelt zu verbringen, auch bei zu erwartendem Starkregen, dann würde ich wohl auf ein schweres "Basislager"- Zelt zurückgreifen, und nicht meinem 200€- Plastikzelt vertrauen.
    Auf jeden Fall Respekt für's Durchhalten, das nenne ich mal konsequent sein! :tarp

    Wenn ich nicht schon genug Rucksäcke hätte, würde ich mir den englischen "field pack black" zulegen, der hat 30l. Scheint ein stabiler Allround- Rucksack zu sein, und wirkt weder zu militärisch mit irgendwelchen übertriebenen Laschen oder Tarndruck, noch so poppig- mädchenhaft wie viele konventionelle outdoor- Ausrüstung (himmelblau, gelbgrün, purpur etc.).
    Kostet leicht gebraucht ab 30€.


    Ich würde einfach ein Kuppelzelt in dunkelgrün kaufen, da ist man mit 3kg dabei. Sowas verwende ich auch beim wandern.


    z.B. von Coleman https://www.obelink.de/coleman-darwin-2.html


    Salewa baut leider mittlerweile in giftgrün.




    Oder wenn Du sowas noch irgendwo kriegen kannst:


    http://www.discounto.de/Angebo…CKTRAIL-Anglerzelt-55647/ Für eine normalgroße Person mit Gebirgsjägerrucksack perfekt. Leichter und kompakter geht's nicht, Kostenpunkt max. 20€.

    Man sollte eben nichts Eßbares draußen liegen lassen; abends aufräumen heißt die Devise. Wenn da Reste vom Spülen sind (und Exkremente fressen die ja auch mitunter), dann sollen sie ruhig draußen schmatzen und wühlen, es schadet uns ja nichts. Wenn dann mal eins richtig ans Zelt kommt, also die Wand eindrückt oder versucht, mit der Schnauze drunter zu kommen oder ins Vorzelt will, brüllen und einmal boxen. Wir sind ja nicht zuhause in der Einbauküche, also mit der Ameisenprävention fängt die gescheite Lebensmittelsicherung im Busch an, aber auch an Säugetiere muß man denken. Außerdem würden die Schweine die Verpackungen mitfressen und so vielleicht später erkranken.


    Die schlimmsten Tiere, mit denen man im besiedelteren Teil Europas Probleme kriegen kann, sind sowieso Haustiere wie streunende Hunde oder Stiere, und halt die ganzen Plagegeister wie Wespen, Zecken und Blutegel. In Frankreich haben kleine Schlangen nach mir geschnappt, mit denen ich auf dem Wanderweg oder im Fluß nicht rechnete, aber da ist nie was passiert. Wildschweine am Zelt sind auch nichts dramatisches. Aber ich hatte mal mein Lager an der Weide eines spanischen Stiers- da mußten wir schnell alles wieder einpacken und verschwinden. In Portugal, Griechenland oder manchen osteuropäischen Ländern sind Hundemeuten nichts außergewöhnliches, auch die Schutzhunde einsamer Höfe sind mit Vorsicht zu genießen. Ein Maultier hat mir unter anderem die Hand zermalmt: mein Ringfinger ist wieder leidlich gerade verheilt, und ein paar Narben auf der Hand sind geblieben. Die Rippen sind gut wieder zusammengewachsen.

    Natürlich ist das Navigieren nach der Sonne ungenau. Aber bei mir hat's mal geklappt... Ich war ohne Karte und ohne Ortskenntnis einen Nachmittag wandern, in der Gegend zwischen den Départements Dordogne und Corrèze. Das Dorf, in dem ich startete, liegt am Hang eines Flußtals, man kann also keinen Kirchturm oder ähnliches aus der Entfernung sehen. Außerdem gibt es Wälder, die die Sicht versperren. Ich folgte der Schlucht, wanderte südwestwärts aus ihr heraus und zog über 4, 5 Stunden einen großen Halbkreis, der mich schließlich von der anderen Talseite her wieder an das Dorf heranführte. Ich hatte aber eine Uhr dabei, also nach 12, gegen 14 Uhr steht die Sonne wohl in Südsüdwest, dachte ich mir. Mit solchen Annahmen und den daraus folgenden Berechnungen hatte ich es anscheinend geschafft, den Rundweg hinzubekommen, den ich vorhatte.
    Aber sonst nehme ich lieber einen Kompaß mit! Außerdem, wenn ich über keine eigene Karte verfüge, versuche ich trotzdem meist, mir anhand von Internetkarten, Informationstafeln, zu Gast bei Einheimischen eingesehene Karten etc. wichtige Daten einzuprägen. Ich schaue auf die Karte der mir unbekannten Gegend, erkenne einige Ortsnamen oder markante Punkte oder den eigenen Standort wieder und es folgen halt einige "Aha"s und "ach so"s. Selbst wenn nur die Hälfte der Erkenntnisse hängenbleibt, hilft mir das später oft weiter. Wenn ich weiß daß der gesuchte Punkt im Südosten liegt, und ich mir mithilfe der Sonne die Himmelsrichtungen zusammenreime, komme ich meist auch dorthin. Nachts hilft der Nordstern.

    Ist natürlich ein Argument! Aber ich gehe da ungern Kompromisse ein... So ein Biwaksack ist halt doch recht eng, im Zelt kann ich dagegen auch einen Rucksack trocken halten, und es gibt mehr Luft. Falls ich zu auffällig gezeltet haben sollte oder ein Ordnungshüter stapft zufällig in der Nähe vorbei, dann muß man sich halt deeskalierend aus der Affäre ziehen. Es geht ja nicht um Revolution, sondern die Ruhe steht im Vordergrund. Hat aber immer geklappt. Selbst im Park, z.B. sogar in Holland. Mit abends kochen.

    Für 3 Tage Wasser zu Fuß schleppen kann ich nicht. Schließlich brauche ich auch noch ein paar andere Sachen. Da würde ich entweder mit dem Fahrrad oder einem Handwagen unterwegs sein, oder wenn nur mit Rucksack, überlegen, wo ich unterwegs Wasser auffüllen kann. In eher besiedelten Gebieten kann man normalerweise auf Leitungswasser (oder gekauftes) zurückgreifen, in eher unbesiedelten eher auf Bachwasser. Das sollte vorher irgendwie geklärt sein.


    Mit dem Wasser kann man Tee kochen, Nudeln oder seine Hülsenfrüchte einweichen. Brühe ist nicht ganz so toll wegen des hohen Salzgehalts. Ein kompaktes Essen ist schon Pumpernickel und Dosenmakrelen, aber wenn es auch noch etwas Gemüse oder Obst dazu gibt, fühlt man sich noch wohler. Müsli mische ich mit Wasser und Kokosmilch (kleine Portion in Tetrapak oder Dose). Einen Kocher kann man einfach substituieren, ein Topf (1-2L) oder Topfset ist schon eher essentiell! Ich nehme mir immer recht viel Zeit für's Lagerleben: nur wandern mit Zelt und allem auf dem Rücken ist auch nicht so doll. Da hat man auch mehr Muße, die neue Umgebung auf sich wirken zu lassen.


    Ich würde 3- 5 Liter in "sperrigen" Mehrwegflaschen mitnehmen, je nach Versorgungslage, Wetter und Strapazen. 1L Saft ist mir zu Fuß zu schwer (außer ich kann jeden Tag Vorräte auffüllen), aber ein Bier nehme ich manchmal mit um es quasi am entferntesten Punkt von der "Zivilisation" zu trinken. Ist es eine Bügelflasche, kann man auch wieder Wasser rein tun beim Heimtransport. ;) Manchmal nehme ich einen halben Liter (oder halbe Packung) Milch mit.
    Schlau ist es, falls möglich an Wasserstellen unterwegs direkt zu spülen, Körperhygiene zu betreiben etc., im Idealfall kocht man in der Nähe sein Abendbrot und kann am nächsten Tag mit vollen Flaschen weiter.
    Manchmal sind spezielle Techniken oder Vorrichtungen nötig, um das Wasser in die Flasche zu bekommen, aber normalerweise reicht es einfach, wenn man einen Becher hat oder ein, zwei Finger an die Öffnung hält, um das Heraus-/Vorbeirinnen zu minimieren, z.B. an einer sehr flachen Quelle. Wenn die Flasche nur halb voll wird, füllt man das Wasser halt in eine andere und wiederholt dann den Vorgang.

    Aber warum immer Biwaksack? Es gibt ja auch Zelte.


    Was den Schlafsack betrifft, da lohnt sich halt die Anschaffung eines 500+ euro Teils nicht, wenn es nur für's Hobby sein soll, wo man irgendwie aus Spaß mal eine Nacht bei richtigen Minusgraden verbringt und sonst im Winter eher drinnen schläft. Bei einer Alpenüberquerung zu Fuß oder einem Leben auf der Straße sieht es natürlich anders aus. Es muß einfach jeder selber abwägen, was er braucht, also für was genau und für wie viele Nächte am Stück.

    Für Außenbefestigung würde ich die Bundeswehr- Packriemen verwenden (Alu Schnalle) und das Zelt möglichst fest hinter dem Nacken verzurren. Wenn es schmal verpackt werden kann, dann senkrecht in den Rucksack. Unten dran ist schwerpunktmäßig nicht ideal. Es kommt auch auf das Gewicht an! Ein 4kg silvertree will weise getragen werden.

    Ich nehme im Moment kleine Rundhalsflaschen für Gewürze. Salz oder Basilikum ist bei mir auch schon mal in einem Überraschungsei- Ei. Öl kommt in eine Mini- Glasflasche, wie man sie z.B. aus der Hotelbar kennt. Aber weil beim Ausgießen immer auch Öl über den Rand rinnt, muß die fettige Flasche in eine extra- Tüte. Ich hatte mal ein Marmeladenglas, aus dem ich das Öl vorsichtig mit einem Löffel entnommen habe, aber es hat sich leider auch nicht bewährt. Wenn ich auf einer Autoreise Platz sparen will, kommt das Öl in eine leere 0,5l Wasserflasche, das funktioniert gut (steht im Karton, statt im Rucksack neben einem sauberen Tshirt zu liegen).
    Die derbe Kunststoff- Innentüte aus der Müslipackung wird wiederverwendet, meistens: für Müsli. Wasser transportiere ich am liebsten in 1L- Mehrwegflaschen für Mineralwasser, die sind stabil und lassen sich leicht reinigen, für mehrfachen Gebrauch. Kostenpunkt 15 cent. Außerdem finden mehrere 1l Flaschen besser Platz im Gepäck als z.B. ein 5L Kanister. Ich hatte auf Fahrradtrips schon 10L im Kanister im Anhänger, aber das bietet gegenüber den Einzelflaschen eigentlich keinen Vorteil.