Posts by Sel

    Drei Tage und drei Nächte im Elbsandsteingebirge bei durchwachsenem Wetter, das war schon was. Ich wollte es halt mal probieren.
    Wen es interessiert, hier der Youtube-Link: 4teilige Serie der Wanderung
    Meine letzte Nacht habe ich zwar unterm Felsen schön trocken verbracht, jedoch wars Klima alles andere als schön...




    Bei der Luftfeuchte und Temperatur wäre ich ohne Biwaksack schlicht und ergreifend ersoffen :confused


    Andererseits suchte ich uralte Wege und fand auch welche. Besonders eben die Wege, die seit weit über 100 Jahren existieren, heute aber unzugänglich gemacht wurden. Der liebe Tourist soll möglichst auf "Autobahnen" wandern und gefälligst ordentliche, gesicherte Wege benutzen. Kaum noch eine Spur von Abenteuer oder dem geliebten Alleinsein da draussen.



    In Stein gehauene Stufen



    In den Löchern waren mal Holzbalken als Stufen



    Im Laufe der Jahrzehnte sind die Stufen ausgewaschen und durch Steinschlag kaputt



    Hier geht der Weg am rechten Felsen vorbei und dann auf einem schmalen Pfad ins Tal



    In Stein gehauene Stufen



    In Stein gehauene Stufen



    Der Weg geht von Mitte unterer Bildrand gerade nach oben bis Bildmitte und schwenkt dann nach links, ist doch klar zu erkennen, oder?


    Ich habe ein paar Wege gefunden, die wirklich auf keiner Karte mehr sind. Meine älteste Karte des Gebietes ist von 1892 ! Dabei handelt es sich wirklich um Wege, keine Tierpfade oder Kletterzugänge zu Felsen. Damals dienten solche Wege zum schnellen Überqueren der Felsen, denn lieber 2 Stunden schweres Gelände zum nächsten Dorf, als 4 Stunden und mehr das Laufen drumrum. Außerdem schmuggelte man lieber auf solchen Pfaden als auf den anderen Wegen Plünderern zu begegnen.


    LG Sel


    Edit: nur Rechtschreibfehler korrigiert...

    Hallo,


    meine Frau hat kürzlich paar Pflanzen entsorgt, dabei blieben einige Bambusstangen übrig (Kletterhilfe für die Pflanzen). So 1 bis 2cm im Durchmesser...


    Ich sägte mir daraus paar Heringe (mit der Laubsäge geht das am besten). Superleicht, superstabil, verrotten nie zu meinen Lebzeiten. Sicher kann man aus dem Material noch viel mehr machen. Weg mit Alu oder Plastik, braucht keiner mehr ^^ Mal sehen, ich probiere bissel was aus...


    LG Sel

    Hallo,


    bei nur 3 Tagen brauche ich keine warme Mahlzeit, keinen warmen Tee. Daher bleibt Feuer zu Hause. Spart schon mal Gewicht. Übrigens machen Beutelsuppen paar Stunden später unheimlich viel Durst...


    Was ich mir einstecke ist haltbare und unzerdrückbare Nahrung wie dunkles Brot (muß nicht Malfabrot sein), Kekse, Möhren, Nüsse, dazu geräucherte Wurst/Fleisch (wenns geht keine Salami - ist Durschtmacher, lieber Schinken etc.) und harter Käse. Fürs Wasser kommt der Sawyerfilter zum Einsatz und die Wasserpulle.


    Tarp ist mir persönlich zu umständlich, dafür habe ich den Biwaksack dabei, Isomatte, ganz dünne Penntüte oder nur eine Decke. Als Wechselklamotte mindestens 2 T-Shirts und ne frische Buchse, 2 Paar Socken. Wichtig bei viel Sonne ist eine Mütze oder Schirmmütze (Sonnencreme...). Auch ein Tuch geht fürn Kopf.


    Sanizeugs ist dabei, Papierkarten, Nothandy, Papiertaschentücher, dünnes Handtuch zum Schweiß abwischen. Und dann noch dein Zeugs, also Messer, Kopflampe und was man üblicherweise so mitschleppt, soll ja hier keine Liste werden.


    Was ich NICHT mitnehme ist Smartphone oder GPS, Backup-Material, Kochgeschirr, nicht mal einen Becher brauche ich.


    Ungefähr so...


    LG Sel


    Edit: Denk an bissel Traubenzucker oder normalen Zucker in Form von löslichem Tee! Unterzuckerung im Sommer ist echt übel!

    Nun ja, VOR dem Härten macht man Löcher in den Stahl. Geschraubte oder genietete Griffschalen kann man später wieder abbauen. Damit können andere Griffschalen auch ausprobiert werden (in Form und Holz). Kleben wird nix, das hält nie auf blankem Stahl. Außerdem kann so ein Messer mal nass werden, das Holz wird sich verändern und sprengt jeden Kleber. Ich sehe als einzigste Variante hier den Stahl im Griffbereich anzulassen und zu bohren oder eben mittels Dremel die Löcher zu schleifen.


    Die Griffschalen übrigens grob vorarbeiten, anpassen, dann festschrauben. Und dann den Feinschliff, so gehts am leichtesten. Und bitte das Holz nicht lackieren, sondern ölen oder wachsen.


    LG Sel

    Löffel und scharfes Messer überfordern ihn. Aber die Variante Strick bauen ist super. Und wenn ich eben mal mit Bast anfange, er wirds genießem. Einen Zopf flechten, gute Idee. Oder mit Grashalmen pfeiffen (Kinderspaß), vielleicht das. Er isst gerne viel Obst, vielleicht lerne ich ihm das Essen mit japanischen Stäbchen oder auch selbst hergestellten Spießen? Weintrauben, Kirschen, Mandarinen, alles kann er damit erreichen...


    Danke, Sel

    Hallo,


    ich mache gerade ein Praktikum als Physiotherapeut (ok, ich lerne noch sehr lange für diesen tollen Beruf) und habe als Patienten einen 55jährigen blinden Menschen mit geistiger Behinderung. Dieser Mann ist durch einen Unfall seit seinem siebenten Lebensjahr blind. Durch seine geistige Behinderung ist er nicht in der Lage sich draussen eigenständig zu bewegen (mit Langstock etc. geht nicht), nicht selber einzukaufen, nur eben in seiner Wohnung kann er leben. Seine Familie kümmert sich um ihn. Trotzdem genießt er die paar Minuten, die eine professionelle Therapie ihm bietet (und die Krankenkasse bezahlt).


    Ich führe ihn in seinem Wohnumfeld an der Hand herum, versuche ihm die Welt zu erklären. Er entwickelt mittlerweile ein sehr großes Interesse an der Natur. Also Gräser und Blüten fühlen, Bäume umarmen, das Gesicht an Zweige zu halten, fühlbare und eindeutig erkennbare Pflanzen von der Wiese zu essen (z.B. Gänseblümchen, Giersch...). Er erforscht die Gerüche, die Borke der Bäume, die Stacheln oder Dornen der Pflanzen. Und er will sehr viel wissen über das, was er nur fühlt und nicht sieht.


    Ich habe nur noch 10 Stunden mit ihm, dann ist mein Praktikum vorbei. Dann sehe ich diesen Menschen nicht mehr. Wie ihr wisst bin ich selbst sehbehindert, sehe nur noch auf einem Auge und da auch nur noch knapp 30% und es wird monatlich weniger. Ich kann mir seine Situation in Ansätzen vorstellen. Was kann ich ihm zeigen? Was ist deutlichst in der Natur und zur derzeitigen Jahreszeit? Hier ist Gartenlandschaft in einer kleinen Stadt. Radebeul, wenn euch das was sagt. In den kurzen Zeiten, in denen ich mit ihm zusammen sein kann, kann ich nur auf Wiesen gehen, paar Sträucher, Nadel- und Laubbäume betasten... Sonst nix.


    Kann ich mit ihm was basteln, was er fühlen kann und was schnell zusammengebaut ist, wo er Spaß dran hat und stolz sein kann? Eben auf dem Niveau eines Kindes mit 10 bis 14 Jahren? Irgendwas, womit ich diesem Mann Freude machen kann... Ich hab noch genug Fantasie, um mit ihm was zu machen, doch vielleicht befügeln eure Ideen mich? Ausgefallene einfache Ideen, irgendwas...


    Danke!


    LG Sel

    Eine Glühlampe ist billiger als eine LED. Und die kleinen Birnchen werden nicht so warm wie eine LED :D


    Wenn schon weiße LED in Reihe an eine Autobatterie, dann 4 Stück. Noch besser eben 3 Stück und ein kleiner Vorwiderstand (je nach LED). Ist zwar beides eine Pfuschlösung, aber geht irgendwie. Es gibt auch LEDs, die durch die interne "Schaltung" direkt an die 12 Volt geklemmt werden können.


    LG Sel

    Und in diese Lampen passt prächtig eine (austauschbare) Lampe der Fahrradbeleuchtung (natürlich LED). Kopfzerbrechen macht ein wenig die notwendige Flachbatterie, doch da läßt sich zur Not auch ein LiIon-Akku reinbasteln.


    LG Sel

    Weils so schön ist...


    Natürlich brauche ich auch einen Flächenstrahler. Auch für die Höhlen, jedoch auch gut zur hellen Lagerbeleuchtung, Videoaufnahmen in der Nacht etc. ... Man ist ja nicht immer getarnt am Lager, da kanns auch mal viel Licht sein (solange man die Natur nicht stört).


    Für 10 Euro konnte ich preiswert einen LED-Baustrahler bestellen, der jedoch nur mit 230 Volt funktioniert. Das geht draußen seltenst. Also muß ich den so umbauen, das er mit meinen Batterien funktioniert. Ich will euch nicht mit technischen Details langweilen. Nur soviel: durch die interne Verschaltung sind mindestens 66 Volt notwendig, um die LEDs zum Leuchten zu bringen (mal ganz vereinfacht gesagt).


    So sieht der Strahler aus:



    Da kommen 800 Lumen Licht raus! Das sind 10 Watt-LED-Leistung. Sehr weißes Licht. Reinguggen ist nicht wenn das Teil an ist. Es ist ein Flächenstrahler, etliche Quadratmeter lassen sich damit fast taghell ausleuchten.


    Ich baute also die 230 Volt-Regelung aus und eine, extra für diese Lampe entwickelte, neue Regelung ein (Bauteilkosten knapp 15 Euro). Ok, mit meinen schlechten Augen und einer Lochrasterplatte gehts nicht viel schöner...



    Aber die Elektronik ist zuverlässig, stabil, wird nicht zu heiß und hat leistungsmäßig genug Reserven.




    Die ganze Sache ist zusammengebaut absolut wasserdicht, ich kann die Lampe betreiben mit allen Spannungsquellen wie schon bei der anderen Lampe beschrieben.
    Gewicht ist 320 Gramm, Größe 11x8x4 cm (ohne Halterung)


    LG Sel

    Ich grabe den Faden mal wieder raus :)


    LEDs können kaputt gehen, das stimmt. Wie von Exo schon richtig geschrieben, meistens ist die falsche oder zu primitive Elektrik/Elektronik in der Taschenlampe der Übeltäter. Besonders bei den ganz starken Lampen kommt noch die abzuführende Hitze zum Tragen. Fast nie steht in der Anleitung einer Lampe, wie lange die leuchten darf, ohne zu überhitzen. Oder eben wie heiß die Lampe werden darf.


    Sogar bei sehr teuren Lampen fehlt oft der Überhitzungsschutz. Hält man die Lampe in der Hand wirds klar, wann man abschaltet. Doch als Lagerbeleuchtung hat man da die Finger eben mal nicht dran. So schmort die LED (oder deren Lebensdauer) vor sich hin und das teure Teil hat einen Frühausfall, der genau genommen nicht mal unter die Garantie fällt.


    Das Wechseln der LED wird sehr schwer, denn einmal muß man die Lampe aufbekommen, an die LED rankommen, die richtige LED dabeihaben und jetzt: Die Dinger sind auf ihren Kühlkörper geklebt! Ohne Materialzerstörung geht da nix. Eine neue LED aufkleben ist nicht unbedingt das Problem, aber an den RICHTIGEN Kleber ranzukommen schon. Und ist es wirklich die LED, was kaputt ist oder der Treiber? Merkt man erst nach dem Wechsel, es sei denn man hat die notwendigen Meßgeräte zum vorherigen Prüfen.


    Fazit: Bei preiswerteren Lampen ist ein LED-Tausch einen Versuch wert. Aber bei den teuren Lampen nicht. Da kann man auf Garantie hoffen oder eben die Dinger neu kaufen. Für den "normalen Bastler" ist der Wechsel einer Power-LED meist eine Nummer zu groß.


    LG Sel

    Ich hatte vorher auch ein Teil, welches ein Kabel mit Sensor dran hatte. Damit kam ich nicht klar, das Kabel störte immer. Natürlich hat man den Vorteil in der warmen Penntüte zu schlummern und mit dem langen Kabel und Fühler dran die Außentemperatur zu sehen (meinen Meßfühler haben allerdings nächtens die Mäuse abgeknabbert...). Auch kann man so ein Gerät absolut wasserdicht machen (einschweißen, zukleben...) denn der Fühler ist ja draußen. Und letztendlich läßt sich mit dem Fühler auch die Temperatur von einer Flüssigkeit bestimmen, also Wasser beim Abkochen zum Beispiel oder die "Hitze" des Badewassers. Auch wie kalt ein Bach oder Fluß ist läßt sich bestimmen. Insofern ist das alles schon von Vorteil.


    LG Sel

    Nein, natürlich kann das Gerät nur die Momentanwerte anzeigen.


    Deine Variante ist natürlich luxeriöser. Jedoch kostet ein Garmin paar Euro mehr...
    Der Minimalwert interessiert mich weniger. Bin ja nicht auf Rekordjagd draussen. Und allgemein erreicht in unseren Breiten gegen 4 bis 5 Uhr früh eh die Temperatur ihren niedrigsten Wert. Da bin ich, wenn ich draussen penne, sowieso mal wach. Dann aufs Thermometer guggen, in der warmen Penntüte einmal umdrehen und weiterpennen :unschuld


    LG Sel

    Hallo,


    ich habe mal einen ganz anderen Ansatz. Natürlich ist das nur vorteilhaft, wenn du nicht im Zelt pennen willst.


    Kaufe dir einen guten Biwaksack (Goretexgewebe). Darin pennst du in deinen Klamotten, eventuell ziehst du dir noch eine dünne Jacke über. Zwar ist man ein Mann, doch Leggins für die Nacht sind eine prima Erfindung, leicht und klein zum Verstauen, trotzdem warm. Wenns im zeitigen Frühjahr oder im späten Herbst zu kalt wird (also nächtens unter 12°C), dann nimm eine als Sack selbst zusammengenähte Fleecedecke. Schöne selbstgestrickte Wollsocken über die Füße (oder Frau/Oma fragen wegen Anfertigung) und es ist warm die Nacht. Eine Mütze schadet nie, Handschuhe nur im wirklichen Extremfall.


    Ansonsten, so meine Erfahrung, brauchts einen Schlafsack nur bei Nachttemperaturen unter 6°C. Eine gute Isomatte immer vorausgesetzt. Natürlich hat jeder ein anderes Temperaturempfinden...


    LG Sel

    Hallo,


    das soll jetzt wirklich keine Werbung sein. Ich bekomme keinerlei Provision!


    Schon lange habe ich nach einem elektronischen Teil gesucht, welches mir in großen und deutlichen Ziffern Temperatur und Luftfeuchte anzeigt (wegen meiner Sehbehinderung ist eine große Anzeige wichtig). Beim Chinesen um die Ecke wurde ich fündig.



    Ziffernhöhe ist immerhin 13mm, gesamt ist das Teil 57x32x12mm groß und wiegt nur 20 Gramm. Betrieb mit einer mitgelieferten Knopfzelle ist sicher paar Monate möglich. Das Teil ist nicht wasserdicht! Aber man kann es werfen und auf Beton schmeißen, geht nicht kaputt :) Klar, wenn man es übertreibt platzt das Glasdisplay...


    Die Genauigkeit ist ausreichend. Ich habs getestet (mit guten Vergleichsinstrumenten), also von -20°C bis +50°C ist die Abweichung +/- 1°C, bei der Luftfeuchte von 15% bis 90% ist die Abweichung +/- 5%. Die Zeit zum Einpegeln der Werte liegt bei maximal 5min, also wenn man das Gerät aus der Hand oder Tasche nimmt. Meistens gehts schneller. Das Gerät hat keinerlei Bedienelemente, es zeigt einfach an und fertig. Eine Hintergrundbeleuchtung ist nicht eingebaut. Zum Ablesen im Dunkeln brauchts also eine Taschenlampe. Eine englische Anleitung liegt bei.


    Ein zuverlässiger Shop ist das: Thermometer bei Banggood, Direktlink zum Produkt und für derzeit 3,50 Euro incl. Versand spottbillig. Die Lieferzeit beträgt 3 bis 4 Wochen, aber das ist normal so.


    Warum dieses Teil? Ja, liegt auf der Hand! Einfach um zu wissen was grade aktuell ist und um irgendwie eine Wetterprognose zu versuchen. Andererseits ist für mich das Teil in Höhlen nützlich, um das dortige Mikroklima zu verstehen. Nebenbei tuts nicht weh, sollte das Gerät kaputt gehen oder mal verloren werden.


    LG Sel

    Wenn ich das in Epoxy eingieße, so reißen durch die Spannungen im Kleber beim Aushärten die feinen Leiterzüge. Klar gibts auch Gießharz dafür, ist aber teuer und relativ schwer. Und Silikon leitet Null die Wärme ab, wäre für die Bauelemente auch nicht grade gut.


    Ich muß noch bissel suchen um eine passende und vor allem stabile und wasserdichte Umhüllung zu finden. Wird schon...


    LG Sel

    Hallo,


    weil eben die Lampen die es zu kaufen gibt mir nicht angenehm sind, mußte ich mir meine Beleuchtung für den Videodreh in den kleinen Höhlen selber bauen. Ich wollte das Licht in Warmton, keine absolute Punktlampe, anschließbar an verschiedene Stromquellen (12 Volt Bleiakku, 3x 18650 Li-Ion, zur Not auch Alkalizellen oder auch mal ein Steckernetzteil...). Somit kam keine käuflich zu erwerbende Lampe in Betracht.


    Also nahm ich mir das Griffstück einer Luftdruckpistole (Aluminium), hinten eine Kabelverschraubung drauf, vorne die LED eingebaut (wichtig: gute Wärmeableitung) und einen Linsenaufsatz drüber. Als LED nutze ich eine Cree MK-R in Warmton, die es auf rund 1400 Lumen bringt. Ich reize dabei die LED noch nicht voll aus. Insgesamt "verbraucht" die Lampe ungefähr 15 Watt, das ist schon ordentlich Strom.



    Grade mal so groß wie meine Hand, runde 160 Gramm leicht.



    Vorne ist die Linse drauf, bündelt etwas das Licht und schützt die LED. Die Linse habe ich in die Verschraubung einfach eingeklebt.



    Die LED selbst ist geklebt und geschraubt. War nicht ganz einfach, schließlich müssen paar Watt an Wärme ans Gehäuse gegeben werden, damit die LED nicht überhitzt.



    Natürlich braucht so eine LED einen elektronischen Regler davor (China-Baugruppe). Ein Gehäuse für dieses Teil suche ich noch. Das muß ja wasserdicht sein, genau wie die LED.


    Ich kann die LED mit gleichbleibender Helligkeit an jede Spannungsquelle von 9... 30 Volt anschließen. Der Regler tut dann seine Arbeit. Nach etwa 10 Minuten Betrieb hat das LED-Gehäuse ca. 45°C erreicht und dabei bleibt es auch. Das ist normal und ok. In einer Höhle ist es kühler als die derzeitigen Temperaturen, dann wird das Gehäuse auch nicht so warm.


    Nun, ich bin auf den Feldversuch gespannt. Das Licht, welches aus dieser kleinen LED kommt, ist schon enorm. Da reinzuguggen tut echt weh! Ich werde hier über meinen Feldversuch in spätestens 3 Wochen berichten (nach meiner 5-Tages-Tour) :)
    Übrigens, reine Materialkosten waren ungefähr 23 Euro, da kann man nicht meckern...


    LG Sel

    Ganz sicher hilft sich über einem stark qualmenden Feuer einräuchern zu lassen. Der Gestank des Rauches auf Haut, Haaren und Kleidung hält die Biester fern. Wer das abkann (den Gestank) kann das machen. Sonnenschutzcreme hilft ein wenig, kommt auf die Laune der Mücke an. Moskitonetz am Hut, lange Kleidung, auch das hilft. Seltenst schaffen es Mücken durch die Kleidung.


    LG Sel

    Nicht viel, aber Wikipedia hat auch eine kleine Liste:
    Karstquellen Deutschland


    Karten wurden schon genannt. Aber ob die Quelle auch Wasser führt und wieviel, da erfährst du nicht. Auch wechseln besonders die kleinen Quellen und Rinnsale schnell mal ihren angestammten Ort, versiegen ganz oder woanders kommt plötzlich Wasser aus dem Boden. Gerade in wirtschaftlich genutzten Gebieten ist sowas häufig (Grundwasserspiegel verändert sich natürlich oder wird künstlich verändert).


    Wo Wasser ist, das verraten manchmal auch Tierpfade, Wildschweinsuhlen, die Art der Vegetation oder auch die Geologie des engeren Gebietes selbst. Doch da fehlt mir die Erfahrung, um Näheres zu sagen.


    LG Sel


    Edit: Wasserbuch Sachsen

    Ich sehe das auch so. Meine aktive Zeit zum Wandern ist von zeitig früh bis zum Eintreffen der Touristen (gegen 11 Uhr), dann mache ich Pause und verdrücke mich in der "Wildnis", einer Höhle oder weit abseits von irgendwelchen Wegen. Nach 16 Uhr etwa (also im Sommer) sind die Touris wieder weg und ich mache meine Wanderung weiter. Bis zum Dunkelwerden ist ja noch genug Zeit. Außerdem ist es früh und abends nicht so heiß.
    Die Zeit dazwischen kann ich mich mit allem Möglichen beschäftigen, also Pflanzen und Tiere beobachten, in der Sonne oder im Schatten faulenzen, bissel meine Fertigkeiten trainieren oder sonstwas. Auch drehe ich in der Zeit mal ein Erklärbär-Video, bastele an meiner Ausrüstung oder suche kleine verborgene Pfade ohne den Anspruch auf eine kilometerweite Wanderung zu haben.
    Ich brauche hier in Deutschland keine Fallen bauen, soweit wirds nie kommen in einer Notsituation. Hungern für 2 bis 3 Tage ist niemals ein Problem (aber schon recht unangenehm), sollte das wirklich mal so sein. Dagegen die Fertigkeiten der Wassersuche zu trainieren macht Sinn, sich in Erste (Selbst)Hilfe schlau zu machen, essbare Pflanzen zu erlernen und zu finden, eigene Bedürfnisse zu erkennen und die Praxis zu lernen (Notdurft naturgemäß verrichten, Orientierung ohne technische Hilfsmittel, Spurensuche erlernen, Spuren verwischen...), letztendlich all die Fertigkeiten zu leben, die der Stadtmensch gar nicht kennt. Und da habe ich Beschäftigung für Jahre!


    LG Sel

    nun ja...


    Am besten fand ich bisher eigentlich Arbeitshalbschuhe mit Stahlkappe und Stahlsohle. Die muß ich aber mitschleppen. Sind runde 1 Kilogramm und gutes Volumen. Ich dachte mit Kletterschuhen spare ich was, aber ich wurde leider nicht fündig. Auch im Laden gabs nix, was mir gefiel. Wird wohl bei den Arbeitslatschen bleiben...


    Bei mir sind das Sandsteinhöhlen, also meistens ein Geröllhaufen von heruntergebrochenem Gestein, in dessen Lücken ich rumkrabbele. Nicht zu vergleichen mit Karsthöhlen oder sowas. Ich sag mal... weitaus gefährlicher (Einbrechen, lockere Blöcke etc.) und mit etlichen Klettereinlagen verbunden, dazu meist furztrocken...


    LG Sel