brauche Hilfe bei meiner Bachelorarbeit und suche Teilnehmer für ein Survival Workshop

  • Hallo,


    ich bin Markus, 25 und neu hier im Forum. Wie mein Avatar verrät bin ich Student, ich studiere Internationales Tourismus Management und schreibe jetzt an meiner Bachelorarbeit zum Thema Survival Camps als Innovation im Tourismus in strukturschwachen Räumen.


    Survival, ein weit dehnbarer Begriff und ein spannendes Thema, welches nicht unbedingt in Verbindung mit Tourismus gesehen werden muss, aus eigenem Interesse möchte ich dies aber "erforschen".


    Aus diesem Grund findet ein Workshop zu diesem Thema am 1. Mai in Dresden statt. Ziel ist es nach Motiven für Survival zu suchen, eventuell einen Stereotypen zu definieren und auch Potenziale zu ermitteln. Dazu soll eine anregende Diskussion geführt werden unter Veranstalter von solchen Camps, Interessierten, Teilnehmern und auch Leuten die gerne Survival machen aber vielleicht nicht im Rahmen eines Kurses oder dergleichen.


    In Rücksprache mit WildHog darf ich hier Fragen ob jemand Interesse hat an diesem Workshop teilzunehmen. Ich würde mich sehr freuen wenn sich ein paar Leute aus der Nähe Dresdens melden würden, gerne auch via PN für weitere Infos.


    Für mich persönlich ist es ein sehr wichtiges Projekt da meine Arbeit davon abhängt.
    Außerdem ist es sicher auch für den ein oder anderen hier sehr interessant also bitte ich euch um Hilfe.


    Vielen Dank, Markus :winken

  • Die wird es wahrscheinlich zusätzlich auch noch geben, dazu dann mehr in wenigen Tagen (hoffentlich).
    Ein Leitfadengespräch wurde mir von meinem Professor empfohlen um auch Aspekte abzudecken, welche bei einer schlichten Befragung nicht zu erfassen sind und offen zu diskutieren.

  • Wenn du Zeit hast, kannst du auch Abends gerne mal in den Chat kommen (oben rechts) und da dann „persönlich“ mit ein paar Leuten reden.


    Lieben Gruß,
    Ilves

  • Klingt spannend! Als Bushcrafter und ehemaliger Geographiestudent wäre ich da gerne dabei. Aber Dresden ist mir für einen Maiausflug leider zu weit.


    Aber vielleicht kann ich dich ja online etwas unterstützen. Oder komm zu unserem Treffen in den Soonwald! Da kannst gleich mit einigen Leuten Kontakt aufnehmen. Am 29.04 (Sonntag) werden sich wahrscheinlich noch einige von der Forumsrückreisewelle zu mir in den Westerwald treiben lassen, zu einem kleinen Nachtreffen.



    Lieben Gruß,


    Westwood

  • Markus,


    hast du eigentlich irgendein Formular zum Download oder eine Liste mit Fragen die man dir ausgefüllt (vllt. anonym sogar) zurückschicken kann?
    So würdest du sicher auch einiges an verwertbarem Material zusammen bekommen.

  • Klingt sehr interessant. Ich kann mich da aber nur meinen Vorrednern anschließen, DRESDEN ist einfach zu weit. Stehe gerne aber für Fragen zur Verfügung. Falls es dir weiterhilft gibt es in Dresden einen Survivalanbieter namens EarthTrail. Und MadFly ist dort Trainer. Kontaktier ihn mal, er hat bestimmt ein erhöhteres Interesse da er aus Dresden kommt.
    Viel Erfolg und würde mich freuen wenn die Bachelor-Arbeit hier mal angeboten wird.

  • Danke an alle für die Tipps soweit und auch für das Interesse. Nach erneuter Rücksprache mit meinem Professor wird es (aus meiner Sicht leider) keinen Fragebogen geben. Er war schon fertig und auch Inhaltich sehr gut, nur die Methodik nicht ausreichend wissenschaftlich Leute hier aus dem Forum, oder anderen Foren zu befragen weil nicht repräsentativ genug. Naja wie auch immer, im Endeffekt hat er Recht und er gibt mir die Note….


    Im Laufe der Arbeit, die ja noch am Anfang steht werden sicherlich noch Sachen kommen, bei denen ich auf euer aller Fachwissen zurückgreifen kann und mir so Anregungen und Tipps holen werde.



    Ich finde das Forum sehr interessant und freue mich hier alles zu lesen! :)

    Edited once, last by Ilves: Umbruch der Lesbarkeit wegen geändert. ().

  • Verstehe ich jetzt nicht das mit dem Fragebogen :confused


    Wie repräsentativ soll denn eine Untersuchung sein, die man nur mit ein paar wenigen Leutchen macht?
    Das ganze Thema Bushcraft und Survival ist mittlerweile ähnlich verzwickt wie die Zuordnung von Metal - Bands zu einem Genre. Wenn du einen Kurs beobachtest und die Teilnehmer befragst wirst du pro Teilnehmer je eine Antwort erhalten die aller Wahrscheinlichkeit nach so subjektiv ausfallen wird, daß man einen repräsentativen Querschnitt kaum ziehen kann.
    Die vier, fünf Foren die man zu Bushcraft / Survival im Netz finden kann stellen im Grunde schon die ganze „Szene“ dar, denn so viele Leute gibt es nicht, die sich für diese Dinge interessieren. Wenn du die Möglichkeit von „Survival Camps als Innovation im Tourismus in strukturschwachen Räumen“ untersuchen möchtest, solltest du auf jeden Fall einen möglichst tiefen Einblick in die „Szene“ bekommen da hier fast nur Individualisten herum schwirren und jeder sich halt aus anderen Gründen dafür interessiert.


    Ich finde das Ganze übrigens sehr interessant da ich ursprünglich aus dem Marketing komme und beruflich auch gerne wieder dahin möchte.
    Es gibt Landschaften in Deutschland die wunderschön sind aber kaum noch Touristen anlocken da mittlerweile Zeitgemäße Angebote fehlen. Hier ruhig auch mal an mehr „Action“ denken finde ich gar nicht mal falsch.



    Einen lieben Gruß,
    Ilves

  • Ich schätze die Zahl der aktiv "Bushcraft" betreibenden in Deutschland liegt bei höchstens ein paar Hundert.


    Genau so sehe ich das auch AJ... und eben die paar Hundert tummeln sich auch verteilt in den paar Foren. Die sogenannte Dunkelziffer dürfte sehr niedrig sein.
    Daher frage ich mich ja auch wie der Professor auf die Idee kommt, Umfragen würde keine repräsentativen Ergebnisse bringen :confused

    Wenn du die Leute sozusagen mal außerhalb des Waldes erwischen willst, bleiben nur die Foren.

  • Ihr werdet mit euren Aussagen sicher recht haben und ich persönlich hätte auch gerne einen Fragebogen gemacht. Problem ist, wenn der nur über Foren läuft dann schließe ich die aus die an Camps teilnehmen aber nicht in Foren aktiv sind. Somit sind die Antworten aus wissenschaftlicher Sicht nicht ausreichend. Kann ja sein das es nur wenige hundert sind und diese alle im Forum sind und alle die gleiche Chance haben einen Fragebogen auszufüllen, aber sowas ist unmöglich messbar und damit wäre ich bei meinem Prof am Arsch auf deutsch :)


    Wenn ich Anbieter nach deren Erfahrungen befrage und mit ihnen meinen Fragekatalog durchgehe ist das nach Meinung meines Professors besser und aussagekräftiger.
    Man kann da geteilter Meinung sein aber er gibt mir am Ende die Note :schlaubi


    Das Thema ist super interessant und das Forum und die Smileys gefallen mehr sehr gut! :winken

  • Aber egal welche Form oder Ort von Befragung du wählst, du kannst niemals 100 % der Zielgruppe erreichen.
    Ist es da nicht ein wenig utopisch, den wissenschaftlichen Maßstab so hoch anzusetzen?
    Zielgruppenorientier als Fachforen geht kaum, es sei denn du kommst zu einem Treffen, aber auch dort sind niemals alle, also schließt du die aus die nicht zu Treffen kommen.


    Es ist auch nicht so dass ich selbst mit Wissenschaft nix zu tun habe, denn ich studier selber, darum wundere ich mich da.

  • Hi Markus,


    wie ich oben schon schrieb interessiert mich so etwas auch und daher möchte ich auch gerne helfen.
    Aber du... ich sehe da echt einige Probleme und habe den Eindruck, daß dein Prof. keine Vorstellung von der Szene und allgemein vom Thema hat.


    Das Thema deiner Arbeit soll ja sein: „Survival Camps als Innovation im Tourismus in strukturschwachen Räumen“ wenn ich das richtig herauslese kann dabei also -zum Beispiel- am Ende heraus kommen, daß man einem Touricenter in einer Gegend in welcher es nicht so recht laufen will mit dem Tourismus anbieten kann „macht doch einfach mal Survivalcamps in eurer tollen Gegend“. Dazu soll untersucht werden, welche Art von Leuten sich überhaupt, und wenn ja wie, sich dafür interessieren, sich dafür interessieren würden.
    Habe ich das so weit richtig verstanden?


    Quote

    Dazu soll eine anregende Diskussion geführt werden unter Veranstalter von solchen Camps, Interessierten, Teilnehmern und auch Leuten die gerne Survival machen aber vielleicht nicht im Rahmen eines Kurses oder dergleichen.

    Hier geht es aber schon los: gerne Survival macht keiner! Wenn man sich in einer Situation befindet in der es um das nackte Überleben geht, macht man das garantiert nicht gerne. Was manche Leute aber gerne machen, ist diverse Techniken zu trainieren welche man in Überlebenssituationen gebrauchen kann. Wer seriös und verantwortungsbewußt ist, gibt das auch genau so weiter daß man kein Survival macht sondern Tipps, Techniken und Wissen weiter gibt in einer Mischung aus Extremsport, Naturerlebnis und Selbst- bzw. Teamerfahrungen.
    Das jetzt mal etwas vereinfacht gesagt.
    Um nun gegebenenfalls Touristen ein Angebot machen, bzw. Touris durch solche Angebote anlocken zu können muß den potentiellen Teilnehmern solcher Veranstaltungen ersteinmal unterbreitet werden, was da überhaupt geboten wird. Um das zu untersuchen, fest zu stellen brauchst du nur die Angebote von Veranstaltern zu vergleichen – wobei hier aber auch die Schere recht weit auseinander geht. Der eine setzt mehr auf „Extremsport“, der nächste geht da völlig minimalistisch ran.


    Was erwartet den Teilnehmer, den völlig unbedarften möglichst noch? Das ist die nächste Frage. Wer macht, wer würde aus welchen Gründen solche Kurse überhaupt mit machen? Was wird erwartet, gibt es Ideen, Vorkenntnisse? Wurden die Erwartungen anschließend auch erfüllt?
    Ich denke, bis dahin helfen viel Internetrecherche und Umfragen – beispielsweise auf der Straße.

    Wenn du nun aber weiter gräbst, bist du in der „Szene“ angelangt und hier wird es schwer ohne zum Beispiel eine recht groß angelegte Umfragenaktion an wissenschaftlich ausreichende Ergebnisse zu kommen. Und genau hier solltest du entweder das Thema (ab)trennen oder deinem Prof nocheinmal versuchen das klar zu machen. Das Ganze wird sonst viel zu ungenau und daher auch keinesfalls wissenschaftlich.



    Einen lieben Gruß,

    Ilves