Kartoffeln auf dem Balkon

  • Hallo Leute,
    wie ich gerade gelesen habe haben einige von euch Tomaten auf dem Balkon. Ich selber habe keinen Balkon aber gut 300qm Acker. Wenn ihr mal Kartoffeln auf dem Balkon haben wollt dann nehmt einfach ein ca. 60 l Kunststofffass und bohrt in die Wandung so 30mm LÖcher rein. Dann bedeckt ihr den Boden 10 cm mit Erde und legt 2 -3 vorgekeimte Kartoffeln rein. Diese werden mit gut 10 cm Erde bedeckt. Sobald die ersten Blätter der Kartoffeln durchkommen, diese mit Erde bedecken. Das macht ihr solange bis die Tonne voll ist. Wenn die Kartoffelpflanze dann blüht kippt ihr die Tonne einfach um und habt satt Kartoffeln. Das ganze kann man schon Ende Feb. beginnen und 2 - 3 mal wiederholen. Aber bitte immer neue Erde nehmen und die Tonne auswaschen wg. Kartoffelfäule. Hab das mal bei mir im Garten gemacht und 20 Kg Kartoffeln geerntet. Natürlich gehen auch Holzfässer aber die sind leider anfälliger für Krankheiten.

  • Das ist eine tolle Idee. Ich hätte da noch ein paar Fragen...


    Wie viele Löcher hast du gebohrt?
    Ginge das auch mit einem größeren Faß?
    Wie hell sollte der Standort sein?


    Danke dir und einen schönen Tag!

  • Ich freue mich, das mal auszuprobieren.
    Super Idee; - einfach, aber da muss man erst mal drauf kommen.
    Hast du Bilder von deiner Pflanzung ?


    -Find ich übrigens klasse, wie du hier im Forum einsteigst! :daumen
    Vollgas und mit hochwertigen Beiträgen!


    Viele Grüße
    Parzival
    (übrigens auch mit dem Messervirus infiziert)

  • Das ist eine tolle Idee. Ich hätte da noch ein paar Fragen...


    Wie viele Löcher hast du gebohrt?
    Ginge das auch mit einem größeren Faß?
    Wie hell sollte der Standort sein?


    Danke dir und einen schönen Tag!


    Hallo,
    die Löcher sind nur dafür da um Staunässe zu vermeiden. Es reichen schon einige nur im Boden. Um so größer das Fass/Tonne um so mehr Ernte. Standort ist recht egal, da ja sowieso immer wieder nachgehäufelt wird. Würde aber ruhig sonnig nehmen.


    Gruß
    KM



  • Hallo ,
    Bilder hab leider keine. Ich kann aber nur dieses Buch wärmstens empfehlen.
    selbstversorgung aus dem garten seymour
    da steht ne menge Zeug wie z.B. Kartoffeltonne usw.
    Und ich bin unheilbar am Messervirus erkrankt :eek

  • Ich entschuldige mich im Vorraus...., aber ich muss die Spassbremse spielen.


    Die Kartoffeltonne aka chin. Kartoffelkiste aka ... wie auch immer.


    Die Kartoffeltonne ist eine Spielerei, der Ertrag lohnt nicht die Mühe.
    Ich habe es auch selbst probiert da mich diese Idee selbst interessiert/fasziniert hat.
    Bei mir war es eine etwa 120l fassende Regenwassertonne, Vorgehen wie oben beschrieben.
    Die Kartoffelgrössen waren bei mir immer äusserst unterdurchschnittlich, d.h. Hühnerei (nein, nicht die Kat. A) und kleiner.
    Auch die Menge war im Vergleich zum Freilandanbau geringer (Kg/m^2).
    Zu der Frage weshalb und warum... Ich vermute, das durch das ständige anhäufeln der Grossteil der Wachstumsenergie in das Sprosswachstum geht und weniger in die Knolle. Es dauert ganz einfach zu lange bis das Wachstum der Blattmasse abgeschlossen ist.
    Oft wird auch der Fehler gemacht das die Tonne mit Kompost oder auch mit Blumenerde aufgefüllt wird.
    Kartoffel bevorzugen allerdings einen basischen, kalkhaltigen, schweren Boden... also nicht unbedingt die Merkmale von Kompost oder Sackerde. Als Gärtner gehe ich mal davon aus, das Erde und Düngung bei mir mehr oder weniger gepasst haben.


    Ich will niemenden davon abhalten selbst den Versuch zu wagen, aber enttäuscht sollte keiner sein.
    Gruss

  • Hi,
    auch ich hab es letztes Jahr ausprobiert, da ich das beschriebene Buch auch in die Finger bekam. Und auch bei dieser Sache ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Letztes Jahr habe ich gezaubert und aus 5 Kartoffeln 10 gemacht. Das ganze in einem 120 Liter Kunstofffass auf unserem Balkon.


    Aber das heist ja nicht gleich Flinte ins Korn werfen. Dieses Jahr wird wieder dran gegangen und ich mache mich derzeit schlau welchen Parameter ich verändern werde. Mal sehen. Die Parameter sind: Erde, Wasser, Kartoffel


    Ja, so gesehen ist es noch eine Spielerei, aber eine die a) wenig Zeit kostet, b) wenig Geld kostet und c) wenn man den Bogen raus hat interessant sein kann. Bedauerlicher Weise findet man wenn man im Netz sucht viele die aufgegeben haben, weil es nicht klappt und die bei denen es klappt wissen entweder nicht warum oder wollen es aus irgendwelchen Gründen nicht mitteilen.


    Ansonsten weiterhin allen viel Spaß an der Urban-Gardening-Front.


    Frank

  • Hallo,
    also ich kann nur sagen das klappt wunderbar und meine Ernte war sehr gut. Natürlich sollte man auf keinen Fall reinen Kompost oder Blumenerde nehmen, ich habe in meinem Garten Lehmboden. Den habe ich mit Sand und Torf gemischt. So ist ein nahrhafter lockerer Boden entstanden. Wichtig ist nur das Staunässe vermieden wird. Auch sonnig ist von vorteil. Die Kartoffeln sollten auch gut vorkeimen. Ich hatte Bamberger Hörnchen genommen. Verwendet nur Saatkartoffeln, da am besten sogar Bio. Nehmt keine Aldikartoffeln oder ähnliches denn das sind alles Hybridkartoffeln und deren Nachkommen haben nicht mehr die Eigenschaften der Mutterpflanze. Viel Spass beim nachkochen.
    Noch kurz zum Thema Torf. Torf hat im Garten eigentlich nicht zu suchen, ich muss aber gestehen das ich Torf im Garten für mein Klo benutze, da Torf wirklich besser bindet als z.B. Rindenmulch.
    Übrigens ne witzige Sache sind auch Erdnüsse in mit Sand gefüllten Eimern, aber die brauchen richtig Wärme.
    :pop

  • Hallo KM2000....


    Schön das es bei dir gut funktioniert, den Fehler mit der falschen Erde machst du schon mal nicht. Der Saure Torf wird von Lehm problemlos neutralisiert und in den richtigen ph-Bereich gebracht, das passt schon.
    Wenn ich es richtig verstanden habe benutzt du eine 60l Tonne und legst die Kartoffeln auf eine 10cm Bodenschicht. Ich kenne deine Tonne nicht, aber wenn ich es grob überschlage hast du dann eine Gesammthöhe von etwa 60cm.
    60cm Gesammthöhe - 10cm Bodenschicht - 5cm Rand sind dann 45cm die angehäufelt werden.
    Vergleichen wir das mit dem Anbau auf dem Acker: Ablagetiefe (grob) 15 bis 20cm + 2maliges Anhäufeln kommst du dann auch auf 30-35cm.
    Da fallen die 10 cm zusätzliche Trieblänge auch nicht in das Gewicht, das wächst der Trieb in 1Woche.
    Viele machen den Fehler 1m und mehr anzuhäufeln... da ist der Unterschied, dafür haben wir einfach nicht den richtigen Breitengrad.
    Das ist der Grund warum es bei dir gut funktioniert.
    Als Spielerei bezeichne ich es, weil der Ertrag einer solchen Tonne kaum für eine ordentliche Portion Kartoffelsalat reicht.
    Wie gesagt, das soll jeder selbst ausprobieren.


    KM2000.... Jetzt kommt ein Punkt an dem ich deutlich und energischer widersprechen muss, das darf ich nicht so stehen lassen !! (sonst steigt mir jeder Bauer aufs Dach)


    Saatkartoffeln sind keine Hybriden (F1-Hybriden) und deshalb sind die Kartoffeln im Supermarkt nicht viel schlechter als ihr Eltern. Kartoffeln werden "vegetativ" (ungeschlechtlich, d.h. mit Pflanzenteilen)vermehrt und nicht "generativ" (geschlechtlich, d.h. mit Samen). Die F1-Hybriden werden durch eine gezielte generative Vermehrung erzeugt! Bei einer vegetativen Vermehrung geht dies nicht, da fehlt die Kombination der männlichen und weiblichen Gene. Es ist durchaus möglich das Kartoffeln auch generativ vermehrt werden, aber das ist eine Geschichte für das Labor und spezielle Klimakammern... unrentabel, bis das beim Kunden ankommt vergehen Jahrzehnte).
    Die Saatkartoffeln sind Saatkartoffeln weil man bei ihrer Erzeugung besonders auch Virenbefall und andere Krankheiten geachtet hat. Auch gelten besondere Ansprüche an ihre Grössensortierung. Auf das Thema Viren und Mutterpflanzen etc. gehe ich jetzt nicht näher ein, das würde den Rahmen mehr als Sprengen.


    Ich denke du hast da was verwechselt.
    Ich muss allerdings zugeben das dieser (verzeih mir KM2000, geht nicht gegen dich) Mist oft in diversen möchtegern Kleingärtner-/Selbstversorger-/Weltverbesserer -Foren verbreitet wird, aber bei denen dreht die Sonne sich auch um die Erde.


    Gruss



    P.s. nachzulesen in jedem Lehrbuch der Berufsschule Gartenbau oder Landwirtschaft, in den bio. Grundlagenbüchern sowieso.

  • Hallo ,
    ja da will ich nicht wiedersprechen und habe eindeutig was dazugelernt. ABer Saatkartoffeln sind doch nun besser als einen Sack Aldi Speisekartoffeln zu nehmen.

  • Lehmboden, Sand und Torf sollen eine gute Erde sein?



    Na ja, nicht daß ich das jetzt was in Abrede stellen möchte(nicht angegriffen fühlen), aber weder in Lehm, noch in Torf und erst recht nicht in Sand sind Nährstoffe enthalten, die für Pflanzen relevant sind. Ehrlich gesagt sind dort gar keine Nährstoffe enthalten. Torf z.B. wird in aller Regel als Nullerde eingesetzt damit z.B. ein Steckling Wurzeln wirft. Er wirft die Wurzeln, weil er Nährstoffe sucht die im Torf leider nicht vorhanden sind. Er sucht sie halt woanders. Darum wirft er Wurzeln. Lehm speichert lediglich Wasser, für nichts anderes braucht man ihn und Sand lockert die Erde auf.


    Pflanzen ernähren sich im Übrigen anorganisch: Stickstoff, Phospor, Kalium sind die Hauptbestandteile, dewegen NPK-Dünger.


    Ohne das Kartoffeltonnensystem zu kennen bleibe ich bei meiner alten Methode, nämlich die eines Beetes, respektive Ackers. Alles andere halte ich für Schwachsinn, frei nach dem Motto: Wat der Bur nech kennt, frett er nech.


    Ich glaub das mit der Kartoffeltonne nicht.

  • Wie ich schrieb habe ich Lehmhaltigen Gartenboden mit Sand und Torf gemischt. Nicht Lehm mit Torf und Sand. Baue meine Kartoffeln auch auf dem Acker an. Dies sollte auch keine wissenschaftliche Studie werden sondern nur einfach ein Tipp für den Balkon. Muss ja nicht gemacht werden. :heul
    Gruß
    Michael

  • Oh dann habe ich das falsch verstanden...Lehmboden nicht Lehm. Dreimal Entschuldigung und das noch mit Zucker obendrauf. ^^ Sorry.


    Nun meine Denkweise mit dem Hintergrund eines leichten biologischem Hintergrundwissens: Die Pflanze möchte wachsen um an die Sonne zu kommen um Blätter auszutreiben zwecks der Photosynthese und sie möchte gerne Früchte produzieren. Die Knolle(Wurzel) ist ihr lattenhagen. Wie Ihr wißt haben Kartoffeln Früchte die aber giftig sind, weil in ihnen u.a. Scopolamin enthalten ist...nur am Rande Klugscheißmodus... Da der Weg von unten nach oben eindeutig zu lang ist um an die liebe Sonne zu kommen, stellt sich mir ernsthaft die Sinnhaftigkeit dieses Systems. Der Vergleich hinkt zwar, aber man hält sich auch keinen Pinguin in der Badewanne nur weil der Kühlschrank einen Eiswürfelbereiter hat.


    Wenn ich nicht die Möglichkeit habe eine Kartoffel ordnungsgemäß wachsen zu lassen, dann lasse ich es lieber. Die Kartoffeltonne halte ich für rausgeworfenes Geld und verlorene Zeit. Nicht alles was in schlauen Büchern steht muß auch wirklich schlau sein. Ich zweifle!


    Ich hoffe sehr mit meiner Meinung aber auch mit meiner Erfahrung niemanden zu Nahe zu treten.

  • Da ich extrem gute Ergebnisse mit Kartoffeln vom Komposthaufen hatte ( fragt nicht nach dem Dünger..), halte ich das durchaus für übertragbar auf die Tonne. Die Probleme dürften sich aus den Temperatur- und Nässeschwankungen ergeben. Auf meinem schattigen Balkon wäre es nur ein Kartoffelfriedhof. Nichtsdestotrotz: Guter Tip, Danke

  • Ok,... wie baue ich das am besten verständlich zusammen, das sind Themen die im Studium 3 Ordner und in der Lehre 60 Seiten im Lehrbuch füllen.


    @KM2000: Wollte nicht den Oberlehrer raushängen, aber Kartoffeln und F1-Hybriden in einem Topf... da stehen jedem Gärtner und Landwirt die Haare zu Berge.


    Jetzt zu den Anmerkungen von Ruhrpottassi:
    Lehm-/Lehmboden (nichts anderes wie eine Mischung aus Lehm, org. Material, Sand,... es gibt da so viele Unterscheidungsstufen und jede hat ihren eigenen Namen).
    So schlecht ist lehmiger Boden nicht.
    Die Bodenkoloide (das sind die Bodenteilchen) sind negativ geladen/haben eine negativ geladenen Oberfläche. Die Nährstoffe die du angesprochen hast sind in der Bodenlösung in positiver Ladung enthalten, Ausnahme NO3- (=Nitrat) und Nitrit (No2-, was jedoch eine geringere Rolle spielt). Die positiv geladenen Nährstoffe lagern sich an den Bodenkoloiden an. Eine Auswaschung wird so verhindert. Man spricht hier vom Nährstoffpuffervermögen des Bodens.
    Es ist also nicht schlecht Lehm oder Ton im Boden zu haben, bei Sand geht alles durch.
    Ein Sonderfall ist, wie gesagt, das Nitrat. Es ist negativ geladen und wird deshalb leicht ausgewaschen (es wird nicht abgestossen, aber auch nicht eingelagert). Die Nitratauswaschung in Gewässer und Grundwasser dürfte allgemein bekannt sein.


    Zum Punkt Torf: Torf ist organisches Material das unter anäroben Verhältnissen (d.h. unter Luftabschluss) entsteht.Sobald es mit Sauerstoff und den entsprechenden Bakterien in Verbindung kommt beginnt es sich zu zersetzen, d.h. es wird mineralisiert. Hierbei werden auch Nährstoffe frei. Torf an sich ist wie du gesagt hast sehr Nährstoffarm, allerdings wird es aufgekalkt bevor es zur Anzucht verwendet werden kann, da es durch seine Entstehung sehr sauer ist.


    Im Kompost an sich ist kein Stickstoff enthalten (es wird ausgewaschen), alles andere schon. Kompost sollte vor der Verwendung aufgekalkt und mit Stickstoff aufgedüngt werden.
    Organisches Material ist übrigens auch ein guter Nährstoffpuffer.



    Ich hoffe ich habe alles verständlich erklärt und keinen allzugrossen Bock geschossen, das ist ein sehr komplexes Thema.


    Gruss supi

  • Bei mir war es eine etwa 120l fassende Regenwassertonne, Vorgehen wie oben beschrieben.
    Die Kartoffelgrössen waren bei mir immer äusserst unterdurchschnittlich, d.h. Hühnerei (nein, nicht die Kat. A) und kleiner.
    Auch die Menge war im Vergleich zum Freilandanbau geringer (Kg/m^2).

    Meine Frau hat vor zwei Jahren das erste mal mit der Idee Kartofel im Fass zu pflanzen angefangen. Wie bei dir war der Ertrag, verglichen mit dem vom Kartoffelacker, eher duerftig. Nun dieses Jahr hat sie es wider versucht -Meine Frau gibt nicht so schnell auf wenn sie sich mal in eine Idee verbissen hat - als aber die Pflanzen voll ausgewachsen waren nahm sie eine Schere und hat Kurzerhand die Pflanzen bis auf wenige Blaetter gestutzt. Ihre Meinung war das wenn die Pflanze keine Energy mehr braucht um Blaeter wachsen zu lassen wirt diese vieleicht in das Wachstum der Kartoffelknolle umgeleitet. Was soll ich sagen. Tatsaechlich waren die "Topfkartoffeln" genau so gross bei der Ernte wie diejenigen vom Acker. Dies hat meine Frau so ermuntert das sie das selbe gemacht hat mit den Tomatenpflanzen, wir hatten die groessten Tomaten dieses Jahres die ich je gesehen habe.

    Seymour ist sicher nicht schlecht aber "Selbstversorgung" auf dem Balkon, halte ich auch für Spielerei. Nettes Hobby.

    Da waere ich mir nicht so sicher. Meine liebe Frau und ich lebten fuer einige Jahre in China. Etwas das uns sofort aufgefallen ist war das die Chinesen jede Ecke auf ihren kleinen Balkonen ausnuetzen um Gemuese und Kreuter in Toepfen anzupflanzen. Diese art der Selbstversorgung ist aus Zeiten wo Mao an der Macht war und es oft an Lebensmitteln fehlte. Heute ist China ja eines der reichsten Laender der Welt und es herschen dort fast schon bessere Lebensbedingungen als in Amerika oder Europa. Denoch alte Sitten sterben nicht so schnell aus.


    In einer Studie des Chinesischen Ernaehrungsministeriums habe ich entnommen das die Chinesen bis zu 52% den bedarf an frischen Gemuese decken mit eigen Anbau auf dem Balkon. Weil diese Prozentzahl nicht eine 100% Nahrungsdeckung ist zeigt es doch das es ein hoher Anteil ist der nicht in Supermaerkten gekauft werden muss und das widerum ist gespartes Geld. Als Nebenbonus, ungleich der Massenproduction, weiss man was im Gemuese ist.


    Ich schaetze es jedem hoch an der versucht, auch im kleinen, einen Beitrag zur Selbstversorgung zu leisten. Wenn das mehr Leute machen wuerden wuerde auch der Respekt vor Lebensmittel und der damit verbundenen arbeit ansteigen, vor allem bei Kindern. Ausserdem macht es Spass und gibt Befridigung und ein Gefuehl der Unabhaengigkeit. Ich jedenfalls freue mich Wahnsinnig das ich nicht so ganz von rissigen Internationalen Super-Markt Industrien abhaengig bin um mich zu fuettern. :)

    Wenn Du nicht für Deine Freiheit kämpfen willst, hast Du auch keine verdient.
    Folge nicht den Spuren Anderer, gehe Deinen eigenen Weg und hinterlasse Deine Spuren.