Merino Kleidung - Probleme mit Kleidermotten

  • Ich habe es lange falsch interpretiert aber die Löcher in meinen Merino Sachen sind von den Larven der Kleidermotte reingefressen worden!

    Man kann natürlich im Internet viel darüber lesen, aber ich frage euch speziell, ob ihr auch damit Erfahrung habt und wie ihr dieses Problem löst.

    Hier ein Bild meines Merino Schauchschals:


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    LG Parzival :kellykettle

  • Der link funktioniert nicht:

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    Ich hatte noch nie Probleme mit Motten

    Wir leben in einer Zeit, wo man von allem den Preis kennt, aber von nichts den Wert.

  • Doch hatte ich - also nie zu Hause - aber mein Merino-Buff hatte ich im Auto und da haben die Löcher reingefressen.
    Schaffell, Jacke, etc. wollten sie nicht - Merino schmeckt ihnen halt gut - ärgerlich.

    Vielleicht sollte man Lavendel oder wie Odin sagt Sandelholz als Abwehrmittel verwenden.

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner

  • Aus meiner Reenactmentzeit hab ich leidvolle Erfahrungen mit der doofen Motte. Meine Klamotten haben viel Pelz, Quil und Wolle, alles was auf dem Speisezettel des Viehs weit oben steht. Alle natürlichen und ökologischen Mittel (Lavendel, Sandelholz etc.) taugen nur was um die Viecher etwas abzuhalten. Wenn sie erstmal da sind helfen die nicht mehr. Einfrieren des Kleidungstückes für mindestens 48 Std. tötet die Larven ab. Ansonsten Chemiekeule. Alles andere zieht die Sache nur nach hinten raus.


    Gruß Pat

  • Habe Lavendel auf der Loggia und packe immer wieder was davon in die Schränke, oder räuchere die Räume damit. Wächst ja brav nach und blüht. Bislang hats geklappt. War das nämlich früher auch leid, dass sie immer in die schicken Lieblingspullis Löcher gemampft haben. Bin ja Tierfreundin, aber das hat mich dann doch extrem verdrossen.

    Ach ja, mein Reenactment-Mittelalterkleid haben sie auch perforiert, die Mistviecher.

    Geheimtipp evt. auch für die mobile Küche: Packt Lavendelblüten mit Meersalz in ein Glas. Gibt herrlich aromatisiertes Salz f. alles, was auf den Grill oder in die Pfanne kommt.

  • Also ich mach da keine alternativen oder zarten Sachen mehr. Da habe ich mein Lehrgeld bezahlt. Mottenfallen locken die Viecher an, machen nichts gehen die Larven und sind daher Schrott. Schlupfwespen brauchen zu lange und müssen massenhaft eingesetzt werden. Lavendel und Sandelholz habe ich dann gar nicht mehr probiert.


    Präventiv hänge ich zum Beginn der Mottensaison, sobald es warm wird und oft das Fenster offensteht, Nexa Lotte Langzeit Mottenschutz Hänger in Kleider- und Ausrüstungsschränken auf.


    Erfolgreich, aber zu spät bei akutem Befall habe ich Envira Motten-Spray eingesetzt. Da war sofort Ende und es gab keinen Neubefall mehr.


    Nachtrag: Alle Fenster haben Insektenschutzgitter. Das hilft auch gegen Motten.

  • Ok, Mottenfallen dienen ja auch eher dazu, Mottenbefall anzuzeigen. Ich hab hier nach dem letzten Umzug in die eigene Whg sofort den Lavendel auf meiner Loggia genutzt, nachdem vorher alles gelüftet und vorher gewaschen war und, nicht zu vergessen, blutenden Herzens und wütend alles Angefressene entsorgt.
    'Bislang *aufholzklopf*.... haben meine Maßnahmen gereicht.

    VIelleicht muss man ohne Umzug die Bude mit Dampfstrahler reinigen oder sagen wir, die Schränke. Und dann Neustart.

    Der Haken bei Nexalotte & Co: Wenn man aufs Auswechseln vergisst und die Viecher erstmal DA sind, überleben auch immer welche. Das Problem hatte ICH jedenfalls.
    Man(n) oder frau muss einfach immer mit ZERO Motten starten, sonst hilft nixxx.

  • Der Langzeithänger ist harter Tobak und enthält Insektizide. Die werben nicht umsonst mit „tötet Motten“ und „beugt Neubefall vor“. Wenn die nicht abgeschreckt werden, sterben die.


    Bei Akutbefall kam bei meiner Mutter Envira Motten-Spray zum Einsatz, aber da war der Teppich schon nicht mehr zu retten, weil sie vorher auf sanfte Mittel gesetzt hatte wie Schlupfwespen.


    Daheim war der Vorratsschrank voll mit Motten. Der wurde ausgewaschen und ebenfalls mit Envira Motten-Spray behandelt, damit übersehene Motten und Larven keine Chance haben und noch schlüpfende Larven direkt sterben. Der Schrank ist schon zweimal umgezogen und es gab keinen Mottenbefall mehr.


    Da du auf Lavendel schwört werde ich dem diese Saison eine Chance geben.

  • Wie gesagt, ich denke inzwischen, Du musst bei Befall = Null starten und den Biestern gleich von vornherein die Suppe versalzen. Wenn sie erstmal da sind, hilft wohl wirklich nur noch die Keule, schätze ich nach Deiner/Eurerer Beschreibung.
    Vermutlich ist Lavendel eher ein "Appetitzügler" als etwas, das sie nachhaltig ausschaltet.

  • Bezüglich Vorratsschrank klingt das sehr nach Lendsmittelmotten. Kenne keine "Abschreckungen" die bei denen helfen und wenn man die mal (zb. mit befallenen Lebensmitteln ) angeschleppt hat, muss man wirklich jede Ritze säbern oder gar ausflämmen. Eine Scheißarbeit :wallbash

    "Die Natur kümmert sich nicht um die Menschen, welche sich nicht für sie interessieren. Aber denjenigen die es tun, denen gibt sie alles, was diese brauchen." Sylvain Tesson: In den Wäldern Sibiriens

  • Also die Fallen von Aldi sind gut -aber du musst die Brutstätte finden - meist in Haferflocken, Nudeln, Gewürze kann auch sein.
    Ansonsten musst du alles entsorgen und trotzdem noch alles untersuchen, wie MPO sagt.
    Die sind echt eine Plage.

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  • -aber du musst die Brutstätte finden - meist in Haferflocken, Nudeln, Gewürze kann auch sein.

    Versteh ich nicht ganz. Bei mir sind alle Lebensmittel verschlossen. Geöffnete Packungen von Haferflocken etc fülle ich in verschließbare Behälter um. Laßt ihr alles offen stehen?

    Wir leben in einer Zeit, wo man von allem den Preis kennt, aber von nichts den Wert.

  • Daran muss es übrigends nicht liegen. Die, mittlerweile sind wir bei Lebensmittelmotten, sind zb gerne in der Pfalz von den Papiertüten von Mehl, Haferflocken etc .

    Oder wie damals bei einer Ex-Freundin von mir, sie kommen ganz normal durchs Fenster rein (Mehrfamilienhaus und im EG war ein, naja, nennen wir es mal Lebensmittelmarkt und dazu noch hinten im Hof die Mülltonnen ).


    Allerdings: Ja, in feste Behälter umfüllen beugt vor. Wer nix zu Fressen findet, bleibt nicht, oder zumindest nicht so zahlreich. Ist wie mit der Verwandschaft :D

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  • Davon abgesehen, dass die in Sachen reinkommen, wo man es nicht denkt - kannst du die aber schon mit gekauft haben - das heißt, die waren beim Kauf schon in der Packung.

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  • Versteh ich nicht ganz. Bei mir sind alle Lebensmittel verschlossen. Geöffnete Packungen von Haferflocken etc fülle ich in verschließbare Behälter um. Laßt ihr alles offen stehen?

    Tatsächlich wird an verschlossen Gebinden auch Fraßschaden durch Lebensmittelmotten erzeugt. Eine 0,2mm dicke Folienverpackung ist trotz Schweißnaht kein Hinderniss! Gerade Mandeln, Haselnüsse und Mehle neigen da sehr schnell zu Befall!


    Darum lagern diese Lebensmittel IMMER in zusätzlich gedichteten Kisten mit Umlaufenden Verschluss. Ich habe mehrfach bereits ungeöffnete Gebinde verwerfen müssen weil sie ,,geknistert" haben oder sogar Gespinste der Mottenlarven zu sehen waren.

  • Gebinde verwerfen müssen weil sie ,,geknistert" haben oder sogar Gespinste der Mottenlarven zu sehen waren.

    sowas kenn ich von bestimmten Marken, bei Aldi, Lidl, Penny :kotzetc. und sogar von Edeka.

    Ich war mal ein paar Jahre gezwungen FÜSAN, wie mein Münchner Kollege es nennt, zu kaufen, weil ich fast kein Geld hatte.

    Der Deutsche gibt in Europa, relativ zu seinem Gehalt, am wenigsten für Essen aus, aber am meisten für das Auto.

    Wir leben in einer Zeit, wo man von allem den Preis kennt, aber von nichts den Wert.