• Knorr stellt die Produktion der Erbswurst ein.
    Für alle Outdoorer und Pfadfinder ein "Must Have"
    sie wird nach 129 Jahren Ende des Jahres eingestellt. ;(
    Hier hatte ich mal ein Bericht darüber gemacht:
    http://outdoorfriends.net/inde…sen-und-trinken/erbswurst
    erbswurst_lecker.gif

    Hier die Meldung:

    https://www.swr.de/swraktuell/…,erbswurst-adieu-100.html

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner

  • Ja, sehr salzig, und mit Palmöl. Aber die einzige Fertigsuppe, die ich ab und zu gekauft habe.

    Mit vorgekochtem und vorgeschnittenem Gemüse kann man ja auch zügig eine deftige Erbsensuppe zaubern. Durch Kartoffeln und wenn man einen Teil der (zuhause abgegossenen) Dosenerbsen zerdrückt, wird das Ganze sämiger. noch zwei Bockwürstchen in Frischhaltefolie mitführen...


    Wenn es ein weniger verderblicher Vorrat für eine Tour mit mehr als einer Übernachtung sein soll, würde ich in Richtung Couscous, Reis, trockene Hülsenfrüchte, Getreidebrei (aus Haferflocken oder Hirse zu erstellen) und Müsli gehen. Aufpeppen mit z.B. Trockenfrüchten, Käse, Speck, ein paar frischen Möhren, Zwiebeln/Schalotten o.ä., Ölsardinen, halbe Tube Tomatenmark... Frei nach den alten Legionären.

    Immer ein bißchen auf den Nährwert achten; 500g Pumpernickel machen ja mehr satt als ein 500g Baguette. Und die Umwelt miteinbeziehen, also Kräuter oder Pilze mehren den geschmacklichen und mengenmäßigen Umfang des Mahls.

  • Welche Legionäre meinst du, die römischen oder französischen? Was die Römer auf dem Marsch gegessen haben, will ich lieber nicht probieren. Laut Archeologen die es nach gekocht haben soll das Ganze mehr als ...... unschmackhaft gewesen sein. Ein Brei auch Getreide, Käse, Speck und Essig, danke dann bleib ich bei Tütensuppe.^^

    Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.

  • Die alten Legionäre, damit waren schon die römischen gemeint. Naja, Du mußt ja deren Fraß nicht zu 100% nachkochen, also irgendwie Brei mit Parmesan und Speck... Aber ich würde aus ernährungsphysiologischen Gründen schon empfehlen, aus (in dem Fall hauptsächlich nicht schnell verderblichen) naturbelassenen Zutaten Deine Mahlzeiten zu kochen. Z.B. aus Yum Yum alleine wirst Du ja nicht nachhaltig Kräfte schöpfen können, wenn Du die Tatra durchquerst. Auf irgendwelche Glutamatbomben mit Schweinefleischgeschmack hätten sich die Römer auf dem Marsch bestimmt nicht verlassen, selbst wenn sie diese Wahl gehabt hätten. Auf Erbswurst schon eher... die bekamen ja glaub ich die Mannen vom alten Fritz immer.

  • Auf irgendwelche Glutamatbomben mit Schweinefleischgeschmack hätten sich die Römer auf dem Marsch bestimmt nicht verlassen

    Mein Vater hat mir als Kind schon erklärt wie es läuft (im Zusammenhang mit Ausdauersport). Erst wird der schnelle Zucker aus dem Blut verbraucht, dann die Glykogespeicher geleert. Das ist der anstrengende Teil. Sobald der "Fett-Motor" läuft geht es von alleine.


    Dazu fällt mir ein tolles Gleichnis ein: Ist das Feuer erst mal so groß und heiß, dass man Balken verbrennt, wirft man keinen Reisig drauf, sondern legt Balken nach.


    Deine Anmerkung erinnerte mich daran :)

  • Das mit Fritzchens langen Kerlen stimmt nicht ganz. es waren die Marschierer von Willi1, dem Kaiser des damals neu gegründeten deutschen Reiches. Also mein Opa zb. wurde damit ausgestattet. Damals war die Erbswurst Teil der so genannten "Eisernen Ration". Wie ich mal gehört hab durfte die nur auf Anweissung eines Offiziers geöffnet werden, war übrigens bei deb Briten zur damaligen Zeit nicht anders.Die hatten eine 2 geteilte Dose in der einerseitz ne Art Fleischextrakt befand . Der andere Teil war glaub ich Tee (passen würd es ja zu den Engländern , dass Tee drin ist.

    Was mich angeht, ich hatte gern CousCous dabei. dazu Trockenfleisch, getrocknetes Suppengemüse, getrocknete Tomaten, geriebenen Hartkäse usw.

    Damit liess sich immer Was kochen. Ja und auch Erbswurst.

    Man sollte von früheren Generationen lernen, sich aber Neuerungen nicht verschließen.