Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

  • Hallo zusammen,


    das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat seine Broschüre für Notfallvorsorge aktualisiert.


    Hier geht es zur Broschüre: http://www.bbk.bund.de/DE/Serv…aetter/Ratgeber_node.html
    http://www.bbk.bund.de/DE/Ratg…heckliste/Checkliste.html


    Die öffentliche Diskussion zeigt das kaum jemand von der alten Broschüre wusste und sich mit dem Thema befasst hat. Das ist natürlich bedenklich.


    Wer hat die Broschüre gelesen? Was ist eurer Sicht nach gut und was zu hinterfragen?

  • Ich glaube du bist zu früh....
    Zumindest jetzt ist da noch die "alte" Broschüre zu finden. Abgesehen von kleineren Aktualisierungen ist die über 2 Jahre alt.
    Keine Ahnung warum da die Presse gerade so draufhüpft.


    Pauschal kann man da nichts sagen. Ein grobe Richtlinie ist es, mehr kann es garnicht sein.


    Gruss



    P.s.: Bin mal gespannt was da neues kommen soll.

  • Das ist in der Tat verwirrend. Zumal auf der Homepage "Datum 24.06.2016" und unten drunter "2. Auf­la­ge, Ok­to­ber 2015". Da hat die Redaktion wohl gepennt, denn an anderer Stelle ist die aktuelle Broschüre hinterlegt.


    Hier der richtige Link: http://www.bbk.bund.de/DE/Ratg…heckliste/Checkliste.html


    [edit]Noch mehr Verwirrung, es ist nicht mal die Broschüre, wie in der Presse behauptet, sondern lediglich ein Auszug aus der Broschüre (die Checkliste). Also viel Heiße Luft um nichts. Sorry Leute, ich bin wohl einer Ente aufgesessen :pille:skeptisch:confused [/edit]

  • Das ist ja auch nur die Broschüre für den Hausgebrauch....
    Die Sprechen von einem überarbeiteten Zivilschutzkonzept in einem Umfang von 70 Seiten.
    Die Broschüre und deren Inhalt sind nur ein kleiner Teil dieses Konzeptes. Das Konzept selbst geht viel weiter und ist auch als Arbeitsrichtlinie für untergeordnete Behörden und Komunen gedacht. Bsp. Wasserversorgung im Notfall bei Zusammenbruch der überregionalen Wasserversorgung (Ölpest im Bodensee, und schon steht halb Süddeutschland ohne Wasserversorgung da, die pumpen das Bodenseewasser bis kurz vor Würzburg) oder Sicherstellung der Stromversorgung bei grösserformatigen Stromausfällen usw.
    Sprich, das betrifft das Zeug das bei den Landratsämtern in der verschlossenen Schublade liegen sollte und nur herausgeholt wird um im Stabsrahmen Scenarien durchzuspielen. Die Unterlagen für MKS, Schweinepest und Vogelgrippe durfte ich mal durchblättern (Desinfektionspunkte für Fahrzeuge, Kontrollen des Frachtverkehrs, Vorschriften zur Keulung und Vernichtung grosser Kadavermengen usw.). Viele Landratsämter sind da nicht wirklich up to date. Bei den Hilfsorganisationen THW (wobei bei denen ehr weniger), DRK, etc. geht das geschluder gerade so weiter.


    Witzig ist das alle von dem Zivilschutzkonzept sprechen, ich es aber niergends auftreiben kann. Ich würde es mir gern mal durchlesen.


    Gegen den Inhalt der Broschüre selbst kann man eigentlich nichts sagen, es ist ein allgemein gehaltener Ratgeber. Wenn man in einem Hochwassergebiet wohnt und 2 mal im Jahr der Main im Erdgeschoss zu Besuch ist, oder wenn man in einem Erdbebengebiet wohnt ist es durchaus angebracht zumindest ein Schema in der Tasche zu haben. Die zugezogenen für die das im "Ernstfall" dann neu ist... die kommen immer ins schwitzen (Bsp. die Hochwassermarke an der Wand, aber das Erdgeschoss von der Garage zum Wohnzimmer umbauen und den Sicherungskasten in den Keller verlegen....).
    Ich selbst habe einen Plan für Stromausfall (der letzte Grosse war vor etwa einem Jahr mit 27h, aber kürze zwischen einem Flackern -10 Min sind häufiger), für den Ausfall der Wasserversorgung (jedes Jahr einmal für etwa einen Tag da wir keine Ringleitungen haben) und das normale Winterchaos (dauert bei uns in Finnland etwas länger bis das Chaos ausbricht, dann aber richtig.... wobei wenn meine Frau mal wieder ihr Auto in der Schnewehe versenkt ist die Strasse auch dicht).
    Bei jedem liegt die Gewichtung anders, da bei jedem andere Gegebenheiten herrschen, und auf alles kann man sich eh nicht vorbereiten. Wenn den Russen wieder mal ein AKW durchgeht sitz ich hier in der ersten Reihe. Gegenmassnahme wäre in die Karibik auszuwandern und mich mit Hurikanes herumärgern.....


    Gruss

  • Man kann ja bei der Prepperscene sich umsehen...


    Für meine Frau und mich habe ich eine NVA-Tasche (11 Liter, 14kg) gepackt, womit wir beide ohne irgendwelche Probleme zwei Tage "überleben" können, ohne Leid zu erleben. Erst dann sollten wir uns um diverse Sachen kümmern. Theoretisch reichts bei sparsamen Verbrauch länger. Einfach Tasche fassen und losrennen (oder aufs Fahrrad)...


    Natürlich sind wir nicht für den tiefen Winter ausgerüstet damit, aber man hat immer noch Zeit sich eine dicke Jacke etc. mitzunehmen.


    Und diese ein- oder zwei Tage reichen, damit sich in der Zwischenzeit seitens des Katastrophenschutzes was tut. Jedenfalls stelle ich mich erst mal nicht an die Schlange von 237 Leuten an, die am ersten Tag eine Decke und ein wenig was zu Futtern in der Turnhallenbehausung ergattern möchten.


    Ich gehe von Deutschland aus, Nähe größere Stadt, Auftreten einer plötzlichen und unvorhersehbaren Situation. Also Brand, Hochwasser, Epedemie, Industrieunfall... Wenn ich was übersehen habe, habe ich eben Pech gehabt.


    Solche Sachen wie Strom- oder Wasserausfall lassen mich kalt. Dafür haben wir die Anwendung unserer primitiven Technologien :dance


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Leute das Thema hat sich doch bereits erledigt. Jetzt hier weiter zu schreiben, nur um des Schreibens Willen finde ich nicht wirklich angebracht. Wie das jeder für sich betreibt oder eben nicht ist auch nicht von belang. Denkt mal darüber nach, wenn jetzt jeder hier schreibt wie er es sieht und was wer wie was wo ist zwar Foren füllend hilft aber eigentlich niemand. Den je nach Umgebung und Standort muss sich jeder anderst vorbereiten.
    Also wenn euch so langweilig ist das ihr hier um den heißen Brei schreiben müsst. Geht doch einfach mal wieder raus in die Natur genießt das schöne Wetter die Freiheit und das Leben.


    Grüße von Draußen Tracker

    Wo Licht ist, ist auch Schatten
    und wo Schatten ist, bin ICH.
    Feind meide den Schatten,
    Der den Freund umschließt. NK