Gestänge für Biwaksack oder Ersatz

  • Hallo,


    ich wollte meinen Biwaksack bissel aufhübschen und dazu brauche ich so ein biegsames Gestänge (faltbar). Ich bin angewiesen auf eine runde Form, eckig geht nicht (also keine Zeltstangen). Ich brauche eine Länge von mindestens 1,50 Meter. Klar geht auch eine Weidenrute, die lässt sich aber schlecht falten :lol Dasselbe gilt für einen Glasfiberstab. Und das Gestänge wollte ich ja verstauen in meinem Gerödel....


    Gefunden habe ich sowas im Onlinehandel, doch 30 bis 60 (!) Euro für so bissel Gestänge ist Horror!


    Kann wer helfen?


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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    Edited once, last by Sel ().

  • Ich habe Versuche mit Silikonschlauch gemacht (besser und flexibler als andere Schläuche). Bin am Ausprobieren, aber es sieht gar nicht so schlecht aus.


    Im Grunde fädele ich Silikonschlauch in die umlaufende Schlaufe des Biwaksacks ein (dort wo normalerweise der Kordelzug drin ist) und pumpe den Schlauch mit einer Mini-Fahrradpumpe auf. Ich kämpfe noch mit vielen Anfangsproblemen. Also Dichtheit, Pumpenanschluss, Schlauchdimensionen... Der aufgepumpte Schlauch ist fest genug um das bissel Stoff in Form zu halten. Aber auch flexibel genug um Belastungen wegzustecken. Darunter zählen das Reinkrabbeln in den Biwaksack, Lageveränderungen beim Schlafen oder wenn man wirklich schnell und plötzlich aus der Penntüte will. Wie gesagt, ich bin echt noch am Anfang meiner Idee....


    Vielleicht wirds ne Lösung auch für andere Anwendungen! Mein Ziel ist es die Sache so leicht und klein (zusammenlegbar) wie möglich zu bauen, trotzdem eine annehmbar feste Konstruktion zu erhalten.


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Hallo,


    nimm vom Reifenhändler die abgeschnittenen Autoventile und schneide mit dem Messer
    das Gummi weg. Nun hast du einen 6mm dicken und ca 2,5cm langen Messingnippel.
    Den steckst du in deinen Schlauch und sicherst den mit einer Minischlauchschelle.
    Ins andere Ende auf jeden fall Kunststoff oder Metall reinstecken und sichern.
    Durch Holz geht die Luft weg. Rate mal woher ich das weiß?
    Praxis kommt von Praktisieren!


    Gruss
    Konrad

  • Ich packe mein Bivi mit einer Länge von 50cm. In dieser Länge habe ich in den Rand der Bivikapuze ein Plastikstreifen eingenäht. Durch diesen bleibt die Kapuze schön halbkreisförmig auf Spannung wenn ich sie an der ebenfalls angenähten mittigen Schlaufe hochbinde. Der Plastikstreifen stammt von einem 1cm breiten Kabelkanal von dem ich die Seiten abgeschnitten habe und noch etwas stumpf gefeilt habe. Die Spannung dieses Materials ist für mich auf dieser 50cm Länge optimal, kann fest eingenäht sein und stört beim Packen trotzdem nicht. Ach ja, wiegt knapp unter 20g.

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"