irgendwie fehlt mir rechtliche "Bildung"....

  • Hallo,


    wenn ich mir Verordnungen über meine Zielgebiete so durchlese, die vielen Wiederholungen darin sehe, so stelle ich mir irgendwie die Frage:
    Ist eigentlich alles erlaubt was nicht verboten ist, oder ist alles verboten was nicht erlaubt ist?


    Dahingehend sind die sowieso allerhand Gummiparagraphen noch "gummiartiger". Was ist nun richtig oder die gängige Auffassung im deutschen Recht?


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

    [/size]

  • Ich glaube nicht das man das pauschalisieren kann. Manchmal werden gesetzte Positiv formuliert z.B. Ist das betreten jagdlicher Einrichtungen nur für Jagdberechtigte erlaubt. So ein Nationalpark steht unter Naturschutz. Da greifen einige Gesetze zusätzlich zu den sonstigen im Wald geltenden. Das du das alles gelesen hast und alle Zusammenhänge kennst wage ich zu bezweifeln. Dafür muss man schon Fachanwalt sein. Bei Recht sollte man sich nicht auf halbwissen verlassen.

  • Es gilt: Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt. Allerdings müssen manche Dinge nicht verboten werden, weil Logik und gesunder Menschenverstand sie ausschließen. :D


    Du kriegst keine Gewissheit, kannste knicken. Das hat den einfachen Grund, dass sich die Rechtssprechung Urteile im Einzelfall vorbehalten will. Deswegen ist auch alles schön schwammig formuliert.

  • Geht wie immer ums Elbsandsteingebirge.
    Klar, wirklich alle Regelungen kennen nicht mal Fachanwälte, geschweige die Regelungen werden einheitlich interpretiert. Jedoch komme ich als Laie schon zu der Auffassung, das sich da Sachen widersprechen oder so wiederholen das man durcheinander kommt.


    Ok, also darf man (theoretisch) das machen, was nicht verboten ist. Oder sich eben nicht erwischen lassen. Klar, so wie man in den Wald hineinruft, so kommt das Echo zurück.
    Ich hatte nun schon paar Begegnungen mit den Nationalparkrangern. Nicht einmal mein Hobo (mit Spiritus befeuert) interessiert die, hätte ich Holz genommen, wäre ein finanzieller Rüffel fällig geworden. Pennen in der Wildnis ist denen egal, solange man sich entsprechend verhält, also nicht grade im Wald neben einem Wildpfad. Wandern auf verbotenen Wegen, na ja, ist eben verboten. Nicht erwischen lassen...
    Bin ich in Tschechien unterwegs, die Ranger da kennen kein Pardon. Da wird IMMER abgefettet, auch beim kleinsten Verstoß. Leider.


    Ok, Frage beantwortet, danke :)


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

    [/size]