[Technikberatung] Outdoorkamera oder GoPro Hero 4 Silver

  • Der Titel sagt es schon:
    Bin dabei mir eine neue Kamera zu kaufen mit denen ich gute Bilder und Videos machen kann. Die beiden angegebenen Alternativen sind auf den ersten Blick natürlich 2 völlig verschiedene Dinge und eigentlich nicht miteinander vergleichbar. Meine wichtigsten Kriterien sind jedoch:


    1.) Robust und wasserdicht
    2.) Gute Video und Bildaualität
    3.) Klein und leicht
    4.) und eigentlich 1.) gaaaanz lange Akkulaufzeit. OK, das kann ich vergessen, klappt eh nicht, die Herstellerangaben sind ohnehin völlig praxisfern.


    Für eine klassische Outdoorcam, hier soll es die Panasonic DMC-FT5 sein, spricht die, laut Test beste Bildqualität im Segment Outdoorkameras,die (laut Herstellervergleich) längste Akkulaufzeit und auch ein wichtiges Merkmal, manuelle Blenden- bzw. Verschlusszeiteinstellung, einzigst unter den Outdoorcam.
    Hat jemand speziell mit dieser Kamera positive oder negative Erfahrungen, Infos über tatsächliche Akkulaufzeit, vor allem im Videomodus sind für mich sehr wichtig.


    Die zweite Variante, die GoPro Hero 4 silver, mit eingebautem Display (!!) hat natürlich viele Möglichkeiten (Zoom, manuelle Einstellungen, ...) nicht, ist aber eben mit super Bildqualität SEHR klein und leicht. Laut Tests super Bild, nur eher schwache Akkuleistung, sicher wegen des Displays.
    Besonders interessant finde ich für die Heros, die Möglichkeit des Umbaus für Wechselobjektive von Back-Bone, zwar aktuell noch nicht für die Hero 4 erhältlich. Wird sicher nicht lange auf sich warten lassen, aber auch ne Hero 3 mit diesem Umbau finde ich den Oberhammer (jetzt mal unabhängig von den Kosten).


    Hat vielleicht sogar jemand mit solch speziellem Umbau Erfahrung?
    Vor allem interessieren mich aber auch bei der Hero 4 tatsächliche Erfahrungen mit der Akkulaufzeit.


    Eine weitere Überlegung für meine Ansprüche ist die JVC GZ-RX15BEU, ebenfalls wasserdicht UND mit Riesenakku + langem Zoom. Laut Tests in punkto Bildqualität nicht der Wahnsinn, aber eben mit den beiden angegebenen Vorteilen und die Tests bestätigen die lange Akkulaufzeit.


    Ja, ich weiß, alles sehr speziell, Luxusproblem, aber vielleicht macht sich ja jemand von Euch ähnliche Überlegungen !????

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • TappsiTörtel: Besitze selbst eine Panasonic Lumix DMC-FT5. Hab sie dieses Jahr (2014) vor Beginn der Urlaubssaison erworben, was aber ein ausgesprochen schlechter Zeitpunkt für eine derartige Anschaffung ist. Meine Wunschfarbe ‚schwarz‘ war überall vergriffen und die üblichen Alternativmodelle z.B. von Nikon oder Olympus auch teilweise ausverkauft. War für mich ein Notkauf, da meine bisherige Panasonic einfach so kaputt ging. War ein altes Teil mit nur 6 Megapixel und trotz mangelnder Videotauglichkeit war ich über Jahre hinweg ausgesprochen zufrieden mit dem Ding. Daher wollte ich möglichst bei dieser Marke bleiben, schon alleine wegen ähnlichem Bedienkonzept.


    Das Objektiv meiner alten Panasonic hatte durchgehend Lichtstärke 2.8 und bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen wie z.B. im schattigen Wald, Dämmerung, unterm Tarp etc. fehlt mir dieses lichtstarke Teil doch. Hier kann die ‚Neue‘ FT5 leider nicht ganz mithalten obwohl automatische Funktionen mithelfen das Bild aufzuhellen und eine möglichst angepasste Belichtung zu finden. Aufgrund der guten Autofunktionen kam ich auch noch nicht oft in die Verlegenheit die manuellen Einstellmöglichkeiten zu nutzten. Fotoqualität ist für meine Verhältnisse ok, hab die Auflösung auch auf 10MP zurückgeschraubt, da für mich ausreichend. Wer sehr hohe Ansprüche an Bildqualität stellt bzw. manuelle Einstellmöglichkeiten schätzt (event. jede Funktion mit eigenem Bedienelement anwählbar …), wird wohl zu einem anderen Modell greifen wie z.B. digitale Spiegelreflex oder gute Bridge-Cam. Die FT5 ist konzeptbedingt doch eine Consumer- Knipser-Cam in wasserdichter Verpackung. Hab selbst eine Action-Cam von Sony und diese eignet sich tatsächlich kaum fürs fotografieren, da ihr ein entsprechendes Display bzw. Sucher fehlt. In dieser Disziplin sind z.B. die integrierten Cams gängiger Smartphones ebenfalls mit etwas eingeschränkter Funktionalität den Action-Cams bereits deutlich überlegen - zumindest sieht man am Smartphone was man fotografiert ;-).


    Angenehm überrascht bin ich allerdings von der Videoqualität der Panasonic FT5. Verglichen mit meiner Sony Action-Cam sind die Videos echt super! Das extreme Weitwinkelobjektiv an Action-Cams ist meiner Meinung nach für ruhende Szenen, wo sich weniger rührt/kaum Action bieten, nicht besonders gut geeignet. Eine schlichte Aufnahme z.B. von stehenden Bäumen ist mit der Action-Cam ein Graus – an sich gerade Baumstämme ‚biegen‘ sich sozusagen im Bild, die FT5 erzeugt hier allerdings deutlich natürlichere Videosequenzen. Autom. Scharfstellen während Zoomfahrten ist mit dieser Cam ok, wenn auch nicht ganz so perfekt wie bei vollwertigen Videokameras. Die von der FT5 gebotene Videoqualität reicht für meinen Bedarf z.B. für youtube völlig aus. Der große Vorteil gegenüber einer Action-Cam: Die Szenerie fürs Foto oder Vid kann während der Aufnahme am Display mitverfolgt werden, bei meiner Action-Cam ist hierfür teures Zubehör oder eine App fürs Smartphone erforderlich. Die Sony App stürzt auf meinem Android Mobile leider häufig ab, was nicht gerade für entspanntes filmen beiträgt. Panasonic bietet hier ebenfalls eine App um die FT5 via WLAN fernzusteuern, diese hat gegenüber der App meiner Sony-Action Cam mehr Funktionen und läuft vor allem deutlich stabiler, was ein echter Pluspunkt ist und die Nerven schont.


    Für meine Sony Action Cam gibt’s durchaus auch viel Zubehör, Marktführer GoPro mag hier sicherlich noch viel mehr bieten. Obwohl Action-Cams winzige Teile sind, so benötigt man fürs Zubehör wie z.B. wasserdichtes Gehäuse, Kopfhalterungen, Stativadapter etc. einiges an zusätzlichem Stauraum. Meine Kameratasche für die Action Cam ist auch voluminöser als z.B. die Tasche für die FT5. Aus diesem Grund bleibt die kleine Action-Cam auch durchaus oft zuhause liegen. Stative wie z.B. ein leichtes Alu-Dreibein oder ein kleines flexibles Plastikding würde ich sowieso empfehlen, egal ob man Fotos oder Vids macht. Das wasserdichte Gehäuse meiner Sony Action-Cam macht zwar einen äußerst robusten Eindruck, verhindert aber eine ordentliche Tonaufnahme. Ist die Cam mal im Plexiglas, so hört man nichts mehr im Vid, was ein echter Nachteil ist.


    Hab meine Panasonic FT5 gleich zusammen mit 2 Ersatzakkus geordert, sind leider proprietäre Teile ;-(. Wie lange eine Akkuladung tatsächlich durchhält bzw. wie viele Fotos möglich sind oder wie viele Minuten Video ich am Stück drehen kann, hab ich bis dato noch nie abgestoppt. Mein persönlicher Eindruck ist, dass vor allem Videodrehs den Akku stärker beanspruchen. Das gleiche gilt für etwas tiefere Temperaturen, bei den jetzigen herbstlichen Verhältnissen geht ihnen gefühlt rascher der Saft aus und der Akku ist häufiger mal zu wechseln. Wärmt man die kühlen Akkus zuhause wieder auf so haben diese zuvor ‚leeren‘ Teile dann durchaus schon mal 20% an Kapazität. Bilde mir ein, dass ich durchaus viel knipse und filme, komme meist mit 2 Akkus drei Tage durch - der 3te ist wirklich nur erforderlich wenns echt kühl ist oder wenn ich z.B. viel filme.


    Ein wesentliches Auswahlkriterium für die Panasonic FT5 war sicherlich die wasserdichte bzw. stoßfeste Ausführung der Cam, da eben für Outdoor gedacht. Will damit aber nicht tauchen etc. Ein Objektiv ohne bewegliche Teile außen am Gerät, wie an der FT5 verbaut, daher auch stimmig und passend fürs Konzept. In diesem Segment ist die Auswahl durchaus nicht üppig und verglichen mit der gebotenen Ausstattung und den Funktionen sind die Geräte allesamt leider teuer. Der hohe Preis ist bis dato für mich das einzige wirkliche Manko an der FT5. Alternativen wären z.B. Modelle von Olympus oder die Coolpix AW 110 von Nikon (besitzen einige meiner Freunde) oder die AW 120. Die Nikon AW 120 ist das aktuellere Modell mit verbesserten Weitwinkelobjektiv (entspricht ca. 24mm KB), was bei Landschaftsaufnahmen sicherlich kein Fehler ist. Zum Zeitpunkt des Kaufes meiner FT5 war z.B. die AW 120 leider nirgends lieferbar und zudem noch deutlich teurer.

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    Tu eh nur so als würd ich mich auskennen, damit ich auch mitreden kann.
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  • bugikraxn:
    Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht !!!


    Bin mit meinen Überlegungen übers Wochenende weiter gekommen und Dein Bericht bestätigt mir jetzt meine Tendenz zur FT5.
    Nachteile:
    - relativ niedrige Lichtstärke des Objektives (bauartbedingt)
    - Stromverbrauch bei Video (2-3 Akkus für 2 Tage ist sehr viel, natürlich anhängig vom Gebrauch, klar)
    - Stativgewinde aus Plastik (alles andere ist robust)
    - keine Möglichkeit für Grau- oder Polfilter (klar, ist nun mal keine Systemkamera)
    Vorteile:
    - manuelle Belichtungseinstellung möglich, Alleinstellungsmerkmal bei den Outdoorkameras und für mich ganz wichtig
    - für diese Kameraklasse gute Bildqualität
    - Robustheit (und laut Tests ist sie ja auch wirklich wasserdicht)
    Preislich gibt es die FT5 ja jetzt auch unter 300€, im Vergleich ist das ok für mich.


    Eine Gopro 4 Silver wird es nach weiteren Überlegungen wohl doch nicht werden. Diese würde mir im Serienzustand (nur extremes Weitwinkel, Festbrennweite) nicht genügen, das angekündigte Umbaukit müßte es dann dabei sein. Mit anderem Objektiv passt die Silver dann natürlich nicht mehr ins wasserdichte Gehäuse UND der Gesamtpreis von dann mit allem zusammen rund 1000€ ist mir doch zu heftig. Sie wäre aber, auch wegen des eingebauten Displays, im Gegensatz zu Deiner Sony auch gut fürs Fotografieren geeignet.


    Bleibt zusätzlich zur FT5 noch der JVC-Camcorder im Rennen, ebenfalls wasserdicht und eben der riesige Zoombereich, bin selbst gespannt was es werden wird.
    Die niedrige Lichtstärke kann man ja bedingt ausgleichen durch etwas höheren ISO-Wert, etwas niedrigere Auflösung und natürlich Stativ, da verwende ich die Schraube auf dem Trekkingstock.

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  • Hallo,


    ja, die eierlegende Wollmilchsau gibts (noch) nicht...


    Wegen dem Plastikgewinde und Stativ. Im Handel gibts Aluadapter für die Gewinde, da es auch verschiedene Gewinde gibt bei Stativen. So ein Teil straff reingeschraubt und du hast an der Kamera ein Alugewinde untendran. Dieser Adapter trägt nur wenig auf und wiegt nix.


    Für das Stromproblem bleibt nur Ersatzakkus mitnehmen oder eben eine Powerbank (gibts bis über 22000mA/h) dazukaufen. Preis dafür ist mittlerweile erschwinglich.


    Dann denke auch an Speicherkarten. Videos fressen ungemein Speicherplatz! Übrigens, wenn es für die Kamera (habe jetzt nicht nachgesehen) eine Fernbedienung gibt, dann mitkaufen. Das erspart sehr viel Rennerei und Speicherplatz beim Videodreh, auch beim Fotografieren ist es recht angenehm keine zweite Person zu "beauftragen"...


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • So, habe mich gestern für die Hero 4 entschieden und gekauft, also Kamera + microSD-Karte + Stativadapter.
    Ausschlag hat letztendlich die "Größe" und das Gewicht gegeben ... naja, vielleicht bin auch etwas dem Trend erlegen ^^
    Die Einrichtung ist schnell gemacht, das Menü leider nur in Englisch, aber sehr logisch aufgebaut.
    Die App aus Smartphone geladen, mit der Hero verbunden und als erstes ein Firmwareupdate installieren ging problemlos, die PC-Software installiert, .... bisschen rum gespielt. Alles in allem schon beeindruckend.


    Geärgert habe ich mich schon über den Lieferumfang: keine Ladegerät dabei. Bei dem Preis :batch Aber das wußte ich vorher.
    Und das Menü nur in Englisch, jede Popelknippse hat 1000 Sprachen zum Einstellen :batch


    Wer mehr übers Auspacken und erste Einrichten wissen will klickt hier ...
    Dort steht auch was ich so alles als nächstes mit dem Teil plane, als erstes mal einige Testvideos um die Viewmodi Superwide, Wide, Medium, Narrow genau kennen zu lernen!
    Werde sie natürlich für alle Interessierten hoch laden.


    PS:
    Ich mache das hier etwas kurz mit nem Link weil das hier ja kein GoPro-Forum ist !
    Andererseits ist die Gopro ja nicht sooo weit weg vom Outdoor !

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  • draussen:
    Klar, mache ich, ich werde mal die Kamera vor eine Uhr stellen und filmen lassen bis sie aus geht. Dabei lasse ich das Display an, weil das für mich realistisch ist für meine Anwendung, da ich das Teil eher nicht irgendwo dran pinne und die Ääkschn filme, sondern eher klassiches "aus der Hand".


    Eine Angabe kann ich aber schon mal so machen: habe die Cam mit der SmartphoneApp gekoppelt und insgesamt 9min per WLAN-Fernsteuerung gefilmt, danach, nach 9min plus wenige Minuten im Menü rum spielen ... war der volle Akku auf 1 Balken. Ich hoffe mal, dass dies nur durch den WLAN-Gebrauch so war. Es war der erste Ladezaklus des Akkus.


    Wenn das beim "normalen" Gebrauch ähnlich ist ... na dann :wallbash:haue:batch:ilvgrimm:kotz:zensiert
    Ich werde Dir berichten.

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  • draussen:
    Habe mal einen groß angelegten Akkutest gestartet und die ersten zwei Ergebnisse sind verfügbar ... die gute Nachricht ist, dass die Angaben von GoPro mehr als bestätigt sind ... genaueres ist hier nachzulesen ... ich bin selbst schon gespannt was rauskommt wenn ich den test im Kühlschrank mache, damit ich weiß wie es im Winter aussieht.


    Erstaunlich ist, dass es fast keinen Unterschied gibt bei Display ON nzw. Display OFF. Ich nehme mal an, dass liegt daran, dass die Kamera nicht bewegt wurde, also die Pixel nicht verändert wurden. Überlege gerade, das zu wiederholen, indem ich die Kamera auf eine sich bewegende Plattform stelle. Vielleicht hat ja jemand eine Idee die nix kostet aber trotzdem automatisch abläuft.


    Wer Interesse hat, einfach ab und an mal auf die Seite schauen für weitere neue Werte.
    Ein Test mit 30 fps läuft gerade ... und müßte etwas länger laufen als bei 60fps.

  • ... wow ... mit 30 fps 2h:19m:35s Laufzeit bei meinem Versuchsaufbau... das sind 20min länger als von GoPro angegeben.


    Interessant ist auch, dass die gespeicherte Datenmenge bei 30fps fast die gleiche ist wie bei 60fps und nicht wie zu erwarten, die Hälfte. Das läßt darauf schliessen, dass bei 60fps die einzelnen Bilder deutlich mehr komprimiert werden, die Bildqualität des einzelnen Bildes also schlechter wird. Wer also später bei der Videobearbeitung keine leichte Zeitlupe benötigt, sollte "nur" mit 30fps filmen. Das ergibt ein flüssiges Video bei längerer Akkuleistung ohne Qualitätseinbuße. Nur wenn Zeitlupe ein Thema ist bringen die höheren fps auch was.
    Das kann man auch in diesem Video gut erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=2LjPQxkChl0
    Man beachte das Stromkabel am Himmel im Hintergrund. Je höher die fps, desto "zackiger" wird das Kabel.

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  • Noch ein paar Daten zur Akkulaufzeit:
    Mit 30fps egibt sich mit DisplaOFF 2h:19:35s und mit DisplyON 2h:16m:29s jeweils bis zur automatischen Abschaltung.
    Dabei ist es egal ob die Kamera ein sich nicht bewegendes Objekt filmt (Versuchsaufbau hier nachlesen), oder etwas sich ständig bewegendes. Habe die Kamera vor den TV gestellt, es ergaben sich keine Differenzen. Somit ist bewiesen, dass das Display sehr wenig Strom verbraucht, es sind nur 3min Unterschied zwischen Display OFF/ON.


    Als nächstes werde ich das WLAN dazu schalten und mit der Remote von GoPro testen sobald ich das Gerät habe.
    Der Test im Kühlschrank kommt auch noch :-)

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  • Um mal kennen zu lernen mit welchem Winkel die Hero4 in diesen verschiedenen Einstellungen so filmt, wie die Verzeichnung ist, welche der Einstellungen für welche Situation passt, haben ich mal etliche Testvideos gemacht, Selfi, Gebäude, Natur. Als Beispiel hier mal die Naturvariante (naja, ist der Teich im Kurpark in Wiesbaden). Etliche weitere können die GoPro interessierten hier anschauen. Da sind auch Einstellungen mit senkrechten und horizontalen Linien/Objekten wie z.B. Laternenmasten, die die Verzeichnungen sehr gut dokumentieren.


    Einstellung: Superview
    -bacMsKnpdA


    Einstellung: Wide
    5tp81HrDq2M


    Einstellung: Medium
    CIu3iCFCZZ4


    Einstellung: Narrow
    tysxg13QuQk


    Grundsätzlich sollte man ein paar Punkte beherzigen:


    1.)
    Bei Landschaftsaufnahmen mit Superwide sollte der Horizont in der Bildmitte gehalten werden. So krümmt sich der Horizont am wenigsten durch die Verzeichnungen.


    2.)
    Vor allem senkrechte Linien sind von der tonnenförmigen Verzeichnung besonders betroffen. Hier also besser mit Medium filmen.


    3.)
    Personen dicht vor der Kamera mit Medium, besser Narrow filmen. Narrow kommt einem Normalobjektiv vom 50mm Kleinbild nahe. Superwide und Wide gibt "dicke Nasen".

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  • Ich überlege mir auch gerade den Kauf von der GoPro 4 Silver. Nun habe ich gehört, dass das WLan Störgeräusche verursacht. Aber nur wenn es eingeschaltet ist. Kannst du das bestätigen oder ist es bei dir nicht zu bemerken. Soll nicht so laut sein, und sich wie ein Helikopter anhören. Soll auch nur in leisen Passagen zu hören sein. Nur wie laut das ist, weiß ich nicht. Auf Youtube, habe ich kein Video dazu gefunden, wo man es mal hören könnte.


    Bin da wirklich mal gespannt.

    LG Rainer

    Das Beste Messer der Welt, ist das Messer, dass man dabei hat, wenn man eins braucht!

  • Ja, das mit diesem Störgeräusch habe ich in einem Goproforum auch gelesen. Habe es natürlich ausprobiert und kann das bei meiner Hero4 nicht bestätigen. Auch wenn sonst alles ruhig ist kann ich kein Störgeräusch hören und ich meine es liegt nicht an meinen alten Ohren. Allerdings soll GoPro selbst die Existenz dieses Störgeräusches einräumen und es soll durch ein Firmwareupdate korrigiert werden (Wissensstand von einem Schreiber aus dem Goproforum, der Gopro deswegen vor kurzem kontaktiert hat). Habe also in diesem Punkt einfach nur Glück gehabt !?


    Grundsätzlich bin ich mit dem Gerät bzgl. Bild und Videoqualität schon zufrieden, was mich stört sind eher Punkte wie "alles nur in Englisch", sowohl Menü, Manual, Software. Nicht weiter tragisch aber selbst bei jeder Billigknippse gibts das in vielen Sprachen, da sollte man bei dem Preis mehr erwarten können, weiß man aber vorher.


    Und ich habe mir beim rausnehmen aus dem Framegehäuse ein Stück der Frontabdeckung fast abgebrochen, ist jetzt etwas geknickt und verbogen. Die ist nicht gerade fest angebracht, also vorsicht dabei.


    Guten Rutsch !!

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