Wanderurlaub auf Madeira

  • Tja Leute nun ist es so weit;


    Der Skuzzlebud hat dieses Jahr zum ersten mal "Pauschalurlaub" gemacht. Grund für dieses Sakrileg war, dass meine Freundin keine übermäßige Lust hatte Mitte September eine Trekkingtour in Skandinavien zu starten, und lieber irgendwohin wollte wo es warm ist, und man sich mehr oder minder regelmäßig duschen kann.


    Da ich aber mit großer Hitze und Strandurlaub so gar keine Verträge habe, kam als Kompromiss am Ende Madeira raus. Nicht zu Warm, interessantes Gelände und zu mindest geeignet für schöne Wandertouren. Für eine richtige Trekkingtour eignet sich Madeira leider nicht sonderlich, weil die Küstenregionen relativ dicht besiedelt sind und das Insel innere derart schroff und überwuchert ist, dass man auf die wenigen vorhandenen Wanderwege angewiesen ist, welche allerdings nicht zusammen hängen. Und auf den engen asphaltierten Bergstraßen, ohne Bürgersteig und Seitenstreifen laufen ist für mich auch keine Option.
    Daher haben wir ein "erschwingliches" Bed & Beakfast Hotel in Funchal gebucht und von dort aus einige Tagestouren unternommen.


    Das hat mit Hardcore Bushcraft zwar nur etwa soviel zu tuen, wie ein Eskimo mit Sonnenbrand, aber ich denke mal den einen oder anderen interessiert es trotzdem und ein paar schöne Bilder sind auch dabei.




    Eine der vielen schönen Blumen auf Madeira. Besonders interessant an der Insel ist der extrem bunte Mix aus eingeschleppten Pflanzen. Während von den ursprünglichen Lorbeer- und Wachholderwäldern nur noch Reste übrig sind, gedeihen Eukalyptus, Ahorn, Platanen, Esskastanien, Bananen und Zuckerrohr wild durcheinander. An der trockeneren Südküste mischt sich das Ganze noch mit einigen Opuntien und Agaven.


    Der erste Wandertag ging von Ribeiro Frio zum sogenannten Balkon, von dort wieder zurück und dann an der Levada do Furrado entlang bis zum Portelapass. Alles in allem um die 14 km ohne großartige Höhenmeter.



    Frau Skuzzlebud in einem Felsdurchbruch am Weg zum Balkon.



    Felsphallus am Levadaweg.


    Die "Levada´s" Sind Wasserkanäle die im Laufe der Besiedelung der Insel angelegt wurden, um den Wasserüberschuss der Nordhälfte der eher trocken Südhälfte zugänglich zu machen, die aufgrund des Hochgebirges in der Mitte der Insel, welches die meisten Wolken abfängt nur sehr wenig Niederschlag abbekommt.




    Blick vom Balkon auf das Zentrale Gebirge.




    Madeira Buchfink, eine der edemischen Tierarten auf Madeira.




    Weg entlang der Levada do Furrado.




    Blick durch das Blätterdach.




    Herr Skuzzlebud beim durchqueren einer Felsschneise, welche für die Levada in den Fels geschlagen wurden.




    Frau Skuzzlebud am Levadaweg, welcher an dieser Stelle schon relativ schmal wird.




    Blick ins Tal, hinten sieht man schon wieder das Meer.




    Abstieg zum Portelapss. Vom Portelapass gibt es eine Busverbindung mit der man zurück nach Funchal gelangt. Die Tour war wie vieles auf Madeira Landschaftlich sehr schön, aber weil es sich um eine relativ leichte Tour mit guten Busverbindungen handelt, ist man auch nie wirklich lange alleine, was an sich auch nicht schlimm ist, ärgerlich wird aber wenn man auf einem besonders schmalen Wegstück in eine geführte 30 Mann Gruppe "Sandalen und Stöckelschuh Wanderer" rein rennt, oder noch schlimmer, mit dieser kollidiert.
    Insgesamt hat es sich als hilfreich erwiesen schon vor zehn Uhr morgens unterwegs zu sein um die "geführten Touren" zu umgehen.


    Für den Nächsten Tag hatte ich einen Besuch im botanischen Garten mit einer anschließenden kurzen Tour von Monte zurück nach Funchal, entlang der Levada Bom Sucesso geplant. Insgesamt nur knapp sechs Kilometer die sich allerdings ziemlich gezogen haben.



    Kurz nach der Seilbahnstation vom botanischen Garten gelangt man in das Bachtal des Ribeira de Joao Gomes. Man sieht es dem Bach nicht an ,aber der Ribeira de Joao Gomes war in der Vergangenheit für schwere Überschwemmungen mit über hundert Todesopfern verantwortlich.



    Madeira Mauereidechse. Dieses Tier stellt wohl den Großteil der wildlebenden Fauna auf Madeira da, es gibt sie wirklich überall. Interessant ist ,dass es kaum Eidechsen gibt die sich in Farbe und Zeichnung ähnlich sehen obwohl alle zur gleichen Gattung gehören.




    Wasserfall im Bachtal, des Ribeira de Joao Gomes.




    Seltsame große Blume.




    Wer auf Wasserfälle steht kommt auf Madeira voll auf seine Kosten, den ganzen Bachlauf entlang plätschert es von einem Becken ins nächste.




    Hier sieht man den Wegverlauf zurück ins Tal. Da es auf Madeira permanent steil bergauf oder bergab geht, bestehen die meisten Wege aus Fels- oder Holzknüppeltreppen. Besonders das Treppen hinabsteigen spürt man im laufe einer Woche ganz deutlich in den Kniegelenken.




    Obwohl die Levada Bom Sucesso nah an der Stadt liegt, bleibt man hier von größeren Gruppen verschont. Das liegt vor allem daran das der relativ kurze Weg sehr anstrengend ist und sich teilweise auch in keinem guten Zustand befindet. Auf dem Bild erkennt man schon dass, es hier keine Sicherung mehr gibt und ein paar Schritte weiter hinten führt der Weg dann auch direkt an der Felsklippe entlang, weswegen ich dort auch die Kamera weggepackt habe um mich auf den Weg konzentrieren zu können.
    Das Ende des Levadaweges liegt dann ganz unverhofft in einem Hinterhof mitten im Dorf.




    Als nächstes ziel hatte ich die Levada Caldeirao Verde mit einem anschließenden Abstecher zur Caldeiro do Inferno ausgeguckt, was eine Busfahrt auf die Nordseite der Insel vorausgesetzt hat.
    Unglaublich aber wahr: Der Bus braucht auf den sehr bescheidenen Bergstraßen knapp zwei Stunden für die rund 20 km, und man sollte einen festen Magen für die Busreise haben. Mehr als 30 -40 KmH sind nicht drin, dafür aber gefühlte 5000 Harnadelkurven.


    Mit dem Bus in Santana angekommen kann man sich dann mit dem Taxi noch ein paar km nach Queimadas fahren lassen wo der Wanderweg beginnt.



    Blick vom Levadaweg auf die Nordküste.



    An den Hängen der Inselnordseite fangen sich die Wolken des Passatwindes, was zu einer allgegenwärtigen Feuchtigkeit führt, die in den Farnen und Moosen gespeichert wird und Langsam abtropft.



    Levadaweg, diesmal noch enger und höher an der Steilwand. Zum glück verhinder die dichte Vegetation einen direkten Blick in die Tiefe, stellenweise geht es aber über hundert Meter relativ gerade runter.



    Noch ein Wasserspiel.




    Hier führt die Levada auch durch einige kleine Tunnel, welche man besser mit Taschenlampe durchquert.



    Blick aus dem Tunnel ins Tal.



    Das Tal und die gegenüberliegenden Hänge.






    Und hier der große Wasserfall am Caldeirao Verde.


    Von hier kann man nun entweder umkehren oder noch ein Stück weiter zum Caldeirao do Inferno.
    Wir sind natürlich noch weitergegangen.




    Blick zurück vom Ende des Tales.




    An diesem Levadaweg kommt wirklich ein gigantisches Panorama nach dem anderen.




    Eins meiner lieblingsbilder " Baden verboten". Das Ist auch eine der Stellen wo mir trotz Geländer etwas flau war, man muss nämlich auf dem kleinen Mäuerchen entlang, und da geht es wirklich sehr tief runter.




    Und wieder ein Tunnel, und noch ein kleiner Wasserfall. Erstaunlicher weise gibt es selbst hier noch Forellen in der Levada. Es ist mir echt ein Rätsel wie die soweit hoch gekommen sind.


    Wir sind nach dem Tunnel noch ein Stück weiter, aber leider den Weg nicht ganz bis ans Ende gelaufen, weil ich angst hatte auf dem Rückweg wieder in eine geführte Megagruppe zu kommen, und wir auf keinen Fall den letzten Bus verpassen wollten.


    Zurück am großen Wasserfall war auch gerade eine ziemliche Meschenmasse aufgelaufen, so dass wir echt froh waren so früh da gewesen zu sein. So konnten wir auch vor den meisten den Rückweg antreten und sind keiner größeren Gruppe ins Gehege gekommen.
    Insgesamt waren es an dem tag so ca. 17 km, nur im letzen Stück vom Caldeirao do Inferno gibt es eine extrem lange und steile Treppe, der Rest verläuft relativ eben an der Levada entlang.




    Zurück in Santana war auch gerade Obst und Gemüsemarkt wo wir ein paar exotische Früchte aus lokalem Anbau probiert haben.


    Oben links Maracuja - gibts auf Madeira in vielen verschiedenen Farben und Geschmacksvarianten. Die zwei Länglichen Dinger daneben sind Passionsfrüchte, und das etwas Phallische grüne ding unten, wurde uns als Annanas- Banane angepriesen. Es handest sich dabei um die Frucht, der einigen als Zimmerpflanze bekannten Monstera. Der Geschmack liegt zwischen dezent süß bis scharf. Wir haben bei der hier leider aus Dummheit die Schale mit gefressen :schäm , was extrem im hals gekratzt hat, weswegen wir das Teil auch nach kurzer Zeit entsorgt haben.
    Normalerweise schält man das grüne ab und isst dann Rest wie einen Maiskolben.


    Am nächsten Tag waren wir mal nicht Wandern und haben uns ein bisschen in Funchal rumgetrieben und ein paar Sachen eingekauft.
    Viel gibt es da nicht zu erzählen. Es ist überall das gleiche in größeren Städten, viel Tourinepp und alle wollen dir ihren Nippes an die Backe nähen.




    Trockenfisch hmmm :kotz




    Der auf Madeira allgegenwärtige Degenfisch. Sieht hässlich aus schmeckt aber sehr gut.




    Microameisen fressen eine Monsterschabe.




    Der nächste Tag war ein Sonntag, und weil die Busse Sonntags nicht so regelmäßig fahren wie sonst habe wir wieder nur eine kleine Tour in der nähe von Funchal gemacht. Zudem waren wir noch nicht Schwimmen, und weil die felsige Küste mit der heftigen Brandung nicht sonderlich zum Schwimmen animiert, haben wir das gleich mit der Wanderung verbunden.


    Wir sind ein Stück an der Levada dos Tornos gelaufen, welche am Anfang auch noch recht sehenswert ist, sich dann aber in bebauten Gebiet verliert , haben dort also abgebrochen und sind zurück zum nicht weit entfernten Ribeira do Joao Gomes wo wir uns in einer ruhigen Ecke einen Kleinen Felsenteich mit Miniwasserfall gesucht haben um dort noch ein wenig zu Planschen.



    Aquädukt an der Levada dos Tornos.




    Das selbe Aquädukt von der anderen Talseite aus.




    Blick übers Tal.




    Naturpool in etwas abgelegener Lage.



    Und der Skuzzlebud beim Planschen. Das Wasser war noch nicht mal sooo kalt wie ich erwartet hätte. Erstaunlich fand ich wie tief der Fels ausgehöhlt war, das Becken war in der Mitte ca. drei tief.



    Am letzen Tag wollten wir es dann nochmal wissen, und den höchsten Berg Portugals besteigen, den Pico Ruivo mit 1862m.



    Auf den Pico Ruivo gibt es mehrere Wege die man alle noch normal erwandern kann. Wir sind am Pico do Arieiro (der dritthöchste Berg Portugals) gestartet wo es eine große Radarstation gibt, und in Folge dessen auch eine Teerstraße bis oben hin wo man sich mit dem Taxi rausschmeißen lassen kann, Busverbindung gibt es leider keine.


    Von dort aus steigt man wieder den Sattel ab, umrundet den Pico das Torres (1855m) und steigt dann zum Pico Ruivo auf.





    Aussicht vom sogenannten Bussardnest kurz nach dem Start.






    Charakteristisch und schön anzusehen sind die extrem schroff erodierten Felsvormationen im Vulkangestein.





    Ein interessanten Trichter im Gestein, ich hätte gerne mal über den Rand geguckt, aber dafür war keine Zeit und der Weg dorthin war auch relativ unsicher.






    Meine Freundin ( das erste mal im Hochgebirge ;) ) in ihrem nicht enden wollenden Treppenstufenmartyrium.







    Bis hierhin war das Wetter noch super aber wie das mit Bergen immer so ist, fangen sich kurz vorm Gipfel dann doch die ersten Wolken an der Spitze.




    Tja und das ist er: Der Blick vom höchsten Berg Potugals 1860m hoch, und mitten in einer Wolke. Der Passatwind schiebt beständig weitere Wolken heran so das wir uns nach kurzer Pause wieder auf den Rückweg machen. Aber egal Hauptsache mal oben gewesen!




    Der Rückweg verläuft nicht ganz auf der selben Route wie der hinweg und ist etwas kürzer. Besonders gespenstisch ist der Geisterwald im nebel. Die vielen toten Bäume waren sehr alte Baumheidebäume welche leider 2010 einem Waldbrand zum opfer gefallen sind. Um der Erosion entgegenzuwirken wurden viele dieser Bäume wieder aufgeforstet, allerdings werden noch viele Jahrzehnte vergehen bis sie wieder die Größe der alten Bäume erreicht haben.



    Und zum Schluss noch ein paar bizarre Felsen im Nebel.
    Insgesamt waren es 13- 14 km mit 1600 -1700 Höhenmetern. (Ich schätze aber es war mehr, weil ein Teil des Weges verschüttet war, und der "Ersatzweg" nochmal einiges an Umweg und Höhenmetern draufpackt) Besonders heftig fand ich das fast jede Steigung mit Treppen bewältigt wird, besonders Bergab gelangt man da schon mal an die Schmerzgrenze. Ich habe jedenfalls eine gewisse Abneigung gegen Treppen entwickelt.


    Das war´s dann leider auch schon, eine Woche auf Madeira ist eigentlich schon ein bisschen wenig. Ich hab nicht alles gesehen und gemacht was ich wollte, da wären zehn Tage oder zwei Wochen besser gewesen. Leider war es auch ,in vergleich zu meinen Rucksacktouren, der mit Abstand teuerste Urlaub den ich bisher gemacht habe, war halt mit Hotel und Madeira ist eine ziemlich kleine Insel weit draußen im Atlantik, weswegen alles mit dem Schiff oder dem Flieger importiert werden muss. Und das schlägt sich natürlich auf den Preisen nieder. In der Hauptstadt Funchal haben sich aber auch viele auf das ausbeuten von Touries spezialisiert, was auf dauer etwas nervt wenn man an jeder Ecke angequatscht wird. In den ländlichen Ecken geht es da weitaus gesitteter zu.
    Was ich auch etwas schade fand ist, das Madeira selbst außerhalb der Ferienzeit teilweise überlaufen ist. Die schönen Stellen sind halt bekannt, was dazu führt das an manchen Ecken ziemlicher Rummel ist. Entgehen kann man dem am besten, wenn man sich so früh wie möglich auf die Socken macht, oder sich die Touren rauspickt die entweder als besonders schwer oder gefährlich gelten.
    Landschaftlich ist Madeira aber ein absoluter Kracher, auch der bunte Mix an Vegetation und die vielfältigen Klimastufen sind ein echter Hingucker.


    Gruß an alle - Holger :winken


    (PS. Ja ich hatte ein Messer dabei, und habe es sogar benutzt, hauptsächlich zum Orangen und Maracuja schälen) ;)












































  • Jaja, wenigstens hat Dir Frau Skuzzlebud nicht verboten ein Messer mitzunehem ... :lol
    Eine solche Insel stand bei noch nie wirklich auf dem Radar, aber bei diesen tollen Bildern könnte sich das direkt ändern.
    Du hattest sicher eine tolle Woche dort!?
    Wie ist es denn dort so mit draussen übernachten?
    Erlaubt, verboten, geduldet, möglich, ... ?

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Super Bericht. Irgendwann wenn ich alt bin mach ich auch mal Urlaub dort :D
    Ne aber im Ernst. Was meinst du mit nicht zu warm? Wie warm in etwa wirds da?
    Die unbekannten Blumen errinern an Weißwurzen, vom Blattaufbau.

  • @ TT : Ja das Messer hab ich heimlich zwischen den Socken versteckt! ;)
    Draußen campieren ist generell nicht erlaubt, aber ich denke wenn man das nicht zu auffällig macht, wird einen da keiner wegen anschwärzen. Das "ausleben" von Gesetzen scheint mir da etwas lockerer als in Deutschland.
    Schwieriger erscheint mir da das auffinden geeigneter Übernachtungsplätze, der allergrößte Teil der Insel ist einfach nur steil. Das geht schon am Strand los und zieht sich durch die gesamte Insel. Möglich ist es aber sicherlich.
    Es gibt auch einige wenige öffentliche Grillplätze, und zumindest eine wilde Feuerstelle habe ich auch gesehen, was mir aber in Anbetracht der schlimmen Waldbrände in der jüngeren Vergangenheit etwas fragwürdig erscheint.


    @ AJ: Die Temperaturen auf Madeira sind für den Breitengrad ungewöhnlich mild. Direkt am Meer sind es im Sommer so zwischen 25 -30 Grad, also ähnlich wie bei uns, was aber durch den ständigen Wind vom relativ kalten Atlantik noch gut auszuhalten ist.
    Wenn man sich etwas ins Inselinnere bewegt, gewinnt man schnell an höhe. Der Großteil des Inlandes liegt bei geschätzt 500 -1000m Höhe, da sind es dann nur noch um die 20 Grad. Generell kann man sagen, dass der Norden etwas kühler und regnerischer ist als der eher trockene Süden.
    Die Wintertemperaturen liegen wohl nur geringfügig unter den Sommertemperaturen, allerdings kommt es im Winter oft zu heftigen Regenfällen, was in den Bergen und auf den Levadawegen zu schweren Erdrutschen führen kann, weswegen auch manche Bergstraßen und Wanderwege bei schlechten Wetter gesperrt werden.