Outdoorküche

  • Hallo Leute,
    ich bin neu hier und durch Zufall auf dieses Forum gestoßen.
    Finde diese ganzen Tipps und Anleitungen echt super


    So genug geschleimt :-)


    Ich bin gerade dabei mir eine Outdoorausrüstung zusammenzustellen und gerade bin ich bei meiner Outdoorküche angelangt und dazu brauch ich mal eure Meinung.


    Gerade hab ich angefangen aus 1mm V2A Blech (aus dem auch meine Rüstung ist) mir einen Hobo nach dieser Anleitung zu bauen: http://www.survival-mediawiki.…-Ofen_zum_zusammenstecken
    Sollte ja im Endefekt wie der Künzi sein nur halt nicht faltbar.


    Dazu wollte ich mir noch einen Trangia-Spiritus-Brenner besorgen, wenn man mal in nicht so "wilden" Umgebungen ist und den Untergrund heile lassen will ODER, weil ich ein Freund des DIYs bin, soetwas bauen: http://journeytoforever.org/edu_bkpkstove.html gibt es da vllt auch bessere alternativen?


    Beides sollte ja ohne Probleme in den Hobo passen und dieser sollte dann als Windschutz dienen.


    Jetzt brauch ich nur noch Kochgeschirr für 2 Personen. Die Normalen Sets sind immer 2 Töpfe und eine Pfanne. Dazu brauch ich mal eure Meinung: reicht nicht ein Topf und eine Pfanne (inklusive Griff) für 2 Personen und wie groß sollte das Ganze sein(liter) und was nimmt man am besten für Material?


    Fragen über Fragen.
    Vielen Dank aber schon einmal.


    Gruß Bauerbyter


    Ach und weil ich den Smiley mag: :prog

  • Hallo erstmal,


    DIES SEITE schlecht hin für DIY Spiritusbrenner ist zenstoves


    Was für Materialien beim Geschirr benutzt ist eine reine "Glaubensfrage", also ob VA, Alu (hartanodisiert/"blank") oder sogar Titan. Dann gibts noch den Gewichts unterschied. (Titan macht nich nur den Rucksack sondern auch die Brieftasche leichter :lol )
    Musst halt schaun was bereit bis mit dir rum zu schleppen. Zur Topf größe kann man so eigentlich schlecht was sagen weil man deine Outdoor koch und ess gewohnheiten nich kennt^^



    Wenn da was genauer wirst kann man sicher ein paar nette Vorschläge machen ;)


    Gruß
    Nils

    Lirum, larum Löffelstiel wer das nicht kann, der kann nicht viel

  • Danke für den Link, das schau ich mir mal an, sieht sehr Interessant aus.


    Naja ich denke Alu ist super wegen der Wärmeleitfähigkeit und dem Gewicht, aber blankes Alu ist mir vom Geschmack und auch vom Gesundheitsaspekt nicht so lieb. Gibt es da nicht irgendwas (erinnere mich das irgendwo gelesen zu haben) bei dem außen Alu ist und innen.. ähm Titan oder ähnliches? (Vorsicht gefährliches Halbwissen).


    Die Größe kann ich natürlich schlecht sagen, das müsste ich erst ausprobieren, nur wie will man ausprobieren ohne etwas zu haben :-D

  • Hallo du :)


    Ich habe für mich allein als Geschirr den Tatonka Kettle (1 Liter). Reicht mir vollkommen. Das Töpfchen ist aus Edelstahl. Alu mag ich nicht so. Zum einen wird das Gefäß rundum heiß, zum anderen krieg ich sowas ganz schnell kaputt. Und bei ähnlichen Teile aus Titan, da verweigert sich meine Brieftasche. :lol
    Den Topf kannst auf den Trangia stellen und Süppchen kochen. Danach kannst den oben anfassen, das ist warm, aber nicht heiß, auch wenns drinnen kocht. Greife nicht an den Henkel, der ist durch die Flamme von unten weit mehr als 100°C heiß! Das gibt verschmorte Pfoten, nicht nur ne Brandblase.
    Als Tasse nehme ich eine aus Edelstahl (auch irgendwas von Tatonka, weiß nicht mehr den Typ). Ab und zu nehme ich auch einen einfachen Plastbecher mit, eine etwas dickere Bauart, ist leicht und geht nicht kaputt. Kleiner Löffel, großer Löffel (mit abgesägtem Stiel) und Messer reichen, Gabel brauche ich nie.


    Wenn du den kleinen Hobo nehmen willst, gerne. Aber ist für richtiges Feuerchen ein Spielzeug. Im Sommer mit trockenem Holz geht das, aber sonst nicht. Stell den Trangia rein und gut ist. Klein, schnell zusammengesteckt und guter Windschutz :)


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Danke für die Tipps.
    Aber ein was versteh ich nicht: KLEINER Hobo? das ding ist 15cm hoch, also so groß wie der Künzi Magic Flame. Denke nicht das der so schwach ist, man liest auch überall das man relativ feuchtes Holz damit verbrennen kann. Täusche ich mich?

  • Ups, zu schnell überlesen den Link. Auf den Bildern war der Hobo zu niedlich :lol Nee, hast vollkommen Recht, so groß wie du schreibst reichts natürlich.


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Außen Alu innen Titan wüsst ich jet nich das es sowas gibt :confused
    Schau dir mal z.B. von Esbit die Campingeschirre an und vergleich den einzelnen Titantopf mit den Set aus HA-Alu ich glaub da fällt die entscheidung leicht :D


    Alternativ kann ich dir auch die Enmankök (Ein Mann Küche) aus VA der schwedischen Armee empfelen (=großer Trangia Brenner + Topfgestell + Pfanne/kleiner Topf + großer Topf) wärmstens empfelen, da bin ich hoch zurieden mit. Alles nett zusammen steckbar, musst mal nach suchen. Als Tipp wenn in nem Armyshop dann davor stehst und nicht weißt ob Alu oder VA vor dir hast, die VA Variante hat eine Pfalz am großen Topf die aus Alus zwei ;)

    Lirum, larum Löffelstiel wer das nicht kann, der kann nicht viel

  • kauf' etwas in der Art: http://www.asmc.de/de/Camping/…hl-fuer-2-Personen-p.html
    das ist aus Stahl, dadurch "gesünder" als Alu aber trotzdem nciht sehr schwer. Was Du davon mitnimmst, ist ja deine Sache. Auch andere Hersteller bauen Sets die praktisch identisch aussehen, nur bei Tatonka ist es dann doppelt so teuer, den Büffel zahlt man mit.

  • An Töpfen kann ich pers. hartanodisiertes Aluminium empfehlen, Edelstahl ist aber auch gut. Beide Materialien sind recht kratzfest und einfach zu reinigen. Edelstahl wiegt halt mehr. Was man an Töpfen braucht hängt IMHO stark vom Zweck ab: macht man sich nur Tütengerichte oder dehydrierten Kram reicht ein Topf, will man mal Nudeln mit Sauce etc machen ist das mit zwei Töpfen durchaus netter zu machen.


    Mal kurz Offtopic: Das Alu schädlich sein soll und/oder Alzheimer auslöst ist eine Annahme, aber keine Bestätigte Theorie. Nur weil die US-Army das Geschirr entsorgt weil im angelsächsichem Recht direkt hohe Geldsummen im Spiel sind ist das noch kein Beweis.
    Der hohe Aluanteil in Gehirnen von Alzheimer und Parkinsonkranken wird durch die Aufnahme aus Alugeschirr nicht erreicht.
    Meine Meinung: aus ner Mücke einen Elefanten machen.

    *********************
    "Rückblickend betrachtet mag das eine ziemlich doofe Idee gewesen sein... Aber Spaß hats trotzdem gemacht."
    *********************

  • Ich halt von der Alu Disskusion auch nix.
    Die ging ja mal so weit das die die Aludecle von Joghurtbechern kritisiert haben aus den Grund das eigentlich jeder diesen ableckt bzw mit dem Löffel anschabt und man dadurch "suuuper" viel Alu zu sich nimmt ... angeblich wohlgemerkt... Dann hat mans untersucht und festgestellt das im Joghurt selber mehr Alu ist als man jeh durch lecken am Deckel aufnehmen könnte.
    Dazu kommt das Aluminiumverbindungen auf diesem Planeten unumgänglich sind und es schon immer da waren und es keinen gestört/geschädigt hat.
    Das ist genauso dähmlich wie die tatsache das immer mehr Menschen sich weigern an Impfungen teil zu nehmen...
    Aber wer weiß vllt is das dann die Lösung fü das Überbevölkerungsproblem, Mutter-Natur regelts schon :lol


    Mag makaber klingen aber wen's stört der darf sich gern weiter dran stören :lol

    Lirum, larum Löffelstiel wer das nicht kann, der kann nicht viel

  • Hallo,
    ich war stolzer Besitzer eines Trangia in Sandwich-Bauweise. Als ich versucht hab das Ding loszuwerden...wollts niemand haben. Das war aussen Alu, innen Edelstahl. Vom Prinzip her sehr gut...nur leider sehr unhandlich (20 cm durchmesser , 8 hoch). Nu hat mein Stiefsohn auch das...lach.
    Gruss von der Alb

  • Ich hab mich gerade mal umgeschaut wegen hartanodisiertem Alu Kochgeschirr, hab da zu paar Fragen:



    1. was für ein Set könnt ihr empfehlen?
    2. wie schaut es da mit dem einbrennen aus? passiert das oft? Hab auch gehört mit etwas Wasser aufkochen löst sich das wieder.
    3. wie stabil ist die Veredelung (ist ja keine Beschichtung oder?) also zerkratzt die leicht?
    4. ist sie geeignet für Hobos?



    Vielen Dank!



    Gruß Bauerbyter

  • 2min Tante Google bemüht und das sind die ersten 3 Vorschläge von ihr, wie ich finde auch alle samt sehr passen:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Harteloxal
    http://www.trekking-expert.de/…tem=cooking&manu=material
    http://alu-mueller.net/hartanodisieren.pdf


    dann hab ich sie noch nach "hartanodisiertes aluminium kochgeschirr anbrennen" befragt...


    http://www.bergzeit.de/kochgeschirr-info/



    Vorallem der letzte Link dürfte alle deine Materialfragen beantworten ;)


    Nils :bcplove

    Lirum, larum Löffelstiel wer das nicht kann, der kann nicht viel

  • Für zwei erwachsene Personen reichen meiner Oksana und mir immer ein 0.9l-Topf (egal ob Titan oder HA-Alu) und die 0.6l-Falttasse. So kann man zwei Portionen auf einmal im Topf kochen und anschließend (verteilt zw. Topf & Tasse) auch zeitgleich essen. Vorher machen wir immer erst Wasser heiß für ein "Begleitgetränk", welches jeder in seiner eigenen kl. Falttasse trinkt.


    Der Topf steht über dem Spiritusbrenner entweder im Caldera Cone von TrailDesigns oder auf einem selbstgebastelten kl. Ständer aus Draht oder Drahtzaun + Windschutz aus Alufolie. Ich finde es praktisch weil platzsparend und übersichtlich, wenn die kpl. Küche (= Topf, Brenner, Ständer, Windschutz, Feuerzeug, Löffel, Deckel) zusammen im Topf mit Deckel Platz findet. Außen herum noch ein selbstgebastelter Topfwärmer aus einer Windschutzscheiben-Frostschutzmatte - und fertig. Der Spiritus wird separat transportiert.
    Als Spiritusbrenner habe ich schwed. Sturmkocher / Trangia / etliche (MYOG-)Dosenkocher / StarLyte-Burner probiert - der letztere (der StarLyte in der für den CalderaCone modifizierten Variante) ist der Favorit, weil super klein & leicht & mit Deckel verschließbar & sparsam & kippsicher & verschüttsicher und rel. billig. Aus geeigneter Blechdose (kl. Nivea-Dose) auch selbst herstellbar.


    Gereon


    PS: Wenn ich alleine unterwegs bin ist nur eine 550ml-Tasse als Topf und nur eine kl. Falttasse dabei, Rest vom System her identisch - halt auf die Topf-Tasse abgestimmt.

  • Ein Feuertisch *schwärm*


    wir bauen die immer auf 3-Beinbasis, entweder aus einem oder aus zwei Dreibeinen je nach Platz Zeit und Material Angebot (bei Gelegenheit lad ich noch Bilder hoch)

    Lirum, larum Löffelstiel wer das nicht kann, der kann nicht viel