Skandal am Stadtrand! Wildscheine pflügen die Gärten um ! Wie komme ich an eine Jagdberechtigung für das Wohngebiet ?

  • Bei meinen Schwiegereltern ist die Sau los !
    Im warsten Sinne, Jedes Jahr wiederholt sich das selbe Lied, Kartoffeln solln geerntet werden.....und weg sind sie verschwunden in einem
    Meer von Trittsiegeln und aufgebrochenen Erdreich. Die Täter sind schnell ausgemacht aber nicht aufzuhalten !


    Es geht um den Fang von Wildschweinen im Wohngebiet, durch den nahen Wald kommen sie ziehmlich unerkannt, nah an die Gärten ran, gehen über die Kaputten Zäune von leerstehenden Gebäuden in die Gärten und marodieren da nun schon seit Jahren in jeder Erntesaison rum ohne das irgendwer mal was unternommen hätte !


    Daher frage ich mich ( Ich mache dieses Jahr noch den Jagdschein ) ob es nicht machbar ist den Schweinen jagdlich auf die Schwarte zu rücken, nur an wen muss ich mich wenden ?? In Deutschland bedarf es doch sicherlich weit mehr genehmigungen als das Einverständniss des Grundstücksinhabers ! Also wo holt man sich diese ein ??
    Und welche Fangmethode wählt man wenn das Schußfeld fast nicht existend ist !Ist der Fang in einer Lebendfalle ratsam ?

  • Eben, ein paar VERNÜNFTIGE Zaupfähle einbetoniert und nen guten Maschendraht davor und erledigt ist das Problem.
    Weiß ja nicht wie "erschlossen" das Gebiet um die Gärten ist aber wenn du schon sagst "quasi kein Schussfeld" wird dir wohl kaum wer ne Jagterlaubnis für das Gebiet ausstellen... Das will ich sehen wie du nen Wildschwin lebend fängst :lachtot


    Ich bin mal auf die Meinung der hier vertretenen Waidmänner ala "jackknife&co" gespannt

    Lirum, larum Löffelstiel wer das nicht kann, der kann nicht viel

  • DU wirst garnichts machen können. Der Jäger, welcher das umliegende Revier gepachtet hat, schon eher. Wohnort ist befriedetes Gebiet, wo nur in Ausnahmefällen die Jagd erlaubt werden kann (Bitterfeld). Ein wilddichter Zaun ist die Lösung.


    Nichtsdestotrotz wird sich ein guter Revierpächter über die Info freuen, weil er die Sauen dann am entsprechenden Wechsel bejagen kann.

  • Wo ne Sau durch will, kommt sie durch.
    In der Nachbarschaft (2-3km) ist ein kleiner Tierpark in dem Mangalitza-Schweine als Wildschweine angepriesen werden (Wildschweine gibt es hier nur ganz im Süden vereilebend). Der Zaun ähnelt inzwischen dem Zaun vom Brennelemente-Zwischenlager Gorleben.
    In anderen Worten, investiere nicht zu viel in einen Maschendrahtzaun. Ein Weidezaun nebst Weidezaungerät hat bei einem Onkel eigentlich ganz gut geholfen, 3-4 Reihen Stacheldraht sollten aber auch noch dabei sein (günsteiger als Maschendraht). Nicht 100%, aber viel besser im Vergleich zu vorher.
    Ansonsten Wildschaden melden und dem Revierpächter ne Rechnung schicken, nach der 2. oder 3. Rechnungen wird der sich schon bewegen. Die Wildschweine wurden in D inzwischen wirklich zu einer Landplage.
    Es gibt natürlich auch noch ein paar Methoden, wie einen batteriebetriebenen Radio laufen lassen, aber wie effektiv die sind kann ich nicht beurteilen. Es gibt natürlich noch anderes, aber da fangen die Jäger und Tierfreunde das pläären an (mein Hühnerstall wird trotzdem mit NATO-SI-Band gegen Fuchs, Wolf und Bär gesichert).


    Gruss

  • die reinste Plage ist das mit diesen Drecksfichern. Ausgerottet gehoeren die, sind eh total unnuetz. Man sollte sie alle abschiessen, ich habe da mal was von nem Ami gehoert, der gegen diese Plage Clusterbomben eingesetzt hat, so muss man das machen. Bei mir kommen auch dauernd welche vorbei, machen alles kaputt, machen Dreck und nerven mit ihren lauten Handys nur rum. Da gebe ich dir Recht, einfach abschiessen, wenn einem was auf den Sack geht.


    So, jetzt mal im Ernst: Mach den Zaun zu !
    Ich hab auch welche bei mir im Wald. Der Zaun meines Gartens trennt auf drei Seiten direkt Wald von Garten. Um den kuemmert man sich etwas, fertig. Ich werde wenn ich im Garten schlafe manchmal wach, weil sie durch das hohe Laub am Zaun durch rennen. UND? Ich finds schön, dass leben da ist und der Zaun sorgt dafür, dass sie draußen nach Mäusen graben, nicht bei mir im Garten. Schaffen siehs zu mir in den Garten, habe ICH was falsch gemacht ! Ne, nicht zu wenige abgeschossen, sondern: Essen rum liegen lassen, Komposst rumliegen lassen, den Zaun vernachlässigt.... sowas.


    Suchet Fehler und Lösungen auch bei euch, so wird euch meist am ehesten geholfen.

    "Die Natur kümmert sich nicht um die Menschen, welche sich nicht für sie interessieren. Aber denjenigen die es tun, denen gibt sie alles, was diese brauchen." Sylvain Tesson: In den Wäldern Sibiriens

  • Schon mal danke für den Rat mit dem Zaun !Is auch meine erste Reaktion gewesen als man mich darauf angesprochen hat !
    Leider gibt es für das betroffene Waldstück keinen Pächter den man die Rechnung vorhalten kann, und viel zu viele Leute die Müll rumliegen lassen, oder aus Modegründen ihre Grundstücke nicht richtig sichern.


    Außerdem sieht es die Straßengemeinschaft (Das Problem scheint nur in diesem kleinen Straßenzug zu liegen)es nicht ein für verlassene Ruinen Zäune zu ersetzen die so gesehen nicht auf ihr Grundstück gehören !


    Das mit dem Lebendfang soll angeblich sogar funktionieren, nur halt nicht von Hand !

  • Mein Bruder hat ein ähnliches Problem in seiner Gegend - ist überwiegend Kulturlandschaft mit viel Wald. Die Grenze zu Tschechien ist nicht allzu weit und dort werden die Wildsauen großzügig gefüttert für betuchte Jagdgäste. Da diese Tiere sehr mobil sind, suchen sie leider vielfach landwirtschaftliche Nutzflächen in weitem Umkreis heim. Sie zertrampeln ganze Getreidefelder, Kartoffeläcker und graben Wiesen in großem Stil um. Mir ist aber nicht bekannt, dass sie in umzäunte Gärten etc. eingedrungen wären.


    Bin selbst kein Jäger, aber für durch Wild entstandene Schäden müssen hier in Österreich die jeweiligen Jagdpächter aufkommen. Teilweise wird monetär entschädigt, oft helfen aber die Jäger tatkräftig bei der Behebung div. Flurschäden selbst mit und legen Hand an. Kann aber zu einem echt teurem Hobby ausarten. Sie haben daher großes Interesse den Bestand in verträglicher Größe zu halten - ist leichter hingeschrieben als getan. Ein Bekannter sitzt oft nächtelang und die beiden Jagdpächter des betreffenden Revieres wechseln sich teilweise sogar ab um in mondhellen Nächten zum Abschuss zu kommen. Er hat mir mal erzählt dass er sich am Hochsitz die Nacht um die Ohren schlug und frühzeitig noch vor Anbruch der Dämmerung zur Arbeit musste und den Hochsitz verließ. Eine halbe Stunde später kam sein Jagdkollege und der Acker war bereits umgegraben und die Übeltäter abgezogen - die Viecher sind echt wiff und lassen sich nicht leicht erlegen. Ein anderer Jäger hat mir erzählt dass in seiner Heimatgemeinde die Jäger gemeinsam mit den Bauern z.B. ganze Getreidefelder mit Elektrozäunen versehen um sie so vor dem Schwarzwild schützen. Die Zäune stellen lobenswerter Weise die Jäger zur Verfügung.


    Soweit ich weiß ist in Österreich innerhalb eingefriedetem Gebiet (eingezäunter Garten ums eigene Haus etc.) die Beseitigung von derartigen Schädlingen sogar gestattet. Theoretisch dürfte ein Wildschwein dass den eigenen eingezäunten Garten verwüstet sogar vom Grundstückseigentümer abgeschossen werden. Darauf greift selbstverständlich keiner der Hausbesitzer zurück und schon gar nicht im bewohnten Gebiet! Ein solider (Elektro-)Zaun sollte aber ausreichen, um die Wildschweine zuverlässig draußen zu halten.


    Hätte ich selbst einen Garten oder ähnliches mit Wildschweinproblematik, würde ich auch sofort den zuständigen Revierjäger informieren noch bevor ich über einen guten Schutzzaun nachdenke.

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    Tu eh nur so als würd ich mich auskennen, damit ich auch mitreden kann.
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    'Bushcraft' ist eine eingetragene Schutzmarke von Bushcraft USA LLC

  • ich habe da mal was von nem Ami gehoert, der gegen diese Plage Clusterbomben eingesetzt hat, so muss man das machen. Bei mir kommen auch dauernd welche vorbei, machen alles kaputt, machen Dreck und nerven mit ihren lauten Handys nur rum. Da gebe ich dir Recht, einfach abschiessen, wenn einem was auf den Sack geht.

    Stimmt, in America und Canada werden Wildschweine abgeschossen wo auch immer man diesen begegnet. British Columbia, wo ich lebe, hat diese Jahr angeordnet das Wildschweine "freiwild" sind. Das heist jederman, ob Jaeger oder nicht kann Wildschweine toeten, auch Frischlinge.


    Es erstaunt mich das, wie der Eingangsposter geschrieben hat, ein Grundstueckbesitzer nichts machen kann um sein Land und Garten zu schuetzen ausser einen Kostspieligen Zaun zu bauen den die Schweine mit der Zeit auch ueberwinden werden. Hier bei uns kann ich auf meinen Grundsteuck alle Tiere, auch Hunde und Katzen, erschiessen wenn ich es moechte. Mann nennt das bei uns "Eigentumsschutzrecht" und das schalted fast jedes andere Gesetz aus, sogar das Recht auf Leben eines Einrechers oder Diebes. ;)

    Wenn Du nicht für Deine Freiheit kämpfen willst, hast Du auch keine verdient.
    Folge nicht den Spuren Anderer, gehe Deinen eigenen Weg und hinterlasse Deine Spuren.


  • Es erstaunt mich das, wie der Eingangsposter geschrieben hat, ein Grundstueckbesitzer nichts machen kann um sein Land und Garten zu schuetzen ausser einen Kostspieligen Zaun zu bauen den die Schweine mit der Zeit auch ueberwinden werden. Hier bei uns kann ich auf meinen Grundsteuck alle Tiere, auch Hunde und Katzen, erschiessen wenn ich es moechte. Mann nennt das bei uns "Eigentumsschutzrecht" und das schalted fast jedes andere Gesetz aus, sogar das Recht auf Leben eines Einrechers oder Diebes. ;)

    Ja was das angeht lebt ihr noch in der Steinzeit.

  • Ja was das angeht lebt ihr noch in der Steinzeit.

    Ich denke das man das auch anders sehen kann. In Kanada und Amerika geht man gegen die "Plage" Wildschwein rigoros vor. In Deutschland werden die Tiere von Leuten straffrei gefüttert. Vielleicht kapiert endlich jeder, dass man den Wildbestand regeln muss.


    Als Alternative könnte man Blumensteins Eltern umsiedeln und den Wildschweinen das Gelände zur Verfügung stellen. wie klingt das?


    Liebe Grüsse
    draussen

  • Ich denke, dass die hier beschriebene Problematik in erster Linie dadurch "bekämpft" werden kann, dass man den Garten für die Sauen so unatraktiv wie möglich macht. Das kann im "teuersten" Fall ein enstprechender Zaun sein. Wenn die "Kosten-Nutzen-Rechnung" für die Sauen so aussieht, dass die Überwindung des Zaunes einen unverhältnismäßig hohen Aufwand darstellt im Verhältnis zu schönen Nahrungsquellen, dann passt das schon.


    Ein Bekannter hat ein Haus und Grundstück an der Grenze des Arnsberger Waldes. Seit Jahren hat der Bekannte dort auch das Problem, dass Sauen seinen Selbstversorgergarten belauern. Der Bekannte hat den guten lieben Haushund (Terriermix und gar nicht mal so groß) wieder an ein Leben in der Hundehütte vor dem Haus gewöhnt. Kein klassischer Hofhund, der nur draußen leben muss, aber meistens pennt der in seiner Hütte. Manchmal ist er zwar Nachts etwas laut, weil er sein Revier gegen Eindringlinge beschützt, aber seitdem hat es keine erforglreichen "Sauenangriffe" mehr gegen den Garten gegeben.


    Der Ruf nach dem "Jagdausübungsberechtigen" ist aus meiner Sicht der falsche Weg. In erster Linie ist man für den Schutz seines Eigentumes selber verantwortlich. Da wir in Deutschland als "Nichtjäger" nicht selber zur Waffe greifen dürfen, muss man halt in anderer Weise technisch vorsorgen.


    Ich sehe hier eine gewisse Analogie zu dem Schutz vor Einbrüchen. Der Ruf nach stärkerer Polizeipräsenz oder anderer Gewichtung der polizeilichen Tätigkeiten ist wenig zielführend. Mit wenigen technischen Mitteln (natürlich mit bestimmten Kosten verbunden), kann man sein Heim für Einbrecher recht unatraktiv machen - einfach weil es zur Überwindung zusätzlicher Sicherungssysteme deutlich mehr Zeit bedarf.


    Einbrecher in Wohnungen (Häuser) und Wildsäue in Gärten sind also gar nicht so verschieden. Erschossen gehören sie beide. Aber mit dem letzten Satz ducke ich mich jetzt mal ganz tief weg! ;)

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

  • Was spricht eigentlich gegen einen ordentlich befestigten Maschendrahtzaun (muß ja nicht bombensicher sein) und zusätzlich ein wenig Strom mit Weidezaunzubehör drauf? Die Kosten? Na ja, dann eben keine leckeren Kartoffeln anbauen... :lol


    Nee, was kann man anbauen, was die Schweinis nicht mögen, aber der Mensch gebrauchen kann? Mal so die Frage hier gestellt...


    Oder den Anbau mischen, also Kartoffeln, Knobi, Zwiebeln ins gleiche Feld (oder wird das etwa sowas wie lecker Pizza fürs Schweini)?


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Wir haben zu Hause selber noch Landwirtschaft. Was Weidezaun angeht bin ich quasi ein Profi. Meine Meinung zu Wildschweinen deckt sich wohl mit der der meisten Bauern, aber das Hilft dir wohl nicht nicht weiter... .


    Zur Einzäunung deines Grundstücks sehe ich keine wirkungsvolle Alternative. Entweder du baust einen festen Holz oder Metallzaun durch den die Wildschweine nicht durchkommen oder du setzt wirklich auf einen Elektrozaun. Stacheldraht hilft gegen Wildschweine nicht viel äußer die Posten werden extrem eng gesetzt. Ansonsten drücken die sich da einfach durch. Das pieken stört die nicht viel. Ähnlich sehe ich es mit einem Maschendrahtzaun. Hier haben sich die Schweine einfach mal unten drunter durch gegraben.


    Insgesamt verursacht ein Elektrozaun geringere Baukosten als ein fester Zaun, dafür muss das Weidezaungerät betrieben werden. Sehr von Vorteil wäre hier ein Stromanschluß auf dem Grundstück, ansonsten muss man mit Batterien hantieren. Desweiteren muss ein Eletrozaun von Bewuchs frei gehalten werden, da er sonst geerdet wird und seine Effektivität verliert. Dies ist gerade bei Zäunen gegen Wildschweine aufwendiger, weil der unterste Draht sehr tief sein muss.


    Bei den Eletrozäunen gäbe es zwei Bauformen. Einmal einen mobilen Zaun mit Plastikpfählen und leitender Weidezaunlitze oder ein feststehender Zaun mit massiven Stahldrähten (übliche stärke 2,5 mm mit 1 t Bruchlast) und stärkeren Pfosten aus Metall oder Hartholz. Ab einer Standzeit von 6 Jahren ist ein festinstalierter Zaun günstiger. Allerdings muss sowas auch fachgerecht aufgebaut werden.

  • Ich denke das man das auch anders sehen kann. In Kanada und Amerika geht man gegen die "Plage" Wildschwein rigoros vor. In Deutschland werden die Tiere von Leuten straffrei gefüttert. Vielleicht kapiert endlich jeder, dass man den Wildbestand regeln muss.


    Als Alternative könnte man Blumensteins Eltern umsiedeln und den Wildschweinen das Gelände zur Verfügung stellen. wie klingt das?


    Liebe Grüsse
    draussen


    Sorry falsch zitiert meinerseits. Es ging mir blos um den Abschnitt, dass das eigene Grundstück höher als ein Menschenleben angesiedelt wird.
    Für mich ist das humanistisch kein Fortschritt.


    Bei den Schweinen seh ichs auch nicht anders als die meisten hier. Von einer Freundin haben sie auch den Garten regelmäßig ruiniert. Das einzige was geholfen hat war ein stabiler Metallzaun. zwar hässlicher als der romantische Holzzaun aber hat funktioniert. Mussten die aber alles aus eigener Tasche zahlen so weit ich mich entsinne.

  • Sel : Keine Chance, der Begriff Pizza ist passend.


    @Hunterwriter: Wenn du wüsstest was für ein Theater es ist auch nur einen Marder aus dem Dach eines Bauernhofes zu holen würdest du alle Deutschen für völlig verrück halten... 1. Es darf nicht jeder, unter seinem eigenen Dach, eine Falle aufstellen.... 2. Es darf sich nicht jeder um den Fang kümmern.... Glaubs oder glaube es nicht, ich hatte mal Ärger weil ich einen Fuchs im Hühnerstall erschlagen habe... naja, vielleicht hätte ich ihn nicht direkt dem örtlichen Jäger auf den Frühstückstisch knallen sollen....


    smeagol : Kopf hoch ich steh bei dir, einen Helm habe ich für dich auch noch übrig. Mehr sag ich zu diesem Thema nicht.


    zum eigentlichen Thema:
    Die Schweine, insbesondere die Wildschweine sind sehr intelligente Tiere mit einer guten Nase und guten Ohren, was viele nicht wissen, die riechen den Jäger. Warum wohl gibt es Trüffelschweine, weil sie besser sind als Trüffelhunde. Mir ist ein Fall bekannt, da kannten die anscheinend sogar das Auto des Jägers, zumindest hat sich der Jäger (einer der wenigen von denen ich in D etwas gehalten habe) iergendwann Autos ausgeliehen. Einem Freund haben die Säue das Fahrsilo für Silage aufgedeckt und die Kartoffelhalle geknackt, die sind durch die Bretterverschalung und die Isolierung durch...
    Unterschätzt niemals ein Wildschwein, das sind kluge Tiere und verdammt zäh, bevor sie auf dem Grill oder in der Pfanne liegen zumindest.
    Ein normaler Maschendrahtzaun mit den üblichen 2-3 Spanndrähten langt da nicht, da braucht man mehr, besonders im unteren Bereich. Eine kleine Kuhle unter dem Zaun genügt ihnen, die wühlen sich durch. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde ist ein Weidezaungerät sinnvoll. Die sind heute garnicht mehr so teuer. Schlechte Erfahrungen merken sich die Schweine sogar über Jahre und Generationen hinweg. In meinem Garten hatte sich damals ein Wildschwein in der Rankhilfe der Erbsen (Maschendraht mit so 4-eckigen Löchern 10x10cm) verfangen, danach hatte ich und die Nachbarn 3 Jahre lang Ruhe, war allerdings ein unschöner Anblick.
    Was bin ich froh das ich die Viecher nicht mehr am Hals habe (naja, dafür sehen meine Apfelbäume aus wie Büsche, der Vorbesitzer hatte den Stamm nicht vor Hasen geschützt...)


    Gruss


    P.s.: Warum muss ich gerade an Obelix denken?

  • Ich denke, dass die hier beschriebene Problematik in erster Linie dadurch "bekämpft" werden kann, dass man den Garten für die Sauen so unatraktiv wie möglich macht. Das kann im "teuersten" Fall ein enstprechender Zaun sein. Wenn die "Kosten-Nutzen-Rechnung" für die Sauen so aussieht, dass die Überwindung des Zaunes einen unverhältnismäßig hohen Aufwand darstellt im Verhältnis zu schönen Nahrungsquellen, dann passt das schon.


    Ein Bekannter hat ein Haus und Grundstück an der Grenze des Arnsberger Waldes. Seit Jahren hat der Bekannte dort auch das Problem, dass Sauen seinen Selbstversorgergarten belauern. Der Bekannte hat den guten lieben Haushund (Terriermix und gar nicht mal so groß) wieder an ein Leben in der Hundehütte vor dem Haus gewöhnt. Kein klassischer Hofhund, der nur draußen leben muss, aber meistens pennt der in seiner Hütte. Manchmal ist er zwar Nachts etwas laut, weil er sein Revier gegen Eindringlinge beschützt, aber seitdem hat es keine erforglreichen "Sauenangriffe" mehr gegen den Garten gegeben.

    Hier und in Amerika hat man alles versucht um Wildschweine abzuhalten, sogar schwere Maschendraht Zaeune einen Meter tief im Boden eingegraben und unter Strom gesetzt (220 Volt). Es ging immer eine Zeit gut bis die Schweine dann doch einen Weg gefunden haben. Soweit es um Zaeune geht hilft nur concrete (Zement ??) Mauern.


    Hunde hat man auch schon benuetzt und insofern es ein grosser Hund ist wie etwa ein Pitbull oder aendlich wirkt es. Auf der anderen Seite ein kleiner Hund wird von Wildschweinen als Nahrunf betrachted. So ist einem Bekannten von mir geschehen, auch er hat seinen kleinen Hund draussen gelassen ueber Nacht und eines Tages war ausser dem Halsband nicht mehr viel uebrig von ihm.



    Hier machen wir das mit "S.S.S." Schoot, Shovel, Shut up. ^^ Auf Deutsch Schiessen, Schaufeln, Schnauze halten, oder in anderen Worten, Mann bekommt nur dann Probleme wenn man es rumerzaehlt. ;)

    Wenn Du nicht für Deine Freiheit kämpfen willst, hast Du auch keine verdient.
    Folge nicht den Spuren Anderer, gehe Deinen eigenen Weg und hinterlasse Deine Spuren.

  • So, um mal kurz den neuesten Stand zu übermitteln:


    Nach Absprachen mit Stadtverwaltung und Ordnungsamt ist es möglich eine ,,Sonderbejagungserlaubniss" ausgestellt zu bekommen,
    diese würde mir ermöglichen, nach vorheriger Abstimmung mit dem Ordnungsamt und vorheriger Ortsbegehung mit selbigen, eine bejagbare Fläche auszumachen, und dort nach anmeldung auch aktiv eingreifen zu dürfen.


    Fazit: Ich kanns mir im eigentlichen schenken dort den Amtsschimmel weiter zu reizen, bis es dazu käme sind die Schweine bereits an Altersschwäche verstorben! Das aufstellen einer Falle zum Lebendfang wurde untersagt da regelmäßig auch Kinder in der Gegend ohne Beaufsichtigung spielen würden und diese ein gefangenes Tier zu befreien versuchen könnten, und demnach selbst zu Schaden kommen könnten! :pille


    Muss Schwiegermutter eben die Tulpenzwiebeln einbetonieren !