Mal wieder Elbsandsteingebirge, bissel Ausrüstung getestet

  • Hallo,


    war unterwegs in unserem Elbsandsteingebirge (Sachsen), um meine Ausrüstung zu testen. Also gings los, alles Gerödel aufm Buckel (mein Ein-Strich-kein-Strich-Spleen :) ). Ich benutze das NVA-Zeugs nur außenrum, als Transportmittel und Verpackung. Dazu paar selbstgenähte Extras und Erweiterungen. Bitte nicht wegen Gewicht meckern :batch , ist nun mal so und ich lass mich auch nicht davon abbringen. Für mich ist das Zeugs praktisch, einfach zu tragen und optimal was die Stabilität und Haltbarkeit angeht. Außerdem sind die Teile spottbillig. Flexibel einzusetzen allemal, ich brauche ja nicht immer die volle Ausrüstung.


    Was hatte ich also mit? Erstmal alles zum Pennen, das wäre Schlafsack, Biwak, Isomatte, Zeltplane, Kopfkissen. Dann mein Futter für 2 Tage, 5 Liter Wasser, Kochgeschirr, Trangia-Brenner, bissel Spiritus zum Nachfüllen (in meinem Wandergebiet ist offenes Feuer absolut verboten, ich denk ich benutze eine Grauzone mit meinem Brenner), Wechselwäsche (hatte ich zuviel mit, viel zu warm), Saniausrüstung, auch ein wenig sinnloses Kleinzeugs, Feuermachgedöns, Handy. Zwei Messer, Waschzeugs, Handtuch.... Na ja, was man eben so gedenkt zu brauchen auch wenn einige Sachen eben umsonst dabei sind. Macht alles in Allem 17kg Gerödel. Sieht dann so aus:


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    Gepennt wird, wegen Biwak, natürlich ohne Tarp. Dafür drunter die Zeltplane, hat sich echt bewährt, trotz der fast 2kg Lebendgewicht :wallbash . Ich stelle meine Taschen und das ausgerüstete Koppel einfach neben mein "Bett", schlage die Plane drüber und gut. Dazu sollt ihr wissen, die Taschen haben innen eine PVC-Einlage, die den Inhalt absolut wasserdicht verpackt. Wechselklamotten und meine Schuhe kommen in Biwak und Schlafsack. Normaler Regen ist damit auszuhalten, wenns die ganze Nacht regnet, dann muß der Poncho als Tarp herhalten.


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    Früh aufwachen ist dann echt genial.


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    Nach dem Aufstehen und dem Frühstück packe ich mein Gerödel zusammen, tarne es. Dann gehts mit ganz leichtem Gepäck auf Tour. Ich muß nur Wasser für den Tag, ein wenig Verpflegung, Sanipack, Handy, Karte, ein wenig von meinem sinnlosen Zeugs und gute Laune mitnehmen.


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    Und die Natur da... Ich lass einfach ein paar wenige Bilder sprechen.


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    Es waren zwei Tage, wunderschön. Einzig und allein das Wasserschleppen, da finde ich noch keine richtige Lösung. Beim Wandern dort findet man einfach kein Wasser. Tümpel ja, kleine Rinnsale ebenfalls. Aber diese sind für die verwöhnte menschliche Ernährung wenig geeignet. Habs probiert, die Pröttung danach hat einen extremen dünnen Charakter... :( . Also davon, trotz sehr gutem Wasserfillter, lieber nichts trinken!


    LG Sel


    PS: An meiner Ausrüstung feile ich noch, die ist noch nicht perfekt!

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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    Edited once, last by Sel ().

  • So wie das Zeug hinten auf halb 8 hängt... das kann doch nicht bequem sein...
    Versuch mal die kleinere Tasche hinten (die hintere) oben drauf zu packen und den Schlafsack dafür unten dran (haben wir beim Bund immer so gemacht, gut verzurrt bambelt da nichts... ich hatte da noch den alten Leinensack, auch Jägerrucksack genannt). Dadurch bekommst du das Gewicht näher an den Körper und der Drehmoment des Gepäcks liegt näher an der Achse/dem Rücken.
    Gruss

  • Haaach...wenn man die Bilder so sieht, bekomme ich Fernweh! Mal sehen, vielleicht komme ich im Sommer, wenn die Hunde wieder frei laufen dürfen, auf ein WE ins Elbsandseingebirge. :)

  • Schöner Bericht, ich war selber von Freitag bis Samstag in der Gegend (Waltersdorf Richtung Hohnstein) unterwegs. Zum Thema Wasser kann ich nur sagen das ich dort aus keinem stehenden Gewässer trinken würde. Teilweise läuft das Wasser vom frisch gespritzten Feld dort in kleine Mulden, wenn es regnet. Dagegen sollte es mit einem Katadynfilter aus fließenden Gewässer keine Probleme geben. Meist koche ich die Brühe noch ab und träufel minimal. Chlor rein. Sicher ist sicher!



    mfG.:



    Stephan

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