Vorsicht BC Bayern

  • Servus Leute,


    dieser Artikel ist mir gerade ins Auge gestochen:


    http://www.hallertau.info/index.php?Sto ... wsid=83796


    Ich teile diesen Artikel nur deswegen, da es unter Bushcraftern und
    Outdoorfreunden durchaus als " normal " gilt, evtl Tarnkleidung oder
    generell eher grün-braun gekleidet sind.


    Dazu kommt noch das fast jeder unter uns, mind. ein Messer bei sich trägt....
    Ein Aussenstehender kann dies natürlich ganz anders deuten. Wenn ihr versteht was ich meine.
    Also passt auf euch auf und bleibt lieber im Unterholz :)



    Pfiad eich, :winken


    Andy

    Freiheit muas weh doa, sonst ko mas ned Leb´n!
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    Outdoor Bavaria
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    Saalach V-A



  • Mit einer der Gründe warum ich Tarnklamotten ablehne... Man sieht damit einfach zu schnell nach "Spinnertruppe" aus oder Möchtegernrambo...


    Grün und Brauntöne wie sie im Jagdbereich üblich sind, sind da was anderes.

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    "Rückblickend betrachtet mag das eine ziemlich doofe Idee gewesen sein... Aber Spaß hats trotzdem gemacht."
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  • Da scheint ein Nest zu sein...
    2001 oder 2002 war schon mal so einer in der Gegend unterwegs, allerdings mit einem Bogen.
    Den hatte man damals erwischt, war ein junger Kerl aus Eching wenn ich mich richtig erinnere. Der dachte er könne Fleisch direkt an die Gasthöfe verticken. So hat man ihn dann auch erwischt.
    Die hälfte der Forststudenten in Freising laufen/liefen so rum wenn sie pirschen gingen.
    Die Presse kocht halt mal wieder ne heisse Suppe.

  • Ich denke mal dass der im Artikel beschriebene merkwürdige Mensch nicht unbedingt zu denjenigen gehört, der seine Heldentaten in den einschlägigen BC-Foren präsentiert. Was immer der auch da macht - der Verdacht der Wilderei liegt nahe.


    Möglicherweise könnte es sich aber auch um jemanden handeln, der (inspiriert durch mannigfaltige Diskussionen im Survivalbereich) im Rahmen eines gedachten Worst-Case-Szenarios seine "Skills" trainieren will. Wie auch immer - aus meiner Sicht ein Spinner (andere ähnliche Bezeichnungen können von mir aus auch verwendet werden).


    Zugegebener Maßen bin ich aber auch eher ein Freund der "nichtmilitärischen" gedeckten Farben. Unabhängig davon ist mir aber jeder Flecktarn-Bushcrafter mit vernünftiger Einstellung immer noch lieber, als manch andere Gestalt.

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

  • Sry das ich das jetzt hier poste!


    Also ich find den Typ echt Klasse so doof muß man doch mal in ner Ghilliesuit mit ner Sturmhaube durchn Wald zu rennen
    und dann auch nnoch vor ne Wildkamera zu laufen. :lachtot :lachtot :lachtot


    Könnte mir vorstellen der hat nicht viel erwischt und für mehr Tumult als Flurschaden gesorgt.
    Wahrscheinlich zuviele Ghostdokus gesehen.


    Okay hab auch ne Suit die habe ich genau einmal getragen weil es an Karneval günstiger war als ein Wookiekostüm.


    Aber wo wir grade beim Thema sind kann es in Tarn nicht eh zu Problemen kommen so wegen paramitärischem-Training?


    Ansonsten meine Outdoorkutte ist so schwarz wie die Seele zwar militärischer Schnitt wegen der praktischen Seite aber halt Uni-Schwarz.
    Soll ja auch angeblich Strahlungwärme besser einfangen hab ich mir mal sagen lassen.

  • Was du trägst ist dein Ding solange da kein verbotenes Symbol drauf ist. Wenn du meinst in Tarnklamotten mit Splitterschutzweste durch den Wald zu laufen oder eine Kirche zu besuchen ist das deine Sache, du wirst aber sicher viele Blicke ernten... ;-)
    Verbieten kann dir da erstmal keiner was.

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  • Ich laufe gerne, so wie ihr auch, in gedeckten Farben durch den Wald. Bei uns hier kommt es durchaus vor, das man da Wanderern begegnet. Allein deshalb vermeide ich militärische Farben (Strichtarn oder Flecktarn). Meine Ausrüstung sieht militärisch genug aus.
    Der Typ da aber mit Maske, so was geht zu weit, dazu die Armbrust. Maske ja als Kopfschutz, doch rundum muß nicht sein. Und Armbrust? Na ja, an geeigneten Stellen schon. Trainieren, Hobby, wie auch immer. Wir können ja auch nicht alle Dinge mit 12cm-Messerchen machen.


    Spinner gibts überall und die (Entschuldigung) hirnverbrannten Gesetze, die daraus schließend erlassen wurden, belegen das. Laßt uns einfach unser Draussen-Leben so gestalten, wie wir es bisher gemacht haben, dann passt das.


    LG Sel

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Hi,


    naja, meine "Ausrüstung" ist größtenteils schon militärisch angehaucht. Liegt für mich in der Funktionalität und Robustheit begründet. Da ich die Klamotten auch für Gartenarbeit und handwerkliche Sachen anziehe... eine 20-€-Restposten-Armeehose tut bei Zerstörung oder Verlust nicht so weh, wie "etwas Ordentliches vom Freizeitausrüster".


    Was komische Blicke von anderen Wanderern betrifft - einfach freundlich Grüßen und wenn die gerade am Wegweiser stehen oder mit der Karte hantieren, Hilfe anbieten - auch wenn man eigentlich keinen Plan hat.
    Die meisten denken dann, man hat einen guten Grund so rumzurennen (Forst, Jäger, Ranger, Wildbeobachter,...) und freuen sich einfach über das Hilfsangebot.


    # Paramilitärisches Training wird man einer Einzelperson schwer bis gar nicht nachweisen können. Wir hatten vor Jahren im Landkreis mal eine "ideologisch gefestigte Truppe", die haben tatsächlich Geländeübungen, Wehr- und Schießsport sowie wie andere Übungen betrieben - die wurden letztlich auch verboten (zumindest relativ unangenehm mit dem Gesetz konfrontiert.) Allerdings war wohl deren Gesinnung und nachweislich vorangegangene Gewalttaten der ausschlaggebende Grund.


    Ich bau aktuell mit nem Kumpel nen kleinen "Unterstand". Hanglage ca. 10m oberhalb einer langgezogenen Kurve. Kein Durchgangsverkehr, meist Radfahrer oder Spaziergänger, direkt am Ortrand. Vor 70 Jahren wär das sicher eine prima MG-Nest gewesen. Heute ist es einfach Spaß sowie ein Bierchen und Hobo-Food im Wald nur 5min mit dem Auto von zu Hause. Ich glaube nicht, daß der Jäger oder Radfahrer denkt, wir würden das Dorf sturmfest machen wollen.

  • Wurde auch schon von einer Wildkamera abgelichtet - mir aber wurscht, bin eh nicht fotogen ...
    Diese Dinger sind machmal auch geschickt verborgen, meine war z.B. etwas erhöht an einem Baum angebracht und zeigte auf eine Kirrung für Wildschweine an der ich vorbeiwanderte. Sie hat mich von schräg oberhalb fotografiert - natürlich in Tarnhose und mit tarnfarbenem Rucksack. Gehe mal davon aus, dass der Cam mein Outfit aber ziemlich egal sein dürfte, der spätere Betrachter der Bilder wird sich sicherlich gewundert haben.


    Noch mehr verwundert mich aber die Gestalt aus oberhalb verlinktem Artikel. Bin selbst noch nie auf die Idee gekommen im Scharfschützenanzug und bestückt mit einer auffälligen Waffe durch den Wald zu schlendern ...


    Was Tarnzeugs anbelangt muss ich leider eingestehen, dass ich selbst mehr Aufmerksamkeit in Tarnkleidung bzw. mit tarnfarbener Ausrüstung bekomme als mir eigentlich lieb ist. Krass ist immer, wenn sich Leute regelrecht erschrecken und zusammenzucken wenn sie mich im letzten Augenblick und dann oftmals auf sehr kurze Distanz erblicken - dann erschreck ich meist selbst wegen eben dieser Reaktion meines Gegenübers! Ein netter Gruß und das wechseln von 1-2 Sätzen bereinigen solche Peinlichkeiten zum Glück aber immer rasch. Und wenn man z.B. zusätzlich Hilfe anbietet (ein Pflaster aus dem EH Paket, kleiner Müsliriegel etc.) sind die Leute oft regelrecht erstaunt - merke dann richtig, dass sie solche Angebote/Unterstützung von einem in 'gefährlich' anmutender Montur nun doch nicht erwartet hätten ...

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    Tu eh nur so als würd ich mich auskennen, damit ich auch mitreden kann.
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