Fluss Monster

  • Es ist kaum zu glauben das ich jetzt schon 15 Jahre in Kanada lebe und noch nicht Stoer fischen gegangen bin. Das erscheint noch unglaublicher im Bezug das ich nur wenige Kilometer von der besten Stoerfisch Gegend lebe.


    Nun ist es aber entlich soweit. Im kommenden July werde ich mir diese Monster persoendlich vornehmen im beisein eines erfahrenen Stoer Fischers. Hier in Britisch Columbia duerfen wir diese Fische allerdings nicht behalten sondern sie muessen wider befreit werden. Experten sagen mir das man ausser einer guten starken Ausruestung auch starke Armmuskeln braucht um den bis zu einer Stunde andauerenden Kampf mit dem Fisch aushalten zu koennen. Das Training beginnt also. :)


    Der Stoerfisch oder "Sturgeon" wie er hier heisst ist der groesste Suesswaser Fisch in unseren Gewassern und besonders Zahlreich im laengsten Fluss unserer Provinz, dem Fraser River .


    Hier noch ein Video.

    Wenn Du nicht für Deine Freiheit kämpfen willst, hast Du auch keine verdient.
    Folge nicht den Spuren Anderer, gehe Deinen eigenen Weg und hinterlasse Deine Spuren.

  • Ich wusste garnicht das es Störe in Kanada gibt... (wurden die eingesetzt?)
    In Deutschland gibt es in ganz seltenen Fällen den Sterlet ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sterlet ). In der Isar unterhalb von München hat ein Bekannter mal einen rausgeholt. Die Jungs von der Fischbiologie der TU München sind aus allen Wolken gefallen. Es war nach vielen Jahren der erste der wieder nachgewiesen wurde. Wahrscheinlich schwimmt er heute noch bei ihnen im Aquarium.
    Stör schmeckt nicht schlecht, es gibt gerade 3 Firmen die Versuchen den Stör in Fischzuchten zu züchten (das ist allerdings mein Wissensstand von vor 6 Jahren). Ich habe die mal auf einer Messe getroffen wo sie geräucherten Stör vermarkteten.
    Störe sind schon tolle Tiere.
    Gruss

  • nein die wurden nicht eingefuehrt. Store waren schon immer an der noerdlichen Westkueste von Nordamerika, am haufigsten in U.S. Bundesstaat Washington, der Canadian Province British Columbia und vereinzelt auch in Alaska. Stoere gibt es in vielen Unterarten die fast um die ganze Welt verbreited sind, sogar in China. Unser ist der Weisse Stoer.

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    Edited once, last by Huntwriter ().

  • Stör schmeckt nicht schlecht, es gibt gerade 3 Firmen die Versuchen den Stör in Fischzuchten zu züchten (das ist allerdings mein Wissensstand von vor 6 Jahren). Ich habe die mal auf einer Messe getroffen wo sie geräucherten Stör vermarkteten.

    Ich glaube, dasss machen einige Firmen mittlerweile. Ein ziemlicher Pionier auf dem Gebiet ist Dr. Ballies, Kieler Biologe, der in Oppendorf (SH) lange in einer Scheune rumexperimentiert hatte, bis er eine funktionierende Kreislauftechnik entwickelte. Der Stör ist nämlich extrem anspruchsvoll. Haben die Zuchtanlage mal besichtigt, ich glaube 2005. War sehr interessant. Ich glaube aber, dass sie vornehmlich zur Kaviaproduktion genutzt wird. Hier mal der Link für Interessierte:
    http://www.holsten-stoer.com/

  • Hallo Huntwriter,
    erst mal wünsche ich Dir viel Spass und Erlebnis beim Gang auf den Stoer !!!
    Habe selbst nur so hobbymäßig Angelerfahrung in Finnlad Inarisee. Einige Äschen, Hechte, Zander mit der Spinrute. Haben natürlich super geschmeckt draussen am Feuer :)


    Da bin ich auch schon bei meiner etwas kritischen Frage an Dich:
    Zum Essen.
    Muss der Stoer bei Euch wieder befreit werden wegen des Bestandes bzw. Artenschutz? Oder hat es andere Gründe?
    Ich weiß, das Fische wohl keinen Schmerz in unserem Sinne empfinden können, aber ne Stunde Stress mit dem Fisch machen (Stress für den Fisch) , des Anglerelebnisses wegen um ihn dann wieder zu befreien, befremdet mich jetzt etwas. Beim Lesen kam mir so spontan in den Sinn, dass ich den Fisch, das Lebewesen, dann quasi als Sportgerät nur für meinen Spass zum Spielen "verwende".
    Sehe ich das als Städter nur verweichlicht, esotherisch, vermenschlicht, ... oder ... ?


    Bitte nicht falsch verstehen, dass ich Dir trotz meiner Ansicht ein tolles Erlebnis wünsche ist ernst gemeint !!!
    Gruß,
    Jürgen

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Ich glaube, dasss machen einige Firmen mittlerweile. Ein ziemlicher Pionier auf dem Gebiet ist Dr. Ballies, Kieler Biologe, der in Oppendorf (SH) lange in einer Scheune rumexperimentiert hatte, bis er eine funktionierende Kreislauftechnik entwickelte. Der Stör ist nämlich extrem anspruchsvoll. Haben die Zuchtanlage mal besichtigt, ich glaube 2005. War sehr interessant. Ich glaube aber, dass sie vornehmlich zur Kaviaproduktion genutzt wird. Hier mal der Link für Interessierte:
    http://www.holsten-stoer.com/

    Warum hat der Biologe "lange in einer Scheune rumexperimentiert"? Waere er nach China gegangen oder haette er mit Chinesischen Fish Biologen verbindung aufgenommen haetten die ihm mit Rat zur Seite stehen koennen. Chinesen zuechten naemlich Stoere Erfolgreich seit weiss Gott wie lange, darunter auch den Bedrohten Yangtze Stoer. Meine Frau und ich haben wearend unseres Drei Jaehrigen aufenthalts in China mehrere solche Zuchtanlagen gesehen.

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  • Ich verstehe nichts falsch. Auch fuehle ich mich nicht so schnell angegriffen da ich immer genau das mache was ich will -natuerlich im Rahmen existierender Gesetzte- ob es nun anderen passt oder nicht. :)


    Der Stoer muss bei uns wider befreit werden da man den Bestand erhoehen will. Du hast vollkommen recht das Fische keinen Schmerz spuehren koennen, wie sonst waere es einem Fisch moeglich dem von einem Raubfisch die halbe Seite abgerissen wirt normal weiter zu schwimmen als sei nicht besoderes geschehen.


    Der Stress bei Tieren ist stark ueberbewerted da wir diesen immer mit unserem Stress vergelichen. Menschen erleben aber Stress und Schmerz ganz anderst als Tiere da diese nicht die selben Emotionellen verbindungen damit haben wie wir.


    Der Grund warum es so lange dauert um einen Stoer reinzubringen ist gerade deshalb weil man den Fisch nicht einfach reinzieht sondern langsam und sehr behutsam. In der tat gibt es bei uns Stoere die sich so an das "Spiel" gewoehnt haben das sie mitmachen. Langjaehrige Studien in Britisch Columbia haben eindeutig gezeigt das Fische keinerlei Schaden nehmen wenn sie mehrmals gefischt und wider frei gelassen werden.


    Menschen, und nicht nur Staedter, neigen alles "verweichlicht", "esotherisch" und stark "vermenschlicht" anzusehen. Unsere groesste Schwaeche (Fehler) als Mensch ist unsere Gefuehle und Emotionen auf Tiere zu uebertragen.


    Von dem was ich so von Erfahrenen Stoerfischern gehoert habe ist der Stress und Schmerz fuer den Fischer echt. Es soll normal sein das dir noch nach Tagen die Arm Musklen schmerzen und die Finger bluten von der Leine auf der Rolle bremsen. Was ich so selbst auf ungeschnittenen Videos gesehen habe sind die Fischer total entkraefted und ausser Atem nachdem der Fisch entlich an Land ist, weil der Fisch total gelassen wider wegschwimmt. :)

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    Edited once, last by Huntwriter ().

  • Ich glaube "catch & release" ist bei den weißen Stören auch deshalb vorgeschrieben, weil dieser im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommen aufgeführt ist und deshalb unters CITIES fällt... :confused . Ich meine gelesen zu haben, dass aus dem Fraser River bereits seit 1994 keine Störe mehr "entnommen" werden dürfen, aber da ist Huntwriter der Experte, nicht ich ^^ !


    "Petri Heil"


    Lederstrumpf

    __________________________________________________________________________________________________________
    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Ich glaube "catch & release" ist bei den weißen Stören auch deshalb vorgeschrieben, weil dieser im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommen aufgeführt ist und deshalb unters CITIES fällt... :confused . Ich meine gelesen zu haben, dass aus dem Fraser River bereits seit 1994 keine Störe mehr "entnommen" werden dürfen, aber da ist Huntwriter der Experte, nicht ich ^^ !


    "Petri Heil"


    Lederstrumpf

    Hier in Kanada kuemmern wir uns wenig darum was im Washingtoner Artenschutzabkommen steht. :) Vieles was dort steht hat mehr mit Politik als mit Artenschutz zu tun. So gibt es z.B. in Amerika und Canada Woelfe im Ueberfluss und trotzdem dauerte es Jahre um diese von der Liste zu bekommen. Auch der Eisbaer ist dort immer noch auf der Liste weil mittlerweile sich die Biologen in Canada die Haende ringen da der Eisbaer so zugenommen hat das die Beutetier Bestaende, wie z.B. das Caribou (Rentier), arg in Berdaengis geraten sind, daher laesst Kanada Eisbaeren jagd zu. Im Bundestaat Washington duerfen Fischer Stoere behalten weil es dort viele gibt wogegen hier in British Columbia weniger.

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  • Warum hat der Biologe "lange in einer Scheune rumexperimentiert"? Waere er nach China gegangen oder haette er mit Chinesischen Fish Biologen verbindung aufgenommen haetten die ihm mit Rat zur Seite stehen koennen. Chinesen zuechten naemlich Stoere Erfolgreich seit weiss Gott wie lange, darunter auch den Bedrohten Yangtze Stoer. Meine Frau und ich haben wearend unseres Drei Jaehrigen aufenthalts in China mehrere solche Zuchtanlagen gesehen.

    Das ist mal interessant, er sagte damals, dass es total schwierig war, etwas passendes zu entwickeln. Wir hatten auch die Prototypen gesehen, die noch nicht so gut funktionierten und auch erklärt bekommen warum - nur bekomme ich das jetzt nicht mehr zusammen :schäm
    Jedenfalls sieht das System eine ständige Reinigung des Wassers vor, über eine Art Zentrifuge. Vielleicht ist die verwendete Störart auch einfach anfälliger? Der Yangtse hat ja nicht den Ruf überragender Wasserreinheit... ;)

  • Das ist mal interessant, er sagte damals, dass es total schwierig war, etwas passendes zu entwickeln. Wir hatten auch die Prototypen gesehen, die noch nicht so gut funktionierten und auch erklärt bekommen warum - nur bekomme ich das jetzt nicht mehr zusammen :schäm
    Jedenfalls sieht das System eine ständige Reinigung des Wassers vor, über eine Art Zentrifuge. Vielleicht ist die verwendete Störart auch einfach anfälliger? Der Yangtse hat ja nicht den Ruf überragender Wasserreinheit... ;)

    Chinesen zuechten naemlich Stoere Erfolgreich seit weiss Gott wie lange, darunter auch den Bedrohten Yangtze Stoer. Das heisst sie zuechten auch andere nicht nur den Yangtze Stoer. ;)

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  • Krieslaufanlage, der von Hagbard genannte Biologe züchtete die Störe in einer Kreislaufanlage.... das ist noch eine Ebene (wenn das langt) höher, da der Stör wie wir ihn im Kaspischen Meer oder der Donau haben recht sauberes, gut belüftetes, Wasser braucht.
    Auch ist Stör nicht gleich Stör, genauso wie Bachforelle nicht gleich Regenbogenforelle ist, da gibt es schon Unterschiede, oder glaubt hier einer wirklich das ein Stör aus dem Kaspischen Meer im Yangtze überleben könnte. Was ich so über den gelben Fluss (den Yangtze, bleiben wir bei der Schreibweise) gehört habe... naja, an einigen Stellen dürfte das Klärbecken einer Kläranlage Trinkwasser dagegen sein. Das etwas das im Yangtze überleben kann leichter zu züchten ist glaube ich sofort.
    Gruss

  • Offenbar versteht man das gelesene nicht gaz, oder ich dreucke mich schlecht aus. :lol


    Ich habe geschrieben "darunter auch den Bedrohten Yangtze Stoer." Das laesst vermuten das dort auch andere Stoere gezuchted werden. In der Tat haben wir in China Stoer Zuchtanlagen gesehen in denen viele verschiedene Stoearten mit grossen Erfolg gezuechted werden, NICHT nur den Yahngtze Stoer. Richtig ist das jede Stoerart eine andere Wasserqualitaet braucht die zum Erfolg der Zucht und des Ueberlebens der Fische notwenidig ist und es scheint das man in China das Problem gut geloesst hat. Oder koennte es sein das man dieses Wissen den Chinesen nicht zutraut da bei uns immer noch oft der Eindruck vorhanden ist das es sich dort um eine Art Hinterwaelder Nation handelt die von nichts eine Ahnung haben?


    Hier zwei Fotos aus einer Chinesischen Stoer Zuchtanlage. ;) Die meisten von diesen Anlagen sind dem Bublikum zugaengig oder gar in einem Zoo integriert das braucht dann weniger Staatsausgaben fuer die Erforschung dieser Tiere.



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  • Ist jetzt vielleicht ein klein bisschen OT, aber mich würde echt die chin. Technik interessieren - also Kreislaufbecken, irgendwelche Mehrbeckensysteme oder einfach nur Aquakultur im Fluss? Der Dr. Ballies musste übr. ohne Staatsausgaben auskommen, vielleicht hat es bei ihm deshalb etwas länger gedauert... ^^
    Übrigens traue ich den Chinesen durchaus sehr großes Wissen und große Fähigkeiten zu, China war über Jahrhunderte die führende Wirtschaftsmacht der Welt (Anf. 19. Jhd. von Großbritannien abgelöst). Ich konnte hier auch nirgendwo China-Kritik oder Abfälliges herauslesen - dies gehörte dann auch eher in ein Politik-Forum. ;)

  • Weiss nicht was die Chinesen fuer eine Technik entwickelt haben um verschiedene Stoerarten zu zuechten. Muss auch ehrlich gestehen das es mich wenig kuemmert da ich die Dinger ja mit der Fischerrute fangen und nicht zuechten will. Zu diesem Zweck mache ich mich im Moment mehr mit Stoer Anglen Techniken vertraut. :)

    Quote

    Übrigens traue ich den Chinesen durchaus sehr großes Wissen und große Fähigkeiten zu...

    Habe mich nur ein bischen gewundert weil immer wider die Rede vom nicht so Anspruchsvollem Yangtze Stoer war obwohl ich zweimal deutlich "darunter auch..." geschrieben habe. ;)

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  • Hallo Huntwriter,

    Im Bundestaat Washington duerfen Fischer Stoere behalten weil es dort viele gibt wogegen hier in British Columbia weniger.

    Gilt das auch für die weissen Störe?


    Hier in Kanada kuemmern wir uns wenig darum was im Washingtoner Artenschutzabkommen steht. :)


    Bei uns in D wird das etwas restriktiver gehandhabt...! Ich kenne die Thematik CITIES zwar nur aus dem Thema Boas und Pytons...aber da war der Papierkrieg manchmal teurer als das Futter zur Aufzucht bis zum Verkauf an andere Züchter :motz !


    Selbst catch & release beim Fischen ist grundsätzlich mal verboten! Mit den Ausnahmen "untermaßiger Fisch" oder "falscher Fisch"(Schonzeiten, etc.)! Soll wohl der Angelei aus rein sportlichen Gründen Einhalt gebieten.


    Kann das in Canada daran liegen, dass die Bürger, Jäger und Angler eher mit ihrer Freiheit umgehen können und schon von sich aus verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umgehen, oder woran liegt das?


    Danke schon mal für Deine Antwort!


    Lederstrumpf

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  • Gilt das auch für die weissen Störe?

    An der Nord Amerikanischen Kueste gibt es nur den Weissen Stoer.


    In Kanada gibt es auch Vorschriften mit CITIES bei einigen Exotischen Tieren aber nicht mit Einheimischen. Ich glaube weniger das es damit zu tun hat das Kanadier mit Ihrer Freiheit besser Umgehen koennen oder mehr Verantowrtung haben, obwohl ich glaube wir kaempfen mehr, und haerter, um den erhalt der Freiheit. :) Der Grund warum wir mit einigen Tierarten wie z.B. Wolf und Eisbaer die auf der Liste sind es nicht so ernst nehmen ist weil wir mit der ueberzahl dieser Tiere leben muessen hier. Auch weil unsere Bauern jaehrlich Viehverluste in vielen Millionen Dollar hoehe einstecken muessen durch eine Ueberzahl von Woelfen. Weil heute Eisbaeren, und auch Grizzlybaeren, ein Ausdehnungsbereich haben wo sie nie vorgekommen sind, vor allem in Menschen besidelten Gegenden.


    Es ist eben so das die Artenschutzliste meistens von Europaeischen Laendern grosse Unterstuetzung finded weil man dort aber wenig bis gar keine Ahnung hat von den wirklichen Begebenheiten wie z.B. mit den Woelfen oder noch Krasser mit den Robben die es in Millionen gibt hier in Kanada.


    Mit dem Fischen ist es auch hier so das es sehr streng reguliert ist aber es wirt vom Staat reguliert nicht von den Provinzen und Regionen. "Catch and release" ist hier fuer viele Fischarten wie den Stoer und einige Lachsarten vorschrift. Bei anderen Arten gibt es minimum Masse die eingehalten werden muessen zum Behalten und auch gibt es Schonzeiten wo nur Catch and release gilt. Sport Fischen ist hier in Kanada ein sehr gutes Geschaeft -Kanada wirt als DAS Sport Fischfang Ausflugsziel der Welt angesehen- das alleine in meiner Provinz jaehrlich ueber 840 Million Dollar einbringt, und das ist ohne den Professionellen Fischfang.

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  • Ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass "Catch an Release" so ganz unstressig für die
    großen Fische ist wie oft behauptet wird. Zugegeben, außer ein bisschen Forellenangeln,
    in den Staaten und hier bei Kumpels am Weiher hab ich vom Angeln wenig Ahnung.
    Allerdings viel mir dazu gleich ein Video von Jeremy Wade ein, in dem ab Minute 38 zu
    sehen ist wei ein Tigerfisch auf Grund des stundelangen Kampfes so erschöpft ist das er
    verendet. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Fische bei so einem langen Drill, einen
    so hohen Energieaufwand und Stress haben,dass sie verenden. Aus der Nutztierhaltung
    (Säugetiere) ist es ja schon hinlänglich bekannt, dass Tiere auch ein Stressempfinden haben
    und sich Stress nagativ auf ihre Vitalität und Fertilität auswirken kann.


    MfG Bushdoc

    Auch dieses Jahr bietet Bushdoc´s School of advanced Survival and Bushcraft wieder folgende Kurse an:
    -Bushcraft ohne Busch
    -Survival ohne zu überleben


  • Ich kann mich schon darauf verlassen weil es bei uns bis zum geht nicht mehr von Fisch Biologen Untersucht wurde ob "Catch and Release" den Fischen Stress bereited oder nicht. Als der Welt beliebtestes Angler Ausflugsziel war/ist es unserer Regierung sehr wichtig das man dieses Milliongeschaft nicht versaut durch Fischsterben oder jegliche andere Verminderung der Fisch Befindlichkeit herbeifuehrt. Immerhin wollte/will man den Welt Fisch Ort bleiben und gleichzeitig auch gute Fischhege betreiben, und dies ist Canada auch ausgezeichnet gut gelungen mit reichhaltigen gesunden Fischbestaenden die ihresgelichen auf der Welt suchen.


    Man kann Saeugetiere nicht mit Fischen vergelichen und Umgekehrt. Fisch haben eine ganz andere Wahrnehmung als Saeugetiere. So glaube ich nicht -Nein ich weiss es- das man einem Saeugetier nicht einen Haken durch die Lippe machen koennte und es dann einige Minuten spaeter den Haken wider freiwillig in den Mund nimmt, aber ein Fisch macht das. Ich selbst habe mehrmals den ein und selben Fisch innerhalb wenigen Minuten wider und wider am Haken gehabt.


    Ich habe fast alle Sendungen von Jeremy Wade gesehen, auch die von dir eingestellte. Jeremy Wade ist ein anerkannter Zoologe und Biologist, daher glaube ich nicht das er einem Fisch mehr zumuten wuerde als dieser Ertragen kann, Eigentlich macht er in jeder Sendung darauf Aufmerksam das man Fische nicht ueberfordern soll. Warum der betreffende Fisch im Film krepiert ist wissen wir nicht. Der Fisch koennte auch alt gewesen sein, oder er "musste sterben". Wie mir ein Bekannter von mir, der auch Ueberall auf der Welt reist zum Fischen, mal erzaehlt hat. Nicht alle Einheimischen in den Abgelegenen Orten der Welt sehen es gerne wenn ein Auslaender ankommt dann grosse Fische faengt die ein ganzes Dorf ernaehren koennte nur um diese Mahlzeit wider laufen zu lassen. "Da muss man" soe mein Bekannter "auch schon einen Fisch Opfern um die Gastfreundschaft dieser Menschen zu Gewaehrleisten, oder mit Heiler Haut wider abzureisen." Wie auch immer es ist/war ein Fisch von Gott weiss wie vielen 100 oder 1000 Jeremy Wade geangelt hat ist noch kein Beweis von Stress und den Dorfbewohnern scheint es gefallen zu haben einen grossen Fisch als Geschenk zu bekommen.

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