Experimente mit dem Birkenporling oder wie man es besser nicht macht

  • Hallo liebe Mitstreiter!
    Nach dem ich meinen zufällig gefundenen Birkenporling getrocknet habe, wollte ich ihn in der Kaffeemühle zu Pulver mahlen. Wie ich im Internet bereits las, sollte man ihn per Ofen nachtrocknen. Das stimmt, denn er hatte in etwa die Konsistenz von Styropor. Weder mit der Mühle noch mit dem Mörser funktionierte es richtig.
    WildHog hat in seinem Video ja den [lexicon]Eichelkaffee[/lexicon] im Topf nachgeröstet. Das funzt auch ganz gut und so wollte ich es auch mit dem Porling machen. Nach einer Weile sah ich drei kleine Funken und ich erinnerte mich, das der Birkenporling mit dem Zunderschwamm verwand sein könnte. Ich nahm den Topf von der Platte.
    Durch Rühren mit einem Holzlöffel, dachte ich das die Funken aus gehen würden. Plötzlich glimmte aber alles. Meine kleine Bude füllte sich rasch mit Qualm und ich befürchtete schon hallozugene Wirkungen. Da kam ich auf die geniale Idee die glimmenden Partikel ins WC zu kippen.
    Danach brühte ich mir einfach einen Tee aus dem Styropor. Ich ließ ihn gut eine halbe Stunde ziehen. Er schmeckte leicht pilzig/medizinisch, aber angenehm. Ich fühlte mich sehr gut danach. Schade das man keinen Arzt oder Apotheker nach der Dosierung fragen kann. Auch nicht ob man ihn prophylaktisch trinken kann.
    Auch wenn ich hier nicht wirklich zu neuen Erkenntnissen helfen konnte, so doch zumindest wie man ihn nicht zubereiten sollte. Vielleicht eine Alternative zum Kohlenanzünder.
    Gruß, Megalitiker!

  • Ich trinke im Moment gerade meinen Tee... Birkenporling mit Ganoderma!


    Nach einem Beitrag von Affenjunge hatte ich auch mal im heimischen Forst gesucht und bin fündig geworden - wollte vor alem die medizinische Wirkung testen. Ganoderma (LingZhi) habe ich aus China, gibt's bei uns aber auch.


    Beides einfach in Scheiben schneiden, im Heizraum getrocknet und rein ins Wasser, halbe Stunde oder mehr kochen!