Wie Klebeband verpacken?

  • Einfach die ganze sperrige Rolle zu verpacken macht irgendwie nicht so wirklich Sinn. Wie verpackt Ihr eigentlich Klebeband in Kleinmengen für die Ausrüstung?


    Ich hab's zwar schon in diversen Youtube-Videos gesehen, daß das offenbar in Kleinmengen auf eine Kreditkarte umgewickelt wurde. Dabei fängt aber doch wohl der Klebefilm schon vor dem eigentlichen Einsatz zu reagieren an, weil dadurch ja schon vorzeitig Luft an die Klebefläche kommt.


    Wie sind da Eure Erfahrungen? Macht das Sinn, Klebeband auf Vorrat umzuwickeln und in der Ausrüstung zu verteilen? Und wie lange hält sich danach die "Frische" des Klebebands nach dem Umwickeln?

    Natur er-leben kann man nicht online am Schreibtisch.
    Dazu muß man ganzjährig immer wieder offline vor die Tür...

  • Ich wickel Klebeband immer um meine zu kurz gewordenen Bleistiftstummel, wenn fertig, dann noch die Enden des Stiftes abgeschnitten und fertig bin ich ;)


    Fuktioniert wunderbar, das Klebeband klebt jetzt nach fast einem Jahr immernoch zuverlässig ;)


    Wenn du keine Bleistiftstummel zur Verfügung hast tuns auch z.B. dünne Zweige :)

  • Bei hochwertigen Klebeband habe ich noch nicht wirklich feststellen können, dass die Klebekraft durch umrollen merklich nachlässt. Solange da kein Fett oder Staub hinkommt braucht man sich da keine Sorgen zu machen.

  • Hi Jungs,


    also ich habe eine leere Filmdose genommen und um diese habe ich mir dann mehrere lagen Tesa Panzerband gewickelt.
    Das gute ist, das Panzerband ist genau so breit wie die Filmdose hoch ist :daumen da braucht man nix anpassen oder zuschneiden.
    Zudem habe ich noch etwas Stauraum für Kleinkram in der Filmdose wie zb. Zunder,Nähzeug,Angelschnur,Haken etc.


    Mit der anschließenden Wiederverwendung gab es noch keine weiteren Probleme.


    LG: Micha

  • Also ich wickle mir mein oliv-grünes Panzerband (oder auch das silberne Duct-Tape) ab und klebe es einfach auf sich selbst, so etwa (unkritisch!) Kreditkartengröße. Das reicht i.d.R., klebt gut auf sich selbst (Auf der Rolle klebt es ja auch auf sich selbst...), geht auch wieder gut ab und ist gut handhabbar. Außerdem klein und leicht, und ohne Ballast.


    Der Vorteil, wenn man es um Filmdöschen/NALGENE-Flasche/Trekkingstock etc. wickelt ist m.E. der, daß man kein eigenes/extra Klebeband-Teil dabei hat, es damit quasi weniger schnell verliert/vergisst.


    Just my 2ct...


    "Klebrige" Grüße,
    Gereon

  • Also ich trete einfach auf die Rolle Klebeband, dann ist sie flach. Kleiner gehts mit Umwickeln auch nicht. Eventuell geht ja auch eine nicht ganz volle Rolle. Sollte innen ein Plastikkern sein, so zerknallt der und dann ist auch gut.


    LG Sel :tarp

    Meine Grundsätze:
    ...Gerne darfs ein Kilo mehr sein bei der Ausrüstung...
    ...Je älter die Techniken, desto mehr mußten sie sich bewähren...
    ...Sehr viel kann man selber bauen, man muß nicht immer alles kaufen...

    (auf Grund meiner starken Sehbehinderung bitte ich das häufige Editieren meiner Beiträge zu entschuldigen)

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  • Hab sehr oft das verstärkte Klebeband mit dabei, da mir schlichtes Isolierband ohne Gewebeverstärkung nicht zusagt. Hier allerdings eher kleinere Rollen mit 19 oder 38 mm breitem Band und nicht die übergrossen Rollen mit bis zu 10cm oder gar größer im Durchmesser. Da diese kleineren Rollen kaum Platz wegnehmen ist mir umwickeln schlicht zu aufwändig. Ich geb das Klebeband allerdings zusätzlich in ein kleines ZipLoc Säckchen, da sehr oft der Kleber/Klebefilm zwischen den Lagen rausquilt - besonders in der heißen Jahreszeit oder wenns im Rucksack mal enger zugeht und das Klebeband zwischen all der anderen Ausrüstung eingezwängt ist. So bin ich vor unliebsamen Überraschungen gefeit.

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    Tu eh nur so als würd ich mich auskennen, damit ich auch mitreden kann.
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