Das Voyageur Konzept

  • Einführung
    Voyageurs waren die, meist französisch-stämmigen, Pelzhändler, die mit Entstehung der Hudson Bay oder North-West Trading Company im Kanada des 19ten Jahrhunderts das Bild der kanadischen Flüsse und Seen bestimmten - und halfen Kanada einen Platz auf den Landkarten Europas zu verschaffen! Ihre Arbeitstage mit den schweren und überlangen Kanadier Booten waren meist bis zu 14 Stunden lang. Sie drangen damit tief in die Wildnis Kanadas vor. Bei solchen Pionierleistungen war Hilfe von außerhalb nicht verfügbar und kleine Fehler, wie das Vergessen einer Streichholzschachtel konnte zum scheitern der Expedition oder sogar zum Tod der Teilnehmer führen. Das Konzept der Voyageurs war einfach, effektiv und hat auch heute nichts an Aktualität verloren.


    Idee
    Die Voyageurs begannen ihre Expeditionen vor Anbruch des Tages und paddelten bis Sonnenuntergang - mit einer Ausnahme: Am ersten Tag wurde das Lager schon nach 4-6h aufgeschlagen. Die Boote wurden entladen und jedes Ausrüstungsstück, egal ob benötigt oder nicht ausgepackt und, wenn auch nur kurz, genutzt. Stellte sich hier heraus dass ein Ausrüstungsstück fehlte, defekt war, dass Vorräte verdorben oder vergessen / nicht ausreichend gepackt waren, konnte ein Boot bemannt und zurück geschickt werden, um diese Lücken zu füllen. War diese Überprüfung abgeschlossen, starteten die Voyageurs auf ihre eigentliche Tour.


    Ausführung
    Dieses Konzept kann auch heute noch angewandt werden und bietet, gerade im Freizeit/Hobbybereich, einen nicht zu unterschätzten Nebeneffekt: In der "Testphase" kann sich der Körper an die Umgebung anpassen, akklimatisieren. Nach Beginn der Tour entfernt man sich von seinem Startpunkt (KFZ, Basislager, Unterkunft) maximal 3-4 Stunden und schlägt das Lager auf. Am Ausgangspunkt wird ein Set an ergänzender Ausrüstung deponiert, auf den zugegriffen werden kann. Werden beim Aufbau keine Versäumnisse offensichtlich, wird die Nacht an dieser Stelle verbracht, am nächsten Morgen wird das Resümee gezogen und entweder an der Ausrüstung nachgebessert oder die Aktion begonnen. Das Konzept kann an die Bedürfnisse der Aktion angepasst werden, als Beispiel soll eine Bergtour im alpinen Raum bei Bad Tölz, im deutsch-österreichischen Grenzgebiet dienen.


    Ziel der Tour ist der Einstieg in den Staffelgraben sowie die Erkundung von Nebengräben und Tälern. Der Staffelgraben ist ein von mehreren Bächen gespeister Bachlauf der vor dem Sylvensteinspeicher auf deutscher Seite in die Isar mündet. Die Gruppe aus 3 Personen startet um 0900h am Morgen und quert die Isar am flussaufwärts gelegenen Damm und begibt sich zur Mündung des Staffelgrabens. Hier wird das erste Lager aufgeschlagen. Da im Staffelgraben kaum Platz für Tarps und andere Unterkünfte vermutet wird, schlafen die 3 Personen auf offener Fläche. Nach der ersten Nacht, wird festgestellt, dass der Brennstoffbedarf falsch kalkuliert war und ein Gruppenmitglied die Nachttemperaturen in Verbindung mit dem starken Tau unterschätzt hatte. So wird aus dem KFZ weiterer Brennstoff sowie ein Windsack nachgeholt und die Tour kann beginnen. Zugleich hat sich die Gruppe an den Luftdruck der Region gewöhnen können und kann nun entspannt in den Graben einsteigen.


    Das Depot
    Mit der deponierten Ausrüstung steht und fällt die Effektivität des Konzeptes. Entgegen den Voyageurs ist heute nicht jede Siedlung mit einem Gemischtwarenladen gesegnet, der neben Vorräten auch Decken, Seile, Kletterausrüstung und Werkzeug führt. Als Faustregel kann man sagen, das das Depot all das zur Verfügung stellen muss, was auch die (stark komprimierten) Anforderungen an einen SurvivalKit sind, also
    - Wasser / Hydration (z.B. Platipusflaschen, Wasserfilter)
    - Feuer (z.B. Brennstoff, Feuerzeug, Zunder, Kocher)
    - Unterstand / Schutz (z.B. Tarp, Windsack, evtl. Zelt)
    - Verpflegung (z.B. Rationen, Kochgeschirr)
    - Orientierung / Navigation (Kompass, GPS, Kopie der Karte, Lampen/Licht)
    - Verbrauchsmittel (Akkus, Streichhölzer, Gas, etc)
    - Reparaturmittel (z.B. Klebeband, Heissklebestifte, Flickzeug, Nähzeug))
    - Spezialausrüstung (z.B. Klettergeschirre, Signalmittel, Optik)
    - Medikamente / Erste Hilfe


    Diese Mittel müssen nicht extravagant, ultraleicht und super modern sein, aber sie müssen ihren Zweck erfüllen. Sie können je nach Anwendung variieren, eine universell anwendbare Liste kann hier nicht erstellt werden.


    Abschlussbetrachtung
    Das Konzept ist sicher nicht ohne Aufwand und es ist auch leichter, alles redundant mitzuführen (leichter im Kontext Aufwand, nicht Gewicht), aber es gibt auch eine gewisse Sicherheit und erlaubt es, freier zu agieren, da man ja ein gewisses Fallback System hat. Auch, und das ist gerade beim Hobby wichtig, verringert es drastisch die Gefahr, dass die ganze Unternehmung wegen einem Showstopper, eventuell auch noch von einer einzigen Person verursacht, abgebrochen werden muss!

  • Klasse Beitrag!


    Von den alten Voyageur können wir sogar noch was lernen:
    Die haben, wenn sie dann unterwegs auf dem Wasser waren, jede volle Stunde für die Dauer einer Pipe Pause gemacht.
    Sei es wegen der körperlichen Anstrengung oder um die Natur zu genießen, kommt auf jeden Fall gut!

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • Guter Beitrag.....aber leider zu spät fürs Yukon-Team ;)


    Gibt es eine Quelle zur Ausrüstung der Voyageure? Wäre Bestimmt auch interessant was die dabei hatten.


    Gruss von der Alb



    @ Krupp: Weil man immer was vergisst. Ich glaube auch in den "Kanuhäfen" herrschte reger Betrieb und ein leichtes Durcheinander ab und an.

  • krupp:

    Weil man immer was vergisst.


    ...und es in der Natur der Sache liegt, diesen Umstand erst unterwegs zu bemerken. Genau dazu dient ja der erste Stop in erreichbarer Nähe des Depots und das Benutzen eines JEDEN mitgeführten Gegenstandes.
    ______________________________________________________________________________________________________


    Am meisten Sinn macht dieses Prinzip imho, wenn ich mich in Gegenden bewege, in denen ich noch nicht, oder noch nicht oft war! Da stellt sich nun mal öfter die Frage: Brauche ich Dies, brauche ich Jenes. Feuerstahl vergessen....Mist....ahh, in der Deckeltasche noch´n halbvolles Feuerzeug gefunden...ok, weiter gehts. Deshalb ja auch der Hinweis von Grimm, dass es da keine Liste geben kann. Ist eben individuell.


    Ideal wäre sicher die komplette Ausrüstung im Auto("Depot"), was aber wohl bei den angenommenen drei Teilnehmern und in der Regel einem einzigen Anreisefahrzeug eher undurchführbar ist.....gut, vielleicht fährt ja einer hier actros mit Wechselbrücke, aber sonst...!?


    Da ich nächste Woche kurzfristig Urlaub habe (und sowieso auf "Althergebrachtes" stehe), werde ich dieses "System" mal antesten. Allerdings kommen eventuell meine beiden Zwerge mit (9 und 7), so dass ich aus den 3-4 Stunden eher 1-2 Stunde(n) machen werde, um keinen der beiden zu überfordern, aber trotzdem eine Entfernung schaffe, die von seiten der Beiden ein Überlegen erfordert: "Ist mir der "vergessene Teddy" jetzt 3-4 Stunden hin- und zurück wert?" ;)


    Auf jeden Fall ein sehr guter Beitrag, Walter! Danke dafür! :daumen


    Grüße
    Lederstrumpf

    __________________________________________________________________________________________________________
    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Nicht immer kannten sich die Teilnehmer gut genug, vermutlich war es eine bunte Mischung
    aus Greenhorns und erfahreneren Trappern.
    In den Posten war vermutlich auch jede Menge Alkohol im Spiel und sicherlich auch
    eine gewisse Kriminalität vorhanden,
    so ist es gut vorstellbar das man abseits der überlaufenen Handelsposten
    noch einmal in Ruhe die Ausrüstung der Teilnehmer / Gruppe überprüft hat.
    Möglicherweisse gab es noch einen weiteren Grund für den Stop:
    ... nach 1 Tag könnte man sich eventuell bereits ein Bild von den anderen unbekannten Gesellen
    machen und so auch besser die tatsächlichen Fähigkeiten der Gruppe abschätzen
    und im Zweifel abbrechen.


    Heute habe ich aber genug Zeit vor einer Unternehmung meine Ausrüstung in Ruhe zusammenzustellen,
    ich habe die Zeit sie vorher auszuprobieren, ich habe die Zeit sie zu optimieren,
    ich habe die Zeit mich langsam von kleinen Tagestrips an größere Touren heranzutasten
    und Erfahrungen zu sammeln,
    gerade weil es eben ein Hobby ist und nicht Lebensgrundlage wie damals.


    Ich habe also einen Luxus den viele Auswanderer damals nicht hatten:
    Ich habe jede Menge Zeit für die Vorbereitung und da erwarte ich einfach das meine Mitreisenden
    diese genauso nutzen wie ich auch.
    Ich rede hier von absolut vermeidbaren Dingen, also zb das man ein bereits defektes Ausrüstungsteil
    mitnimmt, auch zu wenig Nahrung / Brennmittel / falsche Kleidung sind Dinge die sind einfach vermeidbar.
    Also im Grunde all das was man bei der ersten Rast dann auch merken würde...
    deswegen kann ich ehrlich gesagt den Sinn dahinter nicht nachvollziehen.


    Natürlich kann immer etwas ausfallen.
    Das kann am ersten Tag passieren oder auch 5 Tage später oder am letzten..., das ist klar.
    Es gibt genug Faktoren die einem auf Reisen Probleme bereiten können,
    Diebstähle, Krankheit eines Teilnehmers, ein Unfall / Verletzung, extreme Wetterlagen,
    politische Veränderungen am Reiseort ect ect,
    auf die man dann reagieren muss... da hat man dann genug zu tun.
    Da kann ich eigentlich auf Leute die mal eben "huch Feuerstahl vergessen..." verzichten.
    So etwas ist schlicht in heutiger Zeit vermeidbar.


    so seh ich des jedenfalls...




    :winken

  • Ich denke, der Hintergrund für den Check bei den Voyageurs war weniger die mangelnde Vorbereitung, sondern ein Phänomen, das wir auch heute gut kennen. Stellt euch vor, ihr verlasst die "Zivilisation" für mehrere Monate - nicht, weil euch das Spaß macht, sondern, weil ihr müsst - da wird vorher noch ordentlich Tschüs gesagt - mit entsprechend Alk am Start - und da kann es schon passieren, dass das eine oder andere Teil nicht den Weg in den Rucksack findet.


    Heute ist sowas sicherlich mehr der Aufregung vor einer Tour geschuldet, aber ich denke, jeder hat schonmal irgendwas liegen lassen, das er eigentlich mitnehmen wollte.


    Der normale Check vor der Tour sollte natürlich trotzdem sein, da geb ich dir recht, Krupp.

  • Könnte auch sehr gut sein, dass die damals vor Tourbeginn gut beklaut wurden! Jemandem was wegnehmen, der dann wochen- und monatelang selbst weg ist ... Sicher ein gutes Ziel!

  • Also ich finde so etwas ganz logisch.
    Stellt euch mal vor:
    Ihr werdet angeheuert. Ihr sollt an einer Expedition teilnehmen. Es geht in Gebiete in denen noch nie jemand gewesen ist. Ihr geratet zu einem wilden Haufen. Alles abenteuerlustige Mannen.


    Wenn man heute mit ein paar Freunden oder auch alleine auf Tour gehen möchte. Was macht man dann. Viele gehen vor der großen Tour auf eine kleine. Da wird die Ausrüstung getestet, geschaut ob etwas fehlt usw.


    Eine Expedition damals in solchen Maßen kostete viel Geld. Jeder wollte bezahlt werden. Das Geld war aber meißt knapp. Das Geld war einfach nicht da um vorher eine kleine Proberunde zu drehen. Da finde ich es logisch, ein solches Lager zu machen. Es ist eine Probetour in klein.


    Das Depo ist heute nicht mehr so wichtig. Die meisten Menschen werden wohl in Gegenden bleiben, wo man sich schnell behelfen kann. Aber auch heute macht es noch Sinn, wenn man in Gebiete zieht, in denen sich kaum ein Mensch befindet. Innerhalb Deutschlands, kann man sich das ein oder andere, was man vergessen hat, zu irgend einer Adresse schicken lassen. Oder zu einer Packstation.


    Aber auch so könnte es recht spannend sein, wenn man eine große Tour durch Deutschland macht und sich an gewissen Streckenpunkten eine Kiste im Wald verbuddelt und diese mit Verbrauchsgegenständen füllt. Batterien, Klopapier, Nahrungsvorräte oder kleine Belohnungen. Bücher oder Kartenmaterial. Anders herum kann man diese Punkte dann auch nutzen um Dinge zurück zu lassen, die man nicht mehr braucht, sie aber später wieder einsammeln möchte. Es wäre eine Möglichkeit, das Gewicht zu reduzieren und dennoch einen gewissen Luxus zu wahren. (Wenn man das denn möchte!)

    LG Rainer

    Das Beste Messer der Welt, ist das Messer, dass man dabei hat, wenn man eins braucht!

  • Spielerisch, oder im Reenactment oder wenn man sich sowieso eine längere Zeit am Zielort aufhält
    macht es eventuell noch Sinn.
    Bei Bugout-Survival Szenarien habe ich auch schon mal über Depots nachgedacht (bzw eine 5L Tonne parboiled Reis verbuddelt),
    bei mir wären die nächsten dünner besiedelten Regionen der Großraum Harz oder Thüringen,
    beides wäre mit circa 150-200km Fußmarsch (inklusive Umwegen) eine gute Etappe.
    Allerdings ist es im Fall der Fälle wiederum fraglich ob man überhaupt an seinen Depots vorbei kommt.
    Dann schon eher im Zielgebiet einige Depots anlegen.
    So ist man zb auch mobiler und schneller weil man mit leichterem Gepäck eine Gefahrenzone / Katastrophengebiet verlassen kann.
    An dem Punkt erscheint (mir) Grimms Taktik wiederum sinnvoll.
    Aber auch dann wäre man gezwungen die Ausrüstung vorher grundlich zu prüfen, zusammenzustellen und zusätzlich
    auch noch effektiv zu verpacken und natürlich dann auch das Depot sicher zu vergraben / verstecken.
    Natürlich ist das (bei mir) eher Spielerei und ob der Harz wirklich "sicher" wäre... naaaaja XD .


    Oder wenn man, wie Grimm (wegen seines Shops usw) , häufig neue Ausrüstungsteile testet oder Kombinationen zusammenstellt
    und testet,
    dann macht es richtig Sinn wenn man in der Hinterhand noch ein Set hat das sich bewährt hat und auf das man kurzfristig
    zurückgreifen kann. In dem Fall verstehe ich seinen Ansatz sogar sehr gut.


    Aber was Expeditionen oder längere Touren angeht ist es, wie oben erwähnt, aus meiner Sicht heute nicht mehr Zeitgemäß.
    Gerade auf Touren in fremden Gebieten...
    Man hat ja nicht immer den Luxus auf das eigene Fahrzeug als rollendes Basislager zur Verfügung zu haben.
    Stellt Euch vor ihr fahrt / fliegt etwas weiter weg, da wäre es schon sehr ärgerlich wenn man dann vor Ort / bei Tourstart feststellt das etwas fehlt,
    oder auch der Schlafsack zu dünn ist ect und nicht immer kann man dann vor Ort nachkaufen oder anderweitig Ergänzen.
    Im schlimmsten Fall bedeutet das die Tour abzubrechen und das ist dann wirklich nicht schön.
    Bei mir ist es zum Glück so das sich über die Jahre meine "Ausrüstung" zusammengespielt hat, da kommt nur sehr selten etwas neues hinzu,
    wie zb aktuell ein Moskitonetz und selbst das wird erstmal ausgiebig getestet ob es überhaupt funktioniert, bevor es
    entgültig seinen Weg ins Setup findet. Davor habe ich echt lange Zeit gebraucht bis ich einen Poncho fand der "zu mir passt" ,
    jetzt verichtet seit Herbst der Ösi-poncho hervoragende Dienste (naja das Tarnmuste rist wohl gewöhnungsbedürftig haha) .
    Und natürlich wird das gesammte Set vor Tourbeginn nochmal geprüft bzw mit einer kurzen Tour
    getestet bevor es auf die große Reise geht. Also das was die Voyages am ersten Tag machen, das mache ich eben einige Tage vorher.
    Den Rest finde ich ja auch absolut sinnvoll, man sollte wirklich jedes Ausrüstunsgteil penibel prüfen und sich nicht darauf verlassen
    das es funktioniert, weil es sonst auch funktioniert hatte...
    Ein sehr gutes bsp ist zb mein alter Wanderkompass bei dem die Flüssigkeit ausgelaufen war... das ist mir auch erst auf dem 2ten Blick aufgefallen !
    Er hätte zur Not natürlich immer noch funktioniert, aber ich habe mir dann lieber gleich noch einen neuen Kartenkompass zugelegt.
    Ein einziges mal ist es mir passiert das ich von meinen Teilbaren Paddeln die jeweilgen "Mutter"-Stücke mitnahm,
    so das man sie nicht zusammenstecken konnte... tja da stand ich nun am Fluss bei 30 Grad nach 4h Autofahrt uuuund
    durfte wieder nachhause fahren. Das war so dermaßen ärgerlich wie auch vermeidbar das ich mir noch heute dafür eine Ohrfeige batschen würd.
    Daraus sollte man dann aber auch lernen.
    Wo ich extrem genau hinschaue ist der Rucksack... ist er noch in Ordnung oder Lösen sich irgendwo bereits Nähte ect
    alles in allem dauert eine gründliche Tourenvorbereitung schon einige Zeit, ich persönlich mache das dann lieber daheim in Ruhe.
    Tatsächlich habe ich da sogar eine Packliste / Checkliste die ich mehrfach abarbeite und kontrolliere. :paddel

  • Gerade bei Touren, wo es nicht um Leben und Tod geht finde ich die Vorstellung bei Abreise wirklich alles dabei zu haben gar nicht so schlecht.
    Man konzentriert sich, mehr beim Packen und wenn doch was fehlt was man braucht, ärgert man sich so, dass man nie wieder was vergisst. :)
    Zur Not Improvisieren. :kartecomp

    Mit einem Freund am Fluss sitzen und was leckeres auf dem Hobokocher zubereiten- für mich gibt es nicht besseres :)