7 Selbstgebaute Waffen für den Ernstfall

  • Hallo liebe Gemeinde,


    ich habe hier mal ein paar selbstgebaute Waffen für allerlei anwendungen zusammen gebastelt
    Einfach, schnell und Effektiv :)


    Ich hoff es gefällt euch und würde mich über eure Meinung freuen`!
    beste grüsse
    Stefan


    rwJJUwEphuQ

  • Klasse gemacht !!! TOP !!
    Ich gehe davon aus, dass Du hier mit Ernstfall vor allem Waffen zur Verteidigung gegen böse Zeitgenossen meinst !?
    Also nicht zum Jagen, wobei der Speer mit der "dualen" Spitze vom Prinzip auch dazu sehr gut ist.


    In geübten Händen ist das Kreuz am Anfang des Videos schon eine fürchterliche Waffe im Nahkampf !!
    Ich sage da extra in geübten Händen, denn wenn man damit als Laie wo man wenig Platz hat rumfuchtelt, womöglich gegen mehrere Angreifer, dann kann gerade dieses Teil auch ganz fürchterlich nach hinten, also auf mich selbst los gehen.


    Ich persönlich würde mir 2 Stöcke in 40, max. 50cm Länge und ca. 5cm Durchmesser machen, die beide an den Enden möglichst mehrere spitze Astabgänge dranne haben. Das bringt gute Reichweitenverlängerung gegen Angreifer im (hoffentlich nie stattfindenden) Nahkampf.


    Meine allerbeste Waffe sind gaaaaanz schnelle Füße !!!
    :batch

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"

  • @TappsiTörtel, da gebe ich dir voll und ganz Recht`!
    der Umgang mit "jeder" Waffe sollte geübt werden...da immer die gefahr besteht sich selbst zu verletzen und sich damit seinem gegenüber ein noch leichteres Opfer bietet...
    Du kannst die meisten hier gezeigten Waffen auch zur Jagd verwenden, als beispiel: der Stock mit dem Stein...den geworfen bringt unglaubliche beschleunigungskräfte durch die beschwerung und dringt auch in Ledrige Haut ein
    Ich wollte nur damit nicht all zu sehr ins Deteil gehen was man wie noch hätte alles damit machen können...deshalb hier wirklich nur die "einfachsten" ausführungen :)
    Der Rest bleibt eurer Phantasie :)
    Freut mich sehr das es dir gefallen hat`!
    beste grüsse
    Stefan

  • Waffen, für welchen Ernstfall?


    Man sollte in einer V-Fallsituation stets bescheiden sein wie eine Spitzmaus, auch wenn man die Beißkraft einer Hyäne besitzt.


    Wer anderen Meschen mit Waffen gegenübertritt, muss sich nicht wundern wenn einem Agressionen entgegenschlagen, denn
    wer Wind sät, wird Sturm ernten.


    Am besten und bewährtesten, sind doch die Waffen, die nicht als solche offensichtlich sind, wie der jahrhunderte bewährte
    Pilgerstab, Wanderstock oder Hirtenstab oder in den Asiatischen Kampfkünsten häufig als Bo bezeichnet. Er ist eine
    Wander- und Gehhilfe, im V-Fall kann er aber eine beeindruckende Waffe sein. Die nicht schon von vorneherein
    böse Absichten vermuten lässt und einem auch nicht gleich Agressionene entgegenschlagen werden.


    Gruß Bushdoc

    Auch dieses Jahr bietet Bushdoc´s School of advanced Survival and Bushcraft wieder folgende Kurse an:
    -Bushcraft ohne Busch
    -Survival ohne zu überleben


    Edited 4 times, last by Bushdoctor ().

  • Klasse Video.
    Den Steinstreitkolben finde ich genial. Wo ich denke, dass zu wenig Energie dahinterstecken würde ist der Flegel mit den Holzspitzen. Die sind zwar spitz aber haben nicht genug Gewicht am Ende als dass sie kampfenstscheidende Verletzungen hervorrufen würden. Ich würde da eher einen schweren Stein an die Schnur binden.


    Und ja da muss ich dem BD zustimmen die simpelste und vielseitigste Waffe ist der stinknormale Stab. Das ist etwas was man immer besorgen kann und nicht als Waffe wirkt und dennoch vernichtende Wirkung hat.


    Und was fehlt? Die Wolverineklauen, damit macht man alles platt :ilvgrimm :lol

  • Hallo zusammen!
    Also dem Lob über das Video kann ich mich anschliessen. Gut gemacht und nix zu meckern!


    Mir macht allerdings das Thema als solches etwas Magengrummeln. Mir fehlt zu den hergestellten Waffen einfach das...sagen wir mal "Feindbild"! Mir will nicht ganz in die Birne, was "kampfentscheidende Verletzungen" und "...fürchterliche Waffe im Nahkampf" mit dem eigentlichen Thema des Bushcraftens zu tun haben :confused !? Aber wenn ich was verpasst haben sollte oder was falsch verstanden habe, bitte ich um Aufklärung. Danke!


    Grüße an Alle!


    Lederstrumpf

    __________________________________________________________________________________________________________
    Wer immer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

  • Bushdoctor:
    Lederstrumpf:
    "... welcher Ernstfall ..."
    "... welches Feindbild ..."


    Natürlich ist es eher lächerlich sich Gedanken über Waffen zu machen, da kommt einem gleich Rambo, Verfolgung, Verschleppung und son Blödsinn in den Sinn. Ich denke mal keiner von uns hat bei uns oder sonstwo im Wald schon mal böse Menschen getroffen, schon gar nicht das die Situation in irgendwelche Extreme ausgeufert ist.


    Andererseits ist es gar nicht soooo schlecht, sich mal Gedanke darüber zu machen "was wäre wenn", "wie werde (nicht würde !) ich regieren wenn", ... nur als Gedankenexperiment und um sich selbst "zu impfen". Situationsvisualisierung kann schon sehr viel bringen um vernünftig zu reagieren.
    Außerdem ist ein solcher "Ernstfall" auch wieder nicht so weit hergeholt. Ein Freund wurde vor 2 Jahren in Frankreich im Wald überfallen (ihm ist nichts passiert), ein befreundetes Paar vor ca. 10 Jahren beim Wandern in Südamerika. Ich bin weit davon entfernt zum "Aufrüsten" aufzurufen, zum Experten mit dem Nunchaku zu werden, etc. Aber sich mal Gedanken zu machen kann nie schaden!
    Wir überlegen uns ja auch wie wir ein Feuer machen wenn die Streichhölzer nass sind!


    Mal einen grundlegenden Selbstverteidigungskurs machen, einen guten, der auch gleich dessen Grenzen aufzeigt, ist nicht unbedingt verkehrt!


    Mit meiner eigenen Aussage "fürchterliche Waffe" wollte ich nur sagen, dass solche Waffen schlimmstenfalls tödlich sein können, sowohl wenn man weiß wie sie zu verwenden sind, als auch wenn man es nicht weiß! Also keine Verherrlichung solcher Dinge und auch kein falsches Sicherheitsgefühl nur weil man nen Wanderstab in der Hand hat. Wenn ich den Stab nur zum Wandern einsetzen kann, hat mir ein "Erfahrener Kämpfer" (soll jetzt nur plakatieren) das Ding so schnell aus der Hand gezaubert, so schnell kann ich gar nicht gucken!


    Sich im "Ernstfall" auf so etwas verlassen geht nur für den der weiß was er mit dem Stab, Stock, ... anzufangen hat.
    Für alle anderen gilt: Neuer Rekord auf der Mittelstrecke !

    Top Ausrüstung folgt nur EINEM Kriterium: "reduced to the max"


  • manchmal braucht man halt eine ...

  • Da möchte ich doch auch mal eine Anmerkung preis geben.


    Ich selbst bin nicht ungeübt in Sachen Selbstverteidigung und weiß was ich mit blossen Händen und Füssen schon anrichten kann, wenn ich genötigt werde, meine Waffe unterwegs ist mein Messer, was ich sowieso immer dabei hab und ein einfacher Wanderstock für "entfernte" Kämpfe, wenn ich dann müsste. Bisher hab ich nie eine Situation in freier Wildbahn gehabt, aber schon in der Stadt, wo man meinte, meine Brieftasche sollte den Besitzer wechseln. Dieser Wechsel wurde durch einen "einfachen" aber oft von mir geübten Griff in einen Wechsel des Angreifers von Freiheit in Polizeiobhut geändert.


    Eine Waffe, in welcher Form auch immer, hilft nur, wenn der Angreifer darauf nicht gefasst ist, das man sie einsetzt und man damit umgehen kann.
    Was nutzt es mir, wenn ich eine .45er Magnum mit mir rumschleppen würde, ich aber nicht mal weiß, wie ich die Waffe entsichere oder nicht weiß was für einen Rückschlag die hat. Im Ernstfall bekomme ich die Sicherung vielleicht noch schnell genug raus, aber der Bums beim Rückschlag kann mir alle Knochen brechen und wahrscheinlich würde ich den Angreifer glatt verfehlen, wenn er nicht grad vor der Mündung steht.
    Genauso verhält sich das auch mit anderen Waffen,


    Ein Wanderstock ist die beste "unsichtbare" Waffe und dürfte auch von keinem Ordnungshüter als Verboten geahndet werden. Mit entsprechender Übung kann man damit so ziemlich jeden Nahkampf schnell für sich entscheiden. aber wie gesagt... MIT ENTSPRECHENDER ÜBUNG..


    was möglich ist, kann man leicht aus den Kungfu-Filmen der 70er sehen. (bitte nicht ohne weiteres nachahmen :lol das gibt sonst Beulen.. und nicht beim Angreifer)


    Wer sich verteidigen lernen möchte, sollte dazu in einen Kampfsportverein gehen und sich einiges zeigen lassen und viiiieeeeel üben.
    Dann ists egal ob du eine Waffe hast oder nicht, die Waffe ist dann nur Werkzeug zur Unterstützung.





    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung und/oder Erfahrung.
    Rechtschreibfehler dürft ihr gern auflisten und dann in euren Papierkorb werfen.


    Gruß
    Glen

  • Persönlich wurde ich in ex Jugoslavien von freien Hunden angefriffen ( dort gibt es zu hauf Wilde Hunde da ihre halter im Krieg wohl gefallen sind oder einfach ausgesetzt wurden)
    In Amerika wurde ich mehrfach von Waschbären angegangen`!
    In Irland wurde ich des öfteren von Besoffenen angegangen wärend ich am strand geschlafen habe...und es gab noch einige mehr situationen in denen ich ganz froh war zu Wissen was ich tue...
    Das mir hinterm Haus nichts passiert ist mir auch klar :)


    Nehmen wir den kleinen "Hand 3 Zack" thema Wildschweinjagt:
    Loch graben, anlocken, abtarnen...warten...Tier an den Beinen packen und ins loch ziehen...oben aufsetzen und dem ganzen ein ende bereiten


    Waffen können auch sehr "Abschreckend" wirken....ich bezweifel einfach mal ganz stark das jemand mit dir Streit sucht wenn du einen "Morgenstern" in der hand hälst^^
    In Indien kommt es z.B. recht häufig vor das Touristen nachts in ihren Zelten überfallen werden und dannach erschlagen...im letzten Prominenten fall war es sogar so das der Mann fast Tod geschlagen wurde und er dann der Masservergewaltigung seiner Frau beiwohnen musste


    Mir fallen ziemlich viele anwendungsmöglichkeiten ein...irgendwie^^


    Ich freue mich sehr über die kleine Diskusion die hier angeregt wurde`!
    Vielen Dank dafür`!


    beste grüsse
    Stefan

  • Morgenstern in der Hand kann auch Aggressionen schüren....
    so nach dem Motto des Wilden Westens - erst hängen dann fragen
    wenn dein Angreifer dann lieber aus 10 Meter auf dich schiesst, nutzt dein Morgenstern wenig.


    Ich bin eher für unsichtbare Waffen, du hast dann die Chance auf einen Kampf mit besseren Karten, weil dein Angreifer sich sicherer fühlt.


    um dein Beispiel Indien aufzugreifen, wenn du dort unterwegs bis, und dich überfallen 14 Personen, hast du nie gute Karten, auch nicht mit nem Morgenstern.
    Meine Erfahrung hat gezeigt, das sichtbare Waffen eher Aggressionen schüren und ein Ordnungshüter leichter gleich mal die Waffe zückt, grad in Gegenden wo die Obrigkeit sehr massiv darauf aus ist Macht auszuüben.
    Ein Messer in Russland in der Hand, wenn ein Polizist auf dich zu kommt, endet sofort mit vorgehaltener MP in einem nicht feinen Knast.

    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung und/oder Erfahrung.
    Rechtschreibfehler dürft ihr gern auflisten und dann in euren Papierkorb werfen.


    Gruß
    Glen

  • Son guter Knüppel und paar Steine war auch schon bei mir Gold wert wenn ich mich wieder mit Scheiss Hirtenkötern und Bären herumschlagen musste.
    Wer meint die Welt besteht nur aus Mitteleuropa, kann sich natürlich gar nicht vorstellen dass es auch rabiatere Orte auf der Erde gibt.

  • @GlenMoray...10 meter und ich habe einen Morgenstern...könnte aber schon eng werden für den Angreifer ;) Die Wahrscheinlichkeit das er bei einem bewegendem objekt das um sein Überleben kämpft gleich beim ersten Schuss zu treffen, halte ich für Höchst unwahrscheinlich...möglich ja, aber unbediengt gleich tötlich`?!
    Das Selbstverteidigungs-Gesetzt besagt ja auch das man immer einen Schritt weiter gehen darf als sein angreifer im Rahmen der möglichkeiten und einbehaltung der verhältnismässigkeit...


    Ich stelle mir gerade die frage wann mir je ein Ordnungshüter im Ausland in der Wildnis über den weg gelaufen ist`?!
    Noch NIE


    Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit das dir hier ein Betrunkener mit oder halbstarker mit einer Magnum in der Hand über den Weg läuft`? O_O
    eher wohl gleich= 0


    Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit das dich hier, zumindest hier bei mir am Main irgendwelche halbstarken mit ihren freilaufenden Pit Pulls Lagerfeuer machen und Saufen
    Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100% jedes Wochenende


    Wenn ich da nun Nachts in meinem Shelter liege und so ein Fie taucht da auf fühle ich mich schlicht sicherer`!


    und nur weil jemand "Selbstgebaute" Waffen am Mann/ Lager hat stellt man nicht gleich eine bedrohung für den rest der Welt da...welcher Stress-macher würde dich da schon ernst nehmen...und jemand der Stress will findet ihn auch IMMER da kommste gar nicht dran vorbei


    Persönlich fühle ich mich auch nicht so das wenn ich jemanden eine Waffen Tragen sehe so als müsste ich ihn jetzt erst recht angreifen`?? oder hat von euch schon mal jemand einen Jäger angesprungen`?
    ...und Nein, Stadtkinder wissen wohl nicht wie ein Jäger aussieht...die sehen einfach nur das Gewehr

  • Schön gemachtes Video! :daumen


    Die Waffenthematik ist mir im privaten Bereich zwar sehr fremd, ich bin aber sehr gespannt wie die Diskussion sich hier entwickelt.

    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835


  • Ich finde schon, daß man in einem Bushcraftportal auch mal über so etwas reden kann.
    Die Fertigung der Waffen hat in diesem Fall direkten Bezug zum 'Handwerk'.
    Und da wir ja auch mal in anderen Gegenden als dem friedvollen, deutschen Wirtschaftswald unterwegs sind (siehe Stefan, AJ,...) macht es hier und da schonmal Sinn, sich mit etwas anderem als der bloßen Hand verteidigen zu können. Ob's ein einfacher Stock oder eine ausgeklügelte, selbstgebaute Waffe sein muß liegt beim Anwender.
    Mir hat bislang ein Stock gereicht, da ich zum Glück noch nicht in die Verlegenheit kam, Menschen abschrecken zu müßen (außer am Bahnhof vielleicht :)). Gegen Hunde in Rumänien und Kojoten in Amerika war mir mit dem Wanderstock bestens geholfen :haue


    Netter, kurzweiliger Film. Und zu bestimmt 50% :D zeigst du ja auch, wie du die Dinger ohne Hilfsmittel aus der 'Menschenwelt' herstellst. Paßt hier also voll rein!

  • Nabend !!!


    Also das Video finde ich nicht schlecht, aber das ganze Thema finde ich ist recht schwierig !!!!


    Also für mich persönlich ist es sehr schwer mit diesem Thema gerecht umzugehen.


    Man kann sehr viel darüber sprechen,aber wie man dann im Fall der Fälle tatsächlich reagiert steht auf einem ganz anderen Blatt.
    ( für die meisten jedenfalls, nicht diejenigen die ausgebildet sind ).
    Es spielen eine menge nicht vorhersehbare Faktoren eine sehr große rolle dabei.


    Ich finde das sich die Menschen mit einer Waffe sicherer fühlen und sich aber dadurch auch gleichzeitig einer grösseren Gefahr aussetzen.
    Außerdem sollte ich mir bei Verwendung einer Waffe (egal welcher) immer die Frage stellen,welchen Schaden ich mit ihr anrichten könnte.


    Mir persönlich geht es doch im Ernstfall darum meinen Gegner außer Gefecht zu setzen ohne ihm grösseren Schaden zu zuführen,und selber mit heiler Haut davon zu kommen.
    Dafür finde ich z.b. die neuen Sprüh-Gels/Schaum doch recht einfach und effektiv.


    Aber das Beste ist immer noch sich wenn möglich geschickt aus der Situation zu entfernen. :squirrel :lol


  • [quote='Stefan H.','index.php?page=Thread&postID=30276#post30276'


    Nehmen wir den kleinen "Hand 3 Zack" thema Wildschweinjagt:
    Loch graben, anlocken, abtarnen...warten...Tier an den Beinen packen und ins loch ziehen...oben aufsetzen und dem ganzen ein ende bereiten


    Stefan[/quote]


    Wildschweinjagt.... so.... :D
    Jede Wette das die Sau dem Ganzen "siegreich" ein Ende bereitet.


    Abgesehen davon das ich auch nicht so den Sinn hinter dieser "Art" Bewaffnung sehe ist es eine hübsche Spielerei. Die Dinger muss man ja auch erst mal zusammenklöppeln, also nichts für den adhoc gebrauch. Von daher ist bei Bedarf der Stecken oder ein Stein das Mittel der Wahl. Der Einsatz gezeigter "Waffen" zur behelfsmässigen Jagt sollte durchaus möglich sein.


    Den Morgenstern betreffend:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstern_(Waffe)
    Bei den real genutzten Morgensternen hingen keine Stachelkugeln an einem Band oder einer Kette. Das ist eine Erfindung der Folklore. Etwas ähnliches gab es allerdings an Lanzen und wurde gegen gegnerische Schildwall-Formationen eingesetzt. Das Konstrukt erinnert mehr an eine 9-schwänzige Katze/Peitsche.
    Das Ding taugt nur um sich selbst zu verletzen.


    Gegen einen angesäuerten Bären ist das ganze Zeug übrigens wirkungslos (die Speerschleuder vielleicht ansatzweise....) und bestenfalls zur eigenen Beruhigung geeignet. Da macht ein langsamer Rückzug im Rückwärtsgang mit einem Liedchen auf den Lippen viel mehr Sinn. Das bekommt hier in Finnland jedes Kind eingetrichtert. Scheint zu wirken, der letzte der Bärenfutter wurde hatte noch einen Walkman auf den Ohren (die 3 versoffenen Idioten die im letzten Spätherbst angeblich auf Elchjagt waren, einen Bären aufgeweckt haben und von diesem böse zugerichtet wurden nicht mitgezählt, der Prozess wegen Wilderei dürfte demnächst beginnen. Damit kein falscher Eindruck entsteht, in Mittelfinnland sind gerade 28 Bären zum Abschuss freigegeben, Finnlandweit um die 260, wir haben also genug davon.).