Benbushcraft, Mogen und Parzival im "Steinhangwald"

  • Am 9.März haben wir bei einem Tagesausflug einen sehr geeigneten Platz entdeckt und in diesem Thread beschrieben:
    -"Benbushcraft, Mogen und Parzival im Seibersbachtal"-


    Dort in dem Felsenwald entdeckten wir auch eine super interessante Stelle als Lager für unser nächte Übernachtungstour...


    Gestern Nachmittag war es dann soweit und wir haben uns wieder auf denselben Weg wie vor zwei Monaten gemacht, nur dass die Natur mittlerweile (endlich) im vollen Frühling stand.



    Auch dieses Mal ging es wieder um den Stauweiher der Seibersbach herum



    Wir durchwanderten eine malerisch schöne ländliche Kulturlandschaft..



    ..bis wir den besagten Wald erreichten.



    Dieser Wald ist erst innerhalb der letzten 250 bis 300 Jahren entstanden, nachdem der Südhang zur Seibersbach für den Tagebau von Eisenerzen aufgegeben wurde.
    Aus dieser Zeit stammt wohl auch die kleine, ca. 50m² umfassende Stelle, die wir für die Waldübernachtung entdeckt hatten. Es ist eine Fläche, die im stark abfallenden Hang absichtlich geebnet worden sein muss. Wir vermuten, dass dort in der Zeit des Tagebaus eine Schutzhütte gestanden haben könnte. Auf jeden Fall hatten wir dadurch einen völlig ebenen Lagerplatz für uns gefunden, der sich absolut unauffällig in den unwirtlichen Waldhang integriert.
    Sogleich begannen wir damit, unsere Lagerstätte aufzubauen und einzurichten.


    Mogen wählte für sich ein einfaches Ponchoshelter:



    Ich wollte mal wieder meine DD-Hammock verwenden, zusammen mit dem DD-Tarp 3x3m. Damit war ich unabhängig vom Bodengefälle und baute deswegen das Setup auch zwischen zwei Bäume in den Hang. (Nur sehr stolprig zum Ein- und Aussteigen!)



    Benbushcraft benutzte wieder seinen bewährten niederländischen Armeeponcho, den er genial mit Seitenteilen als Wind-und Regenschutz versehen hat.



    Nachdem die Nachtlager errichtet waren, ging Mogen gleich an den Aufbau der sicheren Feuerstelle. Eine großzügige Steineinfassung mit Steinboden und ausreichende Entfernung des Laubes und der jüngeren Humusschicht um die Feuerstelle.




    Es war mittlerweile Zeit für ein Abendessen und es gab für Mogen Cevapcici, für mich wieder was Schnelles aus der Alditüte und Benbushcraft hatte für diesen Tag sich was Besonderes überlegt, was er in Form eines Couscous Gerichtes und eines Bannockbrotes verwirklicht hat.





    Über das Essen wurde es langsam dunkel und der gemütliche Teil des Abends begann wieder. (Es war eigentlich die ganze Zeit über gemütlich ;) )
    Die Bilder sprechen für sich:






    Die Nacht war recht ruhig und komfortabel für jeden gewesen. Wir schliefen alle so bis gegen halb 8.



    Nach dem ersten Vorpacken gab es Tee mit heißem Wasser aus Mogens Kelly Kettle.




    Getreu des von uns gelebten Mottos "Leave no trace", was wir auf jeder Tour genau beherzigen, haben wir auch dieses Mal wieder das Lager und besonders die Feuerstelle akribisch zurückgebaut. Mogen vergrub die Asche sorgfältig in sehr feuchter Erde und wir verteiten die Steine und die angekohlten Holzreste weit um unser Lager.





    Der recht kurze Rückweg führte uns durch eine malerische Auenlandschaft, die die Seibersbach gebildet hat.




    Erfüllt und zufrieden haben wir wieder einmal ein tolles Wochenende gemeinsam verbracht!



    LG Parzival :bcplove